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Wissensaustausch
Naturverbindung für Changemaker*innen?
Nachhaltig tätige Unternehmen wollen unsere Erde aktiv schützen. Wäre es sinnvoll, diese Erde dafür auch wieder besser kennenzulernen?
Wir haben das Gefühl, dass eine stärkere Naturverbindung eine große Bereicherung für Unternehmen sein kann:
- Für den gesamten "Organismus" Unternehmen genauso wie für die einzelnen Mitarbeiter*innen.
- Auf der Visionsebene genauso wie auf der konkreten Handlungsebene.
- Für die Nachhaltigkeitskommunikation nach Außen genauso wie für die interne strukturelle Organisation.
Deswegen möchten wir gern ein Angebot in die Richtung kreieren.
Aber wir sind eben auch selbst stark verwurzelt in der Natur. Wieland ist Leiter einer Wildnisschule und ich, Gerrit, bin als ausgebildeter Wildnispädagoge immer noch viel draußen unterwegs.
Vielleicht sind wir
Opfer unserer eigenen Wahrnehmung? Vielleicht seht ihr / sehen nachhaltig
tätige Unternehmen in einer starken Naturverbindung gar nichts erstrebenswertes?
Das möchten wir in einem ersten Schritt gern herausfinden und laden euch ganz herzlich ein, hier oder per Privatnachricht zu kommentieren. Nutzt gern diese Fragen zur Orientierung:
- Würde euch und euer Unternehmen mehr Naturverbindung überhaupt interessieren? Warum/Warum nicht?
- Wobei könnte euch mehr Naturverbindung helfen?
- Welches Format würde für euer Unternehmen passen?
Vielen Dank!
Wieland & Gerrit
Ankündigungen
N-Lab: Soziales Unternehmertum und Gemeinschaftsbasiertes Wirtschaften
In der zweiteiligen Veranstaltungsreihe N-Lab zum Thema Soziales Unternehmertum und gemeinschaftsbasiertem Wirtschaften geht es um die Frage, wie unternehmerisches Handeln zur Erreichung der globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) eingesetzt werden kann.
Die Veranstaltung wird im Rahmen der Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit (DAN) durchgeführt und richtet sich an Aktive in der Nachhaltigkeitsbewegung, interessierte Gründer*innen, Unternehmen und Wohlfahrtsverbände.
Teil 1: Di., 21.09.21 12.00 – 13.30 Uhr via zoom
Im ersten Teil der digitalen Veranstaltung werden verschiedene Konzepte und Praxisbeispiele vorgestellt. Als Referent:innen sind Birgit Heilig, Vorständin vom Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland (SEND) e.V., Timo Wans (myzelium) aus Trier sowie Nadine Stalpes, Gründerin aus der Eifel. Im Anschluss daran diskutieren die Teilnehmenden, welche Potentiale andere Wirtschaftsformen bieten, um Beiträge für eine nachhaltige Entwicklung in Rheinland-Pfalz und dem Saarland zu leisten. Moderation: Patrick Weirich (ELAN e.V. / RENN.west)
Teil 2: Fr., 24.09.21 13.00 – 16.00 Uhr via zoom
Der zweite Teil der Veranstaltung ist als Online-Vertiefungsworkshop zum Thema gemeinschaftsbasiertem Wirtschaften konzipiert. Spätestens die Corona-Krise zeigt, wie wichtig anpassungsfähige, solidarische und resiliente Geschäftsmodelle sein können. Für die Umsetzung der Agenda 2030 bedarf es einer Transformation der Wirtschaft. Genossenschaften und Sharing-Modelle (z.B. solidarische Landwirtschaft, Car-Sharing oder Co-Living) gewinnen großen Zuspruch. Timo Wans und Nadine Stalpes erläutern in dem Workshop die Prinzipien gemeinschaftsbasierten Wirtschaftens anhand Fallstudien und Erfahrungsberichten. Im Anschluss haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, in Kleingruppen anhand eigener Ideen gemeinschaftsbasierte Projekte zu entwickeln.
Teilnahme: Eine Teilnahme ist unabhängig von beiden Veranstaltungsteilen möglich. Beide Termine finden digital statt.
Anmeldung: Anmeldung bis zum 20.09.21. Nutzen Sie dazu unser Anmeldeformular.
Hat gar nicht weh getan... 😉
Ich bin gerade eben Companion geworden, weil ich finde, dass das Netzwerk hier super gemacht ist und ich schon einige interessante Kontakte gefunden habe.
Danke, Reflecta.
GMBK e. V. ist ab jetzt auf social media aktiv. Schaut gerne vorbei!
