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Puevfgvna Züyyre
stellt eine Frage · vor fast 2 Jahren

Wichtig oder sexy: Ist das wirklich die Frage?

Vor einigen Tagen tauchte in meinen Videoempfehlungen auf Youtube das folgende Apple Werbevideo auf: https://youtu.be/6_pru8U2RmM

Beim Anschauen fühlte ich mich gut unterhalten. Die Botschaft war - abgesehen von "mit iPads und Macs schaffst auch du das" - zwar nicht wirklich vorhanden, aber das Video war sexy und hat Spaß gemacht.

Kurz danach tauchte das folgende Video von Microsoft in meinem Feed auf: https://youtu.be/wgtJGjL6GKw

Das Video ist länger als der Apple Werbeclip und es fühlt sich auch so an. Unterhaltsam und sexy ist anders. Dafür sind Inhalt und Botschaft umso wichtiger. Klar, irgendwo ist das auch Werbung für Microsoft, doch zumindest für ein Engagement, das ich als wichtig und sinnvoll ansehe.

Irgendwie blieben die beiden Videos bei mir hängen. Meine Suche nach Kampagnen zu sozial und gesellschaftliche wichtigen Themen zeigt mir dann schnell: Es gibt viele gute, doch wirklich sexy fand ich keine davon. Keine schaffte es auch nur in die Nähe des Unterhaltungslevels des Apple Videos. Das führte mich dann zur Eingangsfrage.

Wichtig und sexy: Bekommen wir das hin?  

Meine Frage an NGO, Sozialunternehmener:innen, Sozialarbeitende und Kommunikationskolleg:innen: Bekommen wir es künftig hin, wichtige Themen auch sexy und unterhaltsam zu kommunizieren?

Die Frage geht natürlich auch an mich und wird in meiner (Kommunikations)Arbeit auch eine größere Rolle spielen. Genau so wie die folgenden Fragen:

  • Können wir wichtige Themen schon sexy kommunizieren und ich kenne die Beispiele einfach nicht?
  • Wie kommen wir von einer primär informative hin zu einer unterhaltsamen Kommunikation bei wichtigen Themen?
  • Was brauchen wir, um den Wechsel hinzubekommen?

Ich freue mich auf die Diskussion dazu. Jetzt ist Eure Meinung gefragt.

The Underdogs are back, navigating their new normal with lots of unknowns but one reliable constant: Apple helps unleash their creativity and productivi...

Zbavpn Xyrva · vor fast 2 Jahren

Lieber Christian, 

ich habe vor Jahren einmal für eine Agentur gearbeitet und muss leider sagen, wir hatten immer wirklich tolle Ideen, die auch sexy und ansprechend waren. Jedoch hatten die meisten Kunden nicht genügend Mut, diese Kampagnen einzusetzen. Viel zu oft wurde sich für den (langeiligen) dritten Vorschlag entscheiden. Frei nach dem Motto nur nichts wagen... 

Was brauchen wir? Mutige Kunden, die sich trauen mit Humor zu werben.

LG Monica

Puevfgvna Züyyre · vor fast 2 Jahren

Hallo Monica,

danke dir für deinen Kommentar. 

Bis zu einem gewissen Grad spiegelt er meine Erfahrung wieder. Allerdings habe ich auch erlebt, das Kommunikator:innen und Agenturen - leider auch ich manchmal - sich nicht wirklich intensiv für entsprechende Konzepte einsetzen und / oder sie zu wenig kommunizieren. 

Vermutlich haben wir da auf allen Seiten noch Arbeit zu tun. 

Gbz Fpuvzzrycsraavt · vor fast 2 Jahren

Hallo Christian, einmal ein paar Gedanken von mir dazu. 

Ich glaube und spreche ja auch oft davon, dass sich Entwicklungshilfe verändern muss! Dazu zählt für mich nicht nur die Arbeit in den Ländern, sondern auch das auftreten hier vor Ort. Ich persönlich finde es jedoch sehr schwer den Schnitt zu finden, denn zumindest wir, arbeiten mit dem sehr ernsten Thema "Straßenkinder". Ich persönlich finde, dass dieses Thema auch sehr Ernst behandelt werden muss, aber gleichzeitig darf es nicht zu Ernst sein. Selbstverständlich würde ich gerne ein sehr provokantes auftreten wie zb. True Fruits betreiben, meine Sorge ist jedoch, dass wir A) ein sehr ernstes Thema (263 Millionen Kinder ohne Bildung) kaputt machen und B) dass uns dieses Marketing schaden könnte. 

