Dubowótšo

Womit beschäftigt sich das Projekt?

Permakulturprojekt, Erdheilung, ein Ort für Mensch und Natur ohne Gift

Wie wird es umgesetzt?

Durch das Säen, Ernten, Bauen, kompostieren, mit Kindern spielen

Für wen ist das Projekt interessant?

gartenliebende Menschen, die die Verbindung zu einem misshandelten Stück Erde aufbauen wollen

Wo wirkt das Projekt?

Nahe Cottbus

Dubowótšo
Status: 3. In der Durchführung
Projektzeitraum: Ab 01.10.2019

Wie kann man sich bei dem Projekt beteiligen?

Wir suchen Menschen, die gute Ideen haben wie der Ort auch ein Ort zum Leben werden kann. Wer gern gärtnert oder tischlert, ist willkommen. Wer uns was schönes kochen kann auf der Feuerstelle, ist willkommen. Wer Material für die Totholzhecke hat, ist damit willkommen.

Die Vision

Es sollen gebietsheimische Pflanzen wachsen, durch Bepflanzung und Totholzhecke der Verwandlung des Landes in eine Sandwüste Einhalt geboten werden. Es soll auch ein Ort werden der Menschen Schutz bietet. Sonnenschutz, Sichtschutz für kleinere Angelegenheiten und so weiter. Da ist noch vieles offen!

Der Gründungsgrund

Weil hier ein Stück Erde innerhalb von 90 Jahren keine Anhöhe mit Bäumen und ausreichend Wasser mehr war sondern planiert wurde, zur Wiese verwandelt, dann wurde und wird das Grundwasser soweit abgesenkt, dass hier fast Wüstensand ist. Und nebenan ist Agrarwüste... Das darf nicht so bleiben, das tut nämlich weh.

Die Geschichte zum Projekt

Der Acker ist in einem Dorf unweit eines Kohlekraftwerks. Das ist die eine Herausforderung. Die andere Herausforderung ist, dass der Acker (das Stück ist 800 qm groß) bis zum letzten Sommer konventionell bewirtschaftet wurde, außerdem ist es recht windig an der Stelle, schattenarm und durch Kraftwerk und Klimawandel trocken. Ursprünglich war dort eine Anhöhe, mit Eichen und Erlen bewachsen (daher der sorbische Name Dubowótšo für den Flecken, den wir als Projektnamen gewählt haben). Vom letzten Herbst bis jetzt haben wir einen Zaun gesetzt, einen Wildhecken-Kreis gepflanzt und Roggen als Gründüngung ausgebracht. Wir haben Material gesammelt für ein Kompostklo (alte Holztüren). Wasser können wir bekommen aus einem Hydranten auf der anderen Straßenseite, was allerdings Geld kostet. Die Hoffnung ist, dass die Wildhecke früher oder später genug Schatten bringt, damit keine ständige Bewässerung notwendig bleibt. Wir haben einen Pflanzplan, es wird ein kreisrundes Pflanzfeld entsteht, umrandet von der Hecke, und als Tortenstücke Beete anlegen. Wir möchten eine weitere Hecken Umrandung (wie die erste aus heimischen Pflanzen wie Holunder, Haselnuss, Wildrose etc). Eine weitere Herausforderung ist, dass wir keine Bäume pflanzen dürfen, da der Acker am Rand eines Vogelschutzgebietes liegt. Da ist allerdings ein Eckchen, wo ein Wohnwagen hinkann, den wir früher oder später besorgen. Am Acker wohnen wir nicht, ich komme aber aus diesem Dorf, und meine Familie lebt im Ort. Die Komposttoilette ist in Arbeit. Für mich ist es so: Ich bin in diesem Dorf aufgewachsen, in meiner Kindheit kamen die Gemüse und die Kartoffeln nur aus unserem Garten auf den Tisch. Jetzt möchte ich wieder selbst angebaute Sachen essen und fände es schön, wenn viele Leute mitanbauen und mitessen, aber immer im Einklang mit dem was die Erde von allein hergibt. Jemand fragte, ob es einen Solawi-Ansatz gäbe: Das eigentlich nicht. Das andere ist, dass dieser Fleck Erde ganz schön gebeutelt ist von Landwirtschaft, Energiewirtschaft und dergleichen. Ich finde, als Nutznießende von der derzeitigen ausbeuterischen Wirtschaftsweise auch in der Landwirtschaft kann man auch einmal etwas zurückgeben, in dem wenigstens diese 800 qm erdfreundlich bebaut werden. Insgesamt ist der zur Verfügung stehende Acker 3 Hektar groß, aber erstmal haben wir mit einem Teilstück angefangen. Ich möchte gern mit Kraterbeeten arbeiten, damit die Pflanzen Schutz vor Wind und Sonne haben. Aber wir sind erst ganz am Anfang, morgen wollen wir mit der Aussaat beginnen. Wir haben das Projekt schon einmal vorgestellt am 13. Dezember als eines der „Türchen“ des Adventskalenders. Das ganze ist im Entstehen, und wir freuen uns, wenn es viele Mitwirkende und Teilhabende gibt.

Global Goals


15 Life On Land

Life On Land

Landökosysteme schützen, wiederherstellen und ihre nachhaltige Nutzung fördern, Wälder nachhaltig bewirtschaften, Wüstenbildung bekämpfen, Bodendegradation beenden und umkehren und dem Verlust der biologischen Vielfalt ein Ende setzen

15 Life On Land

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Megatrends

Was sind Megatrends?

Team


Stefanie K .

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Dubowótšo
Jänschwalde, Peitzer Straße

Wer steht hinter dem Projekt?

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