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Vzxr Rvpuryoret
stellt eine Frage · vor 6 Monaten

Suche: Sachkundige Prüfung von Vereins-Jahresabschlüssen für Bonitätsnachweis

Für einen großes Förderprojekt wollen wir mit mehreren Vereinen gemeinsam Fördermittel beantragen. Jetzt brauchen wir kurzfristig eine sachkundige Prüfung der letzten beiden Jahresabschlüsse der Vereine. Kann mir jemand einen Tipp geben wie wir da am besten vorgehen?

Wortlaut: "Bitte reichen Sie folgende Unterlagen zur Prüfung der Bonität nach: (...) die beiden letzten durch einen Sachverständigen, Buch- oder Wirtschaftsprüfer (evtl. Steuerberater oder -bevollmächtigten) bestätigten Jahresabschlüsse"

Gbefgra Ynat · vor 6 Monaten

Moin,

das klingt ziemlich seltsam.

"Sachverständiger" und "Buchprüfer" sind keine rechtlich definierten Begriffe, "Wirtschaftsprüfer" siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Wirtschaftspr%C3%BCfer (da solltet ihr Angebote einholen, weil die keine Gebührenordnung haben und von daher frei sind in ihrer Preisgestaltung, die beiden Steuerberufe in Klammern können eigentlich nichts bestätigen, sondern nur eine Bescheinigung ausstellen, auch da sollte man Angebote einholen).

Ich würde den Fördermittelgeeber mal fragen, was die sich da konkret drunter vorstellen.

MfG

Torsten Lang

Vzxr Rvpuryoret · vor 6 Monaten

Danke für die Einordnung! Wir haben Mittwoch ein Gespräch mit dem Fördermittelgeber und werden mal nachhaken.

Die Frage von Imke beantworten...
Puneybggr Zhvwf
stellt eine Frage · vor 7 Monaten

Wo finde ich kleine Kanzleien oder junge, ambitionierte Steuerberater*innen, die sich mit Gemeinnützigkeit auskennen?

Liebe Schwarmintelligenz,

vor einiger Zeit gab es schon einmal die Frage nach Kanzleien, die sich mit Gemeinnützigkeit auskennen. Nun die Follow-Up-Frage: Kennt jemand engagierte Einzelkämpfer*innen oder Start-Ups im Bereich der Steuerberatung, die gerne ein gemeinnütziges Start-Up unterstützen wollen bzw. als Kundin gewinnen? Vielleicht ist es eine gute Idee, sich nicht immer gleich an die großen Kanzleien zu wenden, dachte ich, weiß aber nicht, wo ich nach kleineren Unternehmen suchen soll, die sich mit Gemeinnützigkeit auskennen.

Vielen Dank schon einmal für die Unterstützung!

Fvzba Senamra · vor 7 Monaten

Hallo Charlotte, wie Imke Eichelberg schon hier erwähnt hat ist https://iq-steuer.de/ eine gute Steuerkanzlei, die auf Gemeinnützigkeit und NPOs spezialisiert ist. Viel Erfolg!

Puneybggr Zhvwf · vor 6 Monaten

Lieben Dank. Ja, genau auf den Thread habe ich mich bezogen. Aber wir suchen nach Selbtständigen oder kleinen Unternehmen, so wie ich es geschrieben hatte - deshalb der neue Thread.

Gbefgra Ynat · vor 6 Monaten

Moin nochmal,

also solange es sich zeitlich im Rahmen hält, kann ich dir bei den Basissachen kostenfrei meine Erfahrungen und Meinungen mitgeben. Unternehmensgründungen (und Auflösungen) habe ich im Lauf der Jahre über zwei Dutzend selber gemacht. Für zwei Vereine mache ich ehrenamtlich den ganzen Finanzamts- und Dokumentationskram.

Für manches ist ein Notar vorgeschrieben. Ansonsten sollte man den Ball mMn schon im finanziellen Eigeninteresse  der Sache möglichst flach halten. Falls es dich interessiert, könntest du dir ja mal von einer Kanzlei eine Jahres-Kostenschätzung für deine Wunschliste geben lassen. Vermutlich wirst du etwas überrascht sein...

Liebe Grüsse

Torsten Lang

Puneybggr Zhvwf · vor 6 Monaten

Danke lieber Torsten,

es handelt sich bei uns tatsächlich um ein Unternehmen, das Umsätze im sechsstelligen Bereich haben wird und deshalb kommen wir um die professionelle Betreuung nicht herum. Uns mangelt es tatsächlich auch nicht an Empfehlungen für Kanzleien und Beratungsangeboten. Das ist total toll, dass uns so viele dabei helfen wollen. Meine Idee hinter meiner Frage war eher, jemand Neuem auf dem Feld die Chance auf einen ,großen Auftrag' zu geben und dabei vielleicht mit jemandem zusammenzuarbeiten, für den wir eben nicht das duzendste Unternehmen sind.

Herzliche Grüße

Die Frage von Charlotte beantworten...
Zntahf Erzobyq
stellt eine Frage · vor etwa 2 Monaten

Wie steht ihr zur persönlichen Investition in PhotoVoltaik zur Beschleunigung der dezentralen Energiewende?

PV Anlagen sind inzwischen so günstig und leistungsfähig, dass sie sich in Deutschland in den allermeisten Fällen in weniger als 10 Jahren rentieren. Vom positiven Aspekt der CO2 Vermeidung gar nicht zu sprechen. Trotzdem kann man bisher immer noch nur spärlich Hausdächer mit PV Anlagen bewundern. Woran liegt das?

Wie stehst du zu dem Thema? Was trifft am ehesten auf dich zu?

Fgrsnavr Arh · vor etwa 2 Monaten

Hallo Markus,

ich versuche mich mal an einer Antwort. Die meisten, die sich ein neues Haus hinstellen haben erst einmal Schulden. Es dauert Jahre, bis man es abbezahlen kann. Vor dem Haus muss natürlich ein schickes Auto stehen, sonst macht man keinen Eindruck bei den Nachbarn. Dann muß  jedes Jahr ein exclusiver Urlaub gemacht werden. Siehe Eindruck bei Nachbarn und Freunden. Dann kommen Kinder, die ebenfalls viel Geld koste. Da bleibt kein Geld für ein Solardach...., es sei denn,  man hat noch jede Menge Geld übrig. Die werden dann aber eher für die Altersvorsorge in EFTs gesteckt.

Die meisten Solardächer sehe ich übrigens auf Kuh- und Schweineställen.

Zntahf Erzobyq · vor etwa einem Monat

Vielen Dank für die Schilderung. Das ist ein sehr guter Ansatzpunkt. Es zeigt mir, dass die PV Anlage auf dem Dach vielleicht besser von jemand anderem bezahlt wird und man selbst dafür Pacht bekommt, mit der man das Häuschen schneller abbezahlen kann...

Ebznan Fpunvyr · vor 24 Tagen

Hi Magnus,

es gäbe den Ansatz des Crowdfundings. Bankzinsen sind im Keller. Menschen möchten einerseits Geldverdienen, gerne sich, anderen und der Umwelt Gutes tun.... Ergo, Kooperieren mit einer Crowdfunding-Plattform oder selbst eine initiieren, die sich auf Solarprodukte spezialisiert, z.B. Solarcrowd. 

Und es gibt auch Menschen, die Solardächer nicht drauf haben wollen, weil sie diese optisch unschön finden. Ergo, braucht es Alternativen wie z.B. Solardachziegel bzw. energiegewinnende Dächer, Balkone.... denen man es nicht unbedingt ansieht: https://www.dachdeckerei-miller.de/unternehmen/dach-holzbau/solardachziegel

Also, die Crowd kann Stromgewinnung finanzieren und bekommt den gewährten Kredit besser als in Banken verzinst zurück und täte dabei auch noch Gutes. 

Salve,

Romana

Ebznan Fpunvyr · vor 24 Tagen

Werben könnte man damit: "Energie in Bürgerhand" bzw. "Wirtschaft in Bürgerhand"

Die Frage von Magnus beantworten...
Pynhqvn Xbaenq
stellt eine Frage · vor 8 Monaten

Hallo in die Runde, wer hat bereits eine gemeinnützige UG (gUG) gegründet und kann mir kurz das wesentliche Vorgehen erklären? Herzliche Grüße, Claudia

Im Netz finde ich vor allem Angebote von Anwält:innen, die nicht besonders transparent sind.

Owöea Cbfcvrpu · vor 7 Monaten

Hallo Claudia,
wir haben Ende des vergangenen Jahres eine gUG gegründet. War eigentlich nicht so kompliziert, mal abgesehen von der längeren Zeit die es wegen Corona gedauert hat. Man kann da eigentlich auch ziemlich viel selbst vorbereiten und wenn man dann eine:n gute:n Notar:in hat (diese sind ja in der Regel auch Anwälte), dann geben sie dir die Grundstruktur für die Satzung/Gesellschaftervertrag. Natürlich sind die meistens nicht so firm was das gemeinnützigkeitsrecht angeht. Ich hatte vorher schon eine gGmbH gegründet und wusste daher auf was es ankommt.

Vorgehen aus meiner Sicht (ich bin kein Experte oder Anwalt, sondern berichte nur aus meinen Erfahrungen): 

  • Mache dich über das Gemeinnützigkeitsrecht in deinem Bundesland/deiner Stadt schlau. Hier gibt es bestimmte Paragraphen und Formulierungen, die in der Satzung/im Gesellschaftervertrag vorhanden sein müssen.
  • Suche mal im Internet nach Satzungen/Gesellschafterverträgen von gUGs oder gGmbHs
  • Überlege dir Welchen Gegenstand dein Unternehmen erfüllen soll, welche gemeinnützigen Zweck(e) du nach §52 Abgabenordnung erfüllen möchtest und wie du Gegenstand und Zweck verfolgen möchtest.
  • Vereinbare einen Termin mit einem Notar/einer Notarin (geht auch telefonisch oder online) und lass die einen Satzungsentwurf erstellen.
  • Mit diesem Entwurf kannst du dann zum Finanzamt gehen und ihn prüfen lassen. 
  • Nach dieser Vorprüfung kannst du dann die Gründung in die Wege leiten, sprich die notarielle Beurkundung. Der Notar/die Notarin wird dann die Anmeldung beim Registergericht in die Wege leiten.
  • Sobald die Eintragung erfolgt ist, brauchst du noch die finale Bestätigung des Finanzamtes für die Gemeinnützigkeit.
  • Die Gesamtkosten sind so 600-800€

Soviel mal von mir. Melde dich, wenn du Fragen hast.

Liebe Grüße, Björn

Pnebyva Snhfgznaa · vor 7 Monaten

Hallo Björn, ich habe die gleich Frage und fand Deine Antwort super!
Vielen Dank!

Znep Uryjvat · vor 7 Monaten

Hallo liebe Claudia :)
Schau mal bei der Wings Experience :)
Die unterstützen viele Organisationen zum Thema Gründung, egal ob Verein oder gUG oder gGmbH :)

PYNHQVN XBAENQ · vor 7 Monaten

Hallo Marc, vielen Dank. Mit denen war ich schon in Kontakt :-)

Qnavryn Znue · vor 7 Monaten

Vielleicht hilft euch der Link (enthält auch eine Mustersatzung).

https://www.gruenderkueche.de/fachartikel/ggmbh-gruenden-in-sieben-schritten-zur-gemeinnuetzigen-gmbh-inkl-muster-satzung/

Was hilft ist auch folgende Fragen zu klären: Wo sehen wir uns in 5 Jahren? Wie werden Gelder erwirtschaftet und wie erfüllen wir direkt (nicht indirekt) einen oder mehrere der gemeinnützigen Zwecke. ("Förderung von...").

Sich die Satzungen von anderen durchzulesen und deren Geschäftsmodell anzuschauen, hilft auch sehr (--> Suchmaschine gGmbh Name + Satzung).

Dann fängt man an, anhand der Mustersatzung die eigenen Inhalte einzupflegen. Die Version am besten nochmal dem/der Steuerberater:in schicken. Und danach zur Vorprüfung an das Finanzamt der Stadt, in der auch die Gesellschaft angemeldet werden soll. Dann passt man nochmal an und vielleicht klappt es.
Selbst, wenn es nicht mit der Bewilligung der Gemeinnützigkeit klappen sollte, lässt sich eine Satzung der GmbH so formulieren, dass man z.B. B corp zertifiert werden kann oder man geht direkt in Richtung purpose Unternehmen: https://purpose-economy.org/de/whats-steward-ownership/

PYNHQVN XBAENQ · vor 7 Monaten

Super! Herzlichen Dank

Die Frage von Claudia beantworten...
Zntahf Erzobyq
stellt eine Frage · vor 2 Monaten

Wie starte ich eine Genossenschaft? Hat jemand Erfahrung mit so etwas gemacht und möchte dies teilen?

  • Was brauche ich, um eine Genossenschaft zu starten?
  • Welche konkreten Schritte muss ich gehen?
  • Welche amtlichen Vorgänge, Verträge, Formulare, etc. sind dabei zu beachten?

Wer hat sowas schon mal gemacht oder weiss, wo es dazu evtl. BestPractice Beispiele dafür gibt?

Puevfgbcure Fpuzvqubsre · vor etwa 2 Monaten

Als Genossenschaft brauchst du einen Prüfverband. Diese Genossenschaftsverbände haben meist eine gute Gründer-Beratung (zumindest für BW kann ich das sagen) bezogen auf die Rechtsform. Diese geben kostenlos und bereitwillig Auskunft.

Hier ein Link: https://www.wir-leben-genossenschaft.de/de/praxistipps-fuer-neugruendungen-49.htm

Da wir wohl nicht weit auseinander sind, sollten wir uns gerne vernetzen :)

Zntahf Erzobyq · vor etwa 2 Monaten

Super Tip, danke.  👍

Ebznan Fpunvyr · vor 2 Monaten

Hi Magnus,

zu diesem Thema könntest Du Dich beispielsweise an folgende Personen hier wenden:

https://www.reflecta.network/changemaker/andredoerfler

https://www.reflecta.network/changemaker/johanna-kuehner

https://www.reflecta.network/changemaker/david-hathaway David hat wohl noch nicht gegründet, kann Dir womöglich jedoch mit diversen Informationen weiterhelfen.

Ferner kannst Du hier die Suche bemühen.

Selbst habe ich eine Gruppe "Genopreneure"  auf Facebook eröffnet: https://www.facebook.com/groups/2784611238307926 Meines Erachtens lassen sich hier auch ein paar interessante Informationen und Genossenschaften finden.

Genossenschaften sind meines Erachtens die Unternehmensform der Zukunft. Unternehmen gehören in Bürgerhände und nicht in die von Aktionären und Co.

Ab und an schreibe ich Ideen, was man alles genossenschaftlich machen könnte, z.B.: 

  Was haltet Ihr davon als Genossenschaft ein Auto zu entwickeln? 1. Es wäre sehr viel kostengünstiger. 2. Es könnte nachhaltig produziert werden, ganz im Sinne von Zirkulärwirtschaft am besten auf Basis von Cradle to Cradle. 3. Das Fahrzeug, z.B. für Städte, könnte aus dem 3D-Drucker kommen. Ersatzteile können bequem (nach-)gedruckt werden. Dazu passende Links: https://www.youtube.com/watch?v=EClI_sVh-Qs, https://www.aerzteblatt.de/.../Genossenschaftsauto-Eine..., https://www.handelsblatt.com/.../oekomob.../22052072.html..., 4. Persönlich bin ich von den vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten von Algen fasziniert: z.B. gibt es bereits eine Batterie auf Algenbasis, Möbel aus Algen und somit auch z.B. Autositze, Bio-Asphalt aus Algen... Algen sind stromerzeugend... https://www.energie-bau.at/.../3095-algen-leichter-als..., Algen 3D-Drucker: https://reset.org/blog/algix-3d-druck-algen-07032018

Ich wünsche Dir viel Erfolg bei Deinem Vorhaben.

Zntahf Erzobyq · vor etwa einem Monat

Genossenschaftlich ein Auto...

Also der Sion von sonomotors ist da wohl zur Zeit am nächsten dran...

https://sonomotors.com/de/about-us/

Ebznan Fpunvyr · vor etwa 2 Monaten

Gerne, Magnus. Es interessiert mich ja selbst. In meiner Facebook-Gruppe hat heute jemand etwas zu Genossenschaften in Österreich gepostet. Es könnte interessant sein wie in anderen Ländern das gehandhabt wird: https://rueckenwind.coop 

Die Frage von Magnus beantworten...
Zneiva Yrujnyq
stellt eine Frage · vor mehr als einem Jahr

Ist es datenschutztechnisch bedenklich, wenn usernames von z.Bsp. Youtube gespeichert werden?

Ich will Hatespeech und Fakenews im Internet bekämpfen. 

Themen: Apps · Recht & Steuer
Zvpunry-Gu. Orueraf · vor mehr als einem Jahr
Durch Autor:in als beste Antwort markiert

Moin Marvin, 

ich bin zwar auch kein Anwalt, aber dennoch:


Bevor wir uns hier mit Paragraphen beschäftigten, müssen wir erstmal klären ob die Usernamen überhaupt datenschutzrechtlich relevant sind. Die DSGVO schützt einzig und allein personenbezogene Daten.

Ist jetzt aber ein Username ein personenbezogenes Datum?

Wäre mein Username "Pumuckl24" und würde ich auch in meinem Profil keinerlei Hinweise auf meine Identität hinterlegen, dann wäre das mit Sicherheit für dich kein personenbezogenes Datum und du könntest aus meiner datenschutzrechtlichen Sicht durchaus den Namen in einer Datenbank erfassen.

Lautet mein Username aber "Michael Behrens, Falkenstein" kann die Beurteilung aber anders aussehen. Denn es dürfte nicht allzu schwer sein mit dieser Information meine wahre Identität herauszufinden.


Sollte der Username als personenbezogenes Datum behandelt werden müssen greift die DSGVO. Hier benötigst du für die Verarbeitung zunächst eine Rechtsgrundlage. Diese kann m.E. in diesem Fall nur Art. 6 Abs. 1 lit f) - die Interessenabwägung sein. ( Lit e) wie von Simon vorgeschlagen geht nicht, weil du keine öffentliche Stelle bist und auch nicht von einer solchen dazu beauftragt bist.)

D.h. dann, dass du im Zweifelsfall darlegen musst, warum dein Interesse zur Verarbeitung der personenbezogenen Daten größer ist, als das Interesse des Betroffenen. Das könnte schwierig werden - aber ein erfolgreicher Widerspruch erlaubt dir die bis dahin gespeicherten Daten weiterhin zu verwenden.

Allerdings musst du im Falle der Verarbeitung personenbezogener Daten die betroffene Person über diese Verarbeitung informieren. Das macht einen Recht großen Aufwand ...


Aber, wie Simon auch schon richtig angemerkt hat, sehe ich größere Schwierigkeiten in Bezug darauf, ob du damit nicht gegen die Nutzungsbedingungen von YouTube verstößt...


Fvzba Senamra · vor mehr als einem Jahr

DISCLAIMER: Bitte Frage hierzu einen echten Datenschutz-Anwalt.

Ich habe es versucht im Kopf mit einem Web Crawler zu vergleichen. Dieser greift ja auch nur auf öffentlich zugängliche Daten zu und legt sie ab. Ist ein youtube oder twitter Name darin enthalten, wird dieser ja auch gespeichert. Vielleicht hilft der Ansatz um an mehr Informationen zu kommen. 


Aber Achtung:

Es könnte sein, dass natürlich die Plattformen selbst gegen dich vorgehen möchten, wenn sie merken, dass du eine Datenbank mit ihren Benutzern aufbaust. Dies haben sie ja vielleicht in ihren Nutzungsbedingungen ausgeschlossen und gehen dann massiv gegen dich vor.


Wie eine sichere Antwort erhalten? 

Ich hoffe ein Anwalt mit Datenschutz-background kann uns hier eine sichere Antwort geben und wenn du den Plan wirklich verfolgen möchtest würde ich einen Stundensatz investieren. Dann hast du eine schriftliche Bestätigung. Vorher wäre es wichtig genau zusammenzuschreiben welche DB Einträge du machst.


Zvpunry-Gu. Orueraf · vor mehr als einem Jahr

Hallo Simon,

Kannst du bitte deine Verweise auf das BDSG löschen? 

Du beziehst dich hier auf das BDSG älter Fassung, das so schön seit 2 Jahren nicht mehr gilt.


Btw: Bis auf wenige Ausnahmen ist das BDSG so ziemlich irrelevant für Unternehmen... Alles wesentliche ist in der DSGVO geregelt...

Die Frage von Marvin beantworten...
Fbawn Qrobenu Rvfryr
stellt eine Frage · vor 8 Monaten

Ist mein Pitch-Deck gut genug?

Ich habe den Ansatz vorbereitet und würde ihn gerne mit erfahrenen Gründer*innen teilen. Wer hat Interesse reinzuschauen? Wir suchen außerdem Unterstützer*innen in verschiedenen Bereichen und freuen uns über DEINEN Input.

Narggr Srpugre · vor 8 Monaten
Durch Autor:in als beste Antwort markiert

na klar :-) Wie eilig ist es?

Idealerweise geht es bei mir ab nächsten Montag.

Fbawn Qrobenu Rvfryr · vor 8 Monaten

Sorry für die späte Antwort. Wäre es am Wochenende auch gut?

Cuvyvcc Fpungm · vor 8 Monaten

Leider noch nicht selber gegründet. Aber viel Erfolg!

Fbawn Qrobenu Rvfryr · vor 8 Monaten

Vielen lieben Dank!

Fbawn Qrobenu Rvfryr · vor 8 Monaten

Vielen Dank!

Die Frage von Sonja Deborah beantworten...
Fvzba Obeaznaa
stellt eine Frage · vor 7 Monaten

Strategiesche Ausrichtung im Bereich Intellectual Property. Zwischen Patent und Open-Innovation suchen wir unsere Positionierung.

Als GreenTec Startup suchen wir unsere strategische Ausrichtung im Bereich Intellectual Property. Zwischen Patent als Schutz des Marktzugangs und der Produktentwicklung als Open-Innovation suchen wir unsere Positionierung. Langfristig sollen die strategischen Unternehmensziele und die Werte gesichert sein. Du kennst dich aus mit diesen Fragen, oder hast ähnliche Fragen? Ich suche Expertise und Austausch.

Naqern Zbrevxr · vor 7 Monaten

Hallo Simon, ich habe lange eine Open Source Software Firma gehabt; welche Green-Tec-Produkte entwickelt Ihr denn? Es gibt ja sehr viele "Lizenzen" für (Software-, Hardware-, Text-) Produkte, von völlig frei (Du darfst alles damit machen), bis zu relativ "geschlossen" (Du darfst zwar kostenlos nutzen, aber nur privat und auch nix ändern). Investoren sehen natürlich am liebsten Closed Shops/Patente, das ist aber old-fashioned und ich wünsche mit ganz im Sinne der "Zebras fix what Unicorns break" das sich auch das ändert. Ausserdem bin ich immer wieder in Coaching- oder Beratungs-Projekten, in denen es um Impact-Skalierung geht, hier ist Deine Frage auch ab und zu Thema, aber ich weiss nicht, in wie weit das zu Dir passt, dazu müsste ich noch a bisserl mehr wissen (Thema, Produkt, Business Modell, Wirkungsziel / Theory of Change, etc). Magst Du mir schreiben? Liebe Grüße, Andrea

Senamvfxn Xöccr · vor 3 Monaten

Hallo Simon,

wir vom OpenBikeSensor (Überholabstandsmessung für Fahrradfahrende) haben uns jetzt für die LGPL-Lizenz entschieden. Paul hat das im Blog für uns erklärt und aufgeschrieben, warum:

https://www.openbikesensor.org/blog/2021/03/23/openbikesensor-goes-lgpl/

Wenn Du Dich austauschen magst, melde Dich gern. Ich halte mich alles andere als für eine Expertin – das voraus geschickt – doch bin ich gern bereit, zuzuhören und Dir gute Fragen für Deinem Entscheidungsprozess zu stellen.

Viele Grüße,
Franziska

Fvzba Obeaznaa · vor 3 Monaten

Hi Franziska, danke fürs teilen. Was ein tolles Projekt!
Die Vorzüge von Open-Source werden im Blog schön dargestellt. Eure Gedanken das Projekt finanziell tragfähig zu gestalten, würden mich noch sehr interessieren. Ich melde mich bei dir persönlich.

Die Frage von Simon beantworten...
Ebfr Xnvfre
stellt eine Frage · vor 2 Monaten

Gründung Sozialunternehmen

Wir sind in Gründung als Sozialunternehmen, nicht gemeinnützig. Gibt es etwas besonderes im Gesellschaftsvertrag zu beachten? Sollten die Prämissen des Sozialunternehmens formuliert sein? Oder ist das eher ein Thema für Sales und PR?

Qnavryn Znue · vor 2 Monaten

Hallo Rose,
ein Weg wäre, sich die Bedingungen für z.B. eine B-Corp-Zertifizierung anzusehen. Um diese Zertifizierung zu erhalten, sind Anpassungen der Standard-Satzung notwendig. Selbst, wenn man sich nicht als B-Corp-Unternehmen bewerben möchte, tragen solche Aussagen in der Satzung zu Verbindlichkeit bei: https://bcorporation.net/germany-gmbh-no  Eine weiterer Aspekt wären die Fragen, ob ihr Gewinne wieder reinvestiert oder zu x Prozent für z.B. Bildungsprojekte einsetzt. Es ist keine Pflicht, in der Satzung zu verankern. Die Entscheidung liegt letztlich bei euch. (Also nicht wirklich eine Frage für Recht & Steuern, sondern eher Strategie und Organisationsentwicklung).
Auch der Begriff "Sozialunternehmen" ist immer noch sehr schwammig definiert. Ihr könntet euch fragen: Wie lösen wir mit unserem Unternehmen soziale/gesellschaftliche Herausforderungen und wie verpflichten wir uns selbst zu ethischen/ökologischen Standards? Der zweite Schritt wäre: Wie schaffen wir es, unser Vorhaben glaubwürdig darzustellen und umzusetzen. Die Satzung könnte ein Teil sein, andere das eigene Manifest, Verpflichtungen und die dazugehörige Transparenz. Für Marketing-Agenturen existiert z.B. das ethical pledge:  https://www.theethicalmove.org/pledge

Naqern Zöevxr · vor 2 Monaten

Hallo Rose,

Du fragst: "Sollten die Prämissen des Sozialunternehmens formuliert sein? Oder ist das eher ein Thema für Sales und PR?".

Wie Daniela schon sagt, gibt es in Deutschland (im Gegensatz zu z.B. Italien) keine eindeutige Definition, was ein Sozialunternehmen ist; global anerkannt sind allerdings diese beiden Standards für ein Sozialunternehmen:

a) Entweder die Eigentümer sind bereits die Zielgruppe, deren Probleme man lösen will (also die "Beneficiaries")

b) Oder die Eigentümer verpflichten sich im Gesellschaftervertrag, max 50% des Gewinns an sich selbst auszuschütten und die anderen 50% oder gerne mehr an die Benefieciaries weiterzugeben (Spenden, Stipendien, whatever) bzw. diese zu re-investieren in das Unternehmen und damit den Purpose.

Hilft Dir das? 

Liebe Grüße,

Andrea

P.S. Bin Expertin im Bereich ethischer Sales. Zum Thema Sales gerne an anderer Stelle mehr.

Die Frage von Rose beantworten...
Avpbyn Qr Avggvf
stellt eine Frage · vor 9 Monaten

Wer kennt Kanzleien (Anwälte / Steuerberater) für NGOs, Social Business'?

Wir suchen Kanzleien die sich darauf spezialisiert haben Vereine und Social Business' rechtlich zu unterstützen (keine Kanzleien, die das "nebenbei" machen!). Kennst Du eine solche Kanzlei?

Vzxr Rvpuryoret · vor 9 Monaten

Diese Steuerkanzlei ist auf Gemeinnützigkeit und NPOs spezialisiert: https://iq-steuer.de/

Avpbyn Qr Avggvf · vor 9 Monaten

Vielen Dank Imke, das sieht gut aus :) Liebe Grüße, Nico 

Die Frage von Nicola beantworten...
Ebznan Fpunvyr
stellt eine Frage · vor 5 Monaten

Wer kennt (Internet-)Adressen und (Personen-)Gruppen die sich für das Thema Wohnen inklusive Entmietungen interessieren?

Auch Dich betrifft das Thema Obdach- bzw. Wohnungslosigkeit!  Selbst wenn Du Dein Haus / Deine Wohnung behältst, so haben wir alle die Folgen bei diesem komplexen Thema zu tragen.  

 

Vorwort von Jemanden den ich als sehr intelligenten Menschen schätze:

1. Dank steigender Wohnungs- und Wohnungsnebenkosten können sich in Zukunft immer mehr Menschen immer weniger bis nichts mehr leisten und sind zunehmend selbst von Obdach- und Wohnungslosigkeit bedroht. 

2. Auch "Kleinimmobilienbesitzer:innen" werden sich Ihr Häuschen bei steigenden Zinsen und höheren Lebenshaltungskosten ihre Immobilie nicht leisten können! 

3. Gewinner bei diesem Wohnungs- und Immobilien Roulette sind ausschließlich Banken, Immobilienkonzerne und Spekulanten. Was heißt dies für eine "Liberale Gesellschaft der Sozialen Marktwirtschaft? 

A) Wie in weiten Teilen Afrikas und Asiens wird es ein Auseinandertriften zwischen Arm und Reich und eine Wohnsituation zwischen Slums (Sozialviertel) und Bungalowsiedlungen geben! 

B) Arbeit ermöglicht keinen Wohlstand mehr. Wer nicht erbt, bzw. eine höchst aussergewöhnliche Karriere hinlegt, wird sich das Leben in einer eigenen Wohnung bzw. einem eigenen Haus nicht leisten können! Ein "sozialer Aufstieg ist in D" in Zukunft nicht möglich. 

C) Die Kriminalität wird auf langfristige Sicht in D steigen auf ein ähnliches Niveau wie in Südafrika, Brasilien oder Kolumbien. Menschen ohne Chance auf Teilhabe in der Gesellschaft - haben nichts zu verlieren! 

Deshalb geht Jeden Einzelnen Staatsbürger das Thema "bezahlbares Wohnen in D" etwas an! 

Wir brauchen einen "offenen gesellschaftlichen Diskurs" zum Thema " bezahlbarer Wohnraum". 

 

Um dieses Szenario zu verhindern bitte ich um Solidarisierung und um ein gemeinschaftliches Bewirken von bezahlbarem Wohnraum in Würde für Alle!

 

 

Kennst Du wen, der / die sich bei dem Thema Wohnen als Grundrecht und alles was dazu gehört, engagieren möchte(n), z.B. investigative Journalisten, FilmemacherInnen, Rechtsanwälte, Sozialverbände, PolitikerInnen, Bürgerorganisationen, philantrope BürgerInnen die Spenden oder gar Wohnungen für Obdachlose / Wohnungslose offerieren...?

 

Hier das höchst brisante Tabuthema Entmietungen.

Angenommen jemand erhält eine Räumungsklage und die Klagepartei macht falsche Behauptungen statt eines Tatsachenvortrags, vorsitzende/r RichterIn verweigert einerseits Prozesskostenhilfe und andererseits geht RichterIn nicht auf das dargebotene Beweismaterial ein, spricht Räumung aus. Was können hier Betroffene machen, wenn überdies die Ablehnung der Prozesskostenhilfe nach dem Endurteil "Räumung" erfolgt?

Eine Idee ist einen Leitfaden für Menschen zu verfassen, die von Wohnungslosigkeit bedroht sind. Lasst und solidariseren und gemeinschaftlich für bezahlbaren Wohnraum für Alle zu sorgen.

 

Thematisiert wurde das Thema Entmietungen bereits von vor über 10 Jahren: 

https://www.sueddeutsche.de/geld/mieter-mobbing-und-entmietung-verniedlichung-des-problems-1.561348

So reagierte der ehemalige Chef der Oberstaatsanwaltschaft darauf: https://www.sueddeutsche.de/geld/mieter-mobbing-und-entmietung-verniedlichung-des-problems-1.561348

Seilschaften zwischen Immobileinspekulanten und Richtern: https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-netzwerk-mietrecht-protest-1.4804704

Die meisten Menschen schämen sich ihrer Situation und wollen oder können gar nicht die Kraft aufbringen, sich dagegen zu wehren. Hier ein Fall von Entmietung bei Verdacht auf Prozessbetrug:

https://rechtaufstadt-regensburg.de/trotz-prozessbetrug-der-eigentuemer-richterin-verhaengt-raeumung/ ;

https://rechtaufstadt-regensburg.de/zwangsraeumung-oder-zwangspsychiatrisierung/ ;

https://rechtaufstadt-regensburg.de/tag/zwangsraeumung

Hier ein paar Er-Kenntnisse:

1. Verweigerung von Prozesskostenhilfe, nicht wegen fehlender hinreichender Erfolgsaussichten, wie es offiziell heißt, sondern weil - wie ein Gerichtsmitarbeiter sagte, die meisten Menschen ohne bzw. nur wenig Geld, die Prozesskostenhilfe nicht zurückzahlen könnten.

1a, Kommt die Ablehnung der Prozesskostenhilfe nach Zustellung des Endurteils Räumung, kann das Einspruchsrecht wegen beispielsweise Befangenheit nicht wahrgenommen werden. Dies erachte ich als verfassungswidrig.

2. Wie bereits im erstverlinkten Artikel zu lesen ist, verklagen scheinbar VermieterInnen MieterInnen solange bis sie "ihr" Recht bekommen.

2a, Möglicherweise denkt ein Teil der RichterInnen, dass da ja jeder Klage nachgegangen werden muss, sie den Prozess abkürzen, und MieterInnen lieber zügig räumen um Zeit und Kosten (den Gerichten und Steuerzahlern) zu sparen. Nur dass diese Kosten umverteilt werden...

2b, Möglicherweise sehen RichterInnen in einer anderen Besoldungsgruppe nicht die Not von GeringverdienerInnen bzw. Menschen ohne Einkommen, da sie entweder selbst ImmobilienbesitzerInnen sind bzw. sich allzeit Mieten leisten können. Siehe auch das diskrete Netzwerk von Richtern mit Immobilienspekulanten.

2c, Rechtschutzsversicherungen zahlen nur bei einer bestimmten Anzahl von Rechtstreitigkeiten, bei einer der nachgefragten Versicherungen z.B. seien es bis maximal sieben Rechtstreitigkeiten, egal ob man zurecht verklagt wird oder nicht. 

2d, Immobilienspekulanten haben hier keine Probleme, denn Geld fließt in Form von z.B. neuen und höheren Mieten immer wieder nach.

2e, Betrug und Prozessbetrug ist zwar strafbar, doch wo kein Kläger, da kein Richter. Im erstverlinkten Artikel der Süddeutschen Zeitung drückt meiner Wahrnehmung nach die Mitarbeiterin des Münchner Mieterbeirats ihre Verwunderung darüber aus, dass Gerichte nicht Falschaussagen erkennen und sie spricht offen von Prozessbetrug.

2f, Im zweiten Artikel der Süddeutschen Zeitung meint der ehemalige Chef der Oberstaatsanwaltschaft, sie bräuchten einen Anfangsverdacht. Es sind mir allein diverse Fälle bekannt, in denen die (Ober-)Staatsanwaltschaft keinen Anfangsverdacht sah, obwohl viele Laien und gar auch Anwälte, Polizeibeamte diesen sehr wohl sahen, nur selbst nichts unternehmen wollten bzw. meinten nichts machen zu können. Dazu passt dieser Blogbeitrag: http://caesar-bochum.blogspot.com/2012/09/30092012-vvj.html. ;

Wenn es auch eine andere Baustelle ist, doch zum Thema Cyberstalking fand ich es zutiefst erschreckend, dass die Aufklärungsquote der Staatsanwaltschaft bei 1,4 % nur liegen soll: https://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/videos/exclusiv-im-ersten-cyberstalking-video-100.html

Der Entmietete möchte nun, so ich ihn verstand, die Staatsanwaltschaft anzeigen, weil sie nicht ihrer Ermittlungspflicht nachgekommen ist. Bei unserem Krähenprinzip und meinen Recherchen zufolge, befürchte ich, er allein hat nur äußerst geringe Erfolgschancen.

2g, PolitikerInnen meinten derlei Fälle zu kennen, doch dass man da nichts machen könne. Es sei kein politisches sondern ein zivilrechtliches Problem. Nur (Ober)BürgermeisterInnen bei Wahlveranstaltungen gefragt, behaupten davