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Coronatagträume
teilt etwas mit · vor fast 5 Jahren

Nochmal Utopia

Von Lena Knote, Berlin:

Das Gedankenspiel, das von der Verkehrswende her gedacht wurde soll Lust machen sich mal vorzustellen wie viel wir gewinnen könnten wenn wir bereit sind zu verzichten. Es geht erstmal nicht darum wie realistisch diese Zielvorstellung ist oder wie sie erreicht werden könnte, sondern erstmal nur darum, wie es sich anfühlen würde - wie paradiesisch es sein könnte an so einem Ort zu leben... 

Autos/motorisierter Individualverkehr (Verbrenner) in städtischen Räumen und für Langstrecken gibt es nicht mehr. Fluglärm auch nicht.
Es gibt kaum noch Arbeitsplätze in der Automobilbranche, und auch in allen anderen Bereichen ist das Credo nicht mehr Arbeitsplätze und Wachstum. Bei "Wirtschaft" denken die Menschen wieder eher an eine Kneipe oder ein Restaurant. 

Alle arbeiten weniger, z.B. 4 Tage die Woche à 6 Stunden, oder eben soviel wie sie wollen, da das bedingungslose Grundeinkommen zum Leben reicht. Dafür ist aber für alle Arbeit da.
Eine Robotersteuer wurde eingeführt für Tätigkeiten, die Maschinen verrichten, die auch von Menschen gemacht werden könnten (ähnlich Sozialversicherung).
Care-Arbeit (Kinderbetreuung, Haushaltstätigkeiten, Altenpflege, medizinische Pflege...) bekommt ihren gerechten Lohn, Sozialversicherung und vor allem auch Rente.
Zudem gibt es mehr Urlaubstage.
Um in den Urlaub zu fahren, ist mehr Zeit! Die Autobahnen wurden zurückgebaut und durch Radwander-Alleen ersetzt. Rasthöfe sind Herbergen geworden, die von den umliegenden Höfen versorgt werden.

Die Bahnfahrten sind erschwinglich, die Aufenthaltsqualität in den Zügen so, dass der Urlaub bereits beim Zusteigen anfängt (Spiel-, Schlaf- Eß-, Arbeits-Abteile, Telefonzellen, Fahrradwagen und Duschen in den Zügen sind Standard geworden. Da fährt man gern ans Mittelmeer zum Wohnungstausch.

Dazu gehört natürlich auch, dass Wohnen nix kostet (es gibt keine Rendite mehr mit der Miete), Parkplätze sind enorm teuer (es gibt nur einige in Tiefgaragen oder Parkhäusern, ansonsten ist die Fläche auf der Strasse dafür zu schade, es gibt nur sehr vereinzelt die Möglichkeit, Elektroautos irgendwo zu parken).

Somit ist auch im Alltag mehr Zeit für Mobilität, alle haben Fahrräder, Lastenräder, Tandem-Busse, Tretroller, Inlineskates etc pp. und Laufen kommt wieder in Mode, weil die Aufenthaltsqualität in den Straßen enorm gestiegen ist (leiser, grüner, mehr Platz für Jung, Alt und Tier, bessere Luft...). Um aus dem Haus mit dem Rad auf die Straße zu kommen ist alles gut eingerichtet: Entweder die Bordsteine sind zurückgebaut oder es gibt vor jedem Haus Absenkungen. Zwischen den ehemaligen Stehzeug-Parkplätzen auf denen jetzt Fahrräder, Lastenräder, Ebikes, Krankenfahrstühle und andere Gefährte parken können, gibt es Sitzgelegenheiten und Hochbeete. In regelmäßigem Abstand werden Auffahrstellen freigehalten um vom Haus auf die Straße und von dort wieder auf den Gehweg zu kommen. 
Es gibt auf den Straßen in der Stadt außer Radfahrenden eigentlich nur noch eine Spur für Busse, Feuerwehr, Krankenwagen und schnelle e-Bikes.
Und, besonders schön: Auch Esel und Pferde und Kühe werden wieder vereinzelt und sehr behutsam zum Transport eingesetzt! - genug Grünflächen zum Grasen sind auch in der Stadt wieder vorhanden.
Die Autobahnen, soweit noch vorhanden, gehören den Fahrrädern. Viel Verkehrsfläche ist frei geworden und dient renaturiert der Versorgung und der Erholung von Mensch und Stadtklima (mehr Kleingärten, Gemeinschaftsgärten, mehr Radweg-/Straßen-/Stadtbäume, Parks, Kinderbauernhöfe und Allmende-Streuobstwiesen...)

