Beiträge & Ankündigungen
Beiträge und Ankündigungen von Mitgliedern, Impact Startups, Kampagnen und Aktionen auf der Plattform.
Zeitminimalismus Live-Webinar
Am 21. Mai um 10:30 Uhr live.
In 30 Minuten zu mehr Klarheit im Kalender:
Du hast viel vor, viel zu tun und oft trotzdem das Gefühl, nie genug Zeit zu haben? Dann ist dieses Live-Webinar genau das Richtige für dich. In nur 30 Minuten zeige ich dir, wie du mit Zeitminimalismus ganz konkret Freiraum in deinem Alltag schaffst, ohne radikal alles umzukrempeln.
Denn Zeitminimalismus bedeutet nicht, immer noch effizienter zu werden.
Es bedeutet: bewusster zu entscheiden, wofür du deine Lebenszeit wirklich einsetzen willst.
Was dich erwartet:
💡 Impulse, die dir helfen, deinen Kalender zu entschlacken
💡 Eine neue Sicht auf Zeit, Verpflichtungen und „Müssen“
💡 Erste Schritte raus aus dem Dauerfunktionieren
💡 Eine echte Einladung, dich selbst wieder mehr in den Mittelpunkt zu stellen
Live mit mir – echt, direkt, alltagstauglich
Ich bin Henriette Schwarzer, Coachin, Unternehmerin, Mutter und ich lebe ohne Arme. Mein Alltag ist bunt, voll, lebendig und gleichzeitig klar strukturiert. Was mir hilft: Zeitminimalismus.
Ich zeige dir, wie du mit Klarheit, Mut und kleinen Schritten deinen Kalender (und dein Leben) neu denken kannst. Ohne Perfektion. Aber mit Wirkung.
Ein Tag in Utopia
mit P. Lucas
Es ist Donnerstag der 20. August 2054. Sein Wecker zeigt Herrn Lehmann an, dass es 7.30 Uhr ist. Er ist schon wieder vor dem Wecker wach, was in der letzten Zeit mehr die Regel denn die Ausnahme ist. Alte Menschen brauchen ja bekanntlich weniger Schlaf und mit seinen 100 Jahren gehört er zweifelsfrei dazu.
„Als 141. Land ist heute Bolivien dem Utopiabund beigetreten.“ Bei diesen Worten des Nachrichtensprechers huscht ein Lächeln über Herrn Lehmanns Gesicht und er muss an die Wette mit Lucia denken, wo er behauptete, dass er es noch erleben werde, dass die ganze Welt Utopia sei. Lucia, immer ein wenig pessimistischer als ihr Vater, wettete dagegen und hat dann schuldbewusst – oder war es höchst einfühlsam - Herr Lehmann ist sich da nicht sicher - angefügt, dass sie ihm natürlich ein langes Leben weit über 100 Jahre wünscht. Bei dem Gedanken an Lucia hat er gleich noch bessere Laune als es ihm die Radiomeldung schon gemacht hatte.
Herr Lehmann ruft seinem Technikturm „Musik“ zu und damit sind die Nachrichten beendet und unter alten Rock `n` Roll - Klängen widmet sich Herr Lehmann seinem morgendlichen Gymnastikprogramm.
Bei der Morgentoilette denkt Herr Lehmann an seine Frühstücksverabredung. Karl Schmalmund war ein junger Kollege aus der alten Zeit. Er muss damals – vor Utopia – ca. 20 Jahre jünger als er gewesen sein. Manchmal hatte er ihm eine seiner Stadtführungen gegeben und umgekehrt. Privat hatten sie miteinander nicht viel zu tun. Herr Lehmann kann sich nur noch vage an eine Diskussion erinnern, wo Karl gesagt hatte, er geht auf jeden Fall nach Notopia, weil er von dem neuen System nicht überzeugt wäre und seine Eltern in Notopia ein großes Haus mit Grundstück hätten. – Und jetzt will er sich unbedingt mit ihm – Horst – in Utopia treffen.
