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Qnavryn Znue
teilt etwas mit · vor etwa 2 Jahren

"Man sollte den Menschen aktiven Klimaschutz so einfach wie möglich machen."

Um den Fußabdruck auszugleichen, pflanzt ForTomorrow gGmbH  Bäume 🌳 🌳 🌳 in Deutschland und legt europäische Emissionsrechte still. Zusätzlich gibt ForTomorrow Tipps zur Reduktion des persönlichen CO₂-Ausstoßes. Wie das genau funktioniert berichtet die Gründerin Ruth von Heusinger im Interview.

Die Magie liegt manchmal darin, komplexe Dinge zu vereinfachen. Genau das versucht Ruth von Heusinger  mit dem Thema Klimaschutz. Sie freut sich über Austausch, Feedback und bietet viel Wissen rund um Klimaschutz.
Gute Inspiration und fröhliches Netzwerken!

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Gubznf Jrvqnhre
teilt etwas mit · vor fast 2 Jahren

Weniger Weihnachtsstress für besondere Kinder

Die Weihnachtstage können für ein Kind mit Verhaltens- und Entwicklungsstörungen und seine Familie eine echte Herausforderung sein. In welchen Situationen können Sie Ihr Kind unterstützen?

🎄Essen: Die vielen Leckereien bieten besonders an Weihnachten ein Füllhorn an Zucker, Gluten und Lactose. Sie können zu Einladungen oder Weihnachtsevents eigene Snacks ohne „schwierige“ Zutaten mitbringen und darauf achten, nicht zu hungrig zu Veranstaltungen zu gehen.

🎄Verpflichtungen: Der Nachmittag bei Oma, das gemeinsame Familienfoto, der Besuch beim Supermarkt-Weihnachtsmann oder Weihnachtseinkäufe können einfach zu viele Sinneseindrücke sein. Planen Sie im Voraus sorgfältig, wie viel Sie Ihrem Kind zumuten können und überlegen Sie, ob Sie auf das eine oder andere nicht doch verzichten können.

🎄Geschenke: Jedes Kind freut sich über Geschenke und an Weihnachten können Sie viel Stress vermeiden, wenn Sie a) die Anzahl der Geschenke auf ein sinnvolles Maß reduzieren, b) Geschenke auswählen, die keine sensorischen Überforderung bewirken und c) Geschenk-Entscheidungen so treffen, dass Geschwisterkonflikte vermieden werden.

🎄Aktivitäten: An Weihnachten wird viel gesessen und viel gegessen. Planen Sie möglichst oft Aktivitäten, die zum einen für frische Luft sorgen, zum anderen viel Bewegung umfassen. Lassen Sie Ihr Kind doch mal wild durch den Wald rennen.

#neurolifebalance

#medikamentenfrei

#funktionaleneurologie

#motoriktraining 

#primitivereflexe

#sensoriktraining

#personaltrainingfürdasgehirn

#adhs

#ads

#lernstörungen

#entwicklungsstörungen

#ticstörungen 

#brainbalance

#hemisphärenintegration

#alltagmitadhs


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Yran Xabgr
teilt etwas mit · vor fast 2 Jahren

Nochmal Utopia

Ich möchte gern meine Vision von morgen mit euch teilen.
Es ist alles ausgedacht. Das Gedankenspiel, das von der Verkehrswende her gedacht wurde soll Lust machen sich mal vorzustellen wie viel wir gewinnen könnten wenn wir bereit sind zu verzichten. Es geht erstmal nicht darum wie realistisch diese Zielvorstellung ist oder wie sie erreicht werden könnte, sondern erstmal nur darum, wie es sich anfühlen würde - wie paradiesisch es sein könnte an so einem Ort zu leben...
Über Hinweise und Ergänzungen freue ich mich!
Hier meine "Story":

Autos/motorisierter Individualverkehr (Verbrenner) in städtischen Räumen und für Langstrecken gibt es nicht mehr. Fluglärm auch nicht.
Es gibt kaum noch Arbeitsplätze in der Automobilbranche, und auch in allen anderen Bereichen ist das Credo nicht mehr Arbeitsplätze und Wachstum. Bei "Wirtschaft" denken die Menschen wieder eher an eine Kneipe oder ein Restaurant.

