Beiträge & Ankündigungen
Beiträge und Ankündigungen von Mitgliedern, Impact Startups, Kampagnen und Aktionen auf der Plattform.
"Das ist ein No-Brainer!"
"Bitte was?" - Immer diese Anglizismen. Aber gut, auf Deutsch käme "Das ist ein Hirnloser" wohl noch schlechter an!
Wenn das schon so betont werden muss, dann wird man doch doppelt misstrauisch, oder?
Und tatsächlich ist es schon sehr sinnvoll, auch im Vertrieb sein Hirn anzuschalten.
Wenn damit zum Ausdruck gebracht werden soll, dass es ein sehr solides, sicheres Angebot zu einem sehr günstigen Preis ist, dass für das Gegenüber auf jeden Fall alle gewünschten Bestandteile beinhaltet, dann sollte man so geistreich sein und dies auch klar zum Ausdruck bringen.
Du hast genug hirnlose Sprüche gehört bzw. gelesen und willst Deine sinnvolle Art Vertrieb entwickeln? Dann lass Dich individuell und online auf www.soulmate-campus.de begleiten. Werkzeuge, Tipps und individuelles Feedback für Dich, von unserer Sally Sales.
Einladung zum Gestalten neuroinklusiver Orte | Teilnehmer*innen für Workshops gesucht
Wir – koralle (Designstudio) – starten gerade unser gemeinnütziges Projekt „Die Stadt, mein Kopf und Ich – neurodivergente Perspektiven in Gestaltungsprozessen“ und suchen hierfür Teilnehmer*innen (Teilnahme aus ganz Deutschland möglich).
Mit dem Projekt werden wir den Fokus auf den städtischen Raum legen.
Der öffentliche Raum ist voller Informationen und Sinnes-Eindrücke. Das führt dazu, dass neurodivergente Menschen in ihrer Bewegung oder bei der Teilhabe an Aktivitäten im städtischen Raum be-hindert werden. Bei städtebaulichen Planungen oder Prozessen zur Bürger*innen-Beteiligung sind ihre Bedürfnisse oft ausgeschlossen. Das wollen wir verändern.
Wie geht’s konkret weiter:
Wir starten am 4. Juni mit einer Auftaktveranstaltung zum gemeinsamen Kennenlernen und Einstieg ins Thema sowie den Prozess. Ab Ende Juni entwickeln wir in Workshops gemeinsam mit neurodivergenten Menschen Lösungen, um den öffentlichen Raum zugänglicher zu machen. Gleichzeitig untersuchen wir, wie Partizipation gestaltet sein muss, um sie für alle zu ermöglichen. Wir werden zwei Gruppen anbieten, eine remote über zoom und eine in Präsenz in Bremen. Es werden jeweils drei Workshops stattfinden. Für diese können wir eine kleine Aufwandsentschädigung zahlen. Es ist auch jederzeit möglich ein- oder auszusteigen oder bei Bedarf zwischen den Gruppen zu tauschen. (Mehr Infos im Anhang)
Im Herbst planen wir ein Transferformat. Darüber wollen wir die gewonnenen Erkenntnisse an Personen weitergeben, die Beteiligung durchführen oder beauftragen. Das Format möchten wir auch gerne mit Teilnehmenden aus den Workshops erarbeiten. Auch dafür wird es eine Aufwandsentschädigung geben. Zusätzlich werden die Ergebnisse Open Source zur Verfügung gestellt.
Du hast Interesse dabei zu sein oder noch Fragen? Meld dich gerne!
Teile den Beitrag auch mit Personen, für die dieses Projekt relevant sein könnte. Die Einladung gilt Personen, die sich als neurodivergent bezeichnen (wir erwarten keine Diagnosen) und die gemeinsam mit uns Ideen für neuroinklusive Orte entwickeln und bessere Teilhabebedingungen für neurodivergente Menschen in partizipativen Prozessen gestalten wollen.
Wir freuen uns auf Dich!
Wie müssen partizipative Gestaltungsprozesse designt sein, damit neurodivergente Menschen gut teilhaben können? Das finden wir gemeinsam mit Erfahrungse...
