Wrn Xvx
stellt eine Frage · vor 4 Monaten

Problem: Gefahr eines Weltkrieges / Treibhausgaskatastrophe + Erderhitzung + Klimakatastrophe / Ökologischer Kollaps / Zusammenbruch der Weltzivilisation

Obwohl diese Fragestellungen (siehe im ersten Dokument unten) eigentlich nicht behandelt werden, noch nicht einmal in der Öffentlichkeit wahrnehmbar aufgeworfen sind, so sind sie eventuell die entscheidendsten, ob dieser Planet für Menschen bewohnbar erhalten werden kann!

Im zweiten Dokument hatte ich auf die Schnelle Google-Gemini befragt, welche Lösungsansätze gesammeltes und komprimiertes Wissen zu den Fragestellungen, bzw. zur dargestellten fundamentalen Problemstellung liefert? Auch wenn meines Erachtens die Beantwortung an einzelnen Punkten noch etwas unausgereift ist, fand ich die Ergebnisse zum übergroßen Teil interessant und aufschlussreich.

Gefahr eines Weltkrieges / Treibhausgaskatastrophe + Erderhitzung + Klimakatastrophe / Ökologischer Kollaps / Zusammenbruch der Weltzivilisation, usw. >> Systemische Anpassung
https://medium.com/@jaesde/treibhausgaskatastrophe-erderhitzung-klimakatastrophe-%C3%B6kologischer-kollaps-gefahr-eines-de1562ee4f25

Antworten zu den Fragestellungen durch KI-Gemini ..
https://medium.com/@jaesde/ki-dialog-18-5-2026-6f112885f4e9

Ich würde mich über eine Diskussion darüber oder andere Lösungen zum dargestellten Kernproblem sehr freuen.

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Ebznan Fpunvyr · vor 4 Monaten

ChatGPT: meint u.a.:

Der Ansatz ist wertvoll, aber er sollte von der Maximalforderung weg und hin zu einer Übergangsarchitektur. Also nicht: „Wie ersetzen wir Geld weltweit?“ Sondern:

  1.  Wie schaffen wir ein globales Risiko- und Gemeinwohl-Radar für Klima, Biodiversität, Krieg, Lieferketten, Ernährung, Wasser, Migration, Infrastruktur und soziale Stabilität?
  2. Wie sichern wir zuerst die Grundversorgung: Wasser, Nahrung, Energie, Gesundheit, Wohnen, Mobilität, Katastrophenschutz?
  3. Wie koppeln wir Finanzmärkte, Steuern, Subventionen und öffentliche Haushalte verbindlich an planetare Grenzen?
  4. Wie reduzieren wir militärische Eskalationslogiken, ohne naive Sicherheitslücken zu erzeugen?
  5. Wie nutzen wir Künstliche Intelligenz, digitale Zwillinge und offene Daten demokratisch kontrolliert, statt technokratisch oder überwachend?
  6. Wie bauen wir lokale und regionale Resilienz auf, damit bei globalen Schocks nicht sofort Versorgung, Pflege, Energie, Lebensmittel und Kommunikation kollabieren?

Die große Problemstellung in 8 konkrete Felder zerlegen  

Feld 1: Klima und Erderhitzung
Emissionen, Hitze, Dürre, Starkregen, Kipppunkte, Anpassung. Der IPCC sagt klar, dass schnelle, tiefe und anhaltende Emissionssenkungen die Erwärmung innerhalb von etwa zwei Jahrzehnten sichtbar verlangsamen können.

Feld 2: Biodiversität und Ökosysteme
Artensterben, Böden, Wälder, Meere, Bestäubung, Nahrungssicherheit. IPBES behandelt transformative Veränderungen ausdrücklich als notwendig, um Biodiversitätsverlust an den Ursachen anzugehen.

Feld 3: Krieg, Aufrüstung und Geopolitik
Ressourcenkriege, militärische Eskalation, Energieabhängigkeit, Cyberangriffe, nukleare Risiken.

Feld 4: Ernährung, Wasser und Grundversorgung
Regionale Resilienz, Wasserspeicherung, Saatgut, Bodenschutz, Notversorgung, lokale Produktion.

Feld 5: Finanzsystem und Fehlanreize
Subventionen, Spekulation, Externalisierung von Schäden, fossile Abhängigkeiten, Naturzerstörung als „billig“.

Feld 6: Demokratie, Desinformation und soziale Stabilität
Vertrauensverlust, Polarisierung, Lobbyismus, Medienkompetenz, Bürgerbeteiligung.

Feld 7: Künstliche Intelligenz und digitale Zwillinge
Nicht als Ersatzregierung, sondern als Simulations-, Frühwarn- und Entscheidungsunterstützung. Die EU-Initiative Destination Earth arbeitet genau an digitalen Erdmodellen für Klima, Naturgefahren und Anpassungsstrategien.

Feld 8: Umsetzung und Gemeinwohl-Ökonomie
Genossenschaften, kommunale Lösungen, Kreislaufwirtschaft, Cradle to Cradle, soziale Innovation, faire Arbeit.


Politische Forderungen:

  • Jährlicher Systemrisiko-Bericht im Bundestag und in Kommunen
    Klima, Biodiversität, Wasser, Ernährung, Krieg, Lieferketten, soziale Stabilität und digitale Risiken gemeinsam bewerten.
  • Gemeinwohl- und Folgekostenprüfung für große politische Entscheidungen
    Nicht nur „Was kostet die Maßnahme?“, sondern: „Was kostet Nicht-Handeln?“
  • Subventionsprüfung nach planetaren Grenzen
    Staatliches Geld darf langfristig keine Naturzerstörung, fossile Abhängigkeit oder soziale Folgekosten verstärken.
  • Kommunale Resilienzpläne
    Jede Stadt braucht Pläne für Hitze, Wasserknappheit, Starkregen, Stromausfall, Pflege, Lebensmittelversorgung und vulnerable Gruppen.
  • Offene Daten für Gemeinwohl-Innovation
    Barrierefreiheit, Hitzeinseln, Leerstand, Wasser, Grünflächen, Mobilität, Versorgungslücken öffentlich sichtbar machen.
  • Bürger:innenräte für systemische Zukunftsfragen
    Nicht als Symbolformat, sondern mit Rückkopplung an Verwaltung, Parlament und Haushaltsentscheidungen.
  • Friedens-, Klima- und Ressourcenpolitik zusammendenken
    Aufrüstung, fossile Energie, Rohstoffabhängigkeit und geopolitische Eskalation gehören in dieselbe Risikoanalyse
  • Wrn Xvx · vor 4 Monaten

    Das gehört auch noch dazu:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_gr%C3%B6%C3%9Ften_Banken_der_Welt

    Interessant ist die Veränderung in den letzten Jahren, welche vor allem zugunsten einer höheren Kapitalkonzentration bei chinesischen Finanzinstituten geschah.

