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Arbeitest du kreativ und möchtest dich auf ethisch-nachhaltige Kundschaft und Projekte spezialisieren?
Dann würde ich dich gerne kennenlernen! Ich arbeite gerade zu diesem Thema — und mich interessiert, was dir bei diesem Thema durch den Kopf geht.
Vor einigen Jahren ging es mir genauso. Vielleicht kann ich dir ja sogar direkt ein bisschen weiterhelfen... selbst wenn's nur durch Zuhören ist.
Außerdem baue ich ständig unser Agentur-Netzwerk aus, denn wir glauben an Zusammenarbeit und Weiterempfehlungen.
Wenn du Lust auf einen kleinen Zoom-Plausch hast, schick mir gern eine PN!
Wer hat Empfehlungen für Berater:innen aus dem Bereich Bildung und Aufbau von Sozialunternehmen?
Lieber Nushin,
hier machst Du ein großes Faß auf! :-)
Ich bin da nach > 15 Jahren Erfahrung in der IT Branche und jetzt seit > 5 Jahren in der SocEnt Branche anderer Meinung als Sascha Eschmann. Denn wenngleich es natürlich viele Gemeinsamkeiten gibt, so gibt es doch auch wesentliche Unterschiede:
1) Social Business sprechen eine andere Sprache, haben ein anderes Mindset und damit auch eine andere Unternehmenskultur als rein profitorientierte Unternehmen. Das wirkt sich auf (fast) alle Geschäftsbereiche aus
2) Die Geldquellen (genauer: Ressourcen-Quellen) unterscheiden sich auch - bis auf wenige Ausnahmen - oft sehr stark. Das erfordert andere, teilweise für "klassische" Firmen ungewöhnliche Massnahmen.
Ich begründe meine Meinung auch gerne:
Als ich 2017 ein sehr gutes Weiterbildungsprogramm im Bereich Social Entrepreneurship von Ashoka besucht hatte, dachte ich, ich kann eigentlich schon alles, da ich ja bereits 10 Jahre vorher eine eigene erfogreiche Open Source Firma Co-gegründet hatte und also alles, was man bei der Gründung eines Startups berücksichtigen muss, schon durchgemacht hatte. Und dass ich mir durch die Teilnahme nur ein Netzwerk "erkaufe". Tja, das war masslose Selbstüberschätzung: ich habe nicht nur im Ashoka Visionary Progamm sehr viel Neues und ganz Andersartiges gelernt, was Social Business brauchen, um wirklich nachhaltig erfolgreich zu sein, sondern auch in der Zusammenarbeit mit den klassischen Beratern bei Sozialunternehmen in den Jahren danach gesehen, dass das "Klassische" Mindset & Herangehensweise der Berater eben leider nicht passt, sondern den Kunden (das SocEnt) meist frustriert.
Deshalb arbeite ich auch gerade an einem Projekt, hier in Reflecta, eine Community von Experten für alle möglichen Themen zur Unterstützung von Sozialunternehmen aufzubauen, auf deren spezielle Expertise & Mindset sich diese dann verlassen können. Ich glaube deshalb, mir in denl letzten 12 Monaten einen recht guten Überblick über die Szene der Berater:innne in diesem Bereich aufgebaut zu haben.
Da gibt es zum einen viele etablierte Institutionen und zum anderen einzelne Berater:innnen. Deshalb wäre es wichtig zu verstehen, was Du genau suchst/brauchst? Am besten, Du beschreibst Deine Situation, entweder hier öffentlich (dann haben alles was davon), oder privat, dann antworte ich Dir natürlich auch gerne. Oder wir machen eine Mischung daraus - was Dir lieber ist.
Liebe Grüße,
Andrea
Liebe Andrea,
den meisten Punkten stimme ich zu. Aber wenn jemand bewusst ein Sozialunternehmen gründen will, wird das Thema Mindest und die Frage nach dem Why ja (hoffentlich) beantwortet sein. Die Konzeption des Unternehmens auf Basis von Stakeholder, dem Buying-Center und den "üblichen" Marktmechanismen ist aus meiner Sicht ziemlich identisch. Das Ziel ist ein Unternehmen, das sich selbst ökonomisch trägt. Insofern muss ich die Stakeholder und die Zielgruppen extrem gut kennen und aus deren Bedürfnissen Ideen ableiten
Das sich ein Sozialunternehmen natürlich in Sachen Haltung, Mindest und unternehmerische Idee unterscheidet, dürfte klar sein. Wenn das nicht klar ist würde mir schnell die Frage kommen, wie man zu einer solchen Entscheidung kommen kann.
