Ebanyq Qrpxreg
stellt eine Frage · vor 4 Monaten

Wie schaffen wir es, dass möglichst viele Menschen Ihre Stärken erkunden und verwirklichen?

Die Lösung für die Probleme "da draußen" liegt in uns; und so ist die Stärkenthese entstanden:

Stärkenthese: „Die Gesellschaft wird in dem Maße nachhaltiger, wie es die Menschen darin vermögen, sich Ihrer individuellen Stärken bewusst zu werden und diese für den gesellschaftlichen Wandel in Richtung einer nachhaltigeren Zukunft einzusetzen.“ Ronald Deckert & Maren Metz im Jahre 2020

Die Stärkenthese findet sich bspw. auf einer der Folien aus einem aktuellen Vortrag hier:  https://www.slideshare.net/ProfDrRonaldDeckert/auf-dem-weg-ins-anthropozn

Ronald bittet um eine Abstimmung:

13
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Auf dem Weg ins Anthropozän

Auszug aus den Vortragsfolien

Fnoevan Fpuzvgm · vor 3 Monaten

https://www.ebner-team.com/positive-leadership/

Vielleicht ist für einige von euch die wissenschaftliche Forschung hinter der These interessant. Dr. Markus Ebner hat sie in seinem "Positive Leadership" hervorragend zusammengefasst, erforscht und gibt use cases aus unterschiedlichen Branchen und Unternehmen. #happywelcome

Ebanyq Qrpxreg · vor 3 Monaten

Hallo Sabrina, ein spannender Bezug, den Du aufzeigst. Wir führen sehr erfolgreich Stärkencoachings durch ... https://entfaltungsagentur.wordpress.com/#jp-carousel-1333 ... und zwar online und in der persönlichen Begegnung in Gruppen; wir freuen und über Austausch und Kooperationen. Herzliche Grüße, Ronald

Gelöschtes Mitglied · vor 3 Monaten

Was hilft es wenn ich gut im Haare schneiden bin mir aber die Weiterbildung zum Meister nicht leisten kann. Niemand unterstützt mich finanziell. Durch den Job als Friseur schaffe ich es nicht oder nur sehr schwer mir diese zu finanzieren. Geschweige den dann das Kapital zum Eröffnen eines eigenen Ladens zu beschaffen.

Ebznan Fpunvyr · vor 4 Monaten

Hi Ronald,

Dein Dokument auf Slideshare kann ich trotz mehrer Versuche weder auf dem Handy noch auf dem Laptop öffnen.

Sicherlich, je (selbst-)bewußter ein Mensch ist, umso mehr kann er seine Stärken und Talente für eine nachhaltigere und bessere Welt einbringen.

Nur, die meisten Menschen sind Herdentiere. Viele machen sich einfach auch gar nicht die Gedanken die nötig wären um sich seiner bewusster zu werden.

Wie dennoch Menschen dazu bringen, dass sie sich mehr ihrer Stärken bewußt werden? Beispielsweise über's Geld verdienen. Sprich es braucht u.a. mehr Jobangebote deren Rahmenbedingungen von vornherein nachhaltig sind, z.B. 3D-Drucker mit nachhaltigen Stoffen oder kompostierbare Ware, die von noch nicht nachhaltig denkenden Menschen auch verkauft werden kann. Nach und nach kann so auch die Nachhaltigkeit und das wahrhafte Bewußtsein dazu kommen.

Ebanyq Qrpxreg · vor 4 Monaten

Hallo Romana, 

vielen Dank für Deine Worte. Wenn Du mir Deine E-Mail an  [email protected] schickst, dann sende ich Dir die pdf-Datei. Kein Problem. Bei mir funktioniert es sehr gut; auch wenn ich in slideshare nicht eingeloggt bin. Wie auch immer. Wir bekommen das hin.

Ich denke, wir können mit Stärkenorientierung schon in der Schule anfangen und dann werden es vielleicht auch weniger "Herdentiere". Es wäre schon spannend mal zu schauen, wie hoch eigentlich der "Herdentieranteil" ist; aus meiner Erfahrung (insbesondere mit Eltern mit Kindern mit Behinderung) ist der Herdentieranteil recht gering und nichgt wenige Menschen wollen generell schon Ihr Leben auch mit Sinn gestalten.

Was denkst Du eigentlich zur Stärkenthese oben? 

Herzliche Grüße
Ronald   

 

Ebznan Fpunvyr · vor 4 Monaten

Hi Ronald,

meines Erachtens greift die oben benannte Stärkenthese viel zu kurz.

Obwohl es natürlich stets mit einem selbst zu tun hat, wen man kennenlernt / anzieht, so erlebe ich schon sehr sehr viele "Herdentiere".  

Wer es gewohnt ist zu kämpfen, z.B. wegen Behinderung, früher Mischehen, heute noch teils Homosexualität, nicht der Norm in der einen oder anderen Weise zu entsprechen, der / die mag wenigstens in einigen Bereichen auch bewusster sein und weniger mit der Masse schwimmen.

Ich denke, es wäre einfacher, die Menschen über's Geld verdienen zu einem nachhaltigeren Umgang zu bringen als durch's zum Nachdenken anregen. 

Menschen haben gerne einen praktischen Vorteil. 

Beispiel:

Und Klimawandel... es hat schon immer Eiszeiten gegeben... wer sagt denn, dass der Mensch das Wetter verursacht... 

Doch gib den Menschen ein nachhaltiges Produkt zum Verkaufen oder das im Einkauf nicht teurer oder gar günstiger ist, und sie machen mit.

Meiner Meinung nach können so Menschen sehr viel mehr, wenn scheinbar auch über einen Umweg, zur Nachhaltigkeit gebracht werden.