    China hat aktuell einen Handelsüberschuss von um die 1,2 Billionen Dollar jährlich. Davon um die 500 Milliarden aus Europa und 500 Milliarden aus den USA.

    Das nur als ein Faktor, den mensch sich, bei allen Überlegungen im Sinne eines planetarischen Überlebenskampfes zum Erhalt unser aller Naturwelt, vor Augen führen und mit einbeziehen könnte.

    Ebznan Fpunvyr · vor 14 Tagen

    Das sehe ich nicht so.

    Egal was ist, es entwickelt sich immer was Neues.

    Wrn Xvx · vor 14 Tagen

    Zur Gegenfrage:
    Die Übergangsarchitektur, bzw. eine Simulation in Form eines digitalen Schattens oder Zwillings erfasst den lokalen, regionalen wie weltweiten Bedarf und macht dieses für alle Menschen sichtbar.
    Man würde also sofort sehen, wo es zu Spannungen kommt, falls es insgesamt zu Verknappungen, z. B. an Trinkwasser kommt und wie diese eventuell zu lösen sind.
    Die Produktions- und Versorgungsstruktur ist aktuell genauso lokal bis weltweit aufgestellt.
    Wie, aus welchem Grund und auf welcher Basis soll sich dabei oder deswegen ein Heer zusammenrotten, um eine eventuelle "Konkurrenz um knappe Rohstoffe, Wasser, Land, Energie, Handelswege, Territorien oder politische Macht" zu ihren Gunsten zu entscheiden?
    Was würde mit den ganzen Soldat:innen geschehen, wenn eine nicht-monetäre Welt, zuerst auf einer Simulationsbasis, vorbereitet wird, wonach als Soldat keine Gelder mehr zu verdienen sind? Wer würde dort noch bleiben, um eine eventuelle "Konkurrenz um knappe Rohstoffe, Wasser, Land, Energie, Handelswege, Territorien oder politische Macht" für gewisse Kräfte zu unterstützen, wenn mensch sieht, dass es auch gänzlich ohne Konkurrenz geht?
    Welchen Vorteil bieten politische Macht, Territorien, Land, Handelswege (was soll in einer reinen - nicht-monetären - glokalen - global-lokalen Netzwerkökonomie noch gehandelt werden?), wenn es nicht mehr zu monetarisieren ist?

    Wrn Xvx · vor 4 Monaten

    Leider beantwortet ChatGPT anscheinend nicht, wie mit der vorgestellten »Übergangsarchitektur« die Fragen 1 + 2, bzw. das dargestellte fundamentale, sich gegenwärtig immer mehr zuspitzende Kernproblem, dem Zeitdruck oder planetarischen Notstand entsprechend »kurzfristig« aufgelöst werden kann.

    Ebznan Fpunvyr · vor 4 Monaten

    Ich glaube, der entscheidende Punkt in Deinem Einwand ist der Zeitfaktor bzw. die Frage, ob eine „systemische Anpassung“ überhaupt noch schnell genug erfolgen kann. Und da würde ich Dir teilweise zustimmen: Viele politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Systeme reagieren offensichtlich zu langsam auf exponentiell eskalierende Risiken wie Klimaerhitzung, Biodiversitätsverlust, geopolitische Instabilität, Ressourcenprobleme oder Desinformation. Gleichzeitig sehe ich aber auch ein Problem darin, wenn die Größe und Dramatik der Krise zu einer Art gedanklicher Totalblockade führt: „Alles müsste sofort komplett anders werden – also passiert am Ende zu wenig.“ Vielleicht braucht es deshalb parallel mehrere Ebenen: 1. Kurzfristige Notfallmaßnahmen: Energie, Wasser, Ernährung, Katastrophenschutz, Stadtkühlung, Friedenssicherung, Krisenvorsorge. 2. Mittelfristige Systemumbauten: Kreislaufwirtschaft, resiliente Infrastruktur, andere Wohlstandsindikatoren, globale Kooperation, Bildungs- und Demokratiesysteme. 3. Langfristige Kulturveränderungen: Wie definieren wir Fortschritt? Was ist Lebensqualität? Wie viel Ressourcenverbrauch ist dauerhaft tragfähig? Wie verhindert man, dass Aufmerksamkeitssysteme permanent Polarisierung statt Problemlösung belohnen? Ich glaube nicht, dass einzelne Technologien oder KI allein das lösen werden. Aber KI könnte helfen, komplexe Zusammenhänge, Szenarien, Zielkonflikte und Lösungsansätze transparenter und verständlicher zu machen. Ein weiterer Punkt: Viele Lösungen existieren bereits fragmentiert weltweit, aber Wissen, Umsetzungsgeschwindigkeit und Kooperation hinken hinterher. Vielleicht ist eines der größten Probleme inzwischen nicht mehr nur Wissensmangel, sondern mangelnde Koordination, politische Kurzfristlogik und ökonomische Fehlanreize. Deshalb finde ich Deinen Gedanken einer „Übergangsarchitektur“ durchaus interessant. Die eigentliche Frage wäre dann vielleicht: Wie könnte eine Übergangsarchitektur aussehen, die demokratisch bleibt, international anschlussfähig ist und gleichzeitig schnell genug handeln kann, ohne autoritär zu werden? Denn genau dort liegt vermutlich einer der schwierigsten Zielkonflikte unserer Zeit.

    Ebznan Fpunvyr · vor 14 Tagen

    Frag' doch bitte selbst ChatGPT.

    Wrn Xvx · vor 4 Monaten

    Tatsächlich ist auch nicht der Zeitfaktor entscheidend, da sich die monetären oder finanziellen Zwänge zugunsten kriegerischer Auseinandersetzungen zuspitzen, genauso wie die Überausbeutung, Zerstörung und Verschmutzung unserer planetarischen Lebenswelt.
    Mit jedem einzelnen Tag, an dem das monetäre Hilfsmittel, bzw. das Finanzsystem angewendet wird oder wirksam ist, desto tiefer geht es in einen Strudel aus Prozessen, aus denen wir eventuell bereits jetzt schon nicht mehr herauskommen.
    Wie auch immer, die Fragestellungen bleiben relevant und müssen gelöst werden, ob wir noch viel Zeit haben oder nicht.
    Bis jetzt gab es noch keine Antworten oder eine andere funktionierende (Auf-) Lösung des Kernproblems (als wie die von KI-Gemini).

