Junge Ratsmitglieder e.V. , JURATS

Wir unterstützen junge Erwachsene (U25) bei der Kandidatur für ihren Stadtrat.  Mit den gewählten Ratsmitgliedern wollen wir ein Netzwerk aufbauen, um bei der politischen Nachwuchsförderung neue Wege zu gehen. Politische Nachwuchsförderung als Aufgabe der kommunalen Selbstverwaltung ist unsere Idee. Wir wollen eine lebendige Schule der Demokratie durch echte Teilhabe junger Menschen auf kommunaler Ebene. 

Junge Ratsmitglieder e.V. , JURATS
Gründungsjahr: 2015

Art der Organisation

Gemeinnütziger Verein

Die Vision

Wir wollen in der politischen Nachwuchsförderung neue Wege erkunden, weil die Ergebnisse der bisherigen Bemühungen zeigen, dass Handlungsbedarf besteht.

Parteien und Parlamente vergreisen. Das Ansehen von Politikern rutscht immer tiefer in den Keller. Wer ein öffentliches Amt anstrebt ist verdächtig, entweder blöd, naiv oder faul zu sein oder alles zusammen. Der Graben zwischen Volk und Volksvertretern wird immer tiefer.

Wir alle haben uns viel zu sehr an diese Verhältnisse gewöhnt. Außer immer neue Parteien zu gründen oder auf Bundesebene die Einführung von Volksabstimmungen zu fordern, fällt uns nichts mehr wesentliches zur Stärkung der Demokratie ein. Viele haben bereits den Glauben verloren, dass die parlamentarische Demokratie in der Lage ist, politische Veränderungen zu steuern.

Wir brauchen eine zivilgesellschaftliche Institution, die junge Menschen einlädt, eigene politische Erfahrungen zu sammeln, bevor sie sich in die Mühlen einer demokratischen Partei begeben. 

Bildung ist das schärfste Schwert, welches einer liberalen Gesellschaft zur Verfügung steht. Aber ausgerechnet bei der Bildung der politischen Elite verlassen wir uns auf unsere Parteien, die mit dieser Aufgabe offensichtlich überfordert sind.

Parteien sind Konkurrenzgemeinschaften und für die politische Meinungsbildung auf Landes- und Bundesebene unverzichtbar. Aber sie sind keine Fördervereine. Nicht selten gebärden sie sich als geschlossene Veranstaltungen.

Es ist nicht ausgeschlossen, dass eine andere gesellschaftliche Perspektive auf die Arbeit in einem öffentlichen Amt die demokratischen Institutionen in jeder Hinsicht aufwerten könnte. Nicht das Prestige, nicht das Geld und auch nicht der Glaube, im Amt die Welt retten zu können, sind heute die Gründe, warum junge Menschen zur Übernahme politischer Verantwortung bereit wären. Zumindest nicht die, von denen wir uns zukünftig gerne lenken lassen würden.

Das wahre Benefiz für das Engagement ist Bildung durch Erfahrung. "Lernen ist Erfahrung. Alles andere ist einfach nur Information." sagt Einstein.

In jeder Stadt gibt es junge Menschen, die bereit sind Verantwortung zu übernehmen, wenn sie ihnen denn zugetraut wird. In den Parteien und den klassischen Wählergemeinschaften wird nicht zugetraut, hier vertraut man lieber auf sich selbst und das ist auch gut so.

Wir brauchen vernetzte Wählergemeinschaften auf kommunaler Ebene mit U25-Kandidaten, die sich zur freiheitlich demokratischen Grundordnung bekennen und die bereit sind, sich schon früh um einen geeigneten Nachfolger zu kümmern. Gemeinsam müssen wir die großen politischen Themen so aufarbeiten, dass auch junge Menschen sie verstehen können und lokale Handlungsoptionen erkennbar werden. So wird Politik für alle transparenter und regionales Handeln gefördert.

Das alles ist eine Mammutaufgabe, aber wir halten es mit der ersten amerikanischen Außenministerin und "träumen ehrgeizig".

Bei der Kommunalwahl 2019 in Bayern haben wir den Klimaktivisten von Fridays for Future in Kempten geholfen, zwei Sitze im Stadtrat zu gewinnen. Die ersten Fridays in einem öffentlichen Amt! 

Wir suchen zur Zeit die Zusammenarbeit mit der Wählergemeinschaft Generation KF, die es aus eigener Kraft geschafft hat, für vier junge Erwachsene Sitze im Stadtrat von Kaufbeuren zu gewinnen. Wegen Corona stockt es hier. In Kaufbeuren würden wir gerne mit der gesamten Einwohnerschaft herausfinden, wen und was ein junger Stadtrat in seiner Heimatstadt kennen sollte und wie das Rotationsprinzip mit Leben erfüllt werden kann. In Bayern genügt der Zweitwohnsitz, um Mitglied im Stadtrat sein zu können. Liegt hier der Schlüssel für die Belebung der verstaubten Rathaussäle?

Wir hoffen, an der Utopie-Konferenz von Maja Göpel & Richard David Precht an der Leuphana Universität im August 2021 teilnehmen zu dürfen. "Politische Nachwuchsförderung als Aufgabe der kommunalen Selbstverwaltung" ist unsere Idee. Wir wollen diskutieren, was unternommen werden muss, damit Utopien auf demokratischem Weg erreicht werden können. Warum ist die repräsentative Demokratie so langsam? Warum ist das Ansehen der Politiker im Keller? Weshalb interessieren sich so wenig Leute für ein öffentliches Amt? Taugen unsere Überlegungen etwas und wenn ja, wie kann das Vorankommmen unserer Initiative gefördert werden? 

Global Goals


4 Quality education

Quality education

Inklusive, gleichberechtigte und hochwertige Bildung gewährleisten und Möglichkeiten lebenslangen Lernens für alle fördern

4 Quality education
11 Sustainable cities and communities

Sustainable cities and communities

Städte und Siedlungen inklusiv, sicher, widerstandsfähig und nachhaltig gestalten

11 Sustainable cities and communities
16 Peace, Justice, And Strong Institutions

Peace, Justice, And Strong Institutions

Friedliche und inklusive Gesellschaften für eine nachhaltige Entwicklung fördern, allen Menschen Zugang zur Justiz ermöglichen und leistungsfähige, rechenschaftspflichtige und inklusive Institutionen auf allen Ebenen aufbauen

16 Peace, Justice, And Strong Institutions 16 Peace, Justice, And Strong Institutions 16 Peace, Justice, And Strong Institutions

Was sind die GlobalGoals?


Megatrends

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