Letztlich - das ist aber sehr subjektiv und in der Social Business Welt nicht gerne gehört - finde ich die Grenzen sehr schwammig, speziell in den ImpactLabs wird ganz gerne etwas mit "social" gelabelt, das im Grunde ein ganz normal Start-Up ist. Aus meiner müsste es zur Norm werden, das Unternehmen gegenüber der Gesellschaft und dem Planeten Verantwortung tragen.
Hi Luschin,
Danke für deine Anfrage. Vlt kann ich dir weiterhelfen. Schreib mir gerne privat. :)
Viele Grüße
Liebe Nuschin,
Ich kann dir Heiko Kolz empfehlen. Er betreibt mehrere Social Businesses in Norddeutschland und hat einen Schwerpunkt in Gründungsprozessen, Geschäftsmodellen und Mindset.
Schöne Grüße, Manuel
Wir suchen Team-Verstärkung bei #GenoDigitalJetzt
Fast 100 Genossenschaften, Startups, Verbände und Organisationen sind bereits bei unserer Kampagne #GenoDigitalJetzt am Start! Unser Ziel: Genossenschaften ins digitale Zeitalter bringen, denn um die gesellschaftlichen Krisen unserer Zeit zu lösen, brauchen wir eine Renaissance von Genossenschaften.
Sie sind demokratisch organisiert, krisenfester und gemeinwohlorientierter als andere Rechtsformen. Für das nächste Level brauchen wir dich - wir suchen Team-Verstärkung für:
- Recherche von Politker:innen-Kontakten und Daten zum Genosssenschaftswesen
- Genossenschaften anschreiben und zum Unterzeichnen unserer Forderungen auf www.genossenschaften-digital.jetzt begeistern
Hast du Lust und Zeit mitzuwirken? Wir freuen uns über eine Mail von dir an [email protected] :)
http://www.genossenschaften-digital.jetzt%C2%A0begeistern
Hier hat sich noch niemand gemeldet?
Erstaunlich: hier! Ich melde mich. Vernetz dich mit mir... 😉
Bin gerne dabei - nach dem letzten "Gebo-Lunch" vom vergangenen Montag, liebe Johanna Kühner ;-)
Mit solidarischen und genossenschaftlichen Grüßen Raik
Ankündigungen
Mitwirk-O-Mat: Web-Anwendung zur Orientierung in der lokalen Initiativenlandschaft einfach selbst erstellen
Als studentische Initiative in Lüneburg haben wir den Mitwirk-O-Mat entwickelt: eine Anwendung, mit der interessierte Bürger*innen erfahren, welche der vielen Lokalgruppen am besten zu ihnen passt - und die im Umkehrschluss den Initiativen dabei hilft, trotz Corona neue Mitglieder zu gewinnen. Innerhalb kurzer Zeit haben mehr als 1000 Lüneburger*innen die Anwendung genutzt und knapp 70 Lokalgruppen nehmen teil.
Das Prinzip ist ganz einfach und orientiert sich, wie der Name schon verrät, am Wahl-O-Mat. Die Nutzer*innen beziehen zu 20 kurzen Thesen Stellung und erfahren anschließend, mit welcher Lokalgruppe die größte Übereinstimmung besteht. Das Gute ist, dass sich dieses Konzept mit wenig Aufwand auf weitere Städte und Regionen übertragen lässt. Menschen aus verschiedenen Orten Deutschlands arbeiten bereits daran, einen eigenen Mitwirk-O-Maten zu entwickeln, wobei wir sie tatkräftig unterstützen.
