Wissensaustausch
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Suche Unternehmen für Pilotprojekt eines Bottom-up-Appoaches für gelebte Nachhaltigkeit
Unternehmen transformieren, Mitarbeiter aktivieren und Nachhaltigkeit von innen heraus gestalten. Gemeinsam für eine nachhaltige Zukunft!
„Be
the Change“ zielt darauf ab, durch gezielte Workshops und eine
aktiv gelebte Unternehmenskultur die Mitarbeitenden in den Mittelpunkt
der Veränderung zu stellen.
Dieses Nachhaltigkeitskonzept wurde von Jan Störkel im Rahmen eines Studienprojekts an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) entwickelt und der Prozess wird für 6-9 Monate von ihm geleitet und begleitet.
Der Ansatz umfasst drei Schritte:
#Sensibilisierung der Mitarbeitenden durch verschiedene Workshops
#Aktivierung zur Entwicklung konkreter Ideen und Maßnahmen
#Umsetzung dieser Maßnahmen zur Verankerung von Nachhaltigkeit
FRAGE: Kennt ihr Unternehmen oder Organisationen, die ihre Mitarbeitenden an Entscheidungen beteiligen und/oder mit Nachhaltigkeit starten möchten, aber noch nicht wissen wie genau?
Mehr Infos: https://www.prismaworkshops.de/bethechange
Be the Change – Gemeinsam für eine nachhaltige Zukunft. Unternehmen transformieren, Mitarbeiter aktivieren und Nachhaltigkeit von innen heraus gestalten.
Suche nach Expert:innen für Online Schulungen (Blockseminare): Nachhaltige Ernährung (Januar- März)
Liebe Community,
unser Projekt "Lebensmittel wertschätzen-Engagement stärken" beim foodsharing e.V., bildet Menschen aus, die als Multiplikator:innen für nachhaltige Ernährung, gesundes Leben und bewusstes Konsumverhalten wirken. Sie durchlaufen eine intensive Ausbildung in drei geplanten Blockseminaren (Januar-März). Ziel ist es, dass die Multis im Laufe der Zeit eigenständig live Workshops in 15 ausgewählten Bezirken durchführen und so ihr Wissen in die Breite tragen.
Wir suchen für unsere Online-Blockseminare noch Referent:innen. Die Zielgruppe sind 45 Multis aus ganz Deutschland. Bei den Teilnehmenden handelt es sich um foodsaver:innen und Betriebs- oder Bezirksverantwortliche aus dem Verein.
Solltet ihr in einem oder idealerweise mehreren Themen Expertise haben (siehe Anhang), meldet euch gerne direkt bei den Projektkoordinatorinnen Helena und Anna.
Wir haben auch die Möglichkeit Honorare zu zahlen aber natürlich nur begrenzt.
Danke für deine Unterstützung!
Herzliche Grüße
Sarah
Helena Theis ([email protected])
Anna Janik ([email protected])
Danke dir für den Tipp :) leider habe wir keinen Link. Aber hier ist der Link von der WeChange Plattform: https://wechange.de/group/forum/marketplace/suche-nach-expertinnen-fuer-online-schulunge/?v=3
Hallo Nicole :) danke für den Tipp mit dem WeChange Plattform, das ist eine prima Idee! Einen Link haben wir leider nicht. Ich schaue aber mal, ob ich einen erstellen kann. Liebe Grüße Sarah
Hey, Sarah, bei wechange einfach das PDF in der Nextcloud ablegen, einen öffentlichen Link erstellen und den dann im Forum und im Marktplatz auf der Plattform oder auch an anderen Stellen teilen. :)
Habt ihr zur Referent:innen-Suche auch einen Link? Werde es gern im Netzwerk Solawi teilen.
Und tragt es doch auch bei wechange.de ein...
🌱 Nachhaltige Mehrweg Take-Away-Gefäße gesucht 🌱
Als AK-Leiter Umwelt/ Nachhaltigkeit bei den Wirtschaftsjunioren suche ich nachhaltige Mehrweg Take-Away-Gefäße.