CleanUp / Hessischer Tag der Nachhaltigkeit am 10.09. / Start um 8.00 Uhr
Einfach sauberhaft: Helft mit, unsere Stadtteile sauber und unsere Umgebung frisch zu halten. Sammeln wir ein, was nicht in die Natur und auf die Gehwege gehört: Zigarettenkippen, Bonbonpapier, Plastikbecher und ... und ... und ... Mir macht es allein schon Spaß: Bewegung an der frischen Luft, dabei noch etwas Gymnastik - und schließlich noch etwas Sinnvolles getan. Außerdem gut für's Karma. Mitbringen: Handschuhe, Müllgreifer, Müllbeutel - und gute Laune. Treffpunkt im Stadtteil Sonnenberg ist die Feldkapelle. Alle anderen Stadtteile: Feel free, stop talking, start doing.
Zeit zum Träumen...
...mit Daniela Mahr
Man sagt, so ein Tagtraum - und die Erinnerung daran - sei radikal subjektiv. Und ja, das stimmt, denn auch meine Bemühungen, alle Wissensstränge zu einem Netz zu spinnen und zu ordnen - bleiben doch immer wieder subjektiv. Und doch ist niemand von uns eine Insel, sondern die Summe unseres Umfelds, unserer Erfahrungen und Möglichkeiten. Da fällt mir Schopenhauer ein, der gesagt hat: Das Schicksal mischt die Karten und teilt sie aus. Doch wir sind die Spieler:innen und spielen sie. Die Idee gefällt mir… Aber wie war das mit den Spielregeln? Die könnten wir ja vielleicht ab und an anpassen...
Und während ich so vor mich hin träume, leise einen meiner liebsten Radiosender höre und die Vögel um die Wette zwitschern... vibriert plötzlich alles und das Geräusch wird immer lauter und bedrohlicher. Wow. Ein Flugzeug. Die Angst, die ich kurz empfand, war wie ein Urinstinkt. Wie lange habe ich keine Flugzeuge mehr gehört? An die Ruhe habe ich mich gewöhnt... Jetzt einfach wieder so weitermachen, wie zuvor - das kann es ja auch nicht sein. Ich erinnere mich an die stressigen Fahrten zu Meetings, die ich noch vor kurzem hatte.. so wenig Schlaf und immer wieder ein- und auspacken. Das ganze Gepacke.. wie das genervt hat.. Aber schön und bereichernd war es ja auch, diese tollen neuen Menschen kennenzulernen.
Aber trotzdem: Die Webmeetings werde ich nicht mehr eintauschen gegen sinnloses Hin- und Herfahren. Da kommen sie jetzt nicht mehr raus, denke ich mir .. die, die immer gesagt haben, das geht nicht, wegen Paragraph 23534 Absatz 3. Geht ja doch, denke ich mir und ganz zufrieden sehen die meisten von ihnen aus. Dann hätten wir das ja geklärt: Wir treffen uns, wenn es wirklich wichtig ist und dann richtig. Manches funktioniert erst, wenn wir es erleben konnten.. erlebbar werden ließen.
Ob das mit den anderen Dingen, die wir auf der Agenda haben und die dringend angegangen werden sollten, auch irgendwie geht? Es wird ja nicht der “wissenschaftliche Bericht” sein, der dafür sorgt, dass wir auch in Post-Corona-Zeiten mehr aus dem Home Office (oder von-wo-aus-auch-immer-es-uns-gefällt) arbeiten und wirken werden und auf unnötige Reisen verzichten. Viele haben es erlebt und gesehen, dass es geht - und dass es uns sehr gut dabei ging. Das bedeutet vor allem auch: Vertrauen, den Mut, Neues zu wagen und den Menschen Werkzeuge und Alternativen an die Hand zu geben.
Auto-Abgase verschwinden auch nicht dadurch, indem wir Autos einfach verbieten, sondern indem wir Alternativen zur bisherigen Mobilität aufzeigen und sie möglich machen.
Und natürlich wirkt so ein kollektives “Zwangs-Vipassana” auch nicht nur reinigend, sondern legt auch die fiesen dunklen Flecken brach. Ungleichheiten werden noch ungleicher, da wo schon Geld lag, wird noch mehr hingeschüttet. “Oh wie schön ist die Entschleunigung”, sagen die, die alles haben und sich wenig sorgen müssen.
Aber ich will da gar nicht so sehr reingehen, denn ich weiß, dass so vieles in Schieflage hängt und es uns in solchen Situationen noch offener dargelegt wird. Wenn ich zu sehr reingehe, kann ich nicht mehr handeln. Ich muss träumen, um das kleine Glück im Hier und Jetzt zu sehen und dankbar zu sein, dass ich Vögel höre und die Moderatorin aus dem Radio gerade etwas Interessantes erzählt. Das führt dann dazu, dass ich Störfaktoren (“die, die es sich nicht vorstellen können”) ausblende und mich auf das Gestalten konzentriere. Wenn man es sich nicht vorstellen kann, wird es nie passieren. Was, wenn wir mehr Momente und Orte schaffen, die uns eine Umgebung bieten, die zum Vorstellen, zum utopischen Denken und Träumen einlädt? Und was, wenn wir dann nicht nur träumen, sondern anfangen uns auszuprobieren. Schritt für Schritt mit Vertrauen und mit dem Bewusstsein für das, was uns wirklich wichtig ist und was uns gut tut... Ja, das wäre doch was...
Wunderbar, sehr schön! Und danke Dir auch für die Einladung mitzumachen & Gedanken zu spinnen (mal schauen, ob ich es noch schaffe). Big hug und lauschen wir den Vögeln weiter.
Weniger Weihnachtsstress für besondere Kinder
Die Weihnachtstage können für ein Kind mit Verhaltens- und Entwicklungsstörungen und seine Familie eine echte Herausforderung sein. In welchen Situationen können Sie Ihr Kind unterstützen?
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🎄Essen: Die vielen Leckereien bieten besonders an Weihnachten ein Füllhorn an Zucker, Gluten und Lactose. Sie können zu Einladungen oder Weihnachtsevents eigene Snacks ohne „schwierige“ Zutaten mitbringen und darauf achten, nicht zu hungrig zu Veranstaltungen zu gehen.
🎄Verpflichtungen: Der Nachmittag bei Oma, das gemeinsame Familienfoto, der Besuch beim Supermarkt-Weihnachtsmann oder Weihnachtseinkäufe können einfach zu viele Sinneseindrücke sein. Planen Sie im Voraus sorgfältig, wie viel Sie Ihrem Kind zumuten können und überlegen Sie, ob Sie auf das eine oder andere nicht doch verzichten können.
🎄Geschenke: Jedes Kind freut sich über Geschenke und an Weihnachten können Sie viel Stress vermeiden, wenn Sie a) die Anzahl der Geschenke auf ein sinnvolles Maß reduzieren, b) Geschenke auswählen, die keine sensorischen Überforderung bewirken und c) Geschenk-Entscheidungen so treffen, dass Geschwisterkonflikte vermieden werden.
🎄Aktivitäten: An Weihnachten wird viel gesessen und viel gegessen. Planen Sie möglichst oft Aktivitäten, die zum einen für frische Luft sorgen, zum anderen viel Bewegung umfassen. Lassen Sie Ihr Kind doch mal wild durch den Wald rennen.
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Was genau ist NeuroLifeBalance?
NeuroLifeBalance ist ein Training, das mit Hilfe von Koordinations- und Stabilisierungsübungen sowie Sinnesstimulation Dysbalancen in der Entwicklung beider Gehirnhemisphären aufspürt und ausgleicht.
Unbehandelt können bei einem Ungleichgewicht in der Gehirnentwickiung motorische und vor allem neurologische Störungen auftreten, hierzu zählen AD(H)S, Autismus-Ausprägungen, Lernstörungen, Impulskontrollstörungen und auch Alltagsschwierigkeiten wie Konzentrationsstörungen, Schlafprobleme, Aggression, Hyperaktivität, gestörte Sozialkompetenzen.
Die Übungen, die im NeuroLifeBalance Training durchgeführt werden, zielen sensorisch und motorisch auf die schwächer entwickelte Gehirnhälfte ab, um so die Balance wiederherzustellen und Symptomatiken zu lindern bzw. verschwinden zu lassen.
Die einfachen Übungen können bereits nach 3-6 Monaten Verbesserungen aufzeigen und werden stets spielerisch und mit positiver Motivation ganz ohne Leistungsdruck durchgeführt.
Haben Sie Interesse an einem ersten Kennenlernen? Nehmen Sie mit uns Kontakt auf oder besuchen Sie unsere Website.
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