Alle arbeiten weniger, z.B. 4 Tage die Woche à 6 Stunden, oder eben soviel wie sie wollen, da das bedingungslose Grundeinkommen zum Leben reicht. Dafür ist aber für alle Arbeit da.
Eine Robotersteuer wurde eingeführt für Tätigkeiten, die Maschinen verrichten, die auch von Menschen gemacht werden könnten (ähnlich Sozialversicherung).
Care-Arbeit (Kinderbetreuung, Haushaltstätigkeiten, Altenpflege, medizinische Pflege...) bekommt ihren gerechten Lohn, Sozialversicherung und vor allem auch Rente.
Zudem gibt es mehr Urlaubstage.
Um in den Urlaub zu fahren, ist mehr Zeit! Die Autobahnen wurden zurückgebaut und durch Radwander-Alleen ersetzt. Rasthöfe sind Herbergen geworden, die von den umliegenden Höfen versorgt werden.

Die Bahnfahrten sind erschwinglich, die Aufenthaltsqualität in den Zügen so, dass der Urlaub bereits beim Zusteigen anfängt (Spiel-, Schlaf- Eß-, Arbeits-Abteile, Telefonzellen, Fahrradwagen und Duschen in den Zügen sind Standard geworden. Da fährt man gern ans Mittelmeer zum Wohnungstausch.

Dazu gehört natürlich auch, dass Wohnen nix kostet (es gibt keine Rendite mehr mit der Miete), Parkplätze sind enorm teuer (es gibt nur einige in Tiefgaragen oder Parkhäusern, ansonsten ist die Fläche auf der Strasse dafür zu schade, es gibt nur sehr vereinzelt die Möglichkeit, Elektroautos irgendwo zu parken).

Somit ist auch im Alltag mehr Zeit für Mobilität, alle haben Fahrräder, Lastenräder, Tandem-Busse, Tretroller, Inlineskates etc pp. und Laufen kommt wieder in Mode, weil die Aufenthaltsqualität in den Straßen enorm gestiegen ist (leiser, grüner, mehr Platz für Jung, Alt und Tier, bessere Luft...). Um aus dem Haus mit dem Rad auf die Straße zu kommen ist alles gut eingerichtet: Entweder die Bordsteine sind zurückgebaut oder es gibt vor jedem Haus Absenkungen. Zwischen den ehemaligen Stehzeug-Parkplätzen auf denen jetzt Fahrräder, Lastenräder, Ebikes, Krankenfahrstühle und andere Gefährte parken können, gibt es Sitzgelegenheiten und Hochbeete. In regelmäßigem Abstand werden Auffahrstellen freigehalten um vom Haus auf die Straße und von dort wieder auf den Gehweg zu kommen.
Es gibt auf den Straßen in der Stadt außer Radfahrenden eigentlich nur noch eine Spur für Busse, Feuerwehr, Krankenwagen und schnelle e-Bikes.
Und, besonders schön: Auch Esel und Pferde und Kühe werden wieder vereinzelt und sehr behutsam zum Transport eingesetzt! - genug Grünflächen zum Grasen sind auch in der Stadt wieder vorhanden.
Die Autobahnen, soweit noch vorhanden, gehören den Fahrrädern. Viel Verkehrsfläche ist frei geworden und dient renaturiert der Versorgung und der Erholung von Mensch und Stadtklima (mehr Kleingärten, Gemeinschaftsgärten, mehr Radweg-/Straßen-/Stadtbäume, Parks, Kinderbauernhöfe und Allmende-Streuobstwiesen...)

Die Müllabfuhr muss nicht mehr fahren, anstelle von Mülltonnen hat jedes Haus einen großen oder mehrere Komposte, aus denen die Erde für die Gemüsebeete gewonnen wird. Der wenige restliche Abfall wird zu den dezentralen Glascontainern oder zentralen Recyclinghöfen gebracht. Plastikmüll gibt's nicht mehr, da alles auf Zero-Waste umgestellt ist (die Steuer auf Plastik kann oder will sich kaum eine*r mehr leisten).

Lebensmittel müssen nur noch gekennzeichnet sein, wenn sie ausnahmsweise nicht biologisch erzeugt wurden oder künstliche Inhaltsstoffe enthalten. Es versteht sich von selbst dass Massentierhaltung, Einsatz von Pestiziden (Glyphosat ist europaweit verboten), der Anbau von gentechnisch veränderten Organismen, tierische Produkte aus dem Meer und Produkte aus Landwirtschaft aus Flächen auf Regenwaldgebieten und nichtzertifizierter Forstwirtschaft bei empfindlichen Strafen untersagt sind. Vegan leben ist nicht "in", hip oder cool sondern Standard. Es gibt kaum noch Supermärkte, die Lebensmittel werden dezentral über Foodcoops verteilt, CSA ist kein Hobby mehr sondern auch irgendwie selbstverständlich. Zudem sind ja in der Stadt durch die mangels Autos freigewordenen Flächen überall Stadtgärten und Gemeinschaftsgärten entstanden. Das Obst wächst quasi wieder am Weg und kann bedenkenlos sofort genossen werden. Da alle bewusster Lebensmittel konsumieren, da sie sie selber (mit-) produzieren, wird auch nichts mehr verschwendet. Sollte mal zuviel übrig sein, wird es in der Nähe dankbar abgenommen.