Wenn auch ihr euch vorstellen könnt, dass ein eigener Mitwirk-O-Mat eine Bereicherung für eure Stadt und Region wäre, könnt ihr mich einfach kontaktieren und ich schicke euch das Programm, das auf der Open-Source-Anwendung Mat-O-Wahl basiert und sich einfach anpassen lässt.
Hi Felix, das wäre fürs Ruhrgebiet sicherlich spannend und sinnvoll. :)
@Christian: nicht nur für's Ruhrgebiet. :-) Tolle Idee.
ABSTIMMUNG FORSCHUNG: WIE GELINGEN GEMEINSCHAFTSPROJEKTE?
Bis zum 21. Juni für Reallabor Gut Alaune abstimmen:
www.gesellschaft-der-ideen.de -> Mitmachen -> Konzept bewerten -> Reallabor Gut Alaune
Zusammen mit der Gemeinschaft Gut Alaune e.V. habe ich ein Forschungsprojekt entwickelt: Über zwei Jahre wollen wir mit wissenschaftlichen Partnern wie der Alanus HS, FH Potsdam und dem IÖW und Netzwerken wie u.a. GEN Deutschland, Transition Town und dem Verbund Offener Werkstätten am Beispiel des Vereines typische Herausforderungen für gemeinschaftlich getragene Projekte untersuchen und Lösungen entwickeln. Mehr Infos & Newsletter hier.
Um das Projekt zu finanzieren haben wir uns beim Wettbewerb „Gesellschaft der Ideen“ beworben. In der aktuellen Phase des Wettbewerbes werden auf Grundlage einer online Abstimmung und Gutachten zehn von 28 eingereichten Projekten gefördert.
Für die Abstimmung musst Du Deinen Namen angeben und drei Fragen beantworten. Da das mehrere Minuten dauert ist die Beteiligung bislang gering – daher: jede Stimme macht einen Unterschied!
PS: Als Fortschritt der letzten Monate (2. Frage bei der Bewertung) kannst Du etwas allgemeines wie die Ausarbeitung konkreter Ziele für die nächsten zwei Jahre angeben.
Bitte weiter verbreiten!
Community: https://wechange.de/;
Netzwerk: https://gemeinschaftsgetragen.de/
Hey, klingt das hier für Frage 3 gut für dich?
"Entwicklung von Kennzahlen zur Messung der Zielerreichung; Wirkungsmessung; Planung von Verstetigung und Transfer der Ergebnisse."
Klingt gut! Danke für Deine Beteiligung @Nicole Wolf
Super! Weißt Du Nicole Wolf wie der Newsletter bei gemeinschaftsgetragen funktioniert? Sollte ich an [email protected] direkt den Text an die Leser*innen schicken? Oder geht das erstmal an die Redaktion?
Ich glaub, es ist ein redaktioneller Newsletter, keine Mailingliste. Am besten, du nimmst direkt Kontak auf.
~Gemeinsam Arbeit anders gestalten ~ Vielleicht ja interessant für einige hier:
Gleiches Gehalt für alle, 30-Stunden-Woche, soziales Engagement: Wie viel Idealismus verträgt ein Handwerksbetrieb?
Gibt es zu den Projekten Videos oder wenigstens textbasierte Slide Shows, die mit Hashtag und Schlagworten viral gehen bzw. in entsprechenden Gruppen von Sozialen Netzwerken, Blogs usw. verlinkt werden können?
Das klingt nach mir, ich meld mich :)
Hey Sabine, steht dein Angebot noch?
Genau in dieser Situation befinde ich mich aktuell :)
Liebe Grüße, Jessica
Liebe Sabine,
für ethisch-nachhaltig orientierte Menschen möchte ich arbeiten und bin auch schon dabei. In Gesprächen erfrage ich die Situation, Ziele und Wünsche und suche dann dafür individuelle Lösungen. Dabei versuche ich immer wieder neu zu denken. Bei den Wünschen geht es auch um Wertvorstellungen.
Sollen wir mal telefonieren?
Dich grüßt Fritz
Hi Fritz, ich würde mich gern mit dir vernetzen und schicke dir dazu auch gleich eine Anfrage. Im Moment geht's mir aber eher um Kreativberufe — Webdesign, Text, Grafik, Marketing usw. :-)