Kerstin Schade

Kerstin Schade

Vorstellung

Liebe Changemaker,

ich heisse Kerstin Schade und wohne in Ingolstadt. Schön, dass wir uns hier vernetzen.


Was möchtest Du gerne zum Positiven verändern?

Wir leben in einer Zeit, in der Schichtdienst weit verbreitet ist. Gute Ideen wie das BGE werden von der Politik angeregt, und Alleinerziehende können sich bis zu drei Jahre nach der Geburt um die Kindererziehung kümmern, ohne durch das Jobcenter zur Vermittlung verpflichtet zu werden. Gute Internate stehen jedoch erst ab dem 10. Lebensjahr bzw den weiterführenden Schulen zur Verfügung. Es besteht ein Mangel an relevanter Infrastruktur, mit den Problemen sind Alleinerziehende bisher auf sich gestellt. Des Weiteren haben viele alleinstehende Eltern auch zwischendurch Zeit, sich um ihre Familien selbst zu kümmern, oftmals für Wochen - ihre eigene Ausgleichszeit für die Schicht ist lediglich nicht an Kindergarten- und Schulzeiten angepasst.
Es besteht weitreichender Bedarf an 24h Kindergärten, die rund um die Uhr geöffnet haben. Es handelt sich um Lebensorte für Kinder, die dort Bezugspersonen vorfinden die nicht ständig wechseln weil auch ihr Dienstplan darauf eingestellt ist. Es gibt Schlafzimmer und eine Küche und kleine Gruppeneinheiten und die Tagesaktivitäten beinhalten Aktivitäten der familiären Freizeitgestaltung (kleinere Ausflüge z.B. zum Bauernhof, Waldspaziergang etc).
Die Eltern reichen monatlich ihre Dienstpläne ein - Kinder sollen grundsätzlich nicht länger als an normalen Kindergärten und Tagesstätten anwesend sein, nur angepasst an die Dienstpläne. Kein Einsatz als Babysitter möglich. Alleinerziehende werden bevorzugt, und Menschen mit besonderen dienstlichen Anforderungen werden grundsätzlich beraten und angehört, beispielsweise FlugbegleiterInnen, die oft wochenlang unterwegs und ebensolange zu Hause sein können. Konstruktive Lösungen sollen mit den Eltern erarbeitet werden.

Welche Erfahrungen konntest Du sammeln?

Ich arbeite selbst seit 2006 in einem Beruf mit extremem Schichtdienst: 14 Tage Arbeit im Block mit Unterbringung vor Ort (LiveIn), darauf folgend 14 Tage Freizeit zur freien Gestaltung. Es könnte sehr schön sein und beinhaltet Möglichkeiten zur Familiengestaltung, gäbe es entsprechende Infrastruktur.
Ich habe ingesamt 3 Jahre in USA und Kanada gearbeitet, jeweils als LiveIn. Dazu gehörte ein Jahr in einem Camphill und ein weiteres in einer L'Arche Community, beides intentionale Gemeinschaften. Ich habe vier Jahre in Dornach, Schweiz, in unmittelbarer Nähe des Goetheanums (anthroposophisches Zentrum), gelebt. Diesem Sommer gab es eine befristete Tätigkeit an einer Karl-König-Schule, was meine Kenntnisse wieder aufgefrischt hat. Dort wird mit Kindern und Jugendlichen mit einer geistig-seelischen Behinderung gearbeitet. Ich finde, ansonsten ähneln die Karl-König-Schulen sehr den Waldorfschulen, sind aber auf die besonderen Kinder eingestellt.
Besonders gefallen hat mir, dass der Idealfall ist, dass Kinder zur Schule kommen und alle LehrerInnen und BegleiterInnen behalten bis zum Schulabschluss in der 9. Klasse.
Danach kehrte ich in meinen Hauptberuf zurück.


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