Die Müllabfuhr muss nicht mehr fahren, anstelle von Mülltonnen hat jedes Haus einen großen oder mehrere Komposte, aus denen die Erde für die Gemüsebeete gewonnen wird. Der wenige restliche Abfall wird zu den dezentralen Glascontainern oder zentralen Recyclinghöfen gebracht. Plastikmüll gibt's nicht mehr, da alles auf Zero-Waste umgestellt ist (die Steuer auf Plastik kann oder will sich kaum eine*r mehr leisten).

Lebensmittel müssen nur noch gekennzeichnet sein, wenn sie ausnahmsweise nicht biologisch erzeugt wurden oder künstliche Inhaltsstoffe enthalten. Es versteht sich von selbst dass Massentierhaltung, Einsatz von Pestiziden (Glyphosat ist europaweit verboten), der Anbau von gentechnisch veränderten Organismen, tierische Produkte aus dem Meer und Produkte aus Landwirtschaft aus Flächen auf Regenwaldgebieten und nichtzertifizierter Forstwirtschaft bei empfindlichen Strafen untersagt sind. Vegan leben ist nicht "in", hip oder cool sondern Standard. Es gibt kaum noch Supermärkte, die Lebensmittel werden dezentral über Foodcoops verteilt, CSA ist kein Hobby mehr sondern auch irgendwie selbstverständlich. Zudem sind ja in der Stadt durch die mangels Autos freigewordenen Flächen überall Stadtgärten und Gemeinschaftsgärten entstanden. Das Obst wächst quasi wieder am Weg und kann bedenkenlos sofort genossen werden. Da alle bewusster Lebensmittel konsumieren, da sie sie selber (mit-) produzieren, wird auch nichts mehr verschwendet. Sollte mal zuviel übrig sein, wird es in der Nähe dankbar abgenommen. 

Die Verschenke-Kultur ist groß geworden. Nachbar*innen sind so gut vernetzt, dass sich Geräte und alles mögliche geteilt werden. Es gibt Geräteräume in den Häusern / Vierteln, auf die alle Zugriff haben. Besitz ist nebensächlich geworden! Einander wird viel geholfen, das Leben findet in den Höfen, Gemeinschaftsräumen und Gärten statt. Nicht selten ersetzen Nachbar*innenschaftliche Dienste ehemals staatliche oder Bezahl- Dienste wie Kinderbetreuung, Unterricht oder Krankenpflege. Tauschringe sind überflüssig da ohnehin alle mit allen so gut vernetzt sind, dass sich gegenseitig geholfen wird und für- und miteinander gearbeitet wird wo es geht.  

Da der Konsum auch weitest möglich reduziert wurde sind Lastkraftwagen kaum noch nötig, Lastenräder transportieren von Verteilzentren was der eigene Garten nicht hergibt, urban gardening auf freigewordenen Verkehrsflächen, Repaircafés allerorten.
Der ÖPNV ist kostenlos, die Takte stark verdichtet, es gibt auch in Bussen und in Bahnen Großraumabteile mit Schwellen für die Hubwagen und Lastenräder um in den Öffis Lasten transportieren zu können... Peu à peu einen Umzug mit der S-Bahn zu unternehmen ist normal :-)

Auf dem Land hat E-Mobilität da natürlich noch eine ganz andere Rolle. Auch da ist das ÖPNV-Netz deutlich verbessert und verdichtet worden so dass es keine Autos mehr braucht um zur Arbeit oder in die Stadt zu kommen...

https://www.reflecta.network/changemaker/lena-knote

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Vzxr Rvpuryoret
teilt etwas mit · vor fast 5 Jahren

Online-Forum: Klimaschutz durch eine Kultur der Reparatur

ab 7. April 2021 jeweils mittwochs von 17 – 18 Uhr

https://web.reparaturrat-oldenburg.de/2021/03/31/klimaschutz-durch-eine-kultur-der-reparatur/

Der ReparaturRat Oldenburg sieht die Entwicklung und den Betrieb eines Ressourcenzentrums, in dem Gegenstände repariert und aufgearbeitet werden, als vorrangige Aufgabe an und verhandelt derzeit über die Anmietung einer geeigneten Immobilie.