„Na, da bin ich ja mal gespannt“, denkt Herr Lehmann und begibt sich in die Küche. Als er fast mit Tischdecken fertig ist, klingelt auch schon Karl Schmalbund. „Na Horst altes Haus, wie geht’s Dir?“, begrüßt er ihn ganz jovial. „Gleich, sag erst mal was Du willst… Kaffee, Latte Macchiato, Tee oder was?“ Karl will einen Latte Macchiato und Herr Lehmann wählt einen Milchkaffee und gibt seinem Küchenautomaten die entsprechenden Befehle. „Ja, mir geht’s sehr gut außer dass es mit der körperlichen Leistung doch sehr den Berg runter geht; besonders die Augen und die Beine… die Arztbesuche werden immer häufiger. Das nervt ein wenig.“ Herr Lehmann wollte das eigentlich noch ein bisschen ausführen und von seiner Arbeit erzählen, aber er hat den Eindruck, dass Karl nicht besonders interessiert zuhört. Er reicht ihm den inzwischen fertigen Latte Macchiato und fragt Karl wie es denn ihm ginge. Herr Schmalmund schien nur auf diese Frage gewartet zu haben, denn es sprudelt nur so aus ihm heraus. Er vergisst dabei sogar das Essen. Im Prinzip ist es ein einziges Klagelied: Die Angst um die Rente, die steigende Kriminalität, die Unsicherheit um die Arbeitsplätze der Kinder, die Angst, die medizinische Versorgung nicht mehr bezahlen zu können, der Drogenkonsum der Enkel, die Angst ins Seniorenheim abgeschoben zu werden, die ständig steigenden Mieten und…und… und…
Wiederholt blickt Herr Lehmann zur Uhr. In diesem Stile geht es jetzt schon eine geschlagene Stunde und es gibt kein Anzeichen, dass das mal aufhören könnte. Herrn Lehmann wird zunehmend unbehaglich zumute. Er kann auch nicht mehr richtig zuhören, weil er versucht rauszukriegen, was ihm das Missgefühl bereitet. – Ja, das ist es! Das alte Leben… die 82 Jahre vor Utopia! Es kommt ihm vor wie in einem alten Film zu sitzen, den er schon hunderte Male gesehen hat. Diese Zeit ist zum Glück vorbei. Aber warum zum Teufel konfrontiert ihn Karl mit dem ganzen Müll der Vor-Utopia-Zeit? Was will er eigentlich von ihm?
Als Herr Lehmann endlich diese Frage an Herrn Schmalmund richtet, bückt der sich vor, guckt suchend in alle Richtungen, räuspert sich und sagt leise aber mit theatralischer Stimme:“Ich überlege, nach Utopia umzusiedeln!“ Herr Lehmann kann mit dem ganzen Getue von Herrn Schmalmund nichts anfangen. Konspiration ist in Utopia quasi ein Fremdwort. Die Zeiten von Stasi, Staatsschutz oder NSA sind schließlich längst vorbei. Und wo täglich hunderte von Menschen die Notopia-Gebiete ihrer Länder verlassen und aus den Notopia-Ländern die Menschen fliehen oder versuchen ihr Land zum Utopiabund-Beitritt zu bewegen, wo es klar wie Kloßbrühe ist bzw. jede*r, der*die eins und eins zusammenzählen kann, weiß, dass es sich in den Utopialändern besser leben lässt, da macht Karl so einen Staatsakt daraus!