    Ebznan Fpunvyr · vor 4 Monaten

    Ich verstehe Deinen Punkt so, dass Du das Kernproblem tiefer verortest als nur bei einzelnen politischen Fehlentscheidungen oder beim Zeitfaktor selbst, sondern im strukturellen Funktionsprinzip des gegenwärtigen Wirtschafts-, Geld- und Anreizsystems. Dafür gibt es aus meiner Sicht reale Anhaltspunkte: Kurzfristige Rendite-, Wachstums-, Schulden-, Konkurrenz- und Machtlogiken stehen oft im Konflikt mit langfristiger ökologischer Stabilität, Ressourcenschutz, sozialer Gerechtigkeit und Friedensfähigkeit. Gleichzeitig wäre ich vorsichtig mit der Annahme, dass das Finanzsystem allein die Ursache nahezu aller Krisen sei. Auch Machtpolitik, Rohstoffinteressen, Nationalismus, Desinformation, psychologische Dynamiken, technologische Beschleunigung, Angst, Statusdenken, ungleiche Bildung und fehlende globale Institutionen spielen massiv hinein. Vielleicht liegt das eigentliche Kernproblem eher darin, dass hochkomplexe globale Systeme weiterhin mit kurzfristigen, konkurrierenden und fragmentierten Mechanismen gesteuert werden, obwohl die Risiken längst planetarisch miteinander gekoppelt sind. Ich glaube zudem nicht, dass die entscheidende Lösung primär aus der Politik selbst entstehen wird, sondern stärker aus der Zivilgesellschaft, aus Wissenschaft, offenen Netzwerken, Kommunen, engagierten Bürger:innen, Mitarbeitenden, Initiativen und neuen Formen intelligenter Zusammenarbeit. In diesem Zusammenhang fand ich die Gedanken von Dr. Peter Kruse immer sehr spannend, insbesondere seine Idee intelligenter Netze: dass vernetzte Gesellschaften potenziell einen sehr starken Bürger, Kunden oder Mitarbeitenden hervorbringen können, wenn Wissen, Perspektiven und Erfahrungen intelligent verbunden werden. Vielleicht fehlt uns bisher genau das: nicht nur mehr Informationen, sondern bessere kollektive Verständigungssysteme. Ärzt:innen versuchen, den menschlichen Körper als Gesamtsystem zu verstehen: Organe, Wechselwirkungen, Symptome, Ursachen, Rückkopplungen. Ähnlich müssten wir lernen, auch Gesellschaft, Wirtschaft, Ressourcenströme, Politik, Medien, Geldsysteme und ökologische Kreisläufe stärker als zusammenhängende Systeme sichtbar und verständlich zu machen. Dafür bräuchte es deutlich mehr Transparenz: politische Entscheidungsprozesse, Geld- und Lobbyströme, Ressourcenverbrauch, ökologische Folgekosten, soziale Auswirkungen, globale Abhängigkeiten und reale Wirkungen politischer Maßnahmen. Und idealerweise so verständlich aufbereitet, dass Menschen mit sehr unterschiedlichem Hintergrund gemäß ihres eigenen Wissensstands Zugang dazu finden können. Vielleicht wird es genau dort spannend: nicht nur bei der Kritik am bestehenden System, sondern bei überprüfbaren, skalierbaren und gesellschaftlich tragfähigen Alternativen. Die entscheidende Frage wäre dann: Wie schaffen wir intelligente, demokratische und transparente Netzwerke, die kollektive Problemlösungsfähigkeit stärken, statt nur Aufmerksamkeit, Empörung und Polarisierung zu maximieren?

    Wrn Xvx · vor 4 Monaten

    Vielleicht kannst Du (oder ChatGPT) diese Fragestellungen beantworten?

    Wie kann der extreme Konkurrenzkampf, den das Geldsystem auf die heute wesentliche und bestimmende Produktions- und Vertriebsstruktur, bzw. auf diese Unternehmen [https://money.cnn.com/magazines/fortune/global500/2012/full_list/index.html] oder [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_gr%C3%B6%C3%9Ften_Unternehmen_der_Welt], sowie jeweilige Finanzholdings und Banken ausübt, welcher zum unbedingten Absatz – inklusive manipulativer Werbemaschinerie + geplanter Obsoleszenz – zwingt .. nicht zu vergessen die jeweiligen Militär- oder Verteidigungsapparate (*), alles in Hinsicht auf Rohstoffe & Ressourcen (Energie), Transitwege, usw. abzusichern .. wie kann dieser, inzwischen für alles Leben auf diesem Planeten tödliche Konkurrenzkampf kurzfristig beigelegt oder aufgelöst werden? (*) Als eines der Hauptantriebskräfte in die totale Selbstauslöschung, nicht nur wegen der Gefahr eines Weltkrieges, sondern auch wegen ihres immensen Emissionsausstoßes, Rohstoff- und Ressourcenverbrauchs ..

    Wie kann es in Beibehaltung des monetären Weltsystems erreicht werden, dass diejenigen, die am wenigsten verkaufen, z. T. ihre Industrien aufgeben, auf ihre besten Einnahmen verzichten, somit vor den Wettbewerbern – monetär-bedingt – nicht mehr ‘konkurrenzfähig’ sind, dass diese infolgedessen und damit eine Weltmarktführerschaft übernehmen, beibehalten oder sich überhaupt nur auf den verschiedenen regionalen bis globalen Märkten halten können?

    Welche Regierung, welche Partei & Politiker:in, welche Firmenchefs und Manager, welche Leitungsebenen von vergesellschafteten Unternehmen – mit betrieblicher Mitbestimmung, welche Bürger:innenversammlung, welches Steuermodell oder Verursacherprinzip, welche GWÖ-Abstimmung & Labelvergebung, welcher zivile Ungehorsam + Massenprotest, usw., kann ohne weitreichende wirtschaftliche Konsequenzen eine Firma, ein Unternehmen, eine Region, eine Nation oder eine Wirtschaftsunion in die finanzwirtschaftliche Bedeutungslosigkeit hinein führen, hinein entscheiden oder durch Massenproteste und Streiks in eine solche hinein drücken?