Ein herzliches Hallo, wir sind der frisch gegründete und gemeinnützige Verein “Gemeinsam für Menschen mit belastenden Kindheitserfahrungen e. V.” (GMBK e. V.) und ab jetzt sind wir auf Social Media aktiv. Auf unseren Kanälen findet ihr in Zukunft Informationen, die im Zusammenhang mit dem Thema belastende Kindheitserfahrungen stehen. Zusätzlich werden wir euch hier über unsere Arbeit, unsere ehrenamtlich Unterstützenden und unsere Fortschritte informieren, damit ihr wisst wer hinter GMBK e. V. steht und welche Neuigkeiten es gibt. Wir sind voller Elan etwas zum positiven zu verändern und freuen uns auf die kommenden Monate. Seid gespannt! Abonniert uns auf instagram und facebook, damit ihr immer auf dem neuesten Stand bleibt.
https://www.instagram.com/gmbk_ev
https://www.facebook.com/GMBKeV
https://www.linkedin.com/company/gemeinsam-f%C3%BCr-menschen-mit-belastenden-kindheitserfahrungen-e-v/
GMBK e. V. gehört zu den diesjährigen Stipendiaten von startsocial
Die diesjährigen Stipendiaten von startsocial stehen fest und wir sind dabei! Wir und 99 andere tolle Initiativen, Organisationen und Projekte erhalten jeweils ein viermonatiges Coaching mit erfahrenen Fach- und Führungskräften sowie vielfältige Netzwerk- und Weiterbildungsmöglichkeiten.
startsocial ist ein bundesweiter Wettbewerb zur Förderung des ehrenamtlichen sozialen Engagements. Unter dem Motto „Hilfe für Helfer“ vergibt startsocial jährlich 100 viermonatige Beratungsstipendien und 25 Auszeichnungen, darunter sieben Geldpreise, an herausragende soziale Initiativen. In jeder Wettbewerbsrunde bringen über 500 Fach- und Führungskräfte als ehrenamtliche Coaches und Jurorinnen und Juroren ihr Know-how ein. Der Wettbewerb wird seit 2001 veranstaltet und hat bereits über 1.700 soziale Organisationen und Projekte bei ihrer Weiterentwicklung begleitet und unterstützt.
Wir freuen uns sehr dabei zu sein und sind schon gespannt auf unsere Coaches, auf das was wir im Rahmen des Stipendiums lernen dürfen und wie wir uns als Organisation weiterentwickeln werden. Folgt uns gerne auf social media, um auf dem Laufenden zu bleiben:
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https://www.linkedin.com/company/gemeinsam-f%C3%BCr-menschen-mit-belastenden-kindheitserfahrungen-e-v/
Lieber Gerrit, danke fürs Fragen. Ein paar spontane Gedanken dazu:
Vielleicht lehne ich mich zu weit aus dem Fenster, aber prinzipiell würde ich behaupten, dass Menschen, die ein nachhaltiges Unternehmen betreiben eine gute Verbindung zur Natur haben. Hier wäre die Kommunikation dann vllt etwas anders. Also nicht "Wobei könnte dir Naturverbindung helfen?", sondern eher "Teambuilding/Marken/Kommunikations-Workshops in der Natur (weil: klar, natürlich gehen wir dafür in die Natur ;) )." Den Aspekt der Nachhaltigkeitskommunikation (Innen & Außen) fand ich spannend.
Also prinzipiell: Teambuilding und Workshops in der Natur und ruhig alle Unternehmen ansprechen. Die brauchen dann allerdings eine leicht andere Ansprache. Kennt ihr das Schloss Freudenberg in Wiesbaden?
https://www.schlossfreudenberg.de/
Kaue gerne noch weiter mit dir darauf herum :)
Ha! So ist man in seiner Perspektive gefangen! Vielen Dank für dein aus dem Fenster lehnen. =) "Naturverbindung? Hab ich schon!" Sehr cool.
Was ich in der Wildnispädagogik gelernt habe: Den Lebewesen (Pflanzen, Insekten, Vögel, Säuger) in meiner Umgebung nachspüren. Wo leben sie? Wie leben sie? Wann sehe/höre ich sie? Ihr lateinischer Name? Ich habe angefangen über sie zu lesen. Spurenlesen. Vogelsprache...
Und irgendwie, wenn ich das hier hinschreibe, hören sich diese "kleinen Dinge" in anbetracht globaler Verwerfungen so nichtig und unwichtig an. Aber sie sind so nah, dass sie mich täglich berühren. Und daraus kommt tatsächlich eine starke Kraft, mich für meine Um- und Mitwelt einzusetzen.
Verstehst du, was ich meine? Für mich ist das eher so "next Level" Naturverbindung. ;) Macht das Sinn?
Ich nehme dein Angebot, weiter drauf herumzukauen, total gern an. =)
Hi Gerrit und Mitlesende,
In den letzten Jahren hat sich tiefe Naturverbindung auf dem Weg zu hochprozentiger Nachhaltigkeit als essentiell erwiesen.
Dabei geht es um Ökozentrismus als absolute Überlebensnotwendigkeit.
In der Nachhaltigkreitsberatung für Unternehmen stellt sich "die alte Geschichte" und kapitalistische Missverscherständnisse von Wachstum & Co als großes Hindernis heraus.
Tiefe Naturverbindung ist für einige scheinbar ein schwer verständlicher Ansatz.
Interessant ist dagegen dass niemand den/die ich je in einem Programm hatte die Vorzüge und Notwendigkeit tiefer Naturverbindung nicht erkennt.
Erfahrungsbasiert bin ich mir sicher dass ein jeder Vorstandschef nach einer erstaunlich kurzen Zeit zu der natürlichen Einsicht kommt, dass es für unser Überleben beispielsweise keinen Sinn macht weiterhin Autos zu produzieren.
Als Gesamtkonzern "Volkswagen" beispielsweise ist dieses Verständnis dagegen sehr schwer bis unmöglich erreichbar.
Danke für deinen Beitrag Huck!
(Das wär doch mal was, wenn VW den Individualverkehr aufgäbe und Low-Impact Mobilitätskonzepte ins Zentrum der Agenda stellen würde...)
Du hast Recht: "Traditionelle" Unternehmen schauen in der Nachhaltigkeitsberatung eher auf CO2-Kompensation und die Netto-Null, spenden auch mal 1% für den Planeten, unterstützen vielleicht Baumpflanzprojekte in "armen" Ländern.
Bei "Neuen" Unternehmen, die Nachhaltigkeit nicht nur als Plakette verstehen, sondern als einen tiefgreifenden äußeren und inneren Transformationsprozess - von diesen Unternehmen erwarte ich mehr. Und ich sehe auch mehr: Echtes Interesse. Respektvollen und Verantwortungsvollen Umgang miteinander und mit dem Planeten.
Es scheint für mich so, als seien diese Unternehmen auf der Suche nach Wegen, ihren positiven Impact bedeutungsvoll zu vergrößern. Raus als "der alten Geschichte". Und für diese Suche wäre Naturverbindung aus unserer Sicht eine unglaublich hilfreiche Ressource. Um kraftvolle, informierte, sichere, herzensnahe und damit in der Tat authentische Entscheidungen zu treffen.
Und wir wollen gern herausfinden, ob ein paar "neue" Unternehmen das schon auf dem Schirm haben bzw. ähnlich sehen.
💚
________
Und um nochmal ganz konkret auf deinen Beitrag zurückzukommen: Ich habe die Hoffnung, dass diese "Neuen" Unternehmen auch dadurch die "Alten" mitziehen können.
Danke dir und liebe Grüße aus dem Süden in den Norden.
Schöne Idee :)
Interessant fände ich es für Team-Building. Es könnte uns unterstützen mehr Flow und Verbindung im Team herzustellen. Das Format sollte Abwechslung bieten, damit alle im Team mit verschiedenen Bedürfnissen abgeholt werden. Und es ist natürlich auch eine gute Geschichte, die sich im Marketing erzählen lässt und somit vielleicht weitere Unternehmen inspiriert.
Bei uns in der Gegend um den Alsenhof gib es übrigens viel Natur, die sich entdecken liesse. Im Garten kann man zelten und sich im eigenen Seminarraum mit Küche zurückziehen.
Schöne Idee Wieland & Gerrit! Ich drücke euch die Daumen :)
LG, Manuel
Danke für dein Daumendrücken und deine Gedanken Manue! Da ist viel für uns dabei.
Umso weniger berührt die Natur ist, desto stärker und vielfältiger lassen sich die Prozesse dort erleben. Aber europäische Urwälder sind selten ... und in viele natürliche Prozesse lässt sich schon in Gärten und Parks, auf Wiesen und Feldern eintauchen. In meiner Ausbildung waren wir immer in Mischwäldern oder in ihrer Nähe unterwegs.
(Euer Alsenhof sieht klasse aus. Ich war vor ein paar Monaten schon mal auf eurer Website und das Foto vom kathedralenhaften Heuboden ist mir gut in Erinnerung geblieben. ;))
Würdest du dir (hypothetisch) für euch eher Tageskurse vorstellen oder verteilte Termine über einen längeren Zeitraum? Online/Offline/Gemischt? 🤓
Liebe Grüße
Gerrit