Er unterstützt darüber hinaus weitere Konzepte, die zu einer nachhaltigen und resilienten kommunalen Versorgung beitragen können, wie die Einrichtung weiterer Repair Cafés, den Aufbau eines Reparaturnetzwerkes und die Schaffung geeigneter Lernorte, um Reparaturkompetenzen und nachhaltige Lebensstile zu fördern.

Am 07.04.2021 stellen Dr. Katharina Dutz (Universität Oldenburg) und Prof. Dr. Niko Paech (Universität Siegen) den ReparaturRat und das in Entwicklung begriffene Ressourcenzentrum vor.

Das Potential einer Kreislaufwirtschaft präsentieren am 14.04.2021 Volker Schneider-Kühn, Betriebsleiter des städtischen Abfallwirtschaftbetriebs, und Inge Münzebrock, Kaufhausleitung „MehrWert“.

Am 21.04.2021 nehmen sich Stefan Schridde, Autor des Buches „Murks? Nein Danke!“, und Franz Streibl, 2. Vorsitzender des Runden Tisches der Reparatur, des Themenfeldes „Recht auf Reparatur – Reparierbarkeit contra Obsoleszenz“ an.

Und am 28.04.2021 geht es um das Thema, wie sich junge Menschen über die Krise hinaus engagieren. Dazu werden Dr. Katharina Dutz aus dem Fachbereich Technische Bildung der Universität Oldenburg und Heike Schaadt, ehemalige didaktische Leiterin der IGS Kreyenbrück, referieren.

Klimaschutz durch eine Kultur der Reparatur – ReparaturRat Old...

https://web.reparaturrat-oldenburg.de/2021/03/31/klimaschutz-durch-eine-kultur-der-reparatur/

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eigenleben.Club
teilt etwas mit · vor mehr als 4 Jahren

Raum für eigenleben

Der eigenleben.Club hat ein Zuhause! Wir haben den Mietvertrag für einen Treffpunkt der Generationen unterschrieben, mitten in Münchens Univiertel! Nach Renovierung eröffnet das »Café eigenleben – Kultur, Kurse, Küche wie früher«.

Momentan heftig am Fundraisen für die nötigen Investitionen, Gastroausstattung ist einfach echt teuer. Es ist seeeehr schwer in diesen Zeiten. Kann wer helfen?

Mitmachen, aktiv sein, dabei sein bei eigenleben.jetzt

eigenleben.jetzt ist ein Portal für Best Ager zum Mitmachen und Kennenlernen, Ideen umzusetzen und Raum zu haben – online und offline.

Treevg Fpuhfgre · vor mehr als 4 Jahren

Hi. Ich habe den Beitrag hier gerade entdeckt. Obwohl er schon ein paar Monate alt ist: Die Förderschwerpunkte der Postcode-Lotterie passen wie Faust auf Auge auf euren Club. Die Antragstellung (jedenfalls bis 30.000 Euro) ist locker und leichtfüßig. Die Mitarbeiter*innen hilfsbereit. Gefördert werden gemeinnützige Organisationen, kein Umbau, aber Sanierung und Ausstattung, auch Personal.

Naar Onhre · vor etwa 4 Jahren

Das war schon in 2019, in 2020 hat es leider nicht mehr geklappt. Aber dafür haben wir dann Glück gehabt bei der Deutschen Stiftung für Ehrenamt und Engagement, das war dann die technische Ausstattung.

Naar Onhre · vor etwa 4 Jahren

Oh weh, auch dieser Post ist schon wieder Monate her. Aber dennoch vielen Dank, wir haben tatsächlich Fördergelder von der Postcode-Lotterie bekommen und damit die Ausstattung des Raums für eigenleben anschaffen können. Besucher willkommen von Di bis Sa von 11 bis 22 Uhr im Münchner Univiertel.