    Wer soll – in der Kürze der verbleibenden Zeit – die Verfügungsgewalt über die globalen Finanz- oder Kapitalströme derart zugeteilt bekommen oder an sich reißen können, sodass daraufhin genauestens eingeteilt werden kann, wer was wie viel, für welches Unternehmen, Projekt, usw. bekommt, oder wer aus dem monetären Rennen weitgehend raus ist? Ganz abgesehen von dem gigantischen Aufwand, den es erfordern würde, alles zu erfassen und zu klassifizieren .. für ein Organisationsinstrument, das wir als Menschheit eigentlich nicht mehr benötigen.

    Wrn Xvx · vor 4 Monaten

    Etwas konkreter am Beispiel Deutschland:

    Ist es sinnvoll in der derzeitigen Situation, in der sich die Welt befindet, jährlich 80 Millionen Autos zu produzieren, egal ob diese elektrisch oder sonst wie angetrieben werden?
    Ist es sinnvoll in der gegenwärtigen Situation weltweit jährlich 2,1 Millionen LKWs zu produzieren, 550.000 LKW von deutschen Herstellern?
    Deutsche Unternehmen und Finanzinstitute verdienen pro Jahr alleine am Export um die 250 Milliarden EUR!

    Was könnte ein solches Geschäft ersetzen, was generiert mindestens genauso viel Finanzen, um finanzwirtschaftlich konkurrenzfähig zu bleiben, ohne dabei unseren Planeten zu überlasten und zu zerstören?

    Dasselbe trifft ebenso auf andere Industriefelder zu, z. B.: Stahl- und Metallindustrien, Rüstungsindustrien, chemische Industrien, Bauindustrien, die Agrarwirtschaft, Tourismusindustrien, usw.

    Hat nicht jede Nation Geschäftsmodelle, auf welche sie — im finanzwirtschaftlichen Wettbewerb/Konkurrenzkampf — nicht verzichten kann? [>> planetarer Tod]

    Wenn es egal ist, sich selber in einen unternehmerischen und Staatsbankrott hineinzumanövrieren, wenn es in Kauf genommen wird, finanziell zahlungsunfähig und insolvent zu werden, wenn vorgeschrieben wird, wie Schulden zurückbezahlt werden müssen, usw., wie kann dann der erforderliche ökologische Umbau der Wirtschaft mitsamt Infrastrukturen, Klima- und Umweltschutzmaßnahmen, usw. usf., finanziert werden?
    Wie kann verhindert werden, dass dann — u. a. internationale — Gläubiger vorschreiben, wie Schulden zurückzuzahlen sind und damit die Politik bestimmen?
    PS: Ergebnisse oder Folgen einer mangelnden finanzwirtschaftlichen Konkurrenzfähigkeit siehe in Griechenland, Rumänien und/oder afrikanischen Ländern!

    Tatsächlich hängen "Machtpolitik, Rohstoffinteressen, Nationalismus, Desinformation, psychologische Dynamiken, technologische Beschleunigung, Angst, Statusdenken, ungleiche Bildung und fehlende globale Institutionen" ebenso eng mit dem finanzwirtschaftlichen Konkurrenzkampf zusammen, welcher so lange andauert, wie das monetäre Hilfsmittel oder das Finanzsystem verwendet wird.

    Diese Antwort ist ebenso eine ausweichende Antwort, welche die Fragen 1 + 2 nicht beantwortet, bzw. das gegenwärtige Kernproblem nicht löst.

    Wrn Xvx · vor 4 Monaten

    Das gehört auch noch dazu:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_gr%C3%B6%C3%9Ften_Banken_der_Welt

    Interessant ist die Veränderung in den letzten Jahren, welche vor allem zugunsten einer höheren Kapitalkonzentration bei chinesischen Finanzinstituten geschah.
    China hat aktuell einen Handelsüberschuss von um die 1,2 Billionen Dollar jährlich. Davon um die 500 Milliarden aus Europa und 500 Milliarden aus den USA.

    Das nur als ein Faktor, den mensch sich, bei allen Überlegungen im Sinne eines planetarischen Überlebenskampfes zum Erhalt unser aller Naturwelt, vor Augen führen und mit einbeziehen könnte.

    Wrn Xvx · vor 4 Monaten

    Vielleicht kannst Du (oder ChatGPT) diese Fragestellungen beantworten?

    Wie kann der extreme Konkurrenzkampf, den das Geldsystem auf die heute wesentliche und bestimmende Produktions- und Vertriebsstruktur, bzw. auf diese Unternehmen [https://money.cnn.com/magazines/fortune/global500/2012/full_list/index.html] oder [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_gr%C3%B6%C3%9Ften_Unternehmen_der_Welt], sowie jeweilige Finanzholdings und Banken ausübt, welcher zum unbedingten Absatz – inklusive manipulativer Werbemaschinerie + geplanter Obsoleszenz – zwingt .. nicht zu vergessen die jeweiligen Militär- oder Verteidigungsapparate (*), alles in Hinsicht auf Rohstoffe & Ressourcen (Energie), Transitwege, usw. abzusichern .. wie kann dieser, inzwischen für alles Leben auf diesem Planeten tödliche Konkurrenzkampf kurzfristig beigelegt oder aufgelöst werden?
    (*) Als eines der Hauptantriebskräfte in die totale Selbstauslöschung, nicht nur wegen der Gefahr eines Weltkrieges, sondern auch wegen ihres immensen Emissionsausstoßes, Rohstoff- und Ressourcenverbrauchs..

    Wie kann es in Beibehaltung des monetären Weltsystems erreicht werden, dass diejenigen, die am wenigsten verkaufen, z. T. ihre Industrien aufgeben, auf ihre besten Einnahmen verzichten, somit vor den Wettbewerbern – monetär-bedingt – nicht mehr ‘konkurrenzfähig’ sind, dass diese infolgedessen und damit eine Weltmarktführerschaft übernehmen, beibehalten oder sich überhaupt nur auf den verschiedenen regionalen bis globalen Märkten halten können?

    Welche Regierung, welche Partei & Politiker:in, welche Firmenchefs und Manager, welche Leitungsebenen von vergesellschafteten Unternehmen – mit betrieblicher Mitbestimmung, welche Bürger:innenversammlung, welches Steuermodell oder Verursacherprinzip, welche GWÖ-Abstimmung & Labelvergebung, welcher zivile Ungehorsam + Massenprotest, usw., kann ohne weitreichende wirtschaftliche Konsequenzen eine Firma, ein Unternehmen, eine Region, eine Nation oder eine Wirtschaftsunion in die finanzwirtschaftliche Bedeutungslosigkeit hinein führen, hinein entscheiden oder durch Massenproteste und Streiks in eine solche hinein drücken?