Zwar nervt Herrn Lehmann das konspirative Getue von Herrn Schmalmund, aber er lässt sich nichts anmerken und fragt höflich:„Und womit kann ich Dir helfen?“ „Ich habe da noch ein paar Fragen zu Utopia.“ Die nächsten zwei Stunden gibt es das übliche Frage- und Antwortspiel, was Herr Lehmann schon hinlänglich kennt und was ihm heute Nachmittag noch mit einer japanischen Delegation bevor steht. Als Herr Lehmann zum Ende kommen will – wie gesagt, er hat noch einen Termin - räuspert sich Herr Schmalmund, schaut sich wieder um, tritt ganz dicht an Herrn Lehmann heran und mit gedämpfter Stimme: „Ich habe da noch ein Problem.“ Da Herr Lehmann erwartungsvoll schweigt, fährt Herr Schmalmund fort: „Also Horst… ich will gerne noch ein paar Tage in Utopia bleiben… noch andere Leute besuchen … und… äh… meine Karte ist abgelaufen.“ „Und warum lädst Du sie nicht einfach auf?“ Nun wird das Rumgedruckse von Herrn Schmalmund noch schlimmer: „Ich war doch damals einer der erbittersten Gegner von Utopia, immer aufs Schärfste gegen die Abschaffung der Geldwirtschaft argumentiert, bei der Volksbefragung dagegen gestimmt und dann als einer der ersten nach Notopia gegangen… und wenn ich jetzt zurückkomme…“ Herr Lehmann versteht zwar nicht, was dann wohl Tragisches passieren könnte, wenn bekannt wäre, dass Karl in Utopia gearbeitet hätte, aber er hat keine Lust nachzufragen und da er über 100 Stunden Guthaben hat, fragt er kurz entschlossen nach Karl‘s Touristen-PIK (1), geht zu seiner Ladestation und transferiert 5 Stunden. „Hier musst Du jetzt noch mit Deinem Fingerabdruck bestätigen und dann kannst Du eine weitere Woche in Utopia bleiben.“
Karl scheint ein Stein vom Herzen zu fallen und der Abschied ist jetzt kein Problem mehr. Herr Lehmann begleitet Herr Schmalmund noch bis weit vor die Haustür, zeigt ihm den nächsten Norma-Laden(2), wo es heute in der Küfa (3) Spaghetti gibt und den danebenliegenden Spezi-Laden (4), wo er mit seiner PIK aber nur rein kann, wenn er sie weiter auflädt. - Und dann trennen sich ihre Wege.
Das Wetter ist schön und Herr Lehmann will die frische Luft genießen. Deshalb entscheidet er sich zu seinem Termin am anderen Ende der Stadt, ein E-Trike zu nehmen. An der nächsten Station nimmt er eines und fährt los. Beim Fahren entspannt er sich zunehmend und muss daran denken, dass ihn als junger Mann eine Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h total genervt hätte. Und jetzt… es ist eine richtige Wohltat.
Allerdings, was ist das? Dieses Geräusch ist keine Wohltat. Herr Lehmann hatte noch nie viel Ahnung von Technik gehabt; das hat sich auch in Utopia nicht groß verändert. Dennoch kann er beurteilen, dass dieses merkwürdige Geräusch des Elektromotors das Ende der Fahrt bedeutet. Und siehe da… das Trike bleibt stehen.
Herr Lehmann wählt die Servicenummer und ist hocherfreut, Benny am Telefon zu haben. Er ist gerade mit seinem Servicewagen in der Nähe und kann in 5 Minuten da sein. Benny ist das erste Kind – und bei dem Gedanken muss er lächeln - trotz 18 Jahre Utopia hat er sich an viele neue Worte noch nicht gewöhnt. Er hat neulich mal in einer Enzyklopädie unter „Kind“ nachgeschlagen: Pl. –er; adultistisches Wort aus der VUZ (5) = Jungmensch. - und erinnerte sich daran, dass es ja auch schon damals Jahre gedauert hatte, bis er „herrlich“ oder „dämlich“ wegen ihres patriarchalen Charakters aus seinem Sprachschatz gestrichen hatte. Und in Utopia ist er ja auch kein Rentner oder Senior sondern ein Altmensch. - Ja, also Benny ist der erste Jungmensch, den er kennt, der in Utopia geboren ist. Er ist auch bisher der einzige Jungmensch, der schon mit 8 Jahren eine PIK beantragt hatte. Herr Lehmann kennt Benny auch ganz gut, weil er früher oft an Herrn Lehmanns Geschichtskursen und Stadterkundungsspielen teilgenommen hatte. Außerdem arbeitet er oft mit seiner Mutter – Linda – zusammen, wie z.B. in ca. 2 Stunden, wenn sie ihn übersetzen wird.
„Da ist er schon!“ - Mit jugendlichem Schwung steigt Benny aus seinem Servicewagen aus, begrüßt ihn herzlich und fragt, ob er ein Ersatztrike haben will und zeigt auf die Ladefläche. „Nicht unbedingt, wie lange dauert denn die Reparatur?“- Benny wirft einen Blick auf das Trike… ein Handgriff… und… dann ist die Diagnose wohl klar: „10 Minuten!“ Herr Lehmann nickt zustimmend mit dem Kopf. Benny holt seinen Werkzeugkasten raus und wechselt irgendein Teil aus - „Fertig!“ … und damit schiebt er ihm das Trike wieder zu.
Herr Lehmann bedankt sich und will Benny’s Zeitkonto auffüllen. Aber der winkt nur ab: „Ich weiß schon jetzt nicht, was ich mit meinem ganzen Stundenguthaben machen soll!“ Als Benny lachend und winkend davon braust, sieht ihm Herr Lehmann noch lange nach. Ein 15- jähriger ohne materielle Wünsche… und vor ein paar Tagen hat ihm Linda gesagt, dass Benny die Produktion und Wartung aller E-Fahrzeuge der Stadt übertragen worden ist. Unglaublich, was er mit seinen 100 Jahren nicht alles noch erleben darf…
Ohne weitere Unterbrechung kommt Herr Lehmann am Veranstaltungsort an. Linda ist schon da, aber die japanische Delegation noch nicht, so dass ihr Herr Lehmann noch kurz das Zusammentreffen mit Benny schildert.
Die Veranstaltung selbst ist für Herrn Lehmann Routine und nichts mehr besonderes für ihn. Anschließend gehen sie noch mit der ca. 20-köpfigen Gruppe in die Küfa. Dort bestätigen bzw. füllen Linda und Herr Lehmann ihr Zeitkonto um 3 Stunden auf und erhalten von der japanischen Delegation die Einladung „sie unbedingt in Japan besuchen zu müssen“, wie es Linda zumindest übersetzt. Die freut sich riesig über die Einladung. Ja, mit 35 Jahren, oder ist sie schon 36, Herr Lehman ist sich da nicht so sicher, hätte er sich auch gefreut. Aber Herr Lehmann ist in der Vor-Utopia-Zeit schon viel gereist und wird wegen seiner Erfahrungen ständig von Basisinitiativen oder Regierungsvertretern der Notopialänder eingeladen. Aber im Gegensatz zu früher sind lange Flüge für ihn heute große körperliche Strapazen. Außerdem mag er es auch nicht besonders, von seinem Gastgeber oder Gastgeberin 100% abhängig zu sein; denn als Utopianer hat er ja kein Geld oder Devisen.
Nach der Küfa verabschieden sich alle voneinander. Herr Lehmann bleibt aber noch einen Moment, um im Norma noch etwas Knabberzeug und Schokolade für den Dokoabend zu holen. Trotz seiner 100 Jahren und den immensen gesellschaftlichen, persönlichen und körperlichen Veränderungen ist doch eine Sache bei Herrn Lehmann gleich geblieben: Seine unverminderte Leidenschaft für das Spielen; insbesondere das Doppelkopfspielen. Deshalb hat er sich neulich im Netz auch gleich eingeloggt, als er gesehen hat, dass in Hannover in einem Altmenschenheim jemensch gesucht wird, der*die den Altmenschen Skat und Doko beibringt. 100 Stunden werden dafür angesetzt. Ab nächste Woche geht es los. Das sind zwar jeden Tag jeweils immer 1,5 Stunden mit dem Zug hin und zurück. Aber den Spruch „Zeit ist Geld“ gibt es in Utopia nicht nur nicht, weil es kein Geld gibt, sondern weil auch die Menschen mehr Zeit haben.
Bei diesem Gedanken fällt Herrn Lehmann ein, dass er ja noch in den Spezi muss. Mit einem gewissen Widerwillen macht er sich auf den Weg zum nächsten Spezi. Der Widerwille kommt daher, dass er noch ein Dokospiel holen will. Die gab’s natürlich im Norma in Hülle und Fülle. Er will aber ein besonderes Spiel haben; ein Dokospiel, was Blinde, Taube, Stumme und Gelähmte spielen können. Er hat bei der Entwicklung davon selber mitgearbeitet und dafür auch 50 Stunden bekommen. „Schweinerei“, denkt Herr Lehmann. „In einer Gesellschaft, die sich Herrschaftsfreiheit und keine Diskriminierung auf die Fahnen geschrieben hat, ist so ein Spiel nicht im Norma-Angebot, sondern muss ich im Spezi kaufen.“
Beim Betreten des Spezi versucht Herr Lehmann, sich zu kontrollieren und seinen Ärger nicht am Verkaufspersonal auszulassen. Die Verkäuferin bringt ihm auch sehr schnell das Gewünschte und bucht 2 Stunden von seiner PIK ab. Beim Auspacken des Spieles verfliegt der Ärger, denn Herr Lehmann ist jetzt neugierig, wie seine Ideen ausgeführt wurden und vor allen Dingen wie seine Dokorunde, quasi heute als Versuchskaninchen, das Spiel bewerten wird.
Zu seiner Dokorunde nimmt Herr Lehmann nicht das E-Trike, sondern den Bus und die Tram. Auf dem Weg denkt er an seine heutigen Mitspieler*innen Lucia, Moritz, Leona und Oskar; alle um Jahrzehnte jünger. Mit Wehmut erinnert sich Herr Lehmann an seine früheren Freund*innen und Bekannte mit denen er schon als 25-jähriger Doko gespielt hat und die heute nicht mehr leben und einige von ihnen noch nicht mal mehr Utopia erleben durften; sie konnten nicht mitfeiern 2036, als 7 Tage lang im ganzen Lande Riesenparty war, mit Lagerfeuern, wo die Banknoten, Aktien und Wertpapiere reinflogen, mit extra Öfen zum Einschmelzen von Gold und Münzen. - Die Ansage des Busfahrers reißt Herrn Lehmann aus seiner Wehmut und erinnert ihn daran auszusteigen. Flotten Schrittes - soweit mensch bei Herrn Lehmann das sagen kann - geht er die restliche Strecke zu Fuß.
Der Dokoabend verläuft in heiterer Atmosphäre aber es bedarf einer gewissen Eingewöhnung an die elektronischen Karten. Nach diesem Abend weiß Herr Lehmann aber, dass er das Spiel mit einem guten Gewissen nächste Woche nach Hannover mitnehmen kann.
Auf dem Heimweg überlegt Herr Lehmann, ob er sich nicht daran machen soll, auch ein paar Brettspiele wie z.B. Siedler oder Auf Achse entsprechend umzurüsten. Aber vorher will er erst mal seine Meinung loswerden.
Deshalb setzt er sich - zu Hause angekommen - an seinen PC und klickt auf „Monatliches Rein –Raus.“ Voller Inbrust setzt er bei Spezi unter dem Titel Doppelkopfkarten für Blinde, Taube, Stumme und Gelähmte den Pfeil „raus in den Norma“ und bei „Norma rein“, Doppelkopfkarten für Blinde, Taube und Gelähmte. Er hat zwar noch 9 weitere Wahlfelder, wo er wie jeden Monat, Produkte der Norma- und Speziläden rein- und rauswählen kann, aber weil er diesen Monat keine Meinung dazu hat, setzt er seine Wahl für alle Felder und schreibt eine ausführliche Bemerkung dazu, warum es eine Schweinerei ist, dass dieses Produkt bisher nicht im Normaladen zu erhalten ist.
Sichtlich zufrieden macht Herr Lehmann den PC aus, ruft seinem Technikturm „Schnulzen“ zu, programmiert sein Bett auf 20 Grad und macht sich im Bad bettfertig.
Müde und erschöpft lässt sich Herr Lehmann jetzt in sein warmes Bett fallen. Das Licht ist aus. Er lässt nochmal den Tag Revue passieren. Und wie so oft in den letzten Jahren erfüllt ihn ein Gefühl tiefer Zufriedenheit: Sein alter Traum von einer neuen Gesellschaft ist in Erfüllung gegangen… und er hat einen klitzekleinen Teil dazu beigetragen.- Mit einem Lächeln auf den Lippen verfällt Herr Lehmann in einen tiefen Schlaf….
(1) Persönliche Identitätskarte, (2) Laden des alltäglichen Bedarfs, (3) Küche für Alle, (4) Spezialladen, (5) Vor-Utopia-Zeit
Wenn Du ein kleines Buch darüber schreibst, wie es zu Utopia gekommen ist, kaufe ich es ;-)
Das Buch habe ich schon geschrieben, wo zumindest ein Plan drin ist, wie es dazu kommen kann: "Utopia ist machbar - 20 Jahresplan für eine globalisierte Gesellschaft von Wohlstand, Frieden, sozialer Gerechtigkeit und individuellem Glück für alle" Das Buch ist nicht mehr im Buchhandel erhältlich, ich habe aber noch einige Exemplare und kann es Dir für 9,90 zusenden. Du kannst es Dir aber auch kostenlos downloaden unter www.utopia-ist-machbar.de
In der Schmiede der Changemaker. ⚒️🔥
Vor kurzem waren wir zu Gast an der Alanus Hochschule | Fachbereich Wirtschaft. Ein Ort, an dem die soziale und ökologische Transformation unserer Wirtschaft nicht nur gelehrt, sondern gelebt wird. 🌱
Der perfekte Rahmen für das Regionaltreffen der NRW-Gruppe des Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft (BNW) 💚
An dieser Stelle: Herzlichen Glückwunsch an Franziska Coenen und Stefan Möller zur Wahl als neues Sprecher-Team für NRW! Ich freue mich auf die Impulse, die ihr setzen werdet. 🥳
Neben dem starken Impulsvortrag von Katharina Reuter haben mich an diesem Abend vor allem die Pitches der Studierenden begeistert.
Warum? Weil wir hier direkt den Spirit gespürt haben, den wir suchen. 🔥
Mit unserem Impact Booster Programm bei Gutn Kaffee unterstützen wir genau solche Initiativen. Denn wir versorgen ausgewählte soziale und ökologische Startups mit kostenlosem Kaffee-Sponsoring.
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Stiftung Alltagsheld:innen – Förderung für Projekte mit Alleinerziehenden
Die Stiftung Alltagsheld:innen setzt sich für die Rechte von Alleinerziehenden ein und fördert innovative Projekte, die darauf abzielen, die Lebenssituation von Ein-Eltern-Familien grundlegend zu verbessern und diskriminierende Strukturen abzubauen.
Dazu hat die Stiftung vier verschiedene Arten von Förderung:
- Starthilfe für neue Projekte: Unterstützung bis zu 10.000 Euro für innovative Ideen mit kurzfristiger Umsetzung.
- Zuschuss für laufende Projekte: Förderung bis zu 10.000 Euro für bestehende Projekte, die Ein-Eltern-Familien zugutekommen.
- Informations- und Bildungsarbeit: Zuschüsse bis zu 5.000 Euro für Studien, Bildungsveranstaltungen, Veröffentlichungen und Kongresse zur Situation von Alleinerziehenden.
- Schwerpunktprojekte: Individuell festgelegte Förderbeträge für kostenintensive oder längerfristige Projekte, einschließlich Musterklagen zur Durchsetzung von Rechten Alleinerziehender.
Schwerpunktprojekte müssen zu einem der folgenden Schwerpunkte der Stiftung passen:
- Gemeinschaftliches Wohnen für Alleinerziehende
- Teilhabechancen für zugewanderte und geflüchtete Alleinerziehende
Antragsberechtigt sind gemeinnützige Organisationen, Einzelpersonen oder Familien erhalten keine Förderung. Bis zum 31. März kannst du deinen Antrag einreichen.
Weitere Infos findest du hier.
https://alltagsheldinnen.org/was-wir-foerdern/#foerderkriterien
Co-Founderin (Psychotherapeutin) für Mental Health Startup gesucht - Fokus Peer Support & Lived Experience
Bist du bereit, die psychiatrische Versorgung junger Menschen neu zu denken?
Wir sind mentalhub, ein Impact Startup in der Gründungsphase, und haben eine klare Mission: Die Versorgungslücke in der psychiatrischen Betreuung von jungen Menschen mit komplexen psychischen Erkrankungen zu schließen. Mit unserer innovativen Mental Health Plattform schaffen wir einen sicheren, stigmafreien Raum für evidenzbasierte psychosoziale Interventionen und moderierte Gruppenkurse.
Unser Ziel? Soziale Isolation minimieren, die Selbststigmatisierung abbauen und die gesellschaftliche Teilhabe fördern – immer im Fokus: der klinische Erfolg.
Dank einer NRW/EU-Förderung sind wir ein Spin-Off der Uniklinik Köln und arbeiten eng mit führenden Universitätskliniken in NRW, Berlin und Hamburg zusammen. Gemeinsam mit Betroffenen, Genesungsbegleiterinnen und Wissenschaftlerinnen entwickeln wir unsere Angebote ko-kreativ und trialogisch.
Wen wir suchen
Wir suchen dich – einen digitalen Psychologin (mit klinischem Fokus) oder Psychotherapeutin, die/der nicht nur gestalten, sondern die psychiatrische Versorgung von Grund auf verändern möchte.
Du wirst eine Schlüsselrolle im Gründungsteam übernehmen und gemeinsam mit uns Online-Nachsorge- und Präventionsformate entwickeln, die jungen Erwachsenen und ihren Angehörigen helfen, schwierige Lebensphasen besser zu bewältigen.
Deine Aufgaben bei uns
- Gestaltung digitaler Interventionen: Entwickle innovative, digitale Angebote, die auf die Bedürfnisse junger Menschen zugeschnitten sind.
- Trialogische Gruppengespräche: Führe Online-Sitzungen durch, die Betroffene, Angehörige und Fachpersonal zusammenbringen.
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Was wir bieten
- Gestaltungsfreiheit: Deine Ideen formen von Anfang an die Zukunft unserer Plattform.
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Was du mitbringst
- Gründermentalität: Du bist bereit, deine Zeit und Energie in ein innovatives Projekt zu investieren.
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Dear All,
Are you an early-stage woman founder navigating the challenges of entrepreneurship? I would love to hear from you! A short survey (just 15 minutes) explores mental health challenges, coping strategies and the impact of gender disparities on well-being. Your insights will not only support @Grace - Accelerator for Female Entrepreneurship (https://www.grace-accelerator.de/home.html), the development of future projects for women entrepreneurs and the academic field, but will also contribute to my bachelor’s thesis research on this critical topic. All responses are fully anonymised!
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Besides, I would love to invite you to an interview about the topic. I am still looking for at least six women entrepreneurs to share their insights and I would love to include your perspective if you are available and feel comfortable participating.
- Duration: 45 minutes
- Format: Online
- Dates: Month of April
- Language: English (preferred)
- Confidentiality: Fully anonymised results
If you have any further questions or are interested in the topic, please feel free to reach out to me, I would love to hear from you and chat:)
Thank you so much and have a lovely day! 🌞
- Louisa
REDEZEIT FÜR DICH auf der Suche nach einer Nachfolge
Hallo liebes Netzwerk,
nach fünf intensiven, herausfordernden und zugleich erfüllenden Jahren steht REDEZEIT FÜR DICH an einem entscheidenden Punkt. Wir können REDEZEIT FÜR DICH in seiner jetzigen Form nicht weiterführen – doch wir sind überzeugt: Das muss nicht das Ende sein. Deshalb suchen wir Menschen, die bereit sind, diese Initiative mit Herz, Engagement und Vision in die Zukunft weiter zu führen.
Unsere Suche nach einer Nachfolge
REDEZEIT FÜR DICH war von Beginn an ein Herzensprojekt. Ein Ort, an dem wir in schwierigen Zeiten füreinander da waren und Räume für offene Gespräche geschaffen haben. Wir wissen, wie wertvoll dieses Angebot für viele Menschen war und ist – und genau deshalb möchten wir sicherstellen, dass es weiterlebt.
Wir geben die Organisation nicht einfach auf, sondern suchen gezielt Nachfolger:innen, die unsere Werte teilen und die bereit sind, diese Plattform mit ihren eigenen Ideen und neuer Energie weiterzuentwickeln.
Unser Angebot: Alles, was wir aufgebaut haben, möchten wir im Paket übergeben.
Näheres dazu werden wir in persönlichen Gesprächen erörtern.
Warum wir diesen Schritt gehen
Unsere Entscheidung ist keine leichte. Die Arbeit mit Ehrenamtlichen hat uns immer wieder vor große Herausforderungen gestellt – die begrenzte Zeit der Helfer:innen machte es schwierig, langfristig zu planen. Auch unsere internen Puffer, ob finanziell oder mental, sind aufgebraucht. In sozialen Organisationen bedeutet eine 100-prozentige Auslastung oft, dass kein Raum für Weiterentwicklung, Innovation oder Optimierung bleibt. Wir sind an einem Punkt, an dem wir ehrlich sagen müssen: So können wir nicht weitermachen. Doch wir sind überzeugt, dass andere mit neuer Energie das Projekt weitertragen können.
Bist du oder jemand aus deinem Netzwerk die richtige Person?
Wir suchen Menschen, die sich vorstellen können, das Management von REDEZEIT FÜR DICH zu übernehmen und zukunftssicher zu gestalten. Vielleicht bist du es selbst? Oder du kennst jemanden, der oder die unsere Mission weiterführen möchte? Wir stehen bereit, die Übergabe zu begleiten, Wissen weiterzugeben und sicherzustellen, dass der Übergang so reibungslos wie möglich verläuft.
Jetzt seid ihr gefragt. Wenn ihr euch angesprochen fühlt oder jemanden kennt, dann meldet euch bei uns. Gemeinsam können wir sicherstellen, dass REDEZEIT FÜR DICH eine Zukunft hat. Von Herzen,
Das Team von REDEZEIT FÜR DICH
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SOZIALSTARTER 2026: Das Gründungsprogramm für soziale Innovationen
SOZIALSTARTER 2026 - für alle, die mit ihrer Idee echten positiven Impact erzeugen möchten! 💫
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Ein herzliches Dankeschön geht an die Prediger Stiftung, die Heidehof Stiftung und die Deutsche Postcode Lotterie, die mit ihrer Unterstützung das kostenfreie Gründungsprogramm ermöglichen.
🚀 Sozialunternehmertum stärken – Ein Gespräch mit Dr. Johanna Richter von der Stiftung Entrepreneurship! 🌱
Wie können wir mehr Menschen für Social Entrepreneurship begeistern und nachhaltige Gründungen unterstützen? 💡
💬 Im Interview spricht Johanna von unserem Mitglied der Stiftung Entrepreneurship über:
✅ Warum Entrepreneurship mehr ist als nur Business
✅ Die Herausforderungen & Chancen für Impact-Gründer:innen
✅ Wie die Stiftung Entrepreneurship Changemaker:innen unterstützt
https://youtube.com/shorts/WxJ3XypaM1s?feature=share
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auf den Entrepreneurship Summit: Als Reflecta-Mitglied kannst du
dir vergünstigte Tickets für den Summit sichern.
👉 Das ganze Gespräch zum Lesen:
https://www.reflecta.org/entrepreneurship-als-kreativer-akt-dr-johanna-richter-%C3%BCber-die-arbeit-der-stiftung-entrepreneurship
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📣 Du arbeitest mit jungen Menschen? Dann brauchen wir dein Wissen!
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Einladung für Social Entrepreneurs: Die Essenz aus zwei Jahren Reallabor Zuku...
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