Wir hatten neulich zb. eine Aktion geplant, die sehr provokant gewesen wäre. Wir hätten Raucher etwas ins Visier genommen. Hübsche Grafiken, Texte usw. haben wir vorbereitet, es dann aber gelassen, auch mit der Befürchtung vielleicht einen Schritt zu weit zu gehen. 

Ich glaube aber - langfristig - muss man sich abheben, sonst ist man halt auch nur eine weitere NGO, die ebenfalls Kindern hilft und Spender sucht. Davon gibt's bereits viele und wird es auch noch viele geben. 

Puevfgvna Züyyre · vor fast 2 Jahren

Die Abwägung ist meines Erachtens nach ein kontinuierlicher Prozess. Persönlich würde ich jedoch zwischen sexy und provokant differenzieren. Im Beispiel ist der Apple Spot sexy und unterhaltsam - für mich - aber nicht provokativ. 

Ebznan Fpunvyr · vor fast 2 Jahren

Hi,

Eure Erfahrungen lassen sich - je nach Betrachtungsweise - in vielen Bereichen wiederfinden:

Webdesign: Wiedererkennungswert ja, doch Dies und Das gefällt doch nicht / ist zu riskant, und WebDesigner*innen haben viele Stunden umsonst gearbeitet. Dann doch lieber mehr oder weniger 08/15.

Kleidung: schaut mal in eine Menschenmenge. Sehr selten was Farbenfrohes oder Buntes (vor allem in den Wintermonaten fällt mir dies sehr schmerzlich auf).

Produktinnovationen: lieber z.B. der 89.ste Erdbeer-Joghurt mit  Sternenstaub vom Mond als mal z.B. ein Physalis-Joghurt pur ohne Werbelügen.  

Viele Menschen wollen - so scheint es mir- nicht außerhalb von Normen sich bewegen, aus Angst negativ aufzufallen. Man kann doch einfach nicht allen gefallen. Und was norm-al ist, fällt leider auch nicht auf bzw. tendenziell durch. Es braucht Mut einfach nur authentisch zu sein.

Lösung:

1. Es nicht möglichst allen recht machen wollen. Nicht die große Durchschnittsmenge erreichen wollen, denn das Ergebnis dürfte ebenso durchschnittlich meistens werden. Außerdem, wer wagt außerhalb von Nomen sich zu bewegen, kann ja damit auch die Normen bewegen und neue Normen schaffen. :-)  

2. Menschen machen Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede aus. Somit kann ein Video (oder anderes Informationsmaterial) nie alle Menschen ansprechen. Also, lieber auf mehrere unterschiedliche Videos, Texte, Zeitungsbeiträge, Webinare usw. setzen, die mal humoresk, mal tiefgründig, mal emotional berührend..., doch immer mit transparenter ehrlicher Botschaft sind, aus der ich z.B. einfach (m)einen (Mehr-)Wert oder Alleinstellungsmerkmal(e) erkennen kann.

Ciao,

Romana

PS: würden wir Videos (hier) sammeln, wetten, dass jeder Mensch was anderes als sexy und unterhaltsam empfindet?

 

Puevfgvna Züyyre · vor fast 2 Jahren

Das sexy unterschiedlich wahrgenommen wird ist klar :). Die von dir angesprochenen Punkte sind für Individuen absolut zutreffend, für Organisationen zwar auch, doch da werden sie komplizierter. 

Wer entscheidet, ob die Organisation den Mut hat? Wen muss sie oder er davon überzeugen? Wieviel Profil kann und will sich die Organisation leisten?

Die Frage von Christian beantworten...
Uhpx Zvqqrxr
stellt eine Frage · vor etwa einem Jahr

Wie sinnvoll findest Du das #FullMoonFullStop Werkzeug??

Moin! 

Seit vier Jahren nutze ich das #FullMoonFullStop Überlebenswerkzeug jeden Monat, was maßgeblich zu vielen Verbesserungen in meinem eigenen Leben und auch global beigetragen hat.

Bitte schau Dir mal dieses Tutorial an und sag mir was Du denkst. 

Hälst Du es für skalierbar und wie würdest Du es am besten empfehlen?

Ich glaube das hier sehr viel Potential ist.

Freue mich über Feedback, Fragen und Ideen.

Fröhlichen Vollmondtag allerseits,

Huck

https://youtu.be/QuDpmB4cQXg

Wnxbo Frvqyre · vor etwa einem Jahr

Sehr coole Idee eine monatliche Reflektion an den Mondphasen fest zu machen. Wichtige Rituale mit Naturprozessen zu verbinden ist eine Strategie, die wir ja schon seit Jahrtausenden fahren und immer noch genauso nützlich.

Uhpx Zvqqrxr · vor etwa einem Jahr

Danke Jakob, 

Für mich persönlich und auch für andere hat sich vor allem durch die monatliche Planung sehr viel getan.

Was glaubst du: wie lässt sich dieses Werkzeug bekannter machen?

Was würde motivieren um es mal auszuprobieren?

Guten Gruss, 

Huck

Treevg Fpuhfgre · vor etwa einem Jahr

Krass Huck! Ich hab den Vollmond super genossen gestern. Und finde es genial, hier so einen wilden Typen und Naturverbinder im Netzwerk zu wissen. Ich schreib dir 'ne Direktnachricht zu deinem Tool und noch mehr. (Spoiler: Der Einstieg für Außenstehende ist nicht leicht - aber ich schätze deinen Ansatz total, Reflektion und Ritual in einem natürlichen Rhythmus zu verbinden!)
Bis gleich. ;)

Uhpx Zvqqrxr · vor etwa einem Jahr

Hi Gerrit, 

Danke für Antwort und sehr auch das Gespräch. 

Der Einstieg ist irgenwie auch gleichzeitig so erschreckend einfach.

Jedenfalls wärmstens Empfehlenswerte Richtung und machbares Tempo.

Häufig gibt es während des S.T.O.P. im letzten Teil der T.-phase eine Chance auf zeitweise leichte Panik, welche sowohl motivierend als auch oft nötig ist.

Uhpx Zvqqrxr · vor etwa einem Jahr

Der nächste Vollmond ist am 24.6.

Bitte lasst mich wissen ob Ihr das Tool ausprobiert und/oder Hilfe braucht. 

Die Frage von Huck beantworten...
Treevg Fpuhfgre
stellt eine Frage · vor etwa einem Jahr

Naturverbindung für Changemaker*innen?

Nachhaltig tätige Unternehmen wollen unsere Erde aktiv schützen. Wäre es sinnvoll, diese Erde dafür auch wieder besser kennenzulernen?

Wir haben das Gefühl, dass eine stärkere Naturverbindung eine große Bereicherung für Unternehmen sein kann: 

  • Für den gesamten "Organismus" Unternehmen genauso wie für die einzelnen Mitarbeiter*innen. 
  • Auf der Visionsebene genauso wie auf der konkreten Handlungsebene. 
  • Für die Nachhaltigkeitskommunikation nach Außen genauso wie für die interne strukturelle Organisation.

Deswegen möchten wir gern ein Angebot in die Richtung kreieren.

Aber wir sind eben auch selbst stark verwurzelt in der Natur. Wieland ist Leiter einer Wildnisschule und ich, Gerrit, bin als ausgebildeter Wildnispädagoge immer noch viel draußen unterwegs.

Vielleicht sind wir Opfer unserer eigenen Wahrnehmung? Vielleicht seht ihr / sehen nachhaltig tätige Unternehmen in einer starken Naturverbindung gar nichts erstrebenswertes?


Das möchten wir in einem ersten Schritt gern herausfinden und laden euch ganz herzlich ein, hier oder per Privatnachricht zu kommentieren. Nutzt gern diese Fragen zur Orientierung:

  1. Würde euch und euer Unternehmen mehr Naturverbindung überhaupt interessieren? Warum/Warum nicht?
  2. Wobei könnte euch mehr Naturverbindung helfen?
  3. Welches Format würde für euer Unternehmen passen?

Vielen Dank!

Wieland & Gerrit

Qnavryn Znue · vor etwa einem Jahr

Lieber Gerrit, danke fürs Fragen. Ein paar spontane Gedanken dazu:
Vielleicht lehne ich mich zu weit aus dem Fenster, aber prinzipiell würde ich behaupten, dass Menschen, die ein nachhaltiges Unternehmen betreiben eine gute Verbindung zur Natur haben. Hier wäre die Kommunikation dann vllt etwas anders. Also nicht "Wobei könnte dir Naturverbindung helfen?", sondern eher "Teambuilding/Marken/Kommunikations-Workshops in der Natur (weil: klar, natürlich gehen wir dafür in die Natur ;) )." Den Aspekt der Nachhaltigkeitskommunikation (Innen & Außen) fand ich spannend.
Also prinzipiell: Teambuilding und Workshops in der Natur und ruhig alle Unternehmen ansprechen. Die brauchen dann allerdings eine leicht andere Ansprache. Kennt ihr das Schloss Freudenberg in Wiesbaden?

https://www.schlossfreudenberg.de
Kaue gerne noch weiter mit dir darauf herum :)

Treevg Fpuhfgre · vor etwa einem Jahr

Ha! So ist man in seiner Perspektive gefangen! Vielen Dank für dein aus dem Fenster lehnen. =) "Naturverbindung? Hab ich schon!" Sehr cool.

Was ich in der Wildnispädagogik gelernt habe: Den Lebewesen (Pflanzen, Insekten, Vögel, Säuger) in meiner Umgebung nachspüren. Wo leben sie? Wie leben sie? Wann sehe/höre ich sie? Ihr lateinischer Name? Ich habe angefangen über sie zu lesen. Spurenlesen. Vogelsprache...

Und irgendwie, wenn ich das hier hinschreibe, hören sich diese "kleinen Dinge" in anbetracht globaler Verwerfungen so nichtig und unwichtig an. Aber sie sind so nah, dass sie mich täglich berühren. Und daraus kommt tatsächlich eine starke Kraft, mich für meine Um- und Mitwelt einzusetzen.

Verstehst du, was ich meine? Für mich ist das eher so "next Level" Naturverbindung. ;) Macht das Sinn?

Ich nehme dein Angebot, weiter drauf herumzukauen, total gern an. =)

Uhpx Zvqqrxr · vor etwa einem Jahr

Hi Gerrit und Mitlesende,

In den letzten Jahren hat sich tiefe Naturverbindung auf dem Weg zu hochprozentiger Nachhaltigkeit als essentiell erwiesen. 

Dabei geht es um Ökozentrismus als absolute Überlebensnotwendigkeit.

In der Nachhaltigkreitsberatung für Unternehmen stellt sich "die alte Geschichte" und kapitalistische Missverscherständnisse von Wachstum & Co als großes Hindernis heraus. 

Tiefe Naturverbindung ist für einige scheinbar ein schwer verständlicher Ansatz. 

Interessant ist dagegen dass niemand den/die ich je in einem Programm hatte die Vorzüge und Notwendigkeit tiefer Naturverbindung nicht erkennt.

Erfahrungsbasiert bin ich mir sicher dass ein jeder Vorstandschef nach einer erstaunlich kurzen Zeit zu der natürlichen Einsicht kommt, dass es für unser Überleben beispielsweise keinen Sinn macht weiterhin Autos zu produzieren. 

Als Gesamtkonzern "Volkswagen" beispielsweise ist dieses Verständnis dagegen sehr schwer bis unmöglich erreichbar.

Treevg Fpuhfgre · vor etwa einem Jahr

Danke für deinen Beitrag Huck!
(Das wär doch mal was, wenn VW den Individualverkehr aufgäbe und Low-Impact Mobilitätskonzepte ins Zentrum der Agenda stellen würde...)

Du hast Recht: "Traditionelle" Unternehmen schauen in der Nachhaltigkeitsberatung eher auf CO2-Kompensation und die Netto-Null, spenden auch mal 1% für den Planeten, unterstützen vielleicht Baumpflanzprojekte in "armen" Ländern.

Bei "Neuen" Unternehmen, die Nachhaltigkeit nicht nur als Plakette verstehen, sondern als einen tiefgreifenden äußeren und inneren Transformationsprozess - von diesen Unternehmen erwarte ich mehr. Und ich sehe auch mehr: Echtes Interesse. Respektvollen und Verantwortungsvollen Umgang miteinander und mit dem Planeten.

Es scheint für mich so, als seien diese Unternehmen auf der Suche nach Wegen, ihren positiven Impact bedeutungsvoll zu vergrößern. Raus als "der alten Geschichte". Und für diese Suche wäre Naturverbindung aus unserer Sicht eine unglaublich hilfreiche Ressource. Um kraftvolle, informierte, sichere, herzensnahe und damit in der Tat authentische Entscheidungen zu treffen.

Und wir wollen gern herausfinden, ob ein paar "neue" Unternehmen das schon auf dem Schirm haben bzw. ähnlich sehen.
💚

________
Und um nochmal ganz konkret auf deinen Beitrag zurückzukommen: Ich habe die Hoffnung, dass diese "Neuen" Unternehmen auch dadurch die "Alten" mitziehen können.

Danke dir und liebe Grüße aus dem Süden in den Norden.

Znahry Qvatrznaa · vor etwa einem Jahr

Schöne Idee :)

Interessant fände ich es für Team-Building. Es könnte uns unterstützen mehr Flow und Verbindung im Team herzustellen. Das Format sollte Abwechslung bieten, damit alle im Team mit verschiedenen Bedürfnissen abgeholt werden. Und es ist natürlich auch eine gute Geschichte, die sich im Marketing erzählen lässt und somit vielleicht weitere Unternehmen inspiriert. 

Bei uns in der Gegend um den Alsenhof gib es übrigens viel Natur, die sich entdecken liesse. Im Garten kann man zelten und sich im eigenen Seminarraum mit Küche zurückziehen.

Schöne Idee Wieland & Gerrit! Ich drücke euch die Daumen :)

LG, Manuel

Treevg Fpuhfgre · vor etwa einem Jahr

Danke für dein Daumendrücken und deine Gedanken Manue! Da ist viel für uns dabei.

Umso weniger berührt die Natur ist, desto stärker und vielfältiger lassen sich die Prozesse dort erleben. Aber europäische Urwälder sind selten ... und in viele natürliche Prozesse lässt sich schon in Gärten und Parks, auf Wiesen und Feldern eintauchen. In meiner Ausbildung waren wir immer in Mischwäldern oder in ihrer Nähe unterwegs.

(Euer Alsenhof sieht klasse aus. Ich war vor ein paar Monaten schon mal auf eurer Website und das Foto vom kathedralenhaften Heuboden ist mir gut in Erinnerung geblieben. ;))

Würdest du dir (hypothetisch) für euch eher Tageskurse vorstellen oder verteilte Termine über einen längeren Zeitraum? Online/Offline/Gemischt? 🤓


Liebe Grüße
Gerrit

Die Frage von Gerrit beantworten...
Nyrknaqen Fnpxznaa
stellt eine Frage · vor 10 Monaten

Trenntoilette - Nachhaltige Menstruationsprodukte - wie kann das sinnvoll kombiniert werden

Hi @all, 

ich habe eine Frage an die Community. Ich beschäftige mich neben meiner eigentlichen Tätigkeit als Online Marketing Expertin zZt auf meinem Outdoor Magazin u.a. mit dem Thema Trenntoiletten. Ich möchte dazu ein informatives Video erstellen und möchte mich u.a. auch mit der Menstruation befassen. Es gibt ja viele Frauen die auch eine Trenntoilette benutzen und ich stelle mir die Frage, wie man das gut lösen kann, wenn man nachhaltige Menstruationsprodukte verwenden möchte. Also zB eine Menstruationstasse, Menstruationsschwämme, Tampons ohne Chemie, etc. 

Für mich ergeben sich hier Schwierigkeiten, wo ich Antworten suche wie man das gut lösen kann. 

Wer eine Trenntoilette benutzt, hat ja in der Regel kein Wasser zur Verfügung. Die Benutzung von Feuchttüchern fällt eher aus, da diese nicht gut abbaubar sind. Habt hier jdn eine gute Idee, Lösung dazu? Wie, wo kann man die Menstruationstasse, -schwamm auswaschen? Stellt man einen Eimer Wasser daneben?

Wenn man Tampons ohne Chemie verwendet, kann man diese in den Behälter entsorgen in dem auch der K** landet?  Oder auch hier, stellt man einfach einen Mülleimer daneben und entsorgt das im Hausmüll? 

Hier mein Artikel dazu, wobei ich das Thema Menstruation hier noch nicht thematisiert habe, da mir hier noch gute Lösungen fehlen. 

https://freedom-in-nature.com/trenntoilette/

Ich würde mich sehr über ernstgemeinte Tipps, Lösungen freuen. Das Thema ist immer noch für viele ein Tabu und ich habe die Erwartung das dies hier in diesem Netzwerk gut aufgehoben ist.

Danke & LG Alexandra

Trenntoilette - Modelle, Kosten & Funktionsweise I Insider & P...

Trenntoilette. Hier findest du Infos über Funktionsweise, Kosten, komplette Trenntoiletten und Trenntoiletten selber bauen, ink. Bausätze.

Themen: Nachhaltigkeit · Natur · Sinn | Skills: Marketing · Online Marketing
Qe. Naan Yruare · vor 10 Monaten

Hoi, hast pm

Die Frage von Alexandra beantworten...
Wbunaarf Znveubsre
stellt eine Frage · vor etwa einem Jahr

Teilzeitjob mit Sinn gesucht

Liebe Mitstreiter*innen,
seit etwa einem Jahr wohne ich nun in Hamburg und bin freiberuflicher Fotograf und Berater für WordPress.

Außerdem unterstütze ich einige Vereine und Initiativen und habe selbst speakabled. initiiert.

Um mir all dies weiterhin leisten zu können, suche ich derzeit ein "Grundeinkommen" durch ein Teilzeitjob mit Sinn. Für etwa 15 Std / Woche wäre super, verteilt auf zwei Tage.
Hier bin ich offen für vieles und habe einige Infos zu dem was ich kann und will bzw. nicht will in einem ausführlichen PDF hier zusammengefasst.

Arbeiten möchte ich entweder in Hamburg oder gern auch remote digital

Freu mich auf eure Ideen und wenn ihr selbst gerade sucht: Lasst uns gern drüber sprechen.

Die Frage von Johannes beantworten...
Ynef Qr Ybhj
stellt eine Frage · vor mehr als einem Jahr

Habt ihr eine Empfehlung für eine:n SEA Manager:in?

Hallo ihr Lieben,
wir suchen eine:n Paid Social und/oder SEA Manager:in und bieten einen Job mit sehr viel Sinn und tollen, nachhaltigen Kunden. 
Über Bewerbungen oder Empfehlungen sind wir sehr dankbar. Hier geht es zur Stellenanzeige: https://4better.world/jobs/paid-social-und-sea-manager-w-m-d-vollzeit-oder-teilzeit/

Jobs - Paid Social u. SEA Manager (w/m/d) Vollzeit/Teilzeit - ...

Du brennst für Google-, Facebook- und Instagram-Ads und suchst einen Job mit Sinn? Wir von 4better.world bieten Paid-Advertising für eine bessere Welt.

Themen: Sinn · Sozialunternehmen | Skill: Marketing
Puevfgvna Züyyre · vor mehr als einem Jahr

Ich hatte fast überlassen das die Ausschreibung von dir ist Lars und wollte 4better.world empfehlen :)

Anqvar Evrznaa · vor mehr als einem Jahr

Hi Lars, sucht ihr nur nach einer Festanstellung oder wäre auch eine Mitarbeiter auf freier Basis für euch möglich? Dann würde ich mich mal bei euch melden :)

Ynef Qr Ybhj · vor mehr als einem Jahr

Hallo Nadine, grundsätzlich suchen wir eher einen festen Mitarbeiter:in, wobei wir auch für Freelancer offen sind. Meine Kollegin Jette schreibt dir glaube ich gerade. Ich bin gespannt. :)

Puevfgvna Züyyre · vor mehr als einem Jahr

Inhaltliche Frage: Muss der- oder diejenige in Berlin sitzen oder ist remote mit Vor-Ort-Phasen okay für euch?

Uraevrggr Fpujnemre · vor mehr als einem Jahr

Beides ist für uns möglich. Wir sind sehr flexibel.

Die Frage von Lars beantworten...
Raab J. Fgrssraf
stellt eine Frage · vor mehr als einem Jahr

Warum sollte ein Unternehmen überhaupt nachhaltig werden? Es läuft doch auch so.

Spreche ich mit einem Marktforscher*, ist das Thema Nachhaltigkeit im ganzheitlichen Sinn (ich denke hierbei an die SDGs) bei Konsumentinnen und Konsumenten irrelevant

Es reiche ein erfülltes Ziel für nachhaltige Entwicklung aus, um einen Kaufanreiz zu bieten. Überfrachte ich die Botschaft jedoch mit zu viel anderem, hänge ich die Kunden und den Kunden ab und verliere diese. 

So ist es zum Beispiel mit Ökostrom. Hauptsache der ist zertifiziert - und zwar irgendwie. Das reicht schon für das gute Gefühl der Kundin und des Kunden. Dann ist es leider sogar egal, dass mittlerweile zwei Kühlschränke im Haushalt betrieben werden und auf dem Balkon der elektrische Heizstrahler an kühlen Sommerabenden wohlige wärme spendet. Ist ja Ökostrom. 

Für das Unternehmen und die Kundinnen und Kundinnen ist also alles in Ordnung. Wozu sollte das Unternehmen dennoch um die SDGs im Ganzen kümmern und daran arbeiten diese auch zu erreichen? 

Nachhaltigkeit im ganzheitlichen Ansatz ist unsexy und schwer zu vermitteln so das Fazit. 

Ich freue mich darauf auf Eure Gedanken dazu zu hören! 

* Das ist eine reale Situation gewesen und in diesem Fall mit einem männlichen Marktforscher. Daher habe ich keine weibliche Bezeichnung verwendet. 

Themen: Nachhaltigkeit · SDGs · Sinn | Skills: Akquise · Marketing
Ebznan Fpunvyr · vor mehr als einem Jahr

Meiner Wahrnehmung nach fühlen sich die meisten Menschen mit dem Begriff Nachhaltigkeit überfordert, da es sehr viele unterschiedliche Meinungen / Sichtweisen darüber gibt, was nachhaltig tatsächlich ist und was nicht. Z.B. wie nachhaltig sind Avocados aus Mexiko?

Greenwashing und Bluewashing machen das Ganze nicht leichter. Im Gegenteil. Häufig meinen Menschen, Nachhaltigkeit ist nur reine PR bzw. Geldschneiderei.

Und das mit den Zertifikaten, Labels, Etiketten(schwindel)... ist dasselbe in Grün. Nur ein kleiner Teil der Menschen arbeitet sich durch den ganzen Zertifikats-Dschungel durch. Und selbst das ist kein Garant, denn es können sich Qualitätsstandards auch jederzeit wieder verändern.

Nachhaltigkeit sollte man meines Erachtens nicht als Wettbewerbsvorteil sehen sondern sie als Haltung leben. Es besteht auf der Welt eine Notwendigkeit von Nachhaltigkeit zum Überleben. Doch wer, was, wieviel, wann, wo... macht... alle können und sollen was beitragen.

Meine Idee dazu sieht so aus:

Menschen geben in einen Radar ein, wieviel Prozent ein Unternehmen, ein Produkt, eine Dienstleistung, ein Mensch, in von ihnen selbst zu definierenden Bereichen nachhaltig ist, z.B. Regionalität, Saissonal, Biologisch, nicht genmanipuliert, keine Lebensmittelverschwendung (Tafel...) usw. usf. Alle Kriterien können eingesehen werden, optional können sie thematisch kategorisiert werden, um Doppelungen bestmöglich zu vermeiden. Desweiteren könnte ein redaktionelles Team Doppelungen aufspüren bzw. nachfragen, ob Kriterien nicht identisch sind. Doch ich bin davon überzeugt, soviele unterschiedliche Kriterien wird es nicht geben. Auch muss erst ein Bewußtsein in der Bevölkerung dafür geschaffen werden, dass Nachhaltigkei tsich an vielen Punkten festmachen lässt.

Andere Leser:innen bzw. Nutzer:innen sehen die Kriterien und können sich inspirieren lassen bzw. Kriterien integrieren, an die sie selbst bislang nicht gedacht hatten. So kann dann jeder Mensch nach persönlichen Präferenzen entscheiden, ob angesichts der Crowdmeinung, ein z.B. Produkt für ihn - und wie sehr - nachhaltig ist, z.B. Biozwiebeln aus Australien nach Deutschland eingeflogen.

So sieht jeder Radar unterschiedlich aus. Doch man kann für jedes Produkt, jedes Unternehmen, jede Dienstleistung daraufhin das arithmetische Mittel berechnen.

So könnte je Produkt, Dienstleistung, Unternehmen, Mensch ein ganz individueller Fußabdruck entstehen, der exakt die Meinung der Begutachter:innen wiedersiegelt.

Überdies denke ich, dass im Laufe der Zeit auch unsere Kenntnisse bzw. Werte sich verändern und schon stimmt der Fußabdruck nicht mehr. Also, Fußabdrücke brauchen meines Erachtens mehr Dynamik in der Beurteilung.

Interessant wäre für mich, was sich daraus entwickeln könnte, z.B. wie einerseits auf Dinge wie Zwiebeln, Avocados nicht zu verzichten und dennoch einen ökologischen Fußabdruck zu haben, der in Ordnung ist? Was könnten mögliche Lösungen sein? Transport komplett grün machen? Mittels regenerativer Energien (exotische) Früchte vor Ort anbauen? 

Verzicht wird sich nur sehr sehr schwer durchsetzen lassen. Das würde nur durch gesetzliche Verordnungen (temporär) funktionieren. Und die Regierungen haben ja Interesse am Export, an der Wirtschaft. Die würden da am Wenigsten mitmachen.

Hier mehr zu forschen und zu experimentieren würde meines Erachtens sehr lohnen, z.B. Gewächsfarmen in denen die Temperaturen immer über dem Nullpunkt gehalten werden, sodass beispielsweise Avocadobäume gut gedeihen können. Letztendlich wird wohl für viele Jahre noch der Preis entscheidend sein. Kommt es den Verkäufern günstiger die Produkte vor Ort zu züchten oder möglichst umweltfreundlich z.B. durch eSchiffe und eFlugzeuge zu transportieren?!

Reyvwa ina Trahpugra · vor mehr als einem Jahr

Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass man mit Nachhaltigkeit sehr viel Geld sparen kann. Ich spare privat € 582 im Monat weil ich nachhaltiger lebe. Die Prinzipien mit den ich das mache, funktionieren sicherlich bei Unternehmen auch was einen Wettbewerbsvorteil bringen würde. Wenn das nicht attraktiv ist für Unternehmen ... 

Qbzvavx Xhtryznaa · vor mehr als einem Jahr

Als Unternehmer sehe ich es als meine Pflicht an mein Unternehmen Nachhaltig zu betreiben. Egal ob der Kunde es versteht, interessiert, oder dazu bringt bei mir zu Kaufen.  Jeder Mensch, ob Kunde, Mitarbeiter, oder nicht ist ja schliesslich Stakeholder an einer Gesunden Erde. Und da trage ich als Unternehmer entweder zu bei oder arbeite aktiv dagegen an.  

Die Frage von Enno W. beantworten...
Fnovar Uneanh
stellt eine Frage · vor etwa einem Jahr

Vegane*r WordPress-Designer*in für Pro-Bono-Projekt gesucht — englischsprachig

Wir bei From Scratch Communications haben ein Vegan Cattle Sanctuary auf der schottischen Insel Skye pro Bono unterstützt: Ich habe 3 URLs der Website auf UX und Conversion geprüft, Julia hat eine SEO-Strategie erstellt.

Die Ergebnisse lassen sich ohne Design-Unterstützung leider nicht umsetzen. Wir bräuchten Hilfe in technischer SEO, bei der Verringerung der Ladezeiten und beim "Aufräumen" von Inhalten. Dazu können wir dich briefen, und unsere Audio-Dokumente stehen dir natürlich zur Verfügung.

Wenn du Lust hast, deine Skills einem Tierschutz-Nonprofit zu schenken, melde dich gerne bei mir. Ich kann dann den Kontakt zu Lynn, der Gründerin, herstellen. Nur wenn es bei euch beiden klickt, macht eine Zusammenarbeit Sinn.

Den Zeitplan könnt ihr dann individuell arrangieren.

Lotus Sanctuary - Lotus Heart Sanctuary

https://lotusheartsanctuary.com

Gvzb Xhem · vor etwa einem Jahr

Wenn das scharf rüberkam, entschuldige ich mich, das war nicht so gemeint. Auch würde ich niemals irgendjemanden wegen solchen Gründen abmahnen, das galt nur als gutgemeinte Warnung, dass sowas leider immer wieder vorkommt und Schaden anrichtet, wo er nicht angerichtet werden sollte.

Ich finde es schön, dass ihr euch für das einsetzt, wofür ihr euch einsetzt und ich kann persönlich auch nachvollziehen, dass ihr gleichgesinnte Menschen am liebsten in euer Projekt integriert. 

Ich bin auch kein Jurist, also kann ich das abschließend nicht beurteilen. Prinzipiell bin ich nur der Meinung, dass man solche Eventualitäten zumindest zuvor abklärt, damit keine bösen Überraschungen auf einen warten. 

In diesem Sinne, wünsche ich euch alles Beste! ✌🏻

Gvzb Xhem · vor etwa einem Jahr

Meines Wissens ist es nach dem allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz illegal, eine Ausschreibung aus Gründen der Weltanschauung zu beschränken. Ich glaube nicht, dass es eine Ausnahme für pro Bono-Ausschreibungen gibt. Wenn ihr euch nicht dem Risiko einer Abmahnung aussetzen wollt, solltet ihr das überdenken oder euch zumindest von einem Juristen beraten lassen.

Viel Erfolg dennoch!

Fnovar Uneanh · vor etwa einem Jahr

Timo, ich finde deinen Kommentar unerwartet scharf formuliert. Bist du sicher, dass es nötig ist, mir direkt mit einer Abmahnung zu drohen?

Die Leiterin des Sanctuary möchte am liebsten mit jemandem arbeiten, der oder die die vegane Welt aus eigener Erfahrung kennt.

Ich schreibe hier nichts aus, sondern bitte um Unterstützung für jemanden, der wir gratis geholfen haben. 

Darüber hinaus bin ich mir gar nicht sicher, ob Veganismus als Weltanschauung gilt. Wenn ja, kann ich mich auf §9 AGG berufen:

"§ 9

Zulässige unterschiedliche Behandlung wegen der Religion oder Weltanschauung

(1) Ungeachtet des § 8 ist eine unterschiedliche Behandlung wegen der Religion oder der Weltanschauung bei der Beschäftigung durch Religionsgemeinschaften, die ihnen zugeordneten Einrichtungen ohne Rücksicht auf ihre Rechtsform oder durch Vereinigungen, die sich die gemeinschaftliche Pflege einer Religion oder Weltanschauung zur Aufgabe machen, auch zulässig, wenn eine bestimmte Religion oder Weltanschauung unter Beachtung des Selbstverständnisses der jeweiligen Religionsgemeinschaft oder Vereinigung im Hinblick auf ihr Selbstbestimmungsrecht oder nach der Art der Tätigkeit eine gerechtfertigte berufliche Anforderung darstellt."

Die Auftraggebende sitzt ja in Großbritannien — bei freiwilliger Arbeit wäre also zu klären, inwiefern das AGG in diesem Fall überhaupt greift.

Die Frage von Sabine beantworten...

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