Treevg Fpuhfgre · vor etwa 4 Jahren

Ha wie genial!!! Freut mich für euch.

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Yran Xabgr
teilt etwas mit · vor mehr als 4 Jahren

Wirksamer Klimajournalismus - eine Chance in der Krise

"Wirksamer Klimajournalismus
- eine Chance in der Krise"

Ihr kennt Journalist:innen oder Redakteur:innen?

Dann helft bitte mit, dieses kostenlose Online-Seminar zu bewerben, damit das Thema "Klimakrise" endlich die mediale Aufmerksamkeit bekommt, die nötig ist!

Unsere Referent:innen sind:

  • Doris Schneyink, STERN
  • Norman Schumann, KLIMA° vor acht
  • Rico Grimm, Krautreporter
  • Janna Hoppmann, Klimapsychologin
  • Ina Hiester und Luca Samlidis, Journalist:innen
  • Anita Habel und Verena Kantrowitsch, Psychologists For Future


Ihre Themen sind:

  • Förderliche Kultur und Strukturen am Beispiel der STERN-Ausgabe 24/09/2020 
  •  Klimaberichterstattung am Beispiel "KLIMA° vor acht" – mehr ist möglich!
  •  Ideen-Pool für Klimajournalismus
  •  In 7 Schritten zu effektiver Klimakommunikation - Wie Psychologie helfen kann, durch journalistische Arbeit Menschen zu erreichen und zum Handeln zu motivieren
  • Wege und Einblicke in den Umweltjournalismus
  • Persönliche Klimakommunikation im Kollegium oder in der Redaktion

Moderation:

Jens Wellendorf, Coach und Berater

Seminarsprache:

deutsch; da das Seminar an Open Space angelehnt ist, können weitere Themenräume dazukommen - gern würden wir auch anderssprachige Angebote integrieren!

Infos:

https://klimajournalismus.mailchimpsites.com/

Anmeldung:

[email protected]

Einladende:

Es laden ein:
Gero Rueter, Umweltredakteur Deutsche Welle
Anne Weiss, Buchautorin
Nina Giaramita, Freie Journalistin
Ina Hiester, Freie Journalistin für Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen
Katarina Heidrich, Redakteurin
Corinna Hägele, ACT (Art Climate Taskforce)
Lena Knote und Daniela Moroz, Presseteam der Parents for Future Germany
Jens Wellendorf, Coach und Berater

*Für alle anderen Interessierten ohne journalistischen Hintergrund wird es eine Folgeveranstaltung geben.

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Gbovnf Sevax
teilt etwas mit · vor mehr als 4 Jahren

Triodos Dialog 21

Kurz vorneweg: Heute schreibe ich einen Post in Firmen-Sache (ich arbeite bei der Triodos Bank) daher ist es "Werbung", auch wenn alles natürlich kostenfrei und unverbindlich ist.

Dieses Jahr findet der Triodos Dialog 21 als reines Online-Event statt zu dem ich euch herzlich einlade. Vom 8. - 12. Juni habt ihr jeden Abend um 19:30 Uhr die Möglichkeit, mehr über die Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft, nachhaltige Investments, die Finanzwelt der Frauen und natürlich Impact Banking zu erfahren. Und erlebt an praktischen Beispielen, wie Geld positiv wirken kann.

Neben diesen "harten" Themen kommen auch Kultur und Achtsamkeit nicht zu kurz: Es gibt Live-Musik und einen inspirierenden Film zu Biodiversität. Als Ausklang haben wir gemeinsame Yoga-Sessions mit unserer hauseigenen Yoga-Lehrerin vorbereitet.

Falls ihr Interesse habt, freue ich mich, wenn ihr mal vorbei schaut: www.triodos.de/td21

Triodos Dialog 21

Beschreibung

Wnaavx Xnvfre · vor mehr als 4 Jahren

Danke dir für die Info! Ich bin selbst überzeugter Triodos-Kunde, von daher nehme ich die "Werbung" gerne mit :)

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Wbunaan Reafg
teilt etwas mit · vor mehr als 4 Jahren

Ein Klick hilft uns sehr! Ab in die Transformation und die Kreativpiloten.

Wir bewerben und bei den Kreativpiloten. Ein Klick hilft sehr!

+ wir freuen uns über eure Unterstützung!!🤖🧑🏼‍🎤

Wir haben uns bei den Kultur- und Kreativpiloten beworben und freuen uns wie Bolle! Was ein schöner Preis 🥇 , der mega zu uns und unseren Ideen (Zukunft gestalten und Antworten finden auf das "Was will ich im Leben eigentlich machen?" suchen und finden) passt. Jetzt heißt es, Stimmen 🗣für #abindietransformation sammeln und da kommt ihr ins Spiel:

+ Klickt auf diesen Link:

https://lnkd.in/dEfKZa4, votet für uns.

+ Bestätigt eine Mail und ✅

+ für euch sind es Karmapunkte, für uns eine super tolle Möglichkeit am Programm teilzunehmen. 👣

Wenn euch weitere Förderprgramme einfallen, die zu uns passen, freue ich mich über eine Nachricht.

Uns sonst so?

+ Ein weiteres Teammitglied auf dem Transformationsschiff: unsere #socialmedia 👩🏼‍💻 Beauftragte heißt Miri, wir werkeln zusammen und freuen uns, dass sich unsere Wege wieder kreuzen. Wir kennen Miri bereits von SIRPLUS - We're hiring!. Damals machte Miri ein FÖJ bei mir in der Bildung.

🌏 Raphael Fellmer (he/him), danke, dass du uns zusamengebracht hast. Unser Sirplus-Spirit-Werkelmodus ist wieder auf 100 %!

@katharinaschüßler

#karmapunkte #abindietransformation #kreativpiloten #zukunftgestalten #Onlinekurs #Jugendliche #zukunftderarbeit #Berufsorientierung #neuemitarbeiterin #digitalisierung #Bildung #Pilotenderzukunft #waswillichwerden #nachdemabi #fördergelder #preisgelder #nachhaltigkeit #berufevonmorgen #selbständigkeit #transformationsworkshops #coaching #changemaker #neueideen #rausausderkrise #zukunft #change #transformation #transformation #innovation #innovation

Stimme ab für dein Favoritenprojekt - Kreativpiloten 2021

https://lnkd.in/dEfKZa4

Qnavryn Znue · vor mehr als 4 Jahren

✔   Viel Erfolg!

Unaan Fgrvateäore · vor mehr als 4 Jahren

Mein Vote habt ihr 

Wbunaan Reafg · vor mehr als 4 Jahren

Danke euch!!!

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Znevn Puvnevryyb
teilt etwas mit · vor mehr als 4 Jahren

Mit Kunst zum Ziel

Kreativschaffende wurden lange belächelt und unterschätzt. Dabei verfügen sie über wichtige Skills, die allesamt mit ihrer künstlerischen Denkweise zusammenhängen. Seit längerem beschäftige ich mich mit künstlerischem Denken - und je mehr ich das tue, desto klarer wird mir, dass damit Fertigkeiten verbunden sind, die vielen Führungskräften aus der Wirtschaft fehlen. Künstler:innen denken iterativ, ergebnisoffen und kreativ. Sie sind oftmals unglaublich flexibel und kommen erstaunlich gut mit Ungewissheit klar - das macht sie krisenfest. Spätestens an dieser Stelle sollte es bei vielen klingeln. 

Was wir also benötigen ist ein Paradigmenwechsel. Seit 2011 arbeite ich als freischaffende darstellende Künstlerin. Mein Steckenpferd ist die Bühnenkunst. Ein toller, aber auch harter Beruf - welcher mit vielerlei Vorurteilen & konservativen Vorstellungen verbunden ist. Schade. Statt Künstler:innen zu belächeln und sich zu fragen, ob man davon denn leben kann, könnte man das Potential erkennen und branchenübergreifend davon lernen und profitieren. 

Dieses Umdenken kommt langsam. Denn durch die Krise des letzten Jahres ist vielen bewusst geworden, dass man mit Planbarkeit und festen Strukturen eben nicht alles bewältigen kann - der Blick geht also Richtung Kunst & Kultur mit ihrem Ideenreichtum. 

Als Kunstmentorin, Künstlerin & Künstlerseele kann ich mir nur wünschen, dass möglichst Viele sich diesbezüglich öffnen und Kreativschaffende damit eine Chance haben ihren Weg in interdisziplinäre Zusammenarbeiten zu finden. 

Wer sich näher mit mir zu dem Thema austauschen möchte ist herzlich eingeladen dies hier unter dem Beitrag zu tun oder mir eine PN zu senden. 

Treevg Fpuhfgre · vor mehr als 4 Jahren

Eine Bekannte von mir ist jahrelang mit einem Puppentheater durch Deutschland getourt. (Jetzt macht sie Buchhaltung und Organisation für Vereine.) Sie meinte mal, die Reichen unterhalten sich die ganze Zeit über Kunst, die Künstler die ganze Zeit über Geld. =)

Ich finde es großartig, dass du künstlerisches Denken als "ergebnisoffen" beschreibst. Da sehe ich auch den Haken mit der traditionellen Wirtschaft, die halt durch ein Wachstumsparadigma getrübt ist. Deswegen rennt man mit ergebnisoffenem Denken nicht unbedingt offene Türen ein.

Als Webdesigner bin ich mir schon bewusst, dass meine Arbeit oft ein vordefiniertes Ziel verfolgt und bestimmte Metriken in den Vordergrund stellt. Das ist anders als die freien Künste, die prinzipiell vollkommen zweckfrei experimentieren dürfen. Aber diese beiden Herangehensweisen darf ich in meiner Arbeit ausbalancieren und das erlebe ich schon als etwas extrem Bereicherndes. Für mich persönlich und für das Ergebnis. =) 

Findest du dich da wieder Maria?

Znevn Puvnevryyb · vor mehr als 4 Jahren

Gerrit Schuster Absolut! Das Zitat deiner Bekannten ist böse 😋 Ich verstehe sehr gut wie das gemeint ist und oftmals erweckt es auch den Anschein - die Klischees kommen ja nicht von ungefähr. Nichtsdestotrotz ist das auch Einstellungssache: gewisse Dinge muss man auch als Künstler:in irgendwann lernen und dazu gehört auch eine ordentliche wirtschaftliche Basis. Das bringe ich z.B. bei meinen Mentees oft in Einklang - da spielen auch der eigene Selbstwert mit rein. (Mehr dazu in meiner Nachricht) 

Bzgl. experimentieren & bereichernd: ja! 

Treevg Fpuhfgre · vor mehr als 4 Jahren

Sabine Harnau: "Wir brauchen Zukunftskunst" - Kennt ihr euch?

Fnovar Uneanh · vor mehr als 4 Jahren

Ja, wir sind seit letzter Woche vernetzt :-) Mein Zitat kommt übrigens vom Wuppertal Institut. Maria Chiariello , eine unserer Kundinnen hat eine Art Business School für Künstler*innen ins Leben gerufen. Sag Bescheid, wenn dich das interessiert — dann vernetze ich euch (per E-Mail).

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Puvnen Znlre
teilt etwas mit · vor mehr als 4 Jahren

Wir transformieren die Wirtschaft - gemeinsam 🌱

Wer uns persönlich kennt, weiß, dass wir alle gerne organisieren, planen, reden und analysieren. Ab und zu brauchen wir einen Anstoß, unsere Ideen, Ziele und Visionen auch wirklich in die Tat umzusetzen. Getreu dem Motto: Einfach mal machen. Deswegen haben wir Seedlings bei "Kultur- und Kreativpiloten Deutschland" angemeldet. In einer Nacht- und Nebelaktion haben wir unsere Bewerbung geschrieben. Jetzt kann im Voting für uns abgestimmt werden. Es läuft noch bis 1. August. Helft ihr uns, bis dahin genügend Votes zu sammeln?

Stimme hier für seedlings ab: https://events.kultur-kreativpiloten.de/voting/?projekt_name=seedlings 

und du bekommst eine E-Mail um die Stimme zu bestätigen.