Ziel soll es sein, dass bei unseren monatlichen Treffen vom Catering am Ende möglichst nichts mehr weg geworfen werden muss.
Ich habe bereits ein paar Anbieter gefunden und bisher überzeugt mich das hier am meisten:
https://www.koziol-shop.de/Neuheiten/CONNECT-SEPAREE-1-5-Menueteller-mit-Deckel-1-5l.html
Grob gesagt wird das aus altem Fritten-Fett und Holzfaser-Resten in Deutschland hergestellt.
Kennt ihr weitere gute Alternativen? Vielleicht gibt es hier sogar ein paar Start-Ups die sich damit befassen?
Viele Grüße
Malte
Der ideale Teller für Take-Away-Gerichte. Mit SEPAREE werden Hauptgericht und Beilagen appetitlich voneinander getrennt.
Hi Malte,
es gibt auch Vytal oder Rebowl :)
Hallo Dirk,
danke für dein Feedback!
Die beiden Anbieter sind mir bekannt, aber so wie ich es verstanden habe, arbeiten beide mit einem Pfandsystem und sind eher für die Gastro gedacht. Wir haben ständig wechselnde Locations und Catering-Anbieter, daher ist der einmalige Kauf vermutlich die beste Option für uns. Falls du dazu andere Infos hast, lass es mich bitte wissen.
VG Malte
Wenn es Einweg sein muss: https://einweggeschirr-bio.de/magazin/kompostierbares-einweggeschirr-zertifikate
Persönlich finde ich Flaschen aus Algen toll. Kein Pfandsystem und kein unnötiges Zurückbringen. Toll wäre, wäre in den Flaschenböden auch noch unterschiedlicher Samen eingearbeitet. So könnte man die Flaschen(böden) in den Garten oder in einen Blumentopf einpflanzen und die Flaschen würden aufblühen können. https://netzfrauen.org/2016/09/23/46986/
Schade, dass Entwicklung-en immer so lange dauern.
Danke für die Links!
Unser Vorstand hat entschieden vor erst mit vorhandenen "Tupperdosen" zu arbeiten.
Aktuell kontaktiere ich diverse Catering-Firmen und frage nach nachhaltigen Catering-Angeboten. Bisher leider nur mit ernüchterndem Ergebnis :/
Definition Nachhaltigkeit
Wir Alle nutzen Begriffe, die wir jedoch teils gar sehr unterschiedlich verstehen.
Gerne erführe ich von Euch, wie definiert Ihr den Begriff Nachhaltigkeit?
Woran macht Ihr Nachhaltigkeit fest?
Wie wertet Ihr dabei die einzelnen Faktoren wie z.B. Ressourcenschonung, faire Löhne, Bio, Transportwege...
Beispiel: wie wertet Ihr verschiedene Faktoren im Kontext, z.B. Bioprodukte mit weiten Transportwegen?
Na ja, der Begriff ist ja sehr gut und eindeutig definiert, kommt aus dem 3-Säulen-Modell (Soziales, Wirtschaft, Ökologie) und ist lange und gut beschrieben. Leider benutzen vielen den Begriff wie es gerade gefällt und die aktuellen Projekte passt. Aber eigentlich ist es klar: https://de.wikipedia.org/wiki/Drei-Säulen-Modell_(Nachhaltigkeit)
Hi Sascha,
das Drei-Säulen_Modell ist mir bekannt, doch wir brauchen meiner Ansicht nach hier mehr verbindliche Klar- und Wahrheit.
Salve,
Romana
Hi Marvin,
genau darum geht es mir, um (D)ein Bauchgefühl, nach dem die allermeisten Menschen, gleich was sie denken bzw. zu wissen meinen, meiner Meinung nach auch Entscheidungen treffen.
Genau, das ist der Punkt. Alle Faktoren müssten einfließen um Nachhaltigkeit bewerten zu können. Doch wer kennt schon alle Faktoren? Vermutlich kennen die nicht mal immer alle UnternehmensmitarbeiterInnen geschweige denn alle (End-)Kunden.
Ich haderte mit mir hier ein paar Links zu posten, doch ich möchte niemanden be- oder abwerten. Beispielsweise erinnere ich ein Startup das Flüchtlinge in Lohn und Brot bringen möchte, bei denen die Flüchtlinge auf einem Foto von Plastiktellern aßen. Oder ein Sozialunternehmen hat ein ökologisches Produkt am Markt sehr erfolgreich etabliert, gleichwohl die MitarbeiterInnen den Mindestlohn nur erhalten....
Menschen die in dem Bereich Nachhaltigkeit tätig sind, haben in Kundengesprächen gleiche Argumentationen genannt bekommen wie auch ich in Privatgesprächen. Viele Menschen halten "nachhaltig" für Geldschneiderei bzw. reine PR. Die Angst dahinter ist leider nicht ganz von der Hand zu weisen. Begriffe wie "vegan", "bio", "nachhaltig"... sind Modeworte, doch gehen nicht selten auch Greenwashing bzw. Bluewashing mit einher. Ich denke, Vielen die gar nachhaltig sein wollen, ist nicht mal bewusst wie sehr oder wenig nachhaltig sie sind.
Wir brauchen meiner Meinung nach sehr viel mehr Transparenz und erst wenn wir Nachhaltigkeit nach unseren noch festzulegenden Kriterien und Gewichtungen strukturiert be-werten können, können wir auch beginnen zu innovieren um einerseits die Spreu vom Weizen besser zu trennen und andererseits Produkte, Dienstleistungen, Unternehmen möglichst zu 100 % nachhaltig zu machen.
Ich wünsche mir u.a. einen Nachhaltigkeitsradar der im realen Leben als Produktaufkleber Menschen schnell erkennen lässt, in welchen Bereichen ein Produkt wie sehr nachhaltig ist. Dazu gibt es einen Durchschnitts- bzw. Gesamtwert.
Im Internet wünsche ich mir eine Plattform für nachhaltige Unternehmen. Hier können diese Dokumente hochladen und ihre Nachhaltigkeit(sentwicklung) dokumentieren.
Konnte ich mich verständlich ausdrücken?
Ciao,
Romana
Hallo Romana,
Ich schreibe dir mein Bauchgefühl ohne lange Recherche.
Für mich bedeutet Nachhaltigkeit, dass ein heutiger Vorteil nicht auf Kosten der Zukunft gehen darf.
Das die Summe aller Faktoren mit in Entscheidungsfindungen einfließen müssen. Zum Beispiel müsste man beim Verpackungsdesign den kompletten Rohstoffzyklus denken und nicht mit einer Deponie als Lösung zufrieden sein.
Lösungen müssen in Kreisläufen funktionieren können und dürfen dabei nicht Krisenverschärfend wirken. Weder soziale Krisen, noch ökologische, noch sonst irgendwelche Krisen.
Nachhaltigkeit bedeutet für mich heraus zu finden was zukunftsfähig ist und das dann auch umzusetzen. Natürlich müssen wir uns als gesellschaft erstmal darauf einigen wie unsere Zukunft werden soll. Ich wäre damit Einverstanden die Werte aus den Menschrechten, dem Grudgesetz und dem Umweltschutz abzuleiten.
Das sind meine 5 Cent zum Thema.
Lieben Gruß Marvin
Hallo zusammen,
möchte nochmal gezielt auf meine Frage einzugehen versuchen.
Es braucht meines Erachtens einfache
Strukturen mit Hilfe der, gleich wie gebildet Menschen sind,
Bewertungen für Nachhaltigkeit klar abgeben als auch erkennen können.
Welche subjektiven (arithmetisches Mittel) und objektiven Kriterien und Gewichtungen gibt
es beim Thema Nachhaltigkeit und wie können wir diese transparent
machen?
Es macht viel aus, wie wir Dinge
benennen, sie gewichten und folglich bewerten. Banales Beispiel: Wasser
ist Wasser, doch es ist ein Unterschied ob es kalt, lauwarm, warm, heiß
oder gefroren bzw. gasförmig ist. Je nachdem ist dies in der Wirkung
postiv, neutral oder negativ.
Ein Zitat von Henry Ford: „Wenn ich die
Menschen gefragt hätte, was sie wollen, hätten sie gesagt
schnellere Pferde.“
Will nun ein Mensch - um in diesem Bild zu bleiben - sein Arbeits- und Reitpferd nicht ausnutzen, so kann er beispielsweise weniger oder gar nicht mehr reiten, mehr zu Fuß gehen, selbst mehr zum Gepäckträger werden und allgemein mehr verzichten. Doch wem nutzt der Verzicht, insbesondere wenn er nicht von Herzen kommt? Die meisten Menschen mögen nicht auf Reichtum und Vielfalt verzichten bzw. hätten ihn überhaupt gar gerne. Und die Wirtschaft und Politik will das auch nicht.
Statt das Pferd möglichst wenig oder gar nicht mehr zu benutzen, wäre meines Erachtens eine andere Fragestellung zielführender, und zwar, wer erfindet ein mit regenerativen Energien betriebenes Auto?
Wie könnte das konkret aussehen? Statt Waren von A nach B um den Globus zu transportieren, wäre ein Ansatz, die Welt zu uns nach Hause zu holen, was wir virtuell mit dem Internet bereits machen. Dies schrieb ich schon in einer anderen Antwort, z.B. Vertical Gardening bei Supermärkten oder Bauern (alternativ zum Bauernsterben), Kudufleisch, sprich mehr Abwechslung und auch gesünderes Fleisch...
Das zu entwickeln braucht Zeit und erstmal Mut, doch wenn wir die Wirtschaft und unsere Arbeitswelt umbauen würden, könnte das zu einer gesünderen und nachhaltigeren Welt meines Erachtens viel beitragen.
Teils kenne ich es, dass Menschen
davon sprechen und schreiben, man müsse faire Löhne bezahlen, gesund
leben, auf Dies und Das verzichten... in der Theorie sind wir alle großartig. Doch sehr viele Leute
kaufen dann doch anders als sie reden, teils nicht mal bewusst. Da gelten jedenfalls auf einmal ganz
andere Kriterien. Ich wünsche mir nachhaltigen Konsum ohne Verzicht.
Am Anfang jedoch stehen für mich das Ausarbeiten von objektiven und subjektiven Kriterien, was für uns Menschen jeweils Nachhaltigkeit ist. Dann können wir zielgerichteter und effizienter beginnen allein bishin zu in interdisziplinären Teams an Nachhaltigkeit und anderen Themen zu arbeiten.
Wie ist Eure Meinung dazu? Bin ich auf'm falschen Dampfer?...
Salve,
Romana
Büromaterial: Wertekonformer & nachhaltiger Einkauf
Hat jemand eine Quelle für den Einkauf von herkömmlichen sowie besonders nachhaltigen Büromaterialien (Korrekturflüssigkeit, Druckerpapier, Schreibwaren allgemein, etc.) mit Versand innerhalb Deutschlands oder alternativ aus dem Rhein-Main-Gebiet parat, die idealerweise auch noch FLINTA- oder inhaberinnengeführt ist? :)
Hintergrund: Terminkalender & Projektarbeitsbücher für 2024 von Ein Guter Verlag kamen heute an, daher dieser Impuls meinen/unseren Einkauf zukünftig noch passender zu gestalten. Wertekonforme Quellen für (Fach-)Literatur, Assistenz der Geschäftsführung und einiges mehr sind bereits vorhanden, aber ich strebe natürlich 100 % nachhaltiger Beschaffung an.
Hier kann ich Memo.de empfehlen. LG Barbara von Help2007 Dortmund
Wertekonforme Unterstützung bekommt man durch Henriette Schwarzer & Team! 🤗
Links zu meinen/unseren Quellen für wertekonformen Einkauf von (Fach-)Literatur:
https://www.frauenbuchladen-xanthippe.de/
https://frauenbuchladen.buchkatalog.de/
Empfehlenswerte inhaberinnengeführte Papeterie in Frankfurt am Main mit leider aus Platzgründen beschränktem Sortiment und Fokus mehr auf privaten denn geschäftlichen Bedürfnissen:
Verbraucherumfrage zum nachhaltigen Konsum
Liebe Reflectas!
Mit goodsforimpact.com entwerfe ich gerade eine Suchmaschine für nachhaltige Produkte und Services anhand der 17SGDs!
Dazu habe ich eine Verbraucherumfrage erstellt und würde mich sehr freuen, wenn ihr daran teilnehmen würdet! Vielen Dank & liebe Grüße aus Hamburg!
goodsforimpact: Consumer Survey
To tackle the global challenges of the 21st century, nothing less than a worldwide Ministry of Impact is needed!
Erledigt, liebe Christiana.
Danke für eure Diskussion!
Ich denke, es geht vor allem um ein BEWUSST-werden darüber, wie ich konsumiere. Und dass ich mit jedem Kauf etwas unterstütze - und dabei etwas anders nicht. Und gleichzeitig über die Situation der Menschen, die an der Produktion beteiligt sind, die Abfallprodukte, die dabei entstehen etc.
Für mich ist es nicht das Produkt, sondern die "Idee" des Produkts und was sie auslöst, die nachhaltig ist.
Vielen Dank & liebe Grüße! :)
Vorschlag zur Organisation einer Ausstellung für pflanzliche Lederalternativen und nachhaltige Mode in Frankfurt
Hi liebe Leute,
ich möchte eine Expo organisieren, um pflanzliches Leder und dessen Produkte in der Mode Branche auszustellen. Wer hat Typs für Kontakte, Zusammenarbeit, Marketing, usw, oder möchte auch ausstellen.
Als Name habe ich mir gedacht Expo Veganova.
Ich freue mich auf eure Rückmeldungen und Ratschläge.
Lg.
Zulma
Warum sollte ein Unternehmen überhaupt nachhaltig werden? Es läuft doch auch so.
Spreche ich mit einem Marktforscher*, ist das Thema Nachhaltigkeit im ganzheitlichen Sinn (ich denke hierbei an die SDGs) bei Konsumentinnen und Konsumenten irrelevant.
Es reiche ein erfülltes Ziel für nachhaltige Entwicklung aus, um einen Kaufanreiz zu bieten. Überfrachte ich die Botschaft jedoch mit zu viel anderem, hänge ich die Kunden und den Kunden ab und verliere diese.
So ist es zum Beispiel mit Ökostrom. Hauptsache der ist zertifiziert - und zwar irgendwie. Das reicht schon für das gute Gefühl der Kundin und des Kunden. Dann ist es leider sogar egal, dass mittlerweile zwei Kühlschränke im Haushalt betrieben werden und auf dem Balkon der elektrische Heizstrahler an kühlen Sommerabenden wohlige wärme spendet. Ist ja Ökostrom.
Für das Unternehmen und die Kundinnen und Kundinnen ist also alles in Ordnung. Wozu sollte das Unternehmen dennoch um die SDGs im Ganzen kümmern und daran arbeiten diese auch zu erreichen?
Nachhaltigkeit im ganzheitlichen Ansatz ist unsexy und schwer zu vermitteln so das Fazit.
Ich freue mich darauf auf Eure Gedanken dazu zu hören!
* Das ist eine reale Situation gewesen und in diesem Fall mit einem männlichen Marktforscher. Daher habe ich keine weibliche Bezeichnung verwendet.
Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass man mit Nachhaltigkeit sehr viel Geld sparen kann. Ich spare privat € 582 im Monat weil ich nachhaltiger lebe. Die Prinzipien mit den ich das mache, funktionieren sicherlich bei Unternehmen auch was einen Wettbewerbsvorteil bringen würde. Wenn das nicht attraktiv ist für Unternehmen ...
Meiner Wahrnehmung nach fühlen sich die meisten Menschen mit dem Begriff Nachhaltigkeit überfordert, da es sehr viele unterschiedliche Meinungen / Sichtweisen darüber gibt, was nachhaltig tatsächlich ist und was nicht. Z.B. wie nachhaltig sind Avocados aus Mexiko?
Greenwashing und Bluewashing machen das Ganze nicht leichter. Im Gegenteil. Häufig meinen Menschen, Nachhaltigkeit ist nur reine PR bzw. Geldschneiderei.
Und das mit den Zertifikaten, Labels, Etiketten(schwindel)... ist dasselbe in Grün. Nur ein kleiner Teil der Menschen arbeitet sich durch den ganzen Zertifikats-Dschungel durch. Und selbst das ist kein Garant, denn es können sich Qualitätsstandards auch jederzeit wieder verändern.
Nachhaltigkeit sollte man meines Erachtens nicht als Wettbewerbsvorteil sehen sondern sie als Haltung leben. Es besteht auf der Welt eine Notwendigkeit von Nachhaltigkeit zum Überleben. Doch wer, was, wieviel, wann, wo... macht... alle können und sollen was beitragen.
Meine Idee dazu sieht so aus:
Menschen geben in einen Radar ein, wieviel Prozent ein Unternehmen, ein Produkt, eine Dienstleistung, ein Mensch, in von ihnen selbst zu definierenden Bereichen nachhaltig ist, z.B. Regionalität, Saissonal, Biologisch, nicht genmanipuliert, keine Lebensmittelverschwendung (Tafel...) usw. usf. Alle Kriterien können eingesehen werden, optional können sie thematisch kategorisiert werden, um Doppelungen bestmöglich zu vermeiden. Desweiteren könnte ein redaktionelles Team Doppelungen aufspüren bzw. nachfragen, ob Kriterien nicht identisch sind. Doch ich bin davon überzeugt, soviele unterschiedliche Kriterien wird es nicht geben. Auch muss erst ein Bewußtsein in der Bevölkerung dafür geschaffen werden, dass Nachhaltigkei tsich an vielen Punkten festmachen lässt.
Andere Leser:innen bzw. Nutzer:innen sehen die Kriterien und können sich inspirieren lassen bzw. Kriterien integrieren, an die sie selbst bislang nicht gedacht hatten. So kann dann jeder Mensch nach persönlichen Präferenzen entscheiden, ob angesichts der Crowdmeinung, ein z.B. Produkt für ihn - und wie sehr - nachhaltig ist, z.B. Biozwiebeln aus Australien nach Deutschland eingeflogen.
So sieht jeder Radar unterschiedlich aus. Doch man kann für jedes Produkt, jedes Unternehmen, jede Dienstleistung daraufhin das arithmetische Mittel berechnen.
So könnte je Produkt, Dienstleistung, Unternehmen, Mensch ein ganz individueller Fußabdruck entstehen, der exakt die Meinung der Begutachter:innen wiedersiegelt.
Überdies denke ich, dass im Laufe der Zeit auch unsere Kenntnisse bzw. Werte sich verändern und schon stimmt der Fußabdruck nicht mehr. Also, Fußabdrücke brauchen meines Erachtens mehr Dynamik in der Beurteilung.
Interessant wäre für mich, was sich daraus entwickeln könnte, z.B. wie einerseits auf Dinge wie Zwiebeln, Avocados nicht zu verzichten und dennoch einen ökologischen Fußabdruck zu haben, der in Ordnung ist? Was könnten mögliche Lösungen sein? Transport komplett grün machen? Mittels regenerativer Energien (exotische) Früchte vor Ort anbauen?
Verzicht wird sich nur sehr sehr schwer durchsetzen lassen. Das würde nur durch gesetzliche Verordnungen (temporär) funktionieren. Und die Regierungen haben ja Interesse am Export, an der Wirtschaft. Die würden da am Wenigsten mitmachen.
Hier mehr zu forschen und zu experimentieren würde meines Erachtens sehr lohnen, z.B. Gewächsfarmen in denen die Temperaturen immer über dem Nullpunkt gehalten werden, sodass beispielsweise Avocadobäume gut gedeihen können. Letztendlich wird wohl für viele Jahre noch der Preis entscheidend sein. Kommt es den Verkäufern günstiger die Produkte vor Ort zu züchten oder möglichst umweltfreundlich z.B. durch eSchiffe und eFlugzeuge zu transportieren?!
Meine spontanen Gedanken dazu
Aus unternehmerisch rationaler Perspektive
Eine Zielgruppenverschiebung hinzu stärker nachhaltig orientierten Kund*innen soweit wie möglich voranbringen, heißt einen anderen Kundenstamm bedienen. Sofern dies nicht weiter möglich ist, weil dieser zu klein ist oder nicht existiert, lässt sich auf Angebotsseite nicht viel machen. Dann muss Nachfrage geschaffen werden, bspw. durch Branding (vgl. Patagonia). Wenn auch das an die Grenze der Umsetzbarkeit gerät, bedarf es übergeordneter Strukturen, die weitere Anreize etablieren. Entweder durch Staat, Zivilgesellschaft, aber auch durch Unternehmen selbst. Ein Unternehmen kann sich z.B. für striktere Zertifizierungen, nachhaltige Bildung, Unternehmenskooperationen etc. einsetzen. Also anders gesagt, statt auf der Micro-Ebene zu agieren, die Rahmenbedingungen auf der Meso-/Makro-Ebene im Markt so verändern, dass Nachfrage und damit ein Wettbewerbsvorteil entsteht.
Also ethischer Perspektive
Alles tun, solange es den Bestand des Unternehmens nicht gefährdet.
Nachhaltigkeit für KMUs
Für ein Projekt sammle ich Probleme von KMUs auf ihrem Weg zu mehr (ökologische) Nachhaltigkeit im Unternehmen. Was fehlt eurer Meinung noch um es KMUs zu vereinfachen nachhaltiger zu agieren? Wie können diese in die Umsetzung kommen und ihre Ziele erreichen? Und welche Parameter fändet ihr besonders interessant um Nachhaltigkeit ganzheitlich zu betrachten - CO2 ist nur ein Faktor von vielen. Wie macht ihr Nachhaltigkeit für euch messbar oder welches Thema hat hier besonders hohe Relevanz?
Ich freue mich sehr über eine Diskussion über dieses wichtige Thema, dass denke ich viele von uns sehr bewegt.
Wo finde ich eine:n Booking-Agent:in oder ein Management für mich als Peoplefotografen mit Schwerpunkt Nachhaltigkeit?
Ich möchte wachsen und würde gerne noch größere Projekte und für größere, nachhaltige Unternehmen fotografieren. Da ich als Solo-Selbstständiger nicht hinterherkomme oder mir die Skills fehlen, suche daher eine:n Agent:in oder ein Künstlermanagement, die meine Arbeit bei passenden Kund:innen bewerben und unterbringen können.
Empfehlungen für nachhaltiges Geschirr gesucht
Liebe alle,
für eine Stiftung soll neues Geschirr angeschafft werden, optimalerweise nachhaltiges. Habt ihr Empfehlungen?
Berufliche Perspektiven für CSR- und Klimaschutz-Engagierte
Hallo liebes Netzwerk,
ich würde euch gern um eure Meinung zur aktuellen beruflichen Situation für Engagierte im Bereich Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Mobilität bitten. In der aktuellen gesellschaftlichen und politischen Stimmung scheint Klimaschutz und Nachhaltigkeit gerade ja nicht so sehr im Fokus zu stehen. Zudem haben Kommunen und Unternehmen mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu kämpfen. Wie sollten sich Engagierte diesbezüglich aufstellen? Was würdet ihr Menschen auf Jobsuche empfehlen?
(PS: mich betrifft es auch persönlich)
Ich freue mich auf Eure Tipps und Meinungen. Viele Grüße, Melanie
Liebe Melanie, die Zeiten sind in der Tat schwierig. Und da ist es immer wieder einer Herausforderung seine eigene Position im Ganzen klar zu haben und auch im Sinne des großen Ganzen und vor allem auch der nächsten Generationen handeln zu können. Im Kleinen wie im Großen und vor allem miteinander.
Ich hätte da als Empfehlung die Auseinandersetzung mit der Kulturtechnik Kontexten. Ich bin seit 12 Jahren mit ihr unterwegs und finde, sie hat mein Leben sehr bereichert - eben auch um sich als selbstwirksam und handlungsfähig erleben und die Resilienz gegenüber den Entwicklungen in der Welt zu stärken. Vielleicht magst du mal einen Blick auf kontexten.org werfen.
Ganz liebe Grüße aus Wien & alles Gute bei den nächsten Schritten!
Günter
Liebe Melanie,
einfach ist es heutzutage nicht, einen Berufspfad zu finden. Viele Fragen stellen sich in der Transformation neu.
Kommunal wird auch immer wieder Neues im Rahmen der Klimaanpassung und/ oder für einen beschlosssenen Klimaplan gewagt. Würzburg bekam gerade einen grünen Bürgermeister. Hier in Bonn arbeitet die Stadt an der Umsetzung eines Klimaplans.
Auch Mobilitätsdiensleister könnten für Dich vielleicht interessant sein.
In meinem schwierigsten Berufsfeld, der Planung und Entwicklung von Agroforstsystemen zeigt sich, daß auch etablierte Kleinunternehmen immer wieder neue Möglichkeiten der Kundensuche, Dienstleistung, Kooperation und Finanzierung suchen. Manchmal muss ein Ort oder eine Region ja auch erst für ein neues Projekt reif werden. Das braucht Netzwerkarbeit, Zusammenarbeit mit Verbänden und anderen Organisationen und einen Überblick über staatliche und private Fördermöglichkeiten. Einige ganz unterschiedliche Agroforstsysteme wurden in den letzten Jahren in Deutschland gepflanzt. Mit Pflege wird sich in den nächsten Jahren zeigen, was nachahmenswert ist. An Fläche ist es weniger als politisch gewünscht oder viin den Akteuren erhofft. Aber Verordnungen alleine ändern die Landwirtschaft nicht, es braucht gangbare Wege und Menschen, die die Veränderung anschieben.
Wir wissen nicht, wie die Welt in zehn Jahren aussehen wird. Das hätte in den 80er Jahren niemand gedacht. Ausprobieren und Ausdauer zeigen hilft, die tragfähigen Alternativen in der Praxis zu finden.
Ich hoffe, meiner Antwort ist auch eine Anregung oder vielleicht neue Sichtweise für Dich.
Beste Grüße vom Rhein an den Neckar, Dietrich
Lieber Günter,
vielen Dank für deine Antwort. Ja, es sind herausfordernde Zeiten. Danke für den Tipp- das schau ich mir gerne an.
Liebe Grüße nach Wien und alles Gute dir.
Kannst du helfen?
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Queer-freundliche Websites und Apps: Was wünscht ihr euch?
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Menschen unt Tiere zusammen bringen oder lassen, wenn das Geld fehlt?
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Nachfolge in Sozialunternehmen – Bitte um Unterstützung der Befragung
Angesagte Fragen:
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Expertise für WordPress und Elementor gesucht
7
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Rechtsanwalt für Gründungen und Vertragswesen gesucht
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Neue Fragen:
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KOMPASS-Förderung beantragen? Dann sollte die Reihenfolge stimmen.
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Wer möchte digital souveräne ToDo Listen ausprobieren? (OpenSource, selbst ho...
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Hilfe beim Fundraising/Crowdfunding
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Wie finde ich B2B Kunden für unsere Sensibilisierungsevents (CSR) oder inklus...
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Wer hilft uns, die richtigen Fördermittel für ein Projekt zu finden, das Teil...