    Wer soll – in der Kürze der verbleibenden Zeit – die Verfügungsgewalt über die globalen Finanz- oder Kapitalströme derart zugeteilt bekommen oder an sich reißen können, sodass daraufhin genauestens eingeteilt werden kann, wer was wie viel, für welches Unternehmen, Projekt, usw. bekommt, oder wer aus dem monetären Rennen weitgehend raus ist?
    Ganz abgesehen von dem gigantischen Aufwand, den es erfordern würde, alles zu erfassen und zu klassifizieren .. für ein Organisationsinstrument, das wir als Menschheit eigentlich nicht mehr benötigen.

    Etwas konkreter am Beispiel Deutschland:
    Ist es sinnvoll in der derzeitigen Situation, in der sich die Welt befindet, jährlich 80 Millionen Autos zu produzieren, egal ob diese elektrisch oder sonst wie angetrieben werden?
    Ist es sinnvoll in der gegenwärtigen Situation weltweit jährlich 2,1 Millionen LKWs zu produzieren, 550.000 LKW von deutschen Herstellern?
    Deutsche Unternehmen und Finanzinstitute verdienen pro Jahr alleine am Export um die 250 Milliarden EUR!
    Was könnte ein solches Geschäft ersetzen, was generiert mindestens genauso viel Finanzen, um finanzwirtschaftlich konkurrenzfähig zu bleiben, ohne dabei unseren Planeten zu überlasten und zu zerstören?

    Dasselbe trifft ebenso auf andere Industriefelder zu, z. B.: Stahl- und Metallindustrien, Rüstungsindustrien, chemische Industrien, Bauindustrien, die Agrarwirtschaft, Tourismusindustrien, usw.
    Hat nicht jede Nation Geschäftsmodelle, auf welche sie — im finanzwirtschaftlichen Wettbewerb/Konkurrenzkampf — nicht verzichten kann? [>> planetarer Tod]

    Wenn es egal ist, sich selber in einen unternehmerischen und Staatsbankrott hineinzumanövrieren, wenn es in Kauf genommen wird, finanziell zahlungsunfähig und insolvent zu werden, wenn vorgeschrieben wird, wie Schulden zurückbezahlt werden müssen, usw., wie kann dann der erforderliche ökologische Umbau der Wirtschaft mitsamt Infrastrukturen, Klima- und Umweltschutzmaßnahmen, usw. usf., finanziert werden?
    Wie kann verhindert werden, dass dann — u. a. internationale — Gläubiger vorschreiben, wie Schulden zurückzuzahlen sind und damit die Politik bestimmen?
    PS: Ergebnisse oder Folgen einer mangelnden finanzwirtschaftlichen Konkurrenzfähigkeit siehe in Griechenland, Rumänien und/oder afrikanischen Ländern!

    Tatsächlich hängen "Machtpolitik, Rohstoffinteressen, Nationalismus, Desinformation, psychologische Dynamiken, technologische Beschleunigung, Angst, Statusdenken, ungleiche Bildung und fehlende globale Institutionen" ebenso eng mit dem finanzwirtschaftlichen Konkurrenzkampf zusammen, welcher so lange andauert, wie das monetäre Hilfsmittel oder das Finanzsystem verwendet wird.

    Diese Antwort ist ebenso eine ausweichende Antwort, welche die Fragen 1 + 2 nicht beantwortet, bzw. das gegenwärtige Kernproblem nicht löst.

    Ebznan Fpunvyr · vor 16 Tagen

    Hast Du zwischenzeitlich selbst Antworten von Künstlicher Intelligenz eingeholt?

    Wrn Xvx · vor 16 Tagen

    Ja, Gemini hatte das geantwortet:
    https://medium.com/@jaesde/ki-dialog-18-5-2026-6f112885f4e9

    Auch wenn meines Erachtens die Beantwortung an einzelnen Punkten noch etwas unausgereift ist, sind die Ergebnisse zum übergroßen Teil interessant und sehr aufschlussreich.

    Ebznan Fpunvyr · vor 15 Tagen

    Ich empfehle zu unterschiedlichen Zeiten die Frage zu wiederholen und Frageteils umstellen. 

    Auch gibt es mehr künstliche Intelligenz, z.B. gibt es von ChatGPT auch eine kostenlose Version.

    Ich weiß nicht, ob es das schon gibt oder noch kommen soll, ein Tarif für Gemini, ChatGPT, Claude...