Die Verschenke-Kultur ist groß geworden. Nachbar*innen sind so gut vernetzt, dass sich Geräte und alles mögliche geteilt werden. Es gibt Geräteräume in den Häusern / Vierteln, auf die alle Zugriff haben. Besitz ist nebensächlich geworden! Einander wird viel geholfen, das Leben findet in den Höfen, Gemeinschaftsräumen und Gärten statt. Nicht selten ersetzen Nachbar*innenschaftliche Dienste ehemals staatliche oder Bezahl- Dienste wie Kinderbetreuung, Unterricht oder Krankenpflege. Tauschringe sind überflüssig da ohnehin alle mit allen so gut vernetzt sind, dass sich gegenseitig geholfen wird und für- und miteinander gearbeitet wird wo es geht.

Da der Konsum auch weitest möglich reduziert wurde sind Lastkraftwagen kaum noch nötig, Lastenräder transportieren von Verteilzentren was der eigene Garten nicht hergibt, urban gardening auf freigewordenen Verkehrsflächen, Repaircafés allerorten.
Der ÖPNV ist kostenlos, die Takte stark verdichtet, es gibt auch in Bussen und in Bahnen Großraumabteile mit Schwellen für die Hubwagen und Lastenräder um in den Öffis Lasten transportieren zu können... Peu à peu einen Umzug mit der S-Bahn zu unternehmen ist normal :-)

Auf dem Land hat E-Mobilität da natürlich noch eine ganz andere Rolle. Auch da ist das ÖPNV-Netz deutlich verbessert und verdichtet worden so dass es keine Autos mehr braucht um zur Arbeit oder in die Stadt zu kommen...

Treevg Fpuhfgre · vor mehr als einem Jahr

Eieiei die Verkehrswende... Ich bin mit einem sich einenden Europa groß geworden. Erst verschwand die Ost-Mark, dann die D-Mark. Der Bolognaprozess machte studieren in ganz Europa viel einfacher. Flüge fast zum Nulltarif machten es zudem unglaublich verlockend, unseren "Kontinent" zu entdecken und zu erfahren.

Und so ist meine Familie auch multinational geworden. Wir sprechen in der Familie täglich 4 Sprachen. Auch enge Freunde kommen aus allen Ecken und Enden Europas.

Erst langsam kam die Erkenntnis, dass das alles nur durch cheap-oil und andere fossile Brennstoffe möglich ist. (Und dieses Modell auch in Zukunft nur mit massivem Einsatz von Energie zu erhalten wäre.) Gegenseitige Besuche erfordern (noch) oft den Flieger.

Also schlagen zwei Herzen in meiner Brust: Einerseits mit dem Wissen, dass Fernreisen für uns und die gesamte Menschheit nicht alltäglich werden dürfen. Andererseits mit dem Reichtum, von anderen Kulturen zu lernen und zusammenzuwachsen.

Wie bringen wir das unter einen Hut? Was tun, wenn fliegen schlecht ist, aber die Großeltern die Enkelkinder vermissen? Nur zwei Möglichkeiten für eine nachhaltige Zukunft: Dann vermissen sie sie eben. Oder wir entscheiden uns gegen ein getrenntes Leben und bleiben am gleichen Ort.

_____

In meiner Vision ist das Fliegen fast gänzlich verschwunden oder wird wieder ein absolutes Ausnahmeereignis. Schiffsreisen ebenfalls. Ein modernes (aber langsames) internationales Bahnstreckennetz wird wiederbelebt und ausgebaut. Fernreisen dauern wieder und sind etwas besonderes anstatt die Regel. Berufliches Pendeln ist für die Masse der Menschen pure Zeit- und Geldverschwendung.

Ähnlich beim Warentransport: Lokale Produktions- und Produktkreisläufe sind die Regel. Die "Konsumgesellschaft" ist passee. Die "Fabrik für die Welt" in Südostasien ebenfalls. Neuanschaffungen halten und halten und halten und können bei Bedarf einfach repariert werden. In der Folge ist der Warentransport über Schiff und Laster stark reduziert.

