Puevfgvna ZĂŒyyre
stellt eine Frage · vor etwa einem Monat

Was haltet ihr von GUT Zielen?

🎯SMART Ziele kennt vermutlich jede*r. Doch fĂŒr die Kommunikation und die Soziale Arbeit halte ich sie nicht fĂŒr optimal. Daher arbeite ich seit einiger Zeit mit einer eigenen Methode:
💡 GUT Zielen.

Spoiler: Wer im Marketing arbeitet, wird mit SMART glĂŒcklicher sein. Wer in der Kommunikation und in der Sozialen Arbeit unterwegs ist, fĂ€hrt mit GUT meiner Meinung nach besser.

❓ Wie siehst Du das?

https://www.sozial-pr.net/smart-ziele-ade-die-gut-methode-als-alternative-fuer-kommunikation-und-soziale-arbeit/

Ehgu Unorezruy · vor 16 Tagen
Durch Autor:in als beste Antwort markiert

Lieber Christian, so Ă€hnlich haben wir das vor 30 Jahren in FĂŒhrungskrĂ€ftetrainings erklĂ€rt, um den Unterschied zwischen Vision, Ziel und Wunsch klarzumachen. Das Kriterium fĂŒr Ziel war: du merkst, wann du es erreicht hast. Deshalb bei der Definition beschreiben, woran du es erkennst. Die weiteren Merkmale waren Terminierung, Verantwortlichkeit und Methode der ÜberprĂŒfung.

Puevfgvna ZĂŒyyre · vor 16 Tagen

Das ist ein schöner Ansatz. Danke fĂŒrs Teilen, Ruht.

Avpbyr Jbys · vor 28 Tagen

Vielleicht hĂ€ngt es auch oft daran, dass wir "messbar" mit "quantitativ messbar" gleichsetzen und die qualitative Messung oft viel relevanter ist bzw. die Mischung ist wichtig. Wir sind jedoch darin nicht geĂŒbt, qualitativ zu messen.
Ich stelle gerne die Frage: Woran messen wir unseren Erfolg? Das können Kennzahlen sein (z.B. Anzahl an Beschwerden) aber auch z.B. Aussagen ĂŒber Wohlbefinden. Ich kann auch solche qualitativen Aussagen durchaus systematisch erfassen etwa durch Umfragen.
Leider ist die Scheu oft auch einfach damit verbunden, dass die Fomulierung von Zielen und Indikatoren Aufwand erzeugt. 1. beim Definieren, 2. beim Messen und 3. in der Konsequenz, wenn das Messergebnis nicht mit dem gewĂŒnschten Zielergebnis ĂŒbereinstimmt. Die Chance ist dem GegenĂŒber jedoch riesig, der Aufwand lohnt sich!
Wichtig finde ich die gemeinsame Formulierung, das gemeinsame VerstÀndnis von Ziel und Indikator.

Puevfgvna ZĂŒyyre · vor 27 Tagen

100%ige Zustimmung was die gemeinsam definierten Ziele angeht. Danke dir fĂŒr deinen Kommentar. :)

Sevrqrevxr Yöjr · vor etwa einem Monat

Ich finde die Fragen gut :D - sie regen zum selbst-formulieren an, bei SMART sind meine Antworten oft bruchstĂŒckhaft und redundant. FĂŒr mein nĂ€chstes Ziel werde ich das mal ausprobieren. Danke fĂŒr den Impuls!
Ich stimme außerdem Alina Löchert zu: Seit ich die GefĂŒhlsebene in meine Ziele einbaue, werden sie deutlich besser greifbar und verfolgbar fĂŒr mich (gerne mit der Frage "Warum will ich das?", aber auch mit "Wie will ich mich fĂŒhlen?" oder "Wie wird es sich anfĂŒhlen, wenn ich das erreicht habe?").

Puevfgvna ZĂŒyyre · vor 30 Tagen

Merci :)

Nyvan Yöpureg · vor etwa einem Monat

Lieber Christian, das klingt sehr spannend und sind tolle Fragestellungen! FĂŒr mich ist es immer noch wichtig, konkret herauszuarbeiten, was der persönliche Treiber beim Erreichen des Ziels ist - also auch mit der GefĂŒhlsebene zu arbeiten (wenn es der Person gelingt). In der Sozialen Arbeit und dem Coaching eine tolle Abgrenzung zur SMART-Methode!

Puevfgvna ZĂŒyyre · vor 30 Tagen

Danke fĂŒr dein Feedback. :)

Vfnory Neraf · vor 29 Tagen

Lieber Christian, ich glaube in der agilen Arbeit beispielsweise fĂŒr Software oder Innovation in einer schnell lebige  Welt sind die Ziele oft nicht  Genau definierbar.  Da man sich die Offenheit hĂ€lt. Das unterscheidet sich auch von Ă€lteren ProjektmanagementansĂ€tzen. Hier wĂŒrde man versuchen die Offenheut zu halten und möglichst monatlich Output aus einem variablen Backlog von Funktionen kreiiren. 

Puevfgvna ZĂŒyyre · vor 29 Tagen

Hallo Isabel,

grundsĂ€tzlich stimme ich dir zu, wobei ich auch bei agilen Methoden Ziele nicht als ungenau, sondern eher in kĂŒrzeren ZeitrĂ€umen gedacht wahrnehme. Hast du mir ein oder zwei Beispiele fĂŒr so offene Ziele? Ich kann sie mir gerade noch nicht konkret vorstellen. Danke dir :)

Naqernf Naqrefba · vor 17 Tagen

Ich möchte folgendes zu bedenken geben: Auf deiner Seite steht:

"Genau – Wir wollen jungen Menschen die Bedeutung von Politik fĂŒr ihr Leben deutlich machen und sie so fĂŒr Politik sensibilisieren und interessieren. Als Folge des gesteigerten Interesses wollen wir eine höhere Wahlbeteiligung der jungen Menschen erreichen. Wir wollen keinen Einfluss auf ihre Wahlentscheidung nehmen."

"Wir wollen keinen Einfluss auf ihre Wahlentscheidung nehmen."

Eine Beinflussung findet doch aber durch Euch statt.

Ihr haltet doch die jugendlichen an wÀhlen zu gehen.

Es handelt sich bei der Bundestagswahl jedoch um ein Wahl RECHT, keinen Wahl ZWANG.  Vielleicht sollte man es daher anders formulieren und schreiben:

Wir wollen keinen Einfluss auf ihre Entscheidung bezĂŒglich der zu wĂ€hlenden Parteien und Personen nehmen.

Im ĂŒbrigen wĂ€re es fĂŒr mich egal welches Wort man fĂŒr die Ziele nimmt. Im Falle der Bundestagswahl wĂ€re es fĂŒr mich wichtiger gewesen, dass die Jugendlichen sich ihre Meinung bilden und zu dieser stehen, egal wie Sie ausfĂ€llt. Das wĂ€re nachhaltig wichtiger als blinde Erhöhung der Wahlbeteiligung.

Puevfgvna ZĂŒyyre · vor 17 Tagen

Hallo Andreas,

Ich denke es ist recht klar, das mit "Wir wollen keinen Einfluss auf ihre Wahlentscheidung nehmen." gemeint ist, dass wir keinen Einfluss fĂŒr oder gegen bestimmte Parteien ausĂŒben.

Du schreibst: "Im Falle der Bundestagswahl wĂ€re es fĂŒr mich wichtiger gewesen, dass die Jugendlichen sich ihre Meinung bilden und zu dieser stehen, egal wie Sie ausfĂ€llt. Das wĂ€re nachhaltig wichtiger als blinde Erhöhung der Wahlbeteiligung." 

Ich zitiere mal den Kontext, in dem die Erhöhung der Wahlbeteiligung in meinem Artikel steht: 

"Wir wollen jungen Menschen die Bedeutung von Politik fĂŒr ihr Leben deutlich machen und sie so fĂŒr Politik sensibilisieren und interessieren. Als Folge des gesteigerten Interesses wollen wir eine höhere Wahlbeteiligung der jungen Menschen erreichen."

Es ist offensichtlich, dass gesteigertes Interesse an Politik zur indidviduellen  Meinungsbildung beitrÀgt.

Da sich dein gesamter Kommentar um dieses eine Beispiel aus meinem Artikel dreht und das eigentliche Thema - die GUT Methode - weitgehend ignoriert, erlaube ich mir die Frage: Was genau ist der Sinn deines Kommentars?

Naqernf Naqrefba · vor 16 Tagen

Hallo Christian,

den Sinn findest du in deinem 1. Antwortsatz. Du vergisst dabei nur, dass das was du meinst und denkst, nicht unbeding in selbiger Form beim EmpfÀnger ankommt. Kommunikationsfehler und Co. Das wÀre dann auch gleichzeitig der Hauptgedanke meines Anliegens.

"Da sich dein gesamter Kommentar um dieses eine Beispiel aus meinem Artikel dreht und das eigentliche Thema - die GUT Methode - weitgehend ignoriert...."

Ich erinnere: Im ĂŒbrigen wĂ€re es fĂŒr mich egal welches Wort man fĂŒr die Ziele nimmt.

Sprich, es kommt fĂŒr mich nicht auf die Wortwahl Gut Methode oder Smart Methode an, sondern mehr auf das Hauptmerkmal Zielerreichung und Zieldefinition. Ziel Wahlerhöhung halte ich fĂŒr 0185, da eine Wahlerhöhung viel zu oft durch andere Faktoren begĂŒnstigt wird. Ziel Erhöhung der Meinungsbildung aufgrund der ErklĂ€rung der Bedeutung von Politik fĂŒr ihr Leben, halte ich fĂŒr sehr erstrebenswert. DafĂŒr braucht es aber keine Gut oder Smart Methode, sondern lediglich verstĂ€ndliche Kommunikation zwischen Sender und EmpfĂ€nger.

Puevfgvna ZĂŒyyre · vor 16 Tagen

Hallo Andreas,

nein, ich vergesse nicht, das Sender und EmpfĂ€nger Informationen unterschiedlich auffassen. Angesichts der zahlreichen anderen Kommentare, auch in anderen Netzwerken, denke ich nur, dass die von mir gewĂŒnschte Botschaft bei den meisten EmpfĂ€nger*innen korrekt ankommt, Ausnahmen bestĂ€tigen die Regel, denn bei allen wird das nie funktioniert. Das als Kommunikationsfehler zu bezeichnen halte ich fĂŒr etwas gewagt ;).

Da die GUT-Methode fĂŒr dich irrelevant ist und es in meiner Frage um genau diese ging, beende ich den Austausch an dieser Stelle von meiner Seite. Danke fĂŒr deinen Input.

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