sotra digital
Impact Startup
Welchem ökologischem oder sozialem Problem nimmt sich das Projekt an?
40 bis 60 Prozent der Arbeitszeit von Sozialarbeiter/innen fließen in Dokumentation, Berichte und Verwaltung, nicht in Beratung, Begleitung oder Beziehungsarbeit. Dieses strukturelle Problem lösen wir mit einer KI-gestützten Anwendung.
Was ist der Lösungsansatz? Womit beschäftigt sich das Vorhaben?
Robinist eine KI-Anwendung, die Sozialarbeiter/innen bei der Dokumentation unterstützt mit automatischen Zusammenfassungen, Vorlagen und einem Agenten, der Berichte auf Knopfdruck vorbereitet. Weniger Verwaltung, mehr Zeit für Klient/innen.
Wie wird es umgesetzt?
Robin wird als Desktop-Anwendung entwickelt, die direkt auf dem Rechner von Sozialarbeiter/innen läuft. Ein erster Prototyp existiert bereits. Aktuell bereiten wir die Pilotphase mit ersten Trägern vor.
An welche Zielgruppe(n) richtest du/ihr euch?
In erster Linie an soziale Träger und Sozialarbeiter/innen, die im Dokumentationschaos versinken und nach einer KI-gestützten Entlastung suchen, um wieder mehr Zeit für die Klientenarbeit zu haben.
Wo wirkt das Startup?
Berlin
Status: 2. Ein laufender Prototyp
Wie kann man sich beteiligen?
Wir suchen Freiwillige, die Lust haben, bei uns mitzuwirken, besonders Menschen, die beim Aufbau und der Entwicklung der Anwendung mit anpacken wollen.
Wir suchen soziale Träger, die Interesse haben, an unserem Pilotprojekt teilzunehmen.
Persönliche Motivation der Gründer:innen
Wir sind selbst Sozialarbeiter/innen und kennen das Problem aus erster Hand: zu viel Verwaltung, zu wenig Zeit für die Menschen, denen wir helfen wollen. Deshalb entwickeln wir Robin, einen KI-Assistenten, der die tägliche Dokumentation übernimmt.
Die Vision
Unsere Vision ist eine soziale Landschaft, in der administrative Barrieren verschwinden. Wir nutzen die Kraft von KI, um Bürokratie zu minimieren, damit Soziale Arbeit wieder menschlich und schneller erreichbar ist.
Der Gründungsgrund
Sozialarbeiter/in ist einer der wichtigsten Berufe unserer Gesellschaft und gleichzeitig einer der am stärksten unterschätzten. Tagtäglich begleiten Sozialarbeiter/innen Menschen in den schwierigsten Momenten ihres Lebens: in Krisen, in Umbrüchen, in Situationen, aus denen sie alleine keinen Ausweg finden.
Doch die Realität sieht oft anders aus. Statt Zeit mit Menschen zu verbringen, verbringen viele Sozialarbeiter/innen mehr als die Hälfte ihres Arbeitstages mit Dokumentation, Berichten und Verwaltung.
Wir glauben, dass das nicht so sein muss.
Die Geschichte dahinter
Als Sozialarbeiterinnen kennen wir den Moment, wenn man abends vor einem Berg unerledigter Dokumentation sitzt und sich fragt, wann man eigentlich das letzte Mal wirklich Zeit hatte, nur für die Menschen, denen man helfen wollte. Nicht für Berichte. Nicht für Anträge. Sondern einfach für die Arbeit, für die man sich einst entschieden hat.
Dieser Widerspruch hat uns nicht losgelassen. Also haben wir angefangen, eine Frage zu stellen: Was wäre, wenn Technologie diesen Berg kleiner machen könnte?
Was als Idee unter Kolleginnen begann, ist heute unsere KI-Anwendung Robin. Und die Reaktionen, die wir seitdem erhalten von Menschen, die genau dieselbe Erfahrung gemacht haben bestätigen uns jeden Tag.
Neuigkeiten
Wir suchen soziale Träger für unsere Pilotphase! 🚀
60 Prozent Doku, 40 Prozent Mensch.
Eine bundesweite Studie zum Allgemeinen Sozialen Dienst (Beckmann, Ehlting, Klaes 2018) zeigt: Fachkräfte verbringen im Schnitt rund 60 Prozent ihrer Arbeitszeit mit Dokumentation und Selbstverwaltung. Dadurch bleibt deutlich zu wenig Zeit für die Arbeit mit Klient:innen.
Wer im sozialen Bereich arbeitet, kennt die Folge: Der Arbeitstag endet selten, wenn die Klient:innen gehen. Er endet vor dem Bildschirm, wenn Berichte, Protokolle und Anträge abgearbeitet sind. Unbezahlte Überstunden sammeln sich an, für die eigentliche Arbeit mit den Menschen bleibt immer weniger Zeit. Das verschärft den Fachkräftemangel zusätzlich.
Der Markt hat darauf bisher keine richtige Antwort. Es gibt viele Verwaltungssoftwares, aber kaum eine davon wurde von Menschen aus der Sozialen Arbeit selbst entwickelt.
Deshalb bauen wir Robin. Eine spezialisierte KI-Anwendung für Sozialarbeitende von Sozialarbeitenden, die genau da ansetzt, wo Zeit verloren geht:
Statt Dokumentationen langwierig aufzuschreiben, reicht eine Sprachmemo.
Statt Anträge mühsam auszufüllen, füllt Robin sie auf Wunsch aus, mit den Informationen aus den hinterlegten Stammdaten. Wird die Krankenversicherungsnummer eines Klienten gebraucht? Statt Aktenordner zu wälzen, reicht eine Frage an Robin im Chat.
Was das für euren Träger bedeutet:
- Kein Download, keine Installation: einfach einloggen und loslegen. Euer bestehendes Fallmanagement bleibt genau, wie es ist.
- Ein persönlicher KI-Agent: fragen, planen oder schreiben lassen.
- Klientendatenbank, Netzwerkdatenbank, Kalender, Dokumente und Trägerhub an einem Ort.
- Höchster Datenschutz: 100 % DSGVO-konform, gehostet in Deutschland, betrieben über ein europäisches KI-Modell statt der üblichen amerikanischen Anbieter.
Wir suchen aktuell Pilotträger. Kennt ihr jemanden, der Sozialarbeitende beschäftigt und offen für ein Pilotprojekt ist? Wir freuen uns über jeden Kontakt!
📩 Schreib uns gerne eine Direktnachricht oder vernetzt euch mit uns!
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