____

Was mach' ich gerade daraus?

  • Auto so oft es geht stehen lassen. (Das geht auf der Insel nicht immer.) Es in ein Gemeingut verwandeln und perspektivisch ohne auskommen. Fahrgemeinschaften bilden. Hitchhiken.
  • Reine "Urlaubsreisen" ausschließen. Besuche bei weit entfernten Verwandten und Freunden lange dauern lassen und dafür die Anzahl der Besuche reduzieren. Immer erst Bahnmöglichkeiten oder Busreisen recherchieren. Auch wenn der Komfort leidet.
  • Lokal produzierte saisonale Lebensmittel intensiv nutzen. Wenig Materielles brauchen. Konsum als letzte von vielen Optionen, das Ziel zu erreichen. Eventuell das Ziel ändern.
  • Raus gehen und mich mit dem verbinden, was ich retten möchte. Der Natur zuhören und sie kennenlernen. Dem nachspüren, was da lebt und wie es lebt.
  • Dazu lernen. Diskutieren. Revidieren. Meine Vision weiterentwickeln. Mich verbinden. Und mich aus meiner Komfortzone pushen, so oft ich das eben kann. =)

Das ist keinesfalls DIE Antwort. Nur meine persönlichen ersten Babyschritte zu mehr Respekt und Verantwortung für meine Um- und Mitwelt.

Yran Xabgr · vor mehr als einem Jahr

Hej Axel,
klar arbeite ich sie ein.
Der durchaus freundlichere Ton Deines letzten Posts macht es mir leichter, Deine Kritikpunkte aus der ersten Nachricht nochmal anzuschauen.
Ich glaube ich habe Deinen Punkt noch nicht ganz verstanden - geht es Dir darum, dass keine Akkus mehr hergestellt werden sollen? Den Gedanken finde ich durchaus spannend.

Ein weiterer Aspekt, den ich mich grad immer frage: Wohin mit all dem Schrott? Wenn es wirklich dazu kommen sollte, dass (zumindest die Städte) autofrei(er) werden, was wird dann aus all den Karossen und Bauteilen? Die sinnvoll zu zerlegen und weiterzuverwenden sehe ich auch noch keine Konzepte. Vielleicht weißt Du da mehr?

Und - was sind Deine Alternativen für Flug- und Schiffsverkehr? Ich kenne mich da nicht so aus.

Ein Projekt ist es nicht wirklich. Eher ein Versuch. Ganz nach dem Motto "Versuch macht klug" ;)
Danke für Deine Wünsche!

Treevg Fpuhfgre · vor mehr als einem Jahr

Vielen Dank für's Teilen Lena! Und für deinen Mut, dich angreifbar zu machen. Natürlich gibt es dafür gleich was auf den Deckel in den Kommentaren. =) Zukunft ist ein Aushandlungsprozess: Eine*r traut sich nach vorn, die andern hacken drauf rum. Ich sehe für mich sehr viel erstrebenswertes in deiner Vision!

Yran Xabgr · vor mehr als einem Jahr

Ach, Gerrit, danke!
Ich weiß auch nicht, was die Menschen so griesgrämig macht. Dass sie selbst nicht auf die Idee gekommen sind?
Macht mich traurig, das Gegenteil von dem zu bewirken, was ich vorhatte: Andere anstecken, begeistern, zu motivieren mitzuträumen. Konstruktiv.
Vielleicht muss ich das nächste Mal absichtsfreier herangehen. ;-)

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Nan Ebfn qr Yvzn
teilt etwas mit · vor fast 2 Jahren

Meli zu Hause

Bald…

unserer Abenteuer steht in den Startlöchern!
Erfahre mehr über Melis  Wurzeln, lerne unsere Botschafter*innen kennen und sieh mit eigenen Augen, wie sich das Projekt entwickelt!

...10. März

https://www.meli-bees.org/

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Coronatagträume
teilt etwas mit · vor fast 2 Jahren

Nochmal Utopia

Von Lena Knote, Berlin:

Das Gedankenspiel, das von der Verkehrswende her gedacht wurde soll Lust machen sich mal vorzustellen wie viel wir gewinnen könnten wenn wir bereit sind zu verzichten. Es geht erstmal nicht darum wie realistisch diese Zielvorstellung ist oder wie sie erreicht werden könnte, sondern erstmal nur darum, wie es sich anfühlen würde - wie paradiesisch es sein könnte an so einem Ort zu leben... 

