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Coronatagträume
teilt etwas mit · vor 5 Monaten

Ein Tag in Utopia

mit P. Lucas

Es ist Donnerstag der 20. August 2054. Sein Wecker zeigt Herrn Lehmann an, dass es 7.30 Uhr ist. Er ist schon wieder vor dem Wecker wach, was in der letzten Zeit mehr die Regel denn die Ausnahme ist. Alte Menschen brauchen ja bekanntlich weniger Schlaf und mit seinen 100 Jahren gehört er zweifelsfrei dazu.

 

„Als 141. Land ist heute Bolivien dem Utopiabund beigetreten.“ Bei diesen Worten des Nachrichtensprechers huscht ein Lächeln über Herrn Lehmanns Gesicht und er muss an die Wette mit Lucia denken, wo er behauptete, dass er es noch erleben werde, dass die ganze Welt Utopia sei. Lucia, immer ein wenig pessimistischer als ihr Vater, wettete dagegen und hat dann schuldbewusst – oder war es höchst einfühlsam  - Herr Lehmann ist sich da nicht sicher -  angefügt, dass sie ihm natürlich ein langes Leben weit über 100 Jahre wünscht. Bei dem Gedanken an Lucia hat er gleich noch bessere Laune als es ihm die Radiomeldung schon gemacht hatte.

 

Herr Lehmann ruft seinem Technikturm „Musik“ zu und damit sind die Nachrichten beendet und unter alten Rock `n`  Roll - Klängen widmet sich Herr Lehmann seinem morgendlichen Gymnastikprogramm.

 

Bei der Morgentoilette denkt Herr Lehmann an seine Frühstücksverabredung. Karl Schmalmund war ein junger Kollege aus der alten Zeit. Er muss damals – vor Utopia – ca. 20 Jahre jünger als er gewesen sein. Manchmal hatte er ihm eine seiner Stadtführungen gegeben und umgekehrt. Privat hatten sie miteinander nicht viel zu tun. Herr Lehmann kann sich nur noch vage an eine Diskussion erinnern, wo Karl gesagt hatte, er geht auf jeden Fall nach Notopia, weil er von dem neuen System nicht überzeugt wäre und seine Eltern in Notopia ein großes Haus mit Grundstück hätten. – Und jetzt will er sich unbedingt mit ihm – Horst – in Utopia treffen.

 

„Na, da bin ich ja mal gespannt“, denkt Herr Lehmann und begibt sich in die Küche. Als er fast mit Tischdecken fertig ist, klingelt auch schon Karl Schmalbund. „Na Horst altes Haus, wie geht’s Dir?“, begrüßt er ihn ganz jovial. „Gleich, sag erst mal was Du willst… Kaffee, Latte Macchiato, Tee oder was?“ Karl will einen Latte Macchiato und Herr Lehmann wählt einen Milchkaffee und gibt seinem Küchenautomaten die entsprechenden Befehle. „Ja, mir geht’s sehr gut außer dass es mit der körperlichen Leistung doch sehr den Berg runter geht; besonders die Augen und die Beine… die Arztbesuche werden immer häufiger. Das nervt ein wenig.“ Herr Lehmann wollte  das eigentlich noch ein bisschen ausführen und von seiner Arbeit erzählen, aber er hat den Eindruck, dass Karl nicht besonders interessiert zuhört. Er reicht ihm den inzwischen fertigen Latte Macchiato und fragt Karl wie es denn ihm ginge. Herr Schmalmund schien nur auf diese Frage gewartet zu haben, denn es sprudelt nur so aus ihm heraus. Er vergisst dabei sogar das Essen. Im Prinzip ist es ein einziges Klagelied: Die Angst um die Rente, die steigende Kriminalität, die Unsicherheit um die Arbeitsplätze der Kinder, die Angst, die medizinische Versorgung nicht mehr bezahlen zu können, der Drogenkonsum der Enkel, die Angst ins Seniorenheim abgeschoben zu werden, die ständig steigenden Mieten und…und… und…

 

Wiederholt blickt Herr Lehmann zur Uhr. In diesem Stile geht es jetzt schon eine geschlagene Stunde und es gibt kein Anzeichen, dass das mal aufhören könnte. Herrn Lehmann wird zunehmend unbehaglich zumute. Er kann auch nicht mehr richtig zuhören, weil er versucht rauszukriegen, was ihm das Missgefühl bereitet. – Ja, das ist es! Das alte Leben… die 82 Jahre vor Utopia!  Es kommt ihm vor wie in einem alten Film zu sitzen, den er schon hunderte Male gesehen hat. Diese Zeit ist zum Glück vorbei. Aber warum zum Teufel konfrontiert ihn Karl mit dem ganzen Müll der Vor-Utopia-Zeit? Was will er eigentlich von ihm?