    Ebznan Fpunvyr · vor 15 Tagen

    ChatGPT antwortet: Der Grundgedanke ist interessant, aber die Gemini-Antworten vermischen zutreffende Problemdiagnosen, plausible Zukunftsmodelle und ziemlich spekulative Behauptungen, ohne diese sauber auseinanderzuhalten. Gerade dadurch wirkt manches überzeugender, als es wissenschaftlich abgesichert ist. Wo ich zustimme Sehr stark finde ich den Ausgangspunkt: Ressourcen-, Klima-, Wirtschafts- und Sicherheitsfragen müssen gemeinsam gedacht werden. Das ist keine exotische These. UNEP kommt im Global Resources Outlook zu dem Ergebnis, dass sich die globale Rohstoffentnahme in den vergangenen fünf Jahrzehnten mehr als verdreifacht hat; ohne Kursänderung könnte sie bis 2060 gegenüber 2020 nochmals um rund 60 % steigen. Gewinnung und Verarbeitung von Ressourcen verursachen zugleich einen sehr großen Teil der Klima- und Umweltbelastungen. � Wedocs + 1 Auch die Diagnose, dass wirtschaftliche Verflechtung nicht automatisch Frieden erzeugt, ist wichtig. Handels-, Finanz-, Technologie- und Lieferketten werden inzwischen ausdrücklich als geopolitische Machtinstrumente eingesetzt. Im Global Risks Report 2026 steht „geoeconomic confrontation“ bei den Befragten sogar an erster Stelle der unmittelbaren globalen Risiken. � World Economic Forum + 1 Und ich halte den Gedanken eines digitalen Ressourcen- und Stoffstromsystems für ausgesprochen interessant. Wir könnten wesentlich besser als früher erfassen: Rohstoff → Produkt → Nutzung → Reparatur → Wiederverwendung → Demontage → Sekundärrohstoff → neues Produkt. Genau hier würde ich die Idee aber wesentlich stärker in Richtung Kreislaufwirtschaft/Cradle to Cradle entwickeln und weniger in Richtung „KI ersetzt Geld“. Wo Gemini aus meiner Sicht zu große Sprünge macht Der Satz „Das zins- und schuldengestützte Geldsystem erzwingt kontinuierliches Wirtschaftswachstum“ wird dort wie eine feststehende wissenschaftliche Tatsache behandelt. So eindeutig ist das nicht. Zwischen Geldschöpfung, Kredit, Zinsen, Wachstum, Verteilung und Ressourcenverbrauch bestehen Zusammenhänge, aber daraus folgt nicht mathematisch zwingend, dass ein monetäres System immer materielles Wachstum erzwingen muss. Noch problematischer finde ich: „Das Algorithmus-System filtert Ineffizienzen und Zerstörungspotenziale heraus.“ Ein Algorithmus weiß nicht von selbst, was gesellschaftlich wünschenswert ist. Soll beispielsweise eine knappe Tonne Lithium in einen Batteriespeicher, Rollstuhl, Bus, Sportwagen oder ein medizinisches Gerät? Das ist nicht nur eine Optimierungsaufgabe. Dahinter stehen Wertentscheidungen, Bedürfnisse, Rechte und Verteilungsfragen. Deshalb würde ich gerade keine zentrale Welt-KI bauen, die entscheidet, wer was bekommt. Den „digitalen Zwilling der Erde“ würde ich völlig anders konstruieren Nicht als gigantische zentrale Planwirtschaft, sondern als offene Informationsinfrastruktur für Ressourcen. Jedes Material und Produkt könnte einen digitalen Produkt-/Materialpass besitzen: Zusammensetzung, Herkunft, Energieaufwand, CO₂-/Umweltwirkungen, Reparierbarkeit, Lebensdauer, Ersatzteile, Wiederverwendbarkeit, Demontage, Recyclingfähigkeit und aktuelle Verfügbarkeit. Darüber könnten regionale und globale Systeme erkennen: Was haben wir? Was brauchen wir? Wo entstehen Engpässe? Was kann repariert werden? Was kann geteilt werden? Welche Sekundärrohstoffe stehen zur Verfügung? Welche Produktion überschreitet ökologische Grenzen? Das wäre enorm wertvoll – auch wenn Geld weiterhin existiert. Und darin sehe ich einen wesentlichen Unterschied zum Medium-Text: Man muss nicht zuerst die gesamte Welt davon überzeugen, Geld abzuschaffen. Gerade den „weltweiten Konsens“ halte ich für die falsche Voraussetzung Ein Konsens von acht Milliarden Menschen bzw. sämtlichen Staaten über die Abschaffung des Geldsystems ist praktisch eine extrem hohe Hürde. Viel realistischer wäre ein modulares Transformationsmodell: Kommunen → Regionen → Staaten → EU/andere Staatenverbünde → interoperable globale Standards. Man könnte einzelne Systeme schon heute aufbauen und ihren Nutzen beweisen: Materialkataster für Gebäude, Lebensmittel- und Wasserversorgung, Energiesysteme, Ersatzteilnetzwerke, Kreislaufwirtschaft, Medikamentenversorgung, Recyclingrohstoffe usw. Wenn solche Systeme ökologisch besser, kostengünstiger und krisenfester funktionieren, entsteht Skalierung nicht erst nach einem Weltkonsens. Das wäre für mich einer der größten Verbesserungen gegenüber Gemini. Auch beim Thema Eigentum würde ich widersprechen „Vom Eigentum zur Nutzung“ klingt zunächst kreislauffreundlich, kann aber gesellschaftlich auch ins Gegenteil kippen: Wenn niemand mehr etwas besitzt, wem gehören dann Häuser, Fahrzeuge, Maschinen, Server, Roboter und Produktionsanlagen? Wenn die Antwort lautet: einigen wenigen Konzernen oder einer zentralen Institution, hätte man womöglich eine noch größere Machtkonzentration geschaffen. Deshalb wäre meine Zielsetzung eher: Eigentum dort, wo Eigentum Selbstbestimmung schafft. Nutzung/Sharing dort, wo Besitz unnötigen Ressourcenverbrauch erzeugt. Gemeingüter dort, wo universeller Zugang entscheidend ist. Wohnraum beispielsweise würde ich nicht automatisch in ein reines Nutzungsmodell überführen. Bei Werkzeugen, Fahrzeugflotten oder selten benötigten Maschinen kann gemeinschaftliche Nutzung dagegen sehr sinnvoll sein. Den Punkt „im Verborgenen“ halte ich ebenfalls für einen Fehler Da stimme ich Jea K ausdrücklich in der Sachkritik zu. Ein System, das irgendwann wesentliche Teile der weltweiten Ressourcenverteilung koordinieren soll, müsste gerade maximal transparent entwickelt werden: Open Source, öffentliche Standards, wissenschaftliche Evaluation, demokratische Kontrolle, Datenschutz, dezentrale Architektur, unabhängige Audits und nachvollziehbare Algorithmen. „Im Verborgenen entwickeln und beim Zusammenbruch bereitstellen“ wäre nicht nur widersprüchlich zum vorher geforderten Konsens. Es wäre auch ein enormes Legitimations- und Sicherheitsproblem. Was mir in dem ganzen Entwurf am meisten fehlt Es wird fast ausschließlich über Verteilung vorhandener Ressourcen gesprochen. Mindestens ebenso wichtig ist aber die Frage, wie wir den Ressourcenbedarf selbst verändern. Da kommt Kreislaufwirtschaft ins Spiel: Bedarf vermeiden → langlebig konstruieren → modularisieren → reparieren → teilen → wiederverwenden → remanufacturing → sortenrein zerlegen → recyceln → erst zuletzt Primärrohstoffe einsetzen. Das ist nicht nebensächlich. UNEP bezeichnet den steigenden Ressourcenverbrauch ausdrücklich als einen Haupttreiber der dreifachen planetaren Krise aus Klimawandel, Biodiversitätsverlust sowie Verschmutzung und Abfall. � UNEP - UN Environment Programme + 1 Damit verändert sich auch die eigentliche Frage. Sie lautet meines Erachtens nicht: „Wie schaffen wir Geld ab?“ sondern: „Wie organisieren wir weltweit die Befriedigung menschlicher Bedürfnisse innerhalb ökologischer Grenzen – und welche Funktionen von Geld, Markt, Gemeingütern, öffentlicher Infrastruktur, digitalen Netzwerken und demokratischer Planung sind dafür jeweils sinnvoll?“ Das halte ich für den erheblich stärkeren Ansatz. Er setzt das Ergebnis – eine geldlose Welt – nicht bereits voraus, sondern lässt offen, welches Organisationsinstrument für welche Aufgabe tatsächlich am besten funktioniert. Und daraus könnte tatsächlich eine ziemlich interessante eigenständige Idee für Crowd Talents werden: eine Art „Planetary Resource Network“, das nicht die Welt zentral steuert, sondern weltweit Ressourcen, Bedürfnisse, Kreisläufe, Produktionskapazitäten und ökologische Grenzen interoperabel sichtbar macht. Das ließe sich sogar schrittweise entwickeln, ohne auf einen Zusammenbruch des bestehenden Systems zu warten.