Ebenso bräuchte es mehr Angebote zum Geld verdienen, zur Selbstverwirklichung...., online oder vor Ort, die just auf das abzielen, was zu mehr Nachhaltigkeit und zum Ausleben der individuellen Fähigkeiten führt.

Nur, (m)eine Meinung!

Salve,

Romana

PS: Sind E-Mail-Adressen hier nicht öffentlich? reflecta [@] asinno.de

Ebanyq Qrpxreg · vor 4 Monaten


Hallo Romana,

ein sehr spannende Diskussion, wie ich finde. Ich stimme zu, dass es nachhaltig, sozial und wirtschaftlich zugleich tragfähige Betätigungsfelder für viele, viele Menschen braucht. Ich bin aber auch der Ansicht, dass alle daran mitwirken können, diese Betätigungsfelder zu erschaffen, zu gestalten und weiterzuentwickeln; jeder auf seine ganz persönliche Art und alle gemeinsam. Jedenfalls werde ich nicht ruhiger werden dabei, Menschen dabei zu unterstützen, sich persönlich zu entfalten und dies in Gemeinschaft. Dabei werden alle gut aufeinander aufpassen müssen.

Herzliche Grüße
Ronald

Ebznan Fpunvyr · vor 4 Monaten

Hi Ronald,

mitwirken können und sollen auch alle. Doch die allermeisten Menschen Herdentiere sind, braucht es auch immer ein paar Anführer:innen, Regelbrecher:innen, Pioniere, Anders-, Neu-, Um... Denker:innen und Macher:innen.... 

Meinem Bauchgefühl ist die Kluft zwischen Gewinnmaximierung und astronomische Renditen für einen Bruchteil der Bevölkerung, Ausbeutung von Mensch, Tier und Umwelt / Erde und einem Gleichgewicht an Ökologie, Sozialem und Ökonomie viel zu groß. Mögen wir es schaffen, bevor wir unseren Planeten zerstören.

Ebznan Fpunvyr · vor 4 Monaten

Hi Ronald,

wen möchtest Du mit Deiner Stärkenthese ansprechen?

Salve,

Romana

Gelöschtes Mitglied · vor 3 Monaten

Pain and Gain.

https://www.businessinsider.de/leben/selbstoptimierung/menschen-veraendern-sich-nur-aus-zwei-gruenden-experten-verraten-die-entscheidende-erfolgsstrategie-r4/

Überhaupt sind es lediglich zwei Faktoren, die uns zu einer nachhaltigen Verhaltensänderung bewegen: Pain and Gain. Diese beiden Begriffe haben sich in der Forschung durchgesetzt.

Pain, die englische Bezeichnung für Schmerz, steht für eine Flucht vor drohenden negativen Konsequenzen, die ein Verharren im Ist-Zustand mit sich brächte.

Angenommen, ihr habt euch vorgenommen, im neuen Jahr mit dem Rauchen aufzuhören: Die reine Motivation, es einfach nicht mehr zu tun, wird vermutlich irgendwann schwächer sein als das Verlangen nach Nikotin. Euer Gehirn ist auf Belohnung konditioniert, ihr könnt dem gar nicht entkommen. Theoretisch deutlich mehr Potenzial, euch vom Rauchen abzubringen, hätten die gesundheitlichen Risiken. Regelmäßiger Nikotinkonsum erhöht auf dramatische Weise die Wahrscheinlichkeit, an Krebs zu erkranken. Wer es ernst meint mit seiner Gesundheit und aus diesem Grund dem Rauchen abschwören will, der flüchtet also vor einer möglicherweise tödlichen Krankheit. Diese Willenskraft bewirkt sehr viel eher eine Verhaltensänderung.

Pain muss aber nichts Zukünftiges, sondern kann auch etwas sehr Reales sein – jedenfalls für jemanden, der bereits im Hier und Jetzt Schmerz verspürt. Nehmen wir einen Partner, für den sich seine Beziehung so festgefahren hat, dass sie ihn nur noch unglücklich macht. Er will am liebsten Reißaus nehmen. Für ihn kann eine Trennung aus einem Schmerzgefühl heraus wie eine Erlösung sein.

Das Gegenteil von Pain ist Gain (engl. Gewinn). Menschen, die auf dieser Basis Dinge in ihrem Leben verändern, folgen einem Lockruf. Sie versprechen sich so viele persönliche Vorteile von etwas Neuem, dass sie sich auf den häufig unbequemen Weg der Veränderung einlassen.

Wer sich 2020 etwa fest vorgenommen hat, seinen Job zu kündigen und beruflich woanders tätig zu sein, der tut das womöglich mit der Aussicht auf ein besseres Gehalt – oder aber in der Hoffnung, sein Aufgaben- und Verantwortungsfeld zu erweitern und sich dadurch beruflich ein Stück mehr zu verwirklichen.

Ebznan Fpunvyr · vor 4 Monaten

So banal es klingen mag und auch ist, wie wäre es mit einem Wettbewerb? Siehe Beispiel Grundeinkommen. Was machen die Leute daraus? Man könnte sich Kriterien überlegen in denen Menschen den Iststand dokumentieren, das Ziel definieren und dann schau ma moi was rauskommt. :-) Man kann sich ja nicht nur zum Ziel das Abnehmen oder Rauchen aufhören setzen sondern z.B. auch eine Ausbildung oder Selbständigkeit anzugehen, ehrenamtlich sich für etwas einsetzen, Bewegung mit Gutes tun verbinden und z.B. wöchentlich Plogging zu betreiben... Stärken kann man auch nur für sich entwickeln, z.B. gelassener werden, selbst-bewusster, weniger Müll zu produzieren, die eigene Kreativität mehr aus-leben lernen usw. usf. :-)

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