Beiträge & Ankündigungen
Beiträge und Ankündigungen von Mitgliedern, Impact Startups, Kampagnen und Aktionen auf der Plattform.
Mikroförderprogramm der DSEE - bis zu 1.500 Euro
Die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt hat das „Mikroförderprogramm“ auch in 2026 wieder aufgesetzt. Hier können gemeinnützige Organisation oder Körperschaften des öffentlichen Rechts in strukturschwachen oder ländlichen Regionen eine Projektförderung von bis zu 1.500 Euro zur Stärkung des Ehrenamts und Engagements beantragen.
Gefördert werden dazu Projekte, die zum Beispiel folgende Ziele verfolgen:
- Stärkung der Engagement- und Ehrenamtsstrukturen
- Steigerung der Nachwuchs- und Aktivengewinnung für Engagement und ehrenamtliche Tätigkeiten
- Entwicklung und Erprobung neuer Beteiligungsformen
Gefördert werden bis zu 90 Prozent der Gesamtausgaben des Projekts und förderfähig sind Sach- und Honorarkosten. Solltest du dir nicht sicher sein, ob dein Ort zum ländlichen oder strukturschwachen Raum zählt, kannst du auf der Seite des Förderprogramms deine Postleitzahl eingeben.
Eine Antragsphase gibt es in dem Sinne nicht - du kannst deinen Antrag ab sofort bei der Stiftung einreichen. Einzige Bedingung ist, dass du dein Projekt bis zum Jahresende abgeschlossen hast.
Weitere Infos findest du hier.
Häufig machen auch kleinere Förderbeträge einen großen Unterschied: Sie tragen dazu bei, dass Menschen einen Zugang zum Engagement finden, für die dies
Themenfonds des Deutschen Kinderhilfswerks - 8.000 Euro Projektförderung
Das Deutsche Kinderhilfswerk unterstützt mit seinen Themenfonds deutschlandweit Projekte zu Kinderpolitik, Spielraum, Medienkompetenz und Kinderkultur von gemeinnützigen Organisationen, Bürgerinitiativen, Stiftungen sowie Kindern und Jugendlichen.
Damit ein Projekt durch das Deutsche Kinderhilfswerk gefördert wird, müssen Kinder und Jugendliche an der Planung und Durchführung des Projektes beteiligt werden. Inhaltlich gibt es für die vier Themenfonds folgende vorgaben:
- Kinderpolitik: Kinderrechtliche Ausrichtung auf politische oder gesellschaftliche Beteiligung und Teilhabe.
- Kinderkultur: Möglich sind alle Kultursparten, Inhalte müssen mit Kinderrechten verknüpft werden.
- Medienkompetenz: Förderung von Medienkompetenz und Beteiligung.
- Spielraum: Sanierung, Ergänzung oder Neu-Gestaltung von Spielräumen. Elementar ist die möglichst aktive Beteiligung der Kinder und Jugendlichen an der Planung und Gestaltung.
Gefördert wird mit bis zu 8.000 Euro, 20% der Gesamtausgaben müssen durch Eigen- oder Drittmittel finanziert werden. Die Projektlaufzeit ist auf maximal zwei Jahre begrenzt. Anträge sind fortlaufend möglich, Stichtag ist neben dem 31. März der 30. September.
Für deinen Antrag musst du das Formular auf der Webseite des Kinderhilfswerks nutzen.
Weitere Infos findest du hier.
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Hidden Movers Award 2026 - 75.000 Euro Preisgeld
Der Hidden Movers Award 2026 der Deloitte-Stiftung zeichnet Projekte aus, die die Bildungschancen junger Menschen verbessern. In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt auf der Förderung digitaler Zukunftskompetenzen.
Gesucht werden Projekte jungen Menschen den Umgang mit digitalen Technologien und Künstlicher Intelligenz beibringen. Dazu können zum Beispiel gehören:
- Projekte zur Vermittlung von Informations- und Medienkompetenz
- Angebote zur Stärkung von Datenkompetenz
- Formate zum reflektierten Umgang mit digitalen Technologien und KI
- Ansätze, die digitale Kompetenzen niedrigschwellig zugänglich machen
In diesem Jahr geht es außerdem um die Skalierung guter Ideen. Das heißt: Bewerben können sich in diesem Jahr nur Projekte, die sich entweder noch in einer frühen Entwicklungsphase befinden oder lokal bereits etabliert sind. Größere Projekte, die entweder bereits bundesweit etabliert sind, einen hohen Bekanntheitsgrad haben oder bereits umfassend durch andere Förderer unterstützt werden, sind vom Wettbewerb ausgeschlossen.
Der Award ist mit insgesamt 75.000 Euro dotiert. Bewerben kannst du dich als gemeinnützige Organisationen mit Sitz in Deutschland noch bis zum 15. Mai.
Weitere Infos findest du hier.
Mit dem Hidden Movers Award zeichnet die Deloitte-Stiftung wenig bekannte innovative Bildungsinitiativen und -ideen aus.