Als Herr Lehmann endlich diese Frage an Herrn Schmalmund richtet, bückt der sich vor, guckt suchend in alle Richtungen, räuspert sich und sagt leise aber mit theatralischer Stimme:“Ich überlege, nach Utopia umzusiedeln!“ Herr Lehmann kann mit dem ganzen Getue von Herrn Schmalmund nichts anfangen. Konspiration ist in Utopia quasi ein Fremdwort. Die Zeiten von Stasi, Staatsschutz oder NSA sind schließlich längst vorbei. Und wo täglich hunderte von Menschen die Notopia-Gebiete ihrer Länder verlassen und aus den Notopia-Ländern die Menschen fliehen oder versuchen ihr Land zum Utopiabund-Beitritt zu bewegen, wo es klar wie Kloßbrühe ist bzw. jede*r, der*die eins und eins zusammenzählen kann, weiß, dass es sich in den Utopialändern besser leben lässt, da macht Karl so einen Staatsakt daraus!

 

Zwar nervt Herrn Lehmann das konspirative Getue von Herrn Schmalmund, aber er lässt sich nichts anmerken und fragt höflich:„Und womit kann ich Dir helfen?“ „Ich habe da noch ein paar Fragen zu Utopia.“ Die nächsten zwei Stunden gibt es das übliche Frage- und Antwortspiel, was Herr Lehmann schon hinlänglich kennt und was ihm heute Nachmittag noch mit einer japanischen Delegation bevor steht.  Als Herr Lehmann zum Ende kommen will – wie gesagt, er hat noch einen Termin -  räuspert sich Herr Schmalmund, schaut sich wieder um, tritt ganz dicht an Herrn Lehmann heran  und mit gedämpfter Stimme: „Ich habe da noch ein Problem.“ Da Herr Lehmann erwartungsvoll schweigt, fährt Herr Schmalmund fort: „Also Horst… ich will gerne noch ein paar Tage in Utopia bleiben… noch andere Leute besuchen … und… äh… meine Karte ist abgelaufen.“ „Und warum lädst Du sie nicht einfach auf?“  Nun wird das Rumgedruckse von Herrn Schmalmund noch schlimmer: „Ich war doch damals einer der erbittersten Gegner von Utopia, immer aufs Schärfste gegen die Abschaffung der Geldwirtschaft argumentiert, bei der Volksbefragung dagegen gestimmt und  dann als einer der ersten nach Notopia gegangen… und wenn ich jetzt zurückkomme…“ Herr Lehmann versteht zwar nicht, was dann wohl Tragisches passieren könnte, wenn bekannt wäre, dass Karl in Utopia gearbeitet hätte, aber er hat keine Lust nachzufragen und da er über 100 Stunden Guthaben hat, fragt er kurz entschlossen nach Karl‘s Touristen-PIK (1), geht zu seiner Ladestation und transferiert 5 Stunden. „Hier musst Du jetzt noch mit Deinem Fingerabdruck bestätigen und dann kannst Du eine weitere Woche in Utopia bleiben.“

 

Karl scheint ein Stein vom Herzen zu fallen und der Abschied ist jetzt kein Problem mehr. Herr Lehmann begleitet Herr Schmalmund noch bis weit vor die Haustür, zeigt ihm den nächsten Norma-Laden(2), wo es heute in der Küfa (3) Spaghetti gibt und den danebenliegenden Spezi-Laden (4), wo er mit seiner PIK aber nur rein kann, wenn er sie weiter auflädt. -  Und dann trennen sich ihre Wege.

 

Das Wetter ist schön und Herr Lehmann will die frische Luft genießen. Deshalb entscheidet er sich zu seinem Termin am anderen Ende der Stadt, ein E-Trike zu nehmen. An der nächsten Station nimmt er eines und fährt los. Beim Fahren entspannt er sich zunehmend und muss daran denken, dass ihn als junger Mann eine Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h total genervt hätte. Und jetzt… es ist eine richtige Wohltat.

