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Kreative Auftaktveranstaltungsreihe "Stricke deine eigene KI" für alle Schleswig-Holsteiner*innen auf [re] flecta Network, die in um Kiel leben!
Der Herbst steht vor der Tür, ein Pullover wäre schön. Wer stricken kann, ist klar im Vorteil. Außer Nadeln und Wolle braucht es eine Strickanleitung. Eine, die man versteht. Wer das oft genug gemacht hat, kann auch einfach loslegen. Im Perlmuster, im Zopfmuster, als Norweger, glatt rechts oder in Patent. Neue Strickmuster und maschinelles Lernen, also künstliche Intelligenz haben hier was gemeinsam. Der dreiteilige Workshop „Stricke deine eigene KI“ versucht herauszufinden, was Patentmuster und maschinelles Lernen gemeinsam haben. Was lässt sich von rechten und linken Maschen für ChatGPT lernen? Warum kann es feministisch sein, eine KI zu stricken? An drei Sonnabenden treffen sich neugierige Handarbeitende, um einen bisher unterschätzten Zusammenhang aufzudecken: Stricken ist mit algorithmischem Denken verwandt. Das ist überraschend, das ist witzig und feministisch. Zuerst gibt es praktische Kenntnisse im Strickmusterverfassen plus Einblicke in selbstlernende Programme. Danach schreiben alle Teilnehmer*innen eine eigene Strickanleitung. Im zweiten Teil wird weiter an den Anleitungen gearbeitet und es werden händisch Probestücke angefertigt. Im letzten Teil sollen dann Lochkarten für eine Strickmaschine mit dem eigenen Muster gestaltet werden. Zugegeben, so eine Lochkarte wärmt nicht wie ein Strickpullover. Der Erkenntnisgewinn aber wird enorm sein und Spaß macht es auch. Wer stricken kann, ist hier klar im Vorteil, auch Anfänger*innen können sich anmelden. Unterstützung und Anleitung gibt es von Katharina Klappheck und Anja Lenz. Anja ist Strickexpertin mit jahrelanger Erfahrung und eigenem Wollgeschäft. Sie hat hunderten Stricker*innen geholfen, ihre Projekte umzusetzen. Katha ist Referent*in für feministische Netzpolitik im Gunda-Werner-Institut. Sie ist nicht nur eine engagierte und sehr gut vernetzte Politikwissenschaftler*in, sondern auch eine begeisterte und fantasievolle Handwerker*in, respektive Stricker*in. Wolle, Nadeln und Lochkarten werden gestellt.
„Stricke deine eigene KI“ ist eine Kooperation des Gunda-Werner-Instituts in der Heinrich-Böll-Stiftung und der Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein.
Ort: Anscharcampus, im CoWorkHaus (Haus 1) CoWorkHaus
Weimarerstraße 6
24106 Kiel
Die Teilnahme ist kostenlos und für leckere Verpflegung von mmhio ist ebenfalls gesorgt.
Über folgenden Link kommt ihr zur Eventbeschreibung in unserem Böll-Kalender. Dort könnt ihr euch anmelden, was für unsere Planungen sehr hilfreich wäre: https://calendar.boell.de/de/event/stricke-deine-eigene-ki-kiel
Copyright/ Credits Stephan Röhl
Was 2025 auf Webdesigner und Webentwickler zukommt
Was 2025 auf Webdesigner und Webentwickler zukommt — Barrierefreiheit, Farbtrends, KI und Softwarearchitektur — und was darüber hinaus 2025 in Sachen nachhaltiger Technologie wichtig wird: ein unvollständiger und subjektiver Ausblick. Was sind eure Vorhersagen und Wünsche für das neue Jahr?
https://ingosteinke.medium.com/was-2025-auf-webdesigner-und-webentwickler-zukommt-ae755b77c02e
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Nicer Beitrag Ingo! ♥️ Meine Ideen sind:
1) KI wird klaro größer werden und Eingang in unser aller Alltag finden, trotz aller ethischer Bedenken und Biases und teilweise menschenunwürdiger Trainingsmethoden. Das hat auch schon und wird weiter massive Auswirkungen auf den Stromverbrauch des Internets haben. Ich habe dazu leider noch keine gute Ressource/Analyse gefunden. Du?
2) Big Tech: Microsoft, Alphabet, Meta, X, Amazon... Da steckt so viel Macht dahinter, die sich jetzt auch zum Teil schon ganz unverholen in die Politik rein mischt und drängelt und das ist tatsächlich eine meiner Sorgen, dass einige wenige profit&power-first Konzerne es schaffen, dass Internet und unsere Gesellschaft viel zu stark zu lenken und nach ihren Vorstellungen umzubauen (React, aws, Chromium based Browser, ...). Ein Wunsch ist also: Starke Alternativen abseits von Big Tech.
Zu KI-Kritik kenne ich auch nur wenige Fakten, teilweise älter und indirekt zitiert, u.a.
"Laut einer Studie von 2022 verbrauchte eine Frage an ChatGPT etwa 10 mal mehr Energie als eine Google-Suche: „Für das Training eines KI-Modells liefen Prozessoren hunderter Grafikkarten, die jeweils etwa 1000 Watt verbrauchten, für mehrere Wochen. 1000 Watt ist so viel wie ein Backofen,“ zitierte Greentech.live Amazons KI-Experten Ralf Hebrich."
-> https://www.techfieber.de/green/2023/10/23/greentech-studie-ki-und-chatgpt-sind-energie-monster-so-hpi-studie/
-> https://www.epri.com/research/products/000000003002028905
Golem.de: Atomkraftwerke für Microsoft-KI„Microsoft hat eine 20-jährige Abnahmeverpflichtung für Strom aus einem derzeit stillgelegten Kernreaktor unterzeichnet. Der Strom wird für KI benötigt.“
-> https://www.golem.de/news/three-mile-island-microsoft-braucht-atomreaktor-fuer-ki-strombedarf-2409-189181.html
und Netzpolitik zu prekärer Trainingsarbeit und zur politischen Einflussnahme von Musk und Zuckerberg:
-> https://netzpolitik.org/2023/globaler-sueden-prekaere-klickarbeit-hinter-den-kulissen-von-chatgpt/
-> https://netzpolitik.org/2025/kw-2-die-woche-die-wir-lieber-unter-einem-stein-verbracht-haetten/
Uhh, dein zweiter Link hat ein großartiges PDF, mit einer 35-seitigen Analyse (Danke!). Auch die sagen, dass AI einen großen Schub an Energie brauchen wird. Sie sagen nicht, dass dazu ein Rückgriff auf Atomenergie nötig wird, vielleicht sind sie biased. Aber den hier hab ich neulich gesehen: "Large technology companies are investing billions of dollars in nuclear energy as an emissions-free source of electricity for artificial intelligence and other businesses." (NY-Times)