Autos/motorisierter Individualverkehr (Verbrenner) in städtischen Räumen und für Langstrecken gibt es nicht mehr. Fluglärm auch nicht.
Es gibt kaum noch Arbeitsplätze in der Automobilbranche, und auch in allen anderen Bereichen ist das Credo nicht mehr Arbeitsplätze und Wachstum. Bei "Wirtschaft" denken die Menschen wieder eher an eine Kneipe oder ein Restaurant. 

Alle arbeiten weniger, z.B. 4 Tage die Woche à 6 Stunden, oder eben soviel wie sie wollen, da das bedingungslose Grundeinkommen zum Leben reicht. Dafür ist aber für alle Arbeit da.
Eine Robotersteuer wurde eingeführt für Tätigkeiten, die Maschinen verrichten, die auch von Menschen gemacht werden könnten (ähnlich Sozialversicherung).
Care-Arbeit (Kinderbetreuung, Haushaltstätigkeiten, Altenpflege, medizinische Pflege...) bekommt ihren gerechten Lohn, Sozialversicherung und vor allem auch Rente.
Zudem gibt es mehr Urlaubstage.
Um in den Urlaub zu fahren, ist mehr Zeit! Die Autobahnen wurden zurückgebaut und durch Radwander-Alleen ersetzt. Rasthöfe sind Herbergen geworden, die von den umliegenden Höfen versorgt werden.

Die Bahnfahrten sind erschwinglich, die Aufenthaltsqualität in den Zügen so, dass der Urlaub bereits beim Zusteigen anfängt (Spiel-, Schlaf- Eß-, Arbeits-Abteile, Telefonzellen, Fahrradwagen und Duschen in den Zügen sind Standard geworden. Da fährt man gern ans Mittelmeer zum Wohnungstausch.

Dazu gehört natürlich auch, dass Wohnen nix kostet (es gibt keine Rendite mehr mit der Miete), Parkplätze sind enorm teuer (es gibt nur einige in Tiefgaragen oder Parkhäusern, ansonsten ist die Fläche auf der Strasse dafür zu schade, es gibt nur sehr vereinzelt die Möglichkeit, Elektroautos irgendwo zu parken).

Somit ist auch im Alltag mehr Zeit für Mobilität, alle haben Fahrräder, Lastenräder, Tandem-Busse, Tretroller, Inlineskates etc pp. und Laufen kommt wieder in Mode, weil die Aufenthaltsqualität in den Straßen enorm gestiegen ist (leiser, grüner, mehr Platz für Jung, Alt und Tier, bessere Luft...). Um aus dem Haus mit dem Rad auf die Straße zu kommen ist alles gut eingerichtet: Entweder die Bordsteine sind zurückgebaut oder es gibt vor jedem Haus Absenkungen. Zwischen den ehemaligen Stehzeug-Parkplätzen auf denen jetzt Fahrräder, Lastenräder, Ebikes, Krankenfahrstühle und andere Gefährte parken können, gibt es Sitzgelegenheiten und Hochbeete. In regelmäßigem Abstand werden Auffahrstellen freigehalten um vom Haus auf die Straße und von dort wieder auf den Gehweg zu kommen. 
Es gibt auf den Straßen in der Stadt außer Radfahrenden eigentlich nur noch eine Spur für Busse, Feuerwehr, Krankenwagen und schnelle e-Bikes.
Und, besonders schön: Auch Esel und Pferde und Kühe werden wieder vereinzelt und sehr behutsam zum Transport eingesetzt! - genug Grünflächen zum Grasen sind auch in der Stadt wieder vorhanden.
Die Autobahnen, soweit noch vorhanden, gehören den Fahrrädern. Viel Verkehrsfläche ist frei geworden und dient renaturiert der Versorgung und der Erholung von Mensch und Stadtklima (mehr Kleingärten, Gemeinschaftsgärten, mehr Radweg-/Straßen-/Stadtbäume, Parks, Kinderbauernhöfe und Allmende-Streuobstwiesen...)

Die Müllabfuhr muss nicht mehr fahren, anstelle von Mülltonnen hat jedes Haus einen großen oder mehrere Komposte, aus denen die Erde für die Gemüsebeete gewonnen wird. Der wenige restliche Abfall wird zu den dezentralen Glascontainern oder zentralen Recyclinghöfen gebracht. Plastikmüll gibt's nicht mehr, da alles auf Zero-Waste umgestellt ist (die Steuer auf Plastik kann oder will sich kaum eine*r mehr leisten).

Lebensmittel müssen nur noch gekennzeichnet sein, wenn sie ausnahmsweise nicht biologisch erzeugt wurden oder künstliche Inhaltsstoffe enthalten. Es versteht sich von selbst dass Massentierhaltung, Einsatz von Pestiziden (Glyphosat ist europaweit verboten), der Anbau von gentechnisch veränderten Organismen, tierische Produkte aus dem Meer und Produkte aus Landwirtschaft aus Flächen auf Regenwaldgebieten und nichtzertifizierter Forstwirtschaft bei empfindlichen Strafen untersagt sind. Vegan leben ist nicht "in", hip oder cool sondern Standard. Es gibt kaum noch Supermärkte, die Lebensmittel werden dezentral über Foodcoops verteilt, CSA ist kein Hobby mehr sondern auch irgendwie selbstverständlich. Zudem sind ja in der Stadt durch die mangels Autos freigewordenen Flächen überall Stadtgärten und Gemeinschaftsgärten entstanden. Das Obst wächst quasi wieder am Weg und kann bedenkenlos sofort genossen werden. Da alle bewusster Lebensmittel konsumieren, da sie sie selber (mit-) produzieren, wird auch nichts mehr verschwendet. Sollte mal zuviel übrig sein, wird es in der Nähe dankbar abgenommen. 

Die Verschenke-Kultur ist groß geworden. Nachbar*innen sind so gut vernetzt, dass sich Geräte und alles mögliche geteilt werden. Es gibt Geräteräume in den Häusern / Vierteln, auf die alle Zugriff haben. Besitz ist nebensächlich geworden! Einander wird viel geholfen, das Leben findet in den Höfen, Gemeinschaftsräumen und Gärten statt. Nicht selten ersetzen Nachbar*innenschaftliche Dienste ehemals staatliche oder Bezahl- Dienste wie Kinderbetreuung, Unterricht oder Krankenpflege. Tauschringe sind überflüssig da ohnehin alle mit allen so gut vernetzt sind, dass sich gegenseitig geholfen wird und für- und miteinander gearbeitet wird wo es geht.  

Da der Konsum auch weitest möglich reduziert wurde sind Lastkraftwagen kaum noch nötig, Lastenräder transportieren von Verteilzentren was der eigene Garten nicht hergibt, urban gardening auf freigewordenen Verkehrsflächen, Repaircafés allerorten.
Der ÖPNV ist kostenlos, die Takte stark verdichtet, es gibt auch in Bussen und in Bahnen Großraumabteile mit Schwellen für die Hubwagen und Lastenräder um in den Öffis Lasten transportieren zu können... Peu à peu einen Umzug mit der S-Bahn zu unternehmen ist normal :-)

Auf dem Land hat E-Mobilität da natürlich noch eine ganz andere Rolle. Auch da ist das ÖPNV-Netz deutlich verbessert und verdichtet worden so dass es keine Autos mehr braucht um zur Arbeit oder in die Stadt zu kommen...

https://www.reflecta.network/changemaker/lena-knote

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Senamvfxn Xöccr
teilt etwas mit · vor etwa einem Jahr

WalkToTalk Remix 2021-09: Bist Du dabei?

Liebe Community,

beim WalkToTalk Remix tauschen wir uns zirka anderthalb Stunden über sinnerfülltes Leben und Wirtschaften für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) aus. Wir hören zu, um zu verstehen. Wo gewünscht, beraten wir uns kollegial untereinander. Das Besondere: Alles funktioniert ohne Formalien, ohne Kleiderordnung, ohne Bürokratie. Wir verbringen schlicht gemeinsame Zeit miteinander. Und dazu sind alle Interessierten herzlich eingeladen.

Seid Ihr nächste Woche mit dabei? Di, 07.09., 19:30 Uhr an einem Ort Deiner Wahl (15 min früher für Technik-Check wäre gut). Vernetzen dann via zoom-App.

Mehr Info + anmelden: https://walktotalk.com/remix

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Stream by Stream
teilt etwas mit · vor etwa einem Jahr

Crowdfunding: Gut gestartet und bitte helft uns bei der Verbreitung

Liebe Reflecta-Freunde:innen

Wir „Stream by Stream“ sind vor gut 4 Monaten online gegangen und können bereits knapp 6‘000 Follower auf all unseren Kanälen verzeichnen. Auch die Rückmeldungen sind ausschliesslich positiv und dankbar. Aufgrund des gelungenen Startes, konnten unsere Musiker auch schon über 1‘100 Bäume finanzieren und verzeichnen ebenfalls steigende Follower-Zahlen und Streaming-Einnahmen. Genau wie es geplant war. Ein Win-win.

Mehr Details über unsere weiteren Pläne findet ihr hier dargestellt:

https://www.ecocrowd.de/projekte/mit-musik-in-eine-gruenere-zukunft

Wie ihr daraus auch seht, wollen wir 1 Mio. Bäume pflanzen und wagen unser erstes Finanzierungs-Projekt, denn bis hierhin haben wir alles aus der eigenen Tasche finanziert und Herzblut reingesteckt. Wir werden das auch weiterhin tun und freuen uns der vielen Komplimente und Aufmunterungen.

Jene von euch die selber auch schon ein Crowdfunding gemacht haben (und für alle die es noch wollen sollten) wissen, dass einzig das grossflächige Teilen der Kampagne helfen kann. Es geht nicht nur um Geld und Tauschgüter, sondern auch um Marketing und Bekanntheitsförderung. Wir würden uns sehr, sehr freuen wenn ihr unsere Crowdfunding-Kampagne unterstützen und/oder auch teilen würdet. 

Ihr seit alle schon Umweltbewusst aufgestellt und somit sollten auch all eure Freunde, Partner, Kunden oder Kontakte ebenfalls Freude an unserem Konzept finden.

Bitte helft den Musikern welche schon ⅓ ihrer Einnahmen spenden, helft uns Stream by Stream dieses Projekt voranzutreiben, unser Ziel zu erreichen und wer uns etwas kleines spendet, soll sich auch eine eine kleine (oder auch grössere) Belohnung (Tauschgut) aussuchen.

Lieben Dank und viele Grüsse

Eric

PS: Musiker under euch oder euren Kontakten, die sich gern Bewerben möchten, sollen über unsere Webseite Kontakt mit uns aufnehmen. www.streambystream.com



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Qe. Reyvwa ina Trahpugra
teilt etwas mit · vor 10 Monaten

How deforestation of the Amazon is affecting eagles

The detrimental effects of deforestation of the Amazon rainforest are often mentioned in the context of global warming.

But the effects reach much further.

In this article, you can read how harpy eagles are affected as well:

https://medium.com/@ErlijnG/how-is-deforestation-of-the-amazon-affecting-eagles-9ef800f52725

How is Deforestation of the Amazon Affecting Eagles? | by Dr. ...

Cutting down trees in the Amazon rainforest has many consequences. This article explains how harpy eagle's daily lives are affected.

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Naxr Qbyq
teilt etwas mit · vor 5 Monaten

Unsere Eco Chalets sind marktreif!

Liebe Community,

die Pläne stehen, ein Netzwerk der besten Hersteller für nachhaltiges Bauen ist aufgebaut - Es kann losgehen! 

Du träumst schon lange von einem maximal nachhaltigen kleinen Häuschen?
Dir liegt die Natur und Kreislaufgerechtigkeit am Herzen?
Du möchtest gesund und energieautark wohnen?
Dann haben wir das perfekte Häuschen für Dich.

Werfe gerne ein Blick in unsere Infobroschüre Wohnen weitergedacht.
Mehr Informationen und einen Konfigurator, um Dein individuelles Eco Chalet flexibel Deinen Wünschen anzupassen, gibt es schon bald online unter:
www.inneco.de

Wir freuen uns von Dir zu hören und sind für Tipps zu Grundstücken (speziell in Süddeutschland) und Empfehlungen dankbar  :)


Sonnige Grüße und ein schönes Wochenende
Anke

-Gründerin inneco

Naxr Qbyq · vor 5 Monaten

Hi Simon, danke dir!

Zur Technik:

Die Eco Chalets orientieren sich am Effizienzhaus-Plus Standard.

Wir setzen auf ein strombasiertes Energiekonzept: Das Dach besteht aus einem besonders hochwertigen vollflächigen PV-Indachsystem. Die Glas-Glas-Module stellen dabei die wasserführende Schicht dar, d.h. es befinden sich keine Ziegel oder zusätzliche Blecheindeckung darunter. Die Anlage bringt eine Leistung von 16,8 kWp. Die Optimale Ausrichtung ist Ost-West: Dann wenn am meisten Strom im Haushalt benötigt wird - nämlich morgens und abends. Die nach Süden ausgerichtete Glasfront ermöglicht solaren Wärmeeintrag im Winter, wenn die Sonne tief steht. Im Sommer schützt der Dachüberstand der Veranda vor der Sonneneinstrahlung der hochstehenden Sonne.

Ein modular vergrößerbarer Batteriespeicher dient der Überbrückung für wenig sonnenreiche Tage. Mit dem eigens generierten PV-Strom wird eine Wärmepumpe betrieben, die das Wasser für den täglichen Bedarf im Brauchwasserspeicher erhitzt, sowie im Winter die wassergeführte Bodenheizung speist. Ein zentrale Lüftung mit Wärmerückgewinnung und Luftfilter sorgt für (pollenfreie) Frischluft in den Räumen. So geht im Winter keine Wärme durch Fensteraufreißen verloren.

Eine Smart Home-Applikation, die sogar den Wetterbericht der kommenden Tage miteinbezieht, vernetzt die einzelnen Komponenten intelligent, sodass der PV-Strom ideal genutzt wird.

Die Eco Chalets können mit einer Regenwasserzisterne kombiniert werden oder ganz normal an das öffentliche Netz angeschlossen werden. 




Naxr Qbyq · vor 5 Monaten

Transport und Aufbau:

Wir arbeiten mit der Firma Rombach zusammen, die ihre Abbundanlagen im Schwarzwald hat und mit heimischen Hölzern arbeitet. Hier werden alle Elemente vorgefertigt.

Der Transport erfolgt mittels Tiefladern und der Aufbau durch einen lokalen  Rombach-Partner innerhalb von 1-2 Tagen.

 

Fundamente:

Die Eco Chalets werden standardmäßig auf Schraubfundamente gegründet, die für verschiedene Untergründe geeignet sind. Sprich eine große Schraube wird so tief in den Boden gedreht bis ein gewisser Widerstand erreicht ist. Es kann jedoch vorkommen, dass es bei bestimmten Bodenverhältnissen (z.B. wenn festere Bodenschichten besonders tief sitzen) wirtschaftlicher ist, auf Punkt- oder Streifenfundamente zu setzen.

Das muss individuell nach einem Bodengutachten entschieden werden. 


Flexibilität:

Wir haben uns nach reiflicher Überlegung bewusst gegen eine modulare Erweiterbarkeit der Eco Chalets entschieden, da nachträgliche Änderungen an der Außenfassade sehr teuer kommen und baurechtlich leider auch nicht so einfach durchsetzbar sind, wie man sich das wünschen würde.

Um für jede Situation das passende Haus bieten zu können, gibt es die verschiedene Varianten, die im Innenausbau nach den eigenen Bedürfnissen konfiguriert werden können. So lassen sich z.B. nachträglich noch Wände einfügen oder entfernen, wenn sich Kinder ankündigen oder diese wieder aus dem Haus sind. 


Kosten:

Die Kosten für das schlüsselfertige eco basic liegen bei 330 TEUR  inkl. Innenausbau (Bodenbeläge, Energiesystem, Smart Home, etc.), für das eco premium bei 448 TEUR.

Abzüglich 30 TEUR Fördermittel für KfW 40 PLUS - diese hat die Regierung momentan jedoch ausgesetzt. 2023 wird es neue Fördermöglichkeiten geben - Hoffentlich solche, die neben dem Wärmeschutz und Energieverbrauch in der Nutzungsphase auch den Primärenergiebdarf und die Kreislaufgerechtigkeit berücksichtigen :)

Die Quadratmeterkosten für ein Eco Chalet sind also erst einmal teurer als im konventionellen Wohnbau. Dafür wird schnell, präzise und wertbeständig gebaut, sowie Kosten beim Baugrund und der Nutzungsphase eingespart.
Mehr Informationen dazu in unserem Newsletter:

https://cqtp.campaign-view.eu/ua/SharedView?od=3z1cea6c3680085dd592e31721a96c3944&cno=129de782f216e1&cd=190bea2157c2f28&m=2&fbclid=IwAR03V9Roi8UCxpNRZSl7b0XEWbjhTH0SKDjalv6MHVNyoZ82KPikUbfzQpI


Sorry für die Überlänge - ich hoffe das beantwortet deine Fragen :)

Fvzba Senamra · vor 5 Monaten

Hey, super Konzept! Mich würde noch folgendes interessieren: 

Welche Technik für Solar, Wasser und Abwasser steht dahinter? 

Wie gestaltet sich der Transport und Aufbau?

Besonderer Untergrund erforderlich?

Sind Einheiten kombinierbar um eine größere Gesamtfläche zu erhalten?

Wie teuer 😀 ?

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