 

Allerdings, was ist das? Dieses Geräusch ist keine Wohltat. Herr Lehmann hatte noch nie viel Ahnung von Technik gehabt; das hat sich auch in Utopia nicht groß verändert. Dennoch kann er beurteilen, dass dieses merkwürdige Geräusch des Elektromotors das Ende der Fahrt bedeutet. Und siehe da… das Trike bleibt stehen.

 

Herr Lehmann wählt die Servicenummer und ist  hocherfreut, Benny am Telefon zu haben. Er ist gerade mit seinem Servicewagen in der Nähe und kann in 5 Minuten da sein. Benny ist das erste Kind – und bei dem Gedanken muss er lächeln - trotz 18 Jahre Utopia hat er sich an viele neue Worte noch nicht gewöhnt. Er hat neulich mal in einer Enzyklopädie unter „Kind“ nachgeschlagen: Pl. –er; adultistisches Wort aus der VUZ (5) = Jungmensch. -  und erinnerte sich daran, dass es ja auch schon damals Jahre gedauert hatte, bis er „herrlich“ oder „dämlich“ wegen ihres patriarchalen Charakters aus seinem Sprachschatz gestrichen hatte. Und in Utopia ist er ja auch kein Rentner oder Senior sondern ein Altmensch. - Ja, also Benny ist der erste Jungmensch, den er kennt, der in Utopia geboren ist. Er ist auch bisher der einzige  Jungmensch, der schon mit 8 Jahren eine PIK beantragt hatte. Herr Lehmann kennt Benny auch ganz gut, weil er früher oft an Herrn Lehmanns Geschichtskursen und Stadterkundungsspielen teilgenommen hatte. Außerdem arbeitet er oft mit seiner Mutter – Linda – zusammen, wie z.B.  in ca. 2 Stunden, wenn sie ihn übersetzen wird.

 

„Da ist er schon!“  - Mit jugendlichem Schwung steigt Benny aus seinem Servicewagen aus, begrüßt ihn herzlich und fragt, ob er ein Ersatztrike haben will und zeigt auf die Ladefläche. „Nicht unbedingt, wie lange dauert denn die Reparatur?“- Benny wirft einen Blick auf das Trike…  ein Handgriff… und… dann ist die Diagnose wohl klar: „10 Minuten!“ Herr Lehmann nickt zustimmend mit dem Kopf. Benny holt seinen Werkzeugkasten raus und wechselt irgendein Teil aus - „Fertig!“ … und damit schiebt er ihm das Trike wieder zu.

 

Herr Lehmann bedankt sich und will Benny’s Zeitkonto auffüllen. Aber der winkt nur ab: „Ich weiß schon jetzt nicht, was ich mit meinem ganzen Stundenguthaben  machen soll!“ Als Benny lachend und winkend davon braust, sieht ihm Herr Lehmann noch lange nach. Ein 15- jähriger ohne materielle Wünsche…  und vor ein paar Tagen hat ihm Linda gesagt, dass Benny die Produktion und Wartung aller E-Fahrzeuge der Stadt übertragen worden ist. Unglaublich, was er mit seinen 100 Jahren nicht alles noch erleben darf…

 

Ohne weitere Unterbrechung kommt Herr Lehmann am Veranstaltungsort an. Linda ist schon da, aber die japanische Delegation noch nicht, so dass ihr Herr Lehmann noch kurz das Zusammentreffen mit Benny schildert. 

 

Die Veranstaltung selbst ist für Herrn Lehmann Routine und nichts mehr besonderes für ihn. Anschließend gehen sie noch mit der ca. 20-köpfigen Gruppe in die Küfa. Dort bestätigen bzw. füllen Linda und Herr Lehmann ihr Zeitkonto um  3 Stunden auf und erhalten von der japanischen Delegation die Einladung „sie unbedingt in Japan besuchen zu müssen“, wie es Linda zumindest übersetzt. Die freut sich riesig über die Einladung. Ja, mit 35 Jahren, oder ist sie schon 36, Herr Lehman ist sich da nicht so sicher, hätte er sich auch gefreut. Aber Herr Lehmann ist in der Vor-Utopia-Zeit schon viel gereist und wird wegen seiner Erfahrungen ständig von Basisinitiativen oder Regierungsvertretern der Notopialänder eingeladen. Aber im Gegensatz zu früher sind lange Flüge für ihn heute große körperliche Strapazen. Außerdem mag er es auch nicht besonders, von seinem Gastgeber oder Gastgeberin 100%  abhängig zu sein; denn als Utopianer hat er ja kein Geld oder Devisen.