    Wrn Xvx · vor 15 Tagen

    Das ist ja ganz nett, als Kritik an der Beantwortung von KI-Gemini, aber welche Antworten gibt es auf diese Fragestellungen, wie dieses Kernproblem kurzfristig aufzulösen ist?

    Hier nochmal:

    Ich möchte folgende Fragestellungen in die Diskussionen einbringen, deren kurzfristige Lösung für das Überleben unserer planetarischen Lebenswelt und damit für die Existenz der Menschheit von übergeordneter und entscheidender Bedeutung ist, bzw. geht es um den tiefliegenden Grund, warum keine wesentlichen Maßnahmen gegen die drohende planetarische Ausradierung in der Vergangenheit vorgenommen wurden, in der Gegenwart erfolgen und absehbar auch in Zukunft nicht unternommen werden (können). Diese Fragestellungen ziehen sich durch bis zur kommunalen Ebene, wenn mensch die Kosten für den militärischen Konkurrenzkampf und dessen Finanzierung hinzuzieht.

    1. Wie kann die Menschheit aus der Finanz-wirtschaftlichen und damit u. a. militärischen Konkurrenzsituation, um Rohstoffe und Ressourcen, Wirtschafts-, Handels- und Transitwege, Absatzmärkte und/oder zur Ausschaltung von (Finanz-wirtschaftlichen) Konkurrenten, kurzfristig herauskommen, um der sämtliches Leben auf diesem Planeten bedrohenden Klima- und Umweltkrise angemessen zu begegnen?
      Wie die gegenwärtige neuerliche Weltkriegsgefahr, inklusive ihrer modernen, u. a. atomaren Waffensysteme ebenso die Existenz der gesamten Menschheit infrage stellt!
    2. Welche Rolle spielt das globale Währungs- oder Finanzsystem in diesem finanz-wirtschaftlichen und militärischen Konkurrenzkampf? [*]
    3. Benötigt die Menschheit noch ein monetäres oder globales Finanzsystem zur Organisierung der Weltgesellschaft?
      Oder hat sich mit der globalen digitalen Vernetzung ein neues Organisationsinstrument etabliert, welches — bereits parallel im Betrieb — das monetäre oder (Welt-) Finanzsystem in einer recht kurzen Vorbereitungszeit mit einem Schlag global-simultan ersetzen könnte? Womit die Menschheit kurzfristig aus dem, für alles Leben auf diesem Planeten tödlichen, finanzwirtschaftlichen wie militärischen Konkurrenzkampf herauskommen könnte?

    [*] Zu den Militär- und Zerstörungsmaschinerien müssen die immensen Kosten für die Aufrüstung, Forschung und Entwicklung, Truppen- und Gefechtsübungen, für Kriegseinsätze, sowie eventuell dem Wiederaufbau nach den Zerstörungen einberechnet werden.
    Woher kommen diese Gelder??
    Welchen Anteil hat z. B. die Umsatz- oder Mehrwertsteuer dabei, welches bedeuten würde, dass zur Finanzierung der Militärmaschinerien ein hoher Konsum vorteilhaft oder sogar die Voraussetzung ist?

    Dazu ein Auszug aus “Kompass Konsumreduktion”:
    “Aus ökologischer Perspektive ist ein hoher Konsum von Gütern ebenfalls problematisch.
    Denn durch die Produktionsprozesse werden in großem Umfang Energie, Ressourcen und Flächen verbraucht.
    Gleichzeitig entstehen große Mengen an Abfall, die noch heute größtenteils verbrannt statt recycelt werden und zudem Emissionen erzeugen. Das trägt zum Klimawandel bei.”
    https://www.static.tu.berlin/fileadmin/www/10002030/Forschung/Projekte/Mein_Ding/Toolkit/Ratgeber_deutsch_PDF.pdf

    Siehe auch: “Umwelt, Militär & Krieg” von Prof. Dr. Klaus Moegling
    https://www.ziviler-friedensdienst.org/de/themen/klimakrise/umwelt-militaer-und-krieg

    Gedenkt mensch wirklich damit — und dem was mit militärischer oder verteidigungspolitischer Sicherheit noch kommen wird, wenn mensch die Gesetzmäßigkeit sich zuspitzender Finanz-wirtschaftlicher Zwänge erkannt und verstanden hat – diese planetarische Lebenswelt und seine/ihre eigene Existenz zu bewahren oder zu retten?

    Ebznan Fpunvyr · vor 15 Tagen

    Ich glaube, die kurzfristige Lösung liegt nicht darin, das Geld- oder Finanzsystem „mit einem Schlag“ abzuschaffen. Digitale Vernetzung ersetzt nicht automatisch dessen Funktionen – und auch Konkurrenz, Machtpolitik oder Kriege verschwinden dadurch nicht. Sinnvoller wäre eine Übergangsarchitektur, die Ressourcen statt Wachstum ins Zentrum stellt: globale Transparenz darüber, wo Rohstoffe gewonnen, verarbeitet, verbaut, genutzt und wieder frei werden – quasi ein „GPS für Ressourcen“. Dazu digitale Materialpässe und konsequente Kreislaufwirtschaft: langlebig, reparierbar, modular und wiederverwendbar. Grundversorgung könnte stärker vom individuellen Einkommen entkoppelt werden. Arbeit, Reparatur und Wiederverwendung könnten entlastet, Primärrohstoffverbrauch und Umweltbelastungen stärker eingepreist werden – mit sozialem Ausgleich. Die entscheidende Frage wäre für mich daher nicht: Wie schaffen wir kurzfristig Geld ab? Sondern: Wie organisieren wir menschliche Bedürfnisse mit möglichst wenig neuen Ressourcen und machen Geld zum Werkzeug dafür – statt Ressourcen zum Werkzeug der Geldvermehrung?

    Wrn Xvx · vor 14 Tagen

    Nochmal die Frage, irgendwie scheinen sie nicht verstanden zu werden oder anzukommen ..

  • Wie kann die Menschheit aus der Finanz-wirtschaftlichen und damit u. a. militärischen Konkurrenzsituation, um Rohstoffe und Ressourcen, Wirtschafts-, Handels- und Transitwege, Absatzmärkte und/oder zur Ausschaltung von (Finanz-wirtschaftlichen) Konkurrenten, kurzfristig herauskommen, um der sämtliches Leben auf diesem Planeten bedrohenden Klima- und Umweltkrise angemessen zu begegnen?
    Wie die gegenwärtige neuerliche Weltkriegsgefahr, inklusive ihrer modernen, u. a. atomaren Waffensysteme ebenso die Existenz der gesamten Menschheit infrage stellt!

  • Welche Rolle spielt das globale Währungs- oder Finanzsystem in diesem finanz-wirtschaftlichen und militärischen Konkurrenzkampf?
  • Ebznan Fpunvyr · vor 14 Tagen

    Eine kurzfristige Möglichkeit, die finanzwirtschaftliche UND militärische Konkurrenz weltweit vollständig zu beenden, sehe ich nicht. Auch die Abschaffung des Finanzsystems würde sie nicht automatisch beseitigen. Konkurrenz um knappe Rohstoffe, Wasser, Land, Energie, Handelswege, Territorien oder politische Macht kann auch ohne Geld existieren. UNEP beschäftigt sich ausdrücklich mit natürlichen Ressourcen als Konflikt- und Friedensfaktor: https://www.unep.org/resources/publication/addressing-role-natural-resources-conflict-and-peacebuilding Kurzfristig könnte man aber Konfliktursachen erheblich reduzieren: transparente globale Stoffströme („GPS für Ressourcen“), internationale Ressourcenabkommen und -pools, Kreislaufwirtschaft, geringere Abhängigkeit von Primärrohstoffen sowie verbindliche Mechanismen zur friedlichen Konfliktlösung. UNEP zeigt zudem, dass Rohstoffgewinnung und -verarbeitung enorme Klima- und Umweltwirkungen verursachen: https://www.unep.org/index.php/resources/Global-Resource-Outlook-2024 Parallel wäre Abrüstung bzw. Rüstungskontrolle relevant. Die weltweiten Militärausgaben erreichten 2025 laut SIPRI 2,887 Billionen US-Dollar: https://www.sipri.org/publications/2026/sipri-fact-sheets/trends-world-military-expenditure-2025 Deshalb meine Gegenfrage: Wie soll eine konkrete „Übergangsarchitektur“ diese Konkurrenz kurzfristig beenden – insbesondere jene Konflikte, deren Ursachen nicht im Finanzsystem liegen?

    Wrn Xvx · vor 14 Tagen

    Das Scheitern vor diesem Kernproblem erklärt, warum die Menschheit ihre lebenserhaltenden Systeme und damit sich selber nicht retten wird.

    Zur Gegenfrage:
    Die Übergangsarchitektur, bzw. eine Simulation in Form eines digitalen Schattens oder Zwillings erfasst den lokalen, regionalen wie weltweiten Bedarf und macht dieses für alle Menschen sichtbar.
    Man würde also sofort sehen, wo es zu Spannungen kommt, falls es insgesamt zu Verknappungen, z. B. an Trinkwasser kommt und wie diese eventuell zu lösen sind.
    Die Produktions- und Versorgungsstruktur ist aktuell genauso lokal bis weltweit aufgestellt.
    Wie, aus welchem Grund und auf welcher Basis soll sich dabei oder deswegen ein Heer zusammenrotten, um eine eventuelle "Konkurrenz um knappe Rohstoffe, Wasser, Land, Energie, Handelswege, Territorien oder politische Macht" zu ihren Gunsten zu entscheiden?
    Was würde mit den ganzen Soldat:innen geschehen, wenn eine nicht-monetäre Welt, zuerst auf einer Simulationsbasis, vorbereitet wird, wonach als Soldat keine Gelder mehr zu verdienen sind? Wer würde dort noch bleiben, um eine eventuelle "Konkurrenz um knappe Rohstoffe, Wasser, Land, Energie, Handelswege, Territorien oder politische Macht" für gewisse Kräfte zu unterstützen, wenn mensch sieht, dass es auch gänzlich ohne Konkurrenz geht?
    Welchen Vorteil bieten politische Macht, Territorien, Land, Handelswege (was soll in einer reinen - nicht-monetären - glokalen - global-lokalen Netzwerkökonomie noch gehandelt werden?), wenn es nicht mehr zu monetarisieren ist?

    _

    Wrn Xvx · vor 14 Tagen

    Zur Gegenfrage:
    Die Übergangsarchitektur, bzw. eine Simulation in Form eines digitalen Schattens oder Zwillings erfasst den lokalen, regionalen wie weltweiten Bedarf und macht dieses für alle Menschen sichtbar.
    Man würde also sofort sehen, wo es zu Spannungen kommt, falls es insgesamt zu Verknappungen, z. B. an Trinkwasser kommt und wie diese eventuell zu lösen sind.
    Die Produktions- und Versorgungsstruktur ist aktuell genauso lokal bis weltweit aufgestellt.
    Wie, aus welchem Grund und auf welcher Basis soll sich dabei oder deswegen ein Heer zusammenrotten, um eine eventuelle "Konkurrenz um knappe Rohstoffe, Wasser, Land, Energie, Handelswege, Territorien oder politische Macht" zu ihren Gunsten zu entscheiden?
    Was würde mit den ganzen Soldat:innen geschehen, wenn eine nicht-monetäre Welt, zuerst auf einer Simulationsbasis, vorbereitet wird, wonach als Soldat keine Gelder mehr zu verdienen sind? Wer würde dort noch bleiben, um eine eventuelle "Konkurrenz um knappe Rohstoffe, Wasser, Land, Energie, Handelswege, Territorien oder politische Macht" für gewisse Kräfte zu unterstützen, wenn mensch sieht, dass es auch gänzlich ohne Konkurrenz geht?
    Welchen Vorteil bieten politische Macht, Territorien, Land, Handelswege (was soll in einer reinen - nicht-monetären - glokalen - global-lokalen Netzwerkökonomie noch gehandelt werden?), wenn es nicht mehr zu monetarisieren ist?

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