Wir freuen uns über eure Unterstützung. 

Ebznan Fpunvyr · vor mehr als 4 Jahren

Wie soll die Wirtschaft nach der Transformation aussehen? Ist das einheitlich und  klar? Für mich wäre sie zirkular und möglichst Cradle to Cradle. Unternehmensform: Genossenschaften

Rechtsanwälte und Notare fände ich noch wünschenswert für z.B. Satzungen, Allgemeine Geschäftsbedingungen, Kämpfen für Menscherechte, Soziales, neue Gesetze...

Ebznan Fpunvyr · vor mehr als 4 Jahren

Hi Chiara,

"multifaktoriell" ist eines meiner Lieblingsworte. Ich denke, die wenigsten Unternehmen ändern etwas aus Einsicht sondern mehr aus einer Notwendigkeit heraus um beispielsweise marktfähig zu bleiben.

Von daher wäre mein Ansatz, Startup-Förderung von Unternehmen die nach dem Prinzip "Cradle to Cradle" und Zirkulärwirtschaft arbeiten.

Ferner habe ich eine wohl größenwahnsinnige Idee, von der ein Teil eine modifizierte Wiki wäre, die dem kostenlosen oder kostenpflichtigem Wissenstransfer dient.

Dh. simpel ausgedrückt, meiner Meinung nach muss das Rad nicht stets neu erfunden werden. Sondern beispielsweise Erfinder:innen und Unternehmen können beispielsweise ihre Forschungsergebnisse in die Wiki wahlweise zur freien Verfügung / auf Spendenbasis oder gegen Gebühr einstellen. Zusätzlich können sie vorab noch festlegen, wer ihre Ergebnisse / ihr Wissen nutzen darf und wer nicht.

Beispielsweise ein Unternehmen das kompostierbare Windeln herstellt, möchte nicht, dass ein Konkurrenzunternehmen die Ergebnisse übernimmt und die Windeln dann kostengünstiger in z.B. China produzieren lässt oder sie mit einem Chip versieht, das ein Signal aussendet oder eine SMS schickt, wenn die Windeln (für Kinder oder Erwachsene) vloll sind. Doch das Unternehmen hat nichts dagegen, nutzen das Wissen andere Unternehmen wie z.B. für Bekleidung, Möbel, Baustoffe oder was auch immer.

So könnten meines Erachtens Ressourcen gespart werden (Zeit, Geld) und innovative Menschen / Unternehmen könnten sich gegenseitig inspirieren.

Wenn jemand hier was machen möchte, ich hätte da noch ein paar Ideen.

Ein weiteres Puzzleteil wäre für mich eine Art Ökosystem in dem solche Unternehmen zusammen kooperieren, B2B und B2C, gemeinsam Ressourcen nutzen, Co-Marketing und gemeinsamen Vertrieb machen.

Aktuell bin ich jedoch noch im Krankenhaus und anschließend muss ich erstmal wieder Energie tanken. Doch dann...

Puvnen Znlre · vor mehr als 4 Jahren

Tolle Ideen :) Wir sind auch der Meinung, dass das Rad nicht immer neu erfunden werden muss, sondern, dass Unternehmen befähigt werden müssen, bestehende Lösungen anzuwenden und gemeinsam an der Transformation zu arbeiten. Innovative Lösungsansätze können dabei wunderbar unterstützen, aber wir wollen nicht warten bis es DIE Lösung gibt (die es pauschal sowieso nicht geben wird), sondern wollen in die Umsetzung kommen. Die Klimakrise wartet nicht. Melde dich gerne bei uns, wenn du dich wieder fit fühlst.

Puvnen Znlre · vor mehr als 4 Jahren

Das sind doch tolle Ansätze! Wir arbeiten vor allem an der ökologischen Transformation - Nachhaltigkeit in den Unternehmen verankert, da spielt natürlich Cradle to Cradle eine wichtige Rolle. Es ist ein Prozess, Unternehmen müssen Verantwortung übernehmen und schrittweise nachhaltiger agieren. Ich stimme dir total zu, dass es noch ganz viele weitere Aspekte gibt, an denen man ansetzen muss. Es ist eine ganzheitliche Transformation, deswegen ist es auch so wichtig, dass wir gemeinsam an dieser Veränderung arbeiten. Wir sind auch immer offen für Austausch und Kooperationen. :)

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Senamvfxn Xöccr
teilt etwas mit · vor fast 4 Jahren

Aus der Werkstatt [ KW06 ]

Die Themen der Woche: Fleißarbeiten am Webportal. Aufholen im Bloggen. ArtSocial22  –Kunst-und-Kultur-Festival zu Nachhaltigkeit. Guided Reading Guild "Unsere Welt neu denken" (Maja Göpel). Abendspaziergänge.

https://madiko.com/zeitmaschine/blog/aus-der-werkstatt/2022/programmieren-aufholen-im-blog-artsocial22-guidedreadingguild-unsere-welt-neu-denken-abendspaziergaenge/

Programmieren. Aufholen im Blog. ArtSocial22. GuidedReadingGui...

Aus der Werkstatt von madiko. Lebens- & Arbeitswelten mit Zukunft.

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Senamvfxn Xöccr
teilt etwas mit · vor fast 4 Jahren

ArtSocial22 – Krea-thon + Kunst-Festival 2022

Liebe Community, ist Geiz wirklich so geil? Hochmut und Macht, Raffgier und Heuchelei scheinen unseren Alltag zu bestimmen. Ängste, Hass, Neid und Gleichgültigkeit prägen unser (Arbeits)Leben. Das wollen wir ändern!

Von der zerstörerischen Kraft in die positive, kreative Gestaltungskraft – das ist die Grundmotivation, mit der die #ArtSocial22 von einem engagierten Team organisiert wird. Dem schlossen wir, die Bewegung und Kooperative EnjoyWork uns an.

Am Freitag ab 14 Uhr findet online der Auftakt statt. Das Programm ist Inspiration und Information gepaart mit einer bunten Mischung an Impulsen aus allen Sphären der Gesellschaft, der Kunst und Kultur.

Die Beiträge der Bewegung und Kooperative EnjoyWork findet Ihr hier: https://arbeitswelten-lebenswelten.com/artsocial22

Schaut vorbei und gestaltet mit! Das Transformationsfestival ArtSocial22 wird ein toller Aktionsmonat zu den größten Herausforderungen unserer Zeit. Wir freuen uns auf Euch!

#ArtSocial22

#ArtSocial22 ist Krea-thon mit Artfestival  Transformation durch Kreativität! Mach aus einem Makel mithilfe von Kunst eine Tugend!

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Sryvk Oeöpxre
teilt etwas mit · vor mehr als 3 Jahren

Vortrag zu Ästehtik und Nachhaltigkeit von Adrienne Goehler an der HfG Offenbach 8.Juni 18:00 Uhr

Am Mittwoch, 8. Juni um 18:00 Uhr wird Adrienne Goehler (Kuratorin,Publizistin) über Ästhetik + Nachhaltigkeit sprechen und über die Rolle von Kunst und Gestaltung, um eine Gesellschaft nachhaltig auszurichten.  Im Anschluss Essen auf dem Schlossplatz/in der rechten Kapelle. https://www.fonds-aesthetik-und-nachhaltigkeit.de 

Adrienne Goehler ist diplomierte Psychologin, ehemalige Präsidentin der Hochschule für bildende Künste in Hamburg, war Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Berlin und Kuratorin des Hauptstadtkulturfonds. Sie lebt und arbeitet als Publizistin und Kuratorin in Berlin. Sie hat gemeinsam mit Manuel Rivera vom Potsdamer Institut für Nachhaltigkeitsforschung (IASS) einen Entwurf für einen Fonds Ästhetik und Nachhaltigkeit (FÄN) vorgelegt, der die Zusammenarbeit von Kunst und Wissenschaft längerfristig fördern soll. 


http://mensavonmorgen.de 
Ort:  HfG Offenbach, Schlossstraße 31 rechte Kapelle im Isenburger Schloss

https://www.fonds-aesthetik-und-nachhaltigkeit.deAdrienne

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