 

Nach der Küfa verabschieden sich alle voneinander. Herr Lehmann bleibt aber noch einen Moment, um im Norma noch etwas Knabberzeug und Schokolade für den Dokoabend zu holen. Trotz seiner 100 Jahren und den immensen gesellschaftlichen, persönlichen und körperlichen Veränderungen ist doch eine Sache bei Herrn Lehmann gleich geblieben: Seine unverminderte Leidenschaft für das Spielen; insbesondere das Doppelkopfspielen. Deshalb hat er sich neulich im Netz  auch gleich eingeloggt, als er gesehen hat, dass in Hannover in einem Altmenschenheim jemensch gesucht wird, der*die den Altmenschen Skat und Doko beibringt. 100 Stunden werden dafür angesetzt. Ab nächste Woche geht es los. Das sind zwar jeden Tag jeweils  immer 1,5 Stunden mit dem Zug hin und zurück. Aber den Spruch „Zeit ist Geld“ gibt es in Utopia nicht nur nicht, weil es kein Geld gibt, sondern weil auch die Menschen mehr Zeit haben.

 

Bei diesem Gedanken fällt Herrn Lehmann ein, dass er ja noch in den Spezi muss. Mit einem gewissen Widerwillen macht er sich auf den Weg zum nächsten Spezi. Der Widerwille kommt daher, dass er noch ein Dokospiel holen will. Die gab’s natürlich im Norma in Hülle und Fülle. Er will aber ein besonderes Spiel haben; ein Dokospiel, was Blinde, Taube, Stumme und Gelähmte spielen können. Er hat bei der Entwicklung davon selber mitgearbeitet und dafür auch 50 Stunden bekommen.  „Schweinerei“, denkt Herr Lehmann. „In einer Gesellschaft, die sich Herrschaftsfreiheit und keine Diskriminierung auf die Fahnen geschrieben hat, ist so ein Spiel nicht im Norma-Angebot, sondern muss ich im Spezi kaufen.“

 

Beim Betreten des Spezi versucht Herr Lehmann, sich zu kontrollieren und seinen Ärger nicht am Verkaufspersonal auszulassen. Die Verkäuferin bringt ihm  auch sehr schnell das Gewünschte und bucht 2 Stunden von seiner PIK ab. Beim Auspacken des Spieles verfliegt der Ärger, denn Herr Lehmann ist jetzt neugierig, wie seine Ideen ausgeführt wurden und vor allen Dingen wie seine Dokorunde, quasi  heute als Versuchskaninchen, das Spiel bewerten wird. 

 

Zu seiner Dokorunde nimmt Herr Lehmann nicht das E-Trike, sondern den Bus und die Tram. Auf dem Weg denkt er an seine heutigen Mitspieler*innen Lucia, Moritz, Leona und Oskar; alle um Jahrzehnte jünger. Mit Wehmut erinnert sich Herr Lehmann an seine früheren Freund*innen und Bekannte mit denen er schon als 25-jähriger Doko gespielt hat und die heute nicht mehr leben und einige von ihnen noch nicht mal mehr Utopia erleben durften; sie konnten nicht mitfeiern 2036, als 7 Tage lang im ganzen Lande Riesenparty war, mit Lagerfeuern, wo die Banknoten, Aktien und Wertpapiere reinflogen, mit extra Öfen zum Einschmelzen von Gold und Münzen. -  Die Ansage des Busfahrers reißt  Herrn Lehmann aus seiner Wehmut und erinnert ihn daran auszusteigen. Flotten Schrittes - soweit mensch bei Herrn Lehmann das sagen kann - geht er die restliche Strecke zu Fuß.

 

Der Dokoabend verläuft in heiterer Atmosphäre aber es bedarf einer gewissen Eingewöhnung an die elektronischen Karten. Nach diesem Abend weiß  Herr Lehmann aber, dass er das Spiel mit einem guten Gewissen nächste Woche nach Hannover mitnehmen kann. 

 

Auf dem Heimweg überlegt Herr Lehmann, ob er sich nicht daran machen soll, auch ein paar Brettspiele wie z.B. Siedler oder Auf Achse entsprechend umzurüsten. Aber vorher will er erst mal seine Meinung loswerden.

 

Deshalb setzt er sich - zu Hause angekommen - an seinen PC und klickt auf „Monatliches Rein –Raus.“   Voller Inbrust setzt er bei  Spezi  unter dem Titel Doppelkopfkarten für Blinde, Taube, Stumme und Gelähmte den Pfeil „raus in den Norma“ und bei „Norma rein“,  Doppelkopfkarten für Blinde, Taube und Gelähmte. Er hat zwar noch 9 weitere Wahlfelder, wo er wie jeden Monat, Produkte  der Norma- und Speziläden rein- und rauswählen kann, aber weil er diesen Monat keine Meinung dazu hat, setzt er seine Wahl für alle Felder und schreibt eine ausführliche Bemerkung dazu, warum es eine Schweinerei ist, dass dieses Produkt bisher nicht im Normaladen zu erhalten ist. 

 

Sichtlich zufrieden macht Herr Lehmann den PC aus, ruft seinem Technikturm „Schnulzen“ zu, programmiert sein Bett auf 20 Grad und macht sich im Bad bettfertig.

 

Müde und erschöpft lässt sich Herr Lehmann jetzt  in sein warmes Bett fallen. Das Licht ist aus. Er lässt nochmal den Tag Revue passieren. Und wie so oft in den letzten Jahren erfüllt ihn ein Gefühl tiefer Zufriedenheit: Sein alter Traum von einer neuen Gesellschaft ist in Erfüllung gegangen… und er hat einen klitzekleinen Teil dazu beigetragen.- Mit einem Lächeln auf den Lippen verfällt  Herr Lehmann in einen tiefen Schlaf….

(1) Persönliche Identitätskarte, (2) Laden des alltäglichen Bedarfs, (3) Küche für Alle, (4) Spezialladen, (5) Vor-Utopia-Zeit

Snovna Brfgervpure · vor 5 Monaten

Wenn Du ein kleines Buch darüber schreibst, wie es zu Utopia gekommen ist, kaufe ich es ;-)

"Yhpxv" Crgre Yhpnf · vor 3 Monaten

Das Buch habe ich schon geschrieben, wo zumindest ein Plan drin ist, wie es dazu kommen kann: "Utopia ist machbar - 20 Jahresplan für eine globalisierte Gesellschaft von Wohlstand, Frieden, sozialer Gerechtigkeit und individuellem Glück für alle"  Das Buch ist nicht mehr im Buchhandel erhältlich, ich habe aber noch einige Exemplare und kann es Dir für 9,90 zusenden. Du kannst es Dir aber auch kostenlos downloaden unter www.utopia-ist-machbar.de

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Ebznan Fpunvyr
teilt etwas mit · vor 10 Monaten

Problemlösungen zum Thema Müll erwünscht und möglich!

https://www.youtube.com/watch?reload=9&v=mhmpeIyG0uM&fbclid=IwAR2Mvv4r1DcpsHqf0w0KJhjZ-Kqh-jzapp52DN0QPPZCuGGPFELjRv7W-Tg Sehenswerter Erklärfilm zum Thema Plastik 


Vor teils mehr als 30 Jahren: https://www.edition-staeck.de/produkt/pl-mitdem-bischen-muellhttps://www.edition-staeck.de/produkt/pk-wenn-man-bedenkt/... (Suche: Müll)

In ca. 30 Jahren: https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2018-09/umweltverschmutzung-weltbank-muell-zunahme-milliarden-tonnen-plastik

  

https://www.youtube.com/watch?v=2s0ak_0itnc/ Plastikalternative ab ca. 1 Minute

https://sz-magazin.sueddeutsche.de/die-loesung-fuer-alles/diese-tueten-sind-aus-zucker-86232 Gesetzesänderungen tun Not



Ich mag niemanden zumüllen. Doch wer sich für das Müllthema und angrenzende Themen interessiert, findet hier möglicherweise ein paar interessante und noch unbekannte Informationen:

https://utopia.de/plastik-mikroplastik-essen-staub-studie-85770 Mahlzeit!

https://www.careelite.de/plastik-muell-fakten/ Plastik-Statistik

https://utopia.de/plastik-muell-strudel-pazifik-ocean-cleanup-84256/

Müllstrudel schon fast fünfmal so groß wie Deutschland

https://www.meerdavon.com/mikroplastik-muell-im-meer die Gefahr von Mikroplastik 

https://nachhaltig-sein.info/lebensweise/plastik-kunststoff-folgen-mensch-tiere-umwelt-gesundheit Umweltverschmutzung bishin zu Umweltzerstörung inklusive unserer selbst

https://www.deutschlandfunkkultur.de/illegale-abfalltransporte-das-geschaeft-mit-dem-muell.1001.de.html?dram:article_id=406288 illegale Mülltransporte

https://www.wiwo.de/unternehmen/industrie/3000-tonnen-abfall-malaysia-schickt-reichen-laendern-ihren-muell-zurueck/24389752.html Rücktransporte von Müll über Kontinente hinweg aus nicht nur Schwellenländern

https://www.spiegel.de/video/bali-taucher-filmt-plastikmuell-im-meer-video-99014743.html Ein Bild bzw. Video sagt mehr als tausend Worte...

https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2018-07/plastik-meer-tiefsee-nordpazifik-muellstrudel-oekosystem Auch ein interessanter Beitrag wie ich finde

https://www.careelite.de/plastikmuell-dokus-filme/, https://utopia.de/a-plastic-ocean-film-12386/ Dokumentationen zu Plastik

https://www.br.de/nachrichten/wissen/was-bedeutet-100-prozent-aus-altplastik,RgJRAO1 Plastik und Greenwashing

https://www.iwks.fraunhofer.de/de/presse-und-medien/pressemeldungen-2018/positionspapier-zu-bioplastik.html Nicht jedes Bioplastik und nicht jeder Biokunststoff ist nachhaltig

https://www.youtube.com/playlist?list=PLrFPwummu0mT5jeCQMu-Q3VIiMJ5dgUcA Mensch droht sich selbst zu entsorgen

https://info.arte.tv/de/werden-wir-bald-unfruchtbar Unfruchtbarkeit auf dem Vormarsch


Lösungen bzw. Lösungsansätze:

https://utopia.de/ratgeber/cradle-to-cradle-die-vision-von-der-kreislaufwirtschaft-ohne-abfall/

https://vimeo.com/13126772

https://www.adelphi.de/de/im-fokus/warum-wir-ein-globales-abkommen-zu-plastikmüll-brauchen-jetzt (Linkadresse bei Interesse kopieren, Url erreichbar)

https://plasticbank.com Plastik sammeln und gegen Geld oder andere Ressourcen tauschen

https://theoceancleanup.com Meeresstaubsauger für (Plastik-)Müll 

https://www.terracycle.com/de-DE Reycingling-Unternehmen

https://refill-deutschland.de Kostenloses Wasser

https://www.coffee-to-go-again.de Wiederverwendbare Kaffeebecher

https://www.statt-plastik-becher.de Stahlbecher statt Plastikbecher für Kindergärten


Positivbeispiele:

https://wisefood.de essbare Trinkhalme

https://www.business-punk.com/2019/06/kompostierbare-schuhe/ Schuhe aus Pflanzen

https://www.business-punk.com/2019/07/weltweit-erster-wasserdichter-schuh-aus-kaffee/ Schuhe aus Kaffee - "Coffe to go" bekommt hier eine ganz neue Bedeutung. :-)

https://www.lilligreen.de/algen-sind-das-neue-schwarz-mode-aus-meeresalgen/ Statt Plastik Algen in Mode

https://www.greengadgets.de/2019/03/21/shellworks-die-loesung-fuer-unser-plastikproblem-biokunststoff-aus-krabbenschalen/ Verpackung aus tierischen Abfällen (Krabbenschalen)

https://www.business-punk.com/2018/08/biologisch-abbaubare-flasche/ Flasche aus reichlich vorhandenen Algen)

https://www.welt.de/regionales/nrw/article159026/Maisstaerke-als-Glasersatz.html Maisstärke als Glasersatz und Plastikalternative

 https://reset.org/blog/diese-verpackungen-sind-aus-100-prozent-pfanzenresten-und-0-prozent-chemie-12042017 Verpackungen aus Pflanzenresten

https://www.naku.at oder https://apeelsciences.com

https://www.greengadgets.de/2019/10/10/banana-leaf-technology-umweltfreundlicher-kunststoff-aus-bananenblaettern/ Platikalternative aus Bananenblättern

https://reset.org/blog/veganbottle-die-erste-biologisch-abbaubare-flasche-aus-zuckerrohr-11282017 Kompostierbare Flaschen 

https://www.codecheck.info/news/Bambus-statt-Plastik-Eine-nachhaltige-Alternative-350344 Bambus als Plastikalternative

https://www.lead-innovation.com/blog/5-innovative-verpackungen-der-zukunft-ohne-plastik Verpackungsalternativen

https://www.handelsblatt.com/auto/nachrichten/oekomobilmarkt-das-kompostierbare-elektroauto-kommt/22052072.html?ticket=ST-9572613-V4oL9Y0XOp6vXibFhovW-ap4 Kompostierbares Elektroauto "Noah"

https://www.verycompostable.com/posts/recycling-diese-verpackungsbox-kann-auf-den-kompost-german-article/ Verpackungen aus Stroh

https://fairwindel.de/ab-auf-den-kompost-wie-wiona/ (kompostierbare Windeln - besser aktuell ca. 80 % kompostiert als 0 %) 

https://fashionunited.de/nachrichten/business/nachhaltige-textilinnovationen-hanffasern/2017071122557 vielseitig nutzbarer Hanf als Plastikalternative

https://www.smarticular.net/haushaltsprodukte-die-du-immer-selbst-herstellen-solltest/ Waschsoda und Zitronensäure allein schon lösen sehr viel Schmutz und Dreck

...


Liste beliebig erweiterbar. Wer hat hierzu auch Ideen und Interesse an einem Projekt zu arbeiten, das wir gemeinsam realisieren? Ideen habe ich reichlich, doch ich kann das wahrlich nicht alleine machen.


Bitte, bitte nicht nur mit "Gefällt mir" oder bestenfalls "Teilen" reagieren, sondern aktiven selbst etwas mit-machen. Danke.



 


YouTube

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Naavxn Yrjva · vor 10 Monaten

Das sind viele Infos, die muss ich mir erstmal alle durchlesen :)


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Zbevgm Crgrefznaa
teilt etwas mit · vor 3 Monaten

Dienstag bis Donnerstag: Utopie-Studio mit Maja Göpel und Richard David Precht

Ahoi liebe Interessierte und Freund:innen des utopischen Denkens,

die Gastgeber:innen der Utopie-Konferenz Maja Göpel und Richard David Precht laden zum Utopie-Studio ein, um den Blick auf die Post-Corona-Gesellschaft zu werfen. An drei Abenden durchdenken sie gemeinsam die Zukünfte der Arbeit, des Wohlstands und der Demokratie.

Herausgefordert werden sie in jeder Sendung durch kluge Einwürfe von Menschen aus der Republik: von Gesundheitspfleger Alexander Jorde und Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble oder Kenza Ait Si Abbou Lyadini, Expertin für Künstliche Intelligenz, Zukunftsforscher Matthias Horx und der Netzaktivistin Kübra Gümüşay.

Die Sendungen werden von Dienstag (23.2.) bis Donnerstag (25.2.) jeweils um 19 Uhr auf Youtube ausgestrahlt und können auf dieser Seite verfolgt werden.

Ihr wollt die Premieren aus dem Utopie-Studio gemeinsam anschauen und eure Eindrücke teilen?

Die vorgestellten Ideen für die Post-Corona-Gesellschaft in kleinen Kreisen diskutieren?
Lasst' uns in den digitalen Mikrotopien zusammen kommen!

Mehr Informationen findet ihr hier.


Die drei Utopie-Abende sind der Höhepunkt der Leuphana Konferenzwoche "Alle Macht den Städten?". Für alle, die inspirierende Ausblicke suchen, könnte das Programm ein Geheimtipp sein: Aminata Touré und Aladin El-Mafaalani etwa fragen danach, wem die Stadt gehört. Und Michel Friedman spürt einer Zeitenwende für mehr Demokratie nach. Mehr dazu findet ihr hier.


Herzlichen Gruß

Moritz

Nawn Onymre · vor 3 Monaten

Lina Rieth  klingt spannend, oder?

Ebznan Fpunvyr · vor 3 Monaten

Gibt es die Möglichkeit, die Konferenz als Video später anzusehen? Habe für heute leider kein Ticket mehr bekommen können. Wünsche Euch viel Freude und Erkenntnisreichtum. :-)

Xrefgva Jnygre · vor 3 Monaten

Liebe Romana, ein Ticket brauchst du nicht - du kannst dir die Sendung ganz einfach im Stream im Community-Bereich anschauen - heute ab 20Uhr! Du kannst dir die Sendung aber auch später noch auf YouTube anschauen. 

Ebznan Fpunvyr · vor 3 Monaten

Danke, Kerstin. Romana, bitte. Hatte erst eine andere Information. Gutes kann man sich auch mehrmals ansehen. ;-) Ich freue mich!

Xrefgva Jnygre · vor 3 Monaten

upsi, hab a und o im vorherigen Kommentar schnell getauscht ;) sorry!  viel Spaß beim Schauen! 

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Xrefgva Jnygre
teilt etwas mit · vor 5 Monaten

Auftakt der Utopie-Konferenz

Liebes Netzwerk, 

vielleicht sind die ein oder anderen in den letzten Wochen bereits über die Utopie-Konferenz gestolpert und haben z.B. vom Coronatagträume-Blog mitbekommen. 

Jetzt möchten wir euch gerne einladen, Teil der Utopie-Community zu werden (hier)!

In der Utopie-Community werfen wir zukunftsweisende Themen auf und diskutieren diese, vernetzen uns und arbeiten an gemeinsamen Projekten, die dann möglicherweise auch auf der Konferenz vom 24.-27. August 2021 an der Leuphana Universität Lüneburg weiterentwickelt werden.  

Für alle, die sich fragen, worum es bei der Utopie-Konferenz denn überhaupt geht, gibt es hier einen Einblick: Teaser Utopie-Konferenz August 2021. Neben spannenden Gästen laden wir - und die Gastgeber:innen Richard David Precht und Maja Göpel - dazu ein, gemeinsam Zukunftspfade zu entwickeln. 

Am Freitag erscheint im Übrigen auch unser erster Newsletter, mit dem wir den Auftakt zur digitalen Zukunftsschau machen. Hier könnt ihr euch anmelden

Wir freuen uns auf alle Interessierten und Mitdenker:innen! 

Utopie-Konferenz | Leuphana Universität Lüneburg

https://www.leuphana.de/portale/utopie-konferenz.html

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Zbevgm Crgrefznaa
teilt etwas mit · vor 3 Monaten

Dienstag bis Donnerstag ab 19 Uhr: Mikrotopien zum Utopie-Studio

Liebe Interessierte und Freund:innen des utopischen Denkens,

die Gastgeber:innen der Utopie-Konferenz Maja Göpel und Richard David Precht laden zum Utopie-Studio ein, um den Blick auf die Post-Corona-Gesellschaft zu werfen.

Zum Utopie-Studio gehören die Mikrotopien. Hier laden wir euch ein, die Ideen von Maja Göpel und Richard David

Precht gemeinsam weiterzudenken. Wir würden uns freuen, wenn wir uns mit euch zum digitalen "Watch Together" treffen könnten. Wie kann ich an den digitalen Mikrotopien teilnehmen?
Schreibt' uns eine E-Mail an die Adresse [email protected] mit dem Thema des jeweiligen Abends („Arbeit“, „Wohlstand“ oder „Demokratie“) als Betreff und ihr erhaltet von uns die entsprechenden Einwahldaten. Wir freuen uns auf euch.
Wenn ihr mögt, könnt ihr die Einladung zum Utopie-Studio auch gerne an eure Kreise (Freund:innen, Bekannte, Familie, Mitstreiter:innen) weiterleiten. Alle interessierten Bürger:innen sind zu den Livestreams herzlich willkommen.

Eine utopische Woche wünscht
das Team der Utopie-Konferenz

Mikrotopien | Lüneburg, Deutschland | reflecta.network

Womit beschäftigt sich das Projekt? Veranstaltung von kleinen Zusammenkünften zu großen philosophischen, politischen und praktischen Fragen Wie wird es ...

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