Einladung zum Gestalten neuroinklusiver Orte | Teilnehmer*innen für Workshops gesucht
Wir – koralle (Designstudio) – starten gerade unser gemeinnütziges Projekt „Die Stadt, mein Kopf und Ich – neurodivergente Perspektiven in Gestaltungsprozessen“ und suchen hierfür Teilnehmer*innen (Teilnahme aus ganz Deutschland möglich).
Mit dem Projekt werden wir den Fokus auf den städtischen Raum legen.
Der öffentliche Raum ist voller Informationen und Sinnes-Eindrücke. Das führt dazu, dass neurodivergente Menschen in ihrer Bewegung oder bei der Teilhabe an Aktivitäten im städtischen Raum be-hindert werden. Bei städtebaulichen Planungen oder Prozessen zur Bürger*innen-Beteiligung sind ihre Bedürfnisse oft ausgeschlossen. Das wollen wir verändern.
Wie geht’s konkret weiter:
Wir starten am 4. Juni mit einer Auftaktveranstaltung zum gemeinsamen Kennenlernen und Einstieg ins Thema sowie den Prozess. Ab Ende Juni entwickeln wir in Workshops gemeinsam mit neurodivergenten Menschen Lösungen, um den öffentlichen Raum zugänglicher zu machen. Gleichzeitig untersuchen wir, wie Partizipation gestaltet sein muss, um sie für alle zu ermöglichen. Wir werden zwei Gruppen anbieten, eine remote über zoom und eine in Präsenz in Bremen. Es werden jeweils drei Workshops stattfinden. Für diese können wir eine kleine Aufwandsentschädigung zahlen. Es ist auch jederzeit möglich ein- oder auszusteigen oder bei Bedarf zwischen den Gruppen zu tauschen. (Mehr Infos im Anhang)
Im Herbst planen wir ein Transferformat. Darüber wollen wir die gewonnenen Erkenntnisse an Personen weitergeben, die Beteiligung durchführen oder beauftragen. Das Format möchten wir auch gerne mit Teilnehmenden aus den Workshops erarbeiten. Auch dafür wird es eine Aufwandsentschädigung geben. Zusätzlich werden die Ergebnisse Open Source zur Verfügung gestellt.
Du hast Interesse dabei zu sein oder noch Fragen? Meld dich gerne!
Teile den Beitrag auch mit Personen, für die dieses Projekt relevant sein könnte. Die Einladung gilt Personen, die sich als neurodivergent bezeichnen (wir erwarten keine Diagnosen) und die gemeinsam mit uns Ideen für neuroinklusive Orte entwickeln und bessere Teilhabebedingungen für neurodivergente Menschen in partizipativen Prozessen gestalten wollen.
Wir freuen uns auf Dich!
Wie müssen partizipative Gestaltungsprozesse designt sein, damit neurodivergente Menschen gut teilhaben können? Das finden wir gemeinsam mit Erfahrungse...
Fünf Mal wieder aufgebaut, und diesmal gibt es keinen Ort mehr
Über Gaza wird viel gesprochen. Über Politik. Selten über Menschen.
Ich arbeite seit einiger Zeit mit einer Familie aus Gaza zusammen, und ich möchte hier einmal erzählen, warum.Diese Familie hat in Gaza über drei Generationen ein Musikinstitut geführt. Instrumente, westliche und arabische, dazu Musiktheorie und Notation. Unterricht auch für Kinder aus Familien, die nichts bezahlen konnten.
Eines der Projekte war ein Kinderchor, acht Monate Probenarbeit. Die Kinder des Chores sind im Krieg getötet worden.
Das Institut selbst wurde mehr als fünf Mal getroffen. Fünf Mal haben sie es aus eigenen Mitteln wieder aufgebaut, weil sie geglaubt haben, dass Musik Menschen zusammenbringt.Diesmal ist alles weg. Es gibt keinen Ort mehr, an den man zurückkehren könnte. Vater, Mutter und der Enkel leben seit Monaten in Kairo, im Gästezimmer einer befreundeten Familie, ohne eigene Möbel.
Sie kamen ohne Kleidung an, ohne Dokumente, ohne Medikamente. Der Vater ist auf einem Auge nahezu blind und braucht eine Operation. Die Mutter hat ihre Hörgeräte auf der Flucht verloren. In Ägypten haben sie keine Krankenversicherung, jede Behandlung wird aus eigener Tasche bezahlt.Was die Spenden finanzieren, ist bewusst klein und überprüfbar:• die Augenoperation des Vaters• durchgehende Herz-, Blutdruck- und Diabetesmedikamente• Hörgeräte für die Mutter• Miete und eine einfache Grundausstattung für eine eigene Wohnung in Kairo• ein Zimmer, ein Schrank und Kleidung für den EnkelGetragen wird die Kampagne von der Initiative Hilfe für Einzelschicksale international e. V. aus Dillingen. Der Verein ist als gemeinnützig anerkannt, führt das Spendenkonto und ist für die Verwendung der Mittel verantwortlich. Spenden sind steuerlich abzugsfähig.Auf Wunsch der Familie nennen wir keine Namen, weil Angehörige noch in Gaza sind. Dem Verein liegen alle Unterlagen vor.
Alles zur Kampagne und das Spendenkonto: https://sada-al-nawras.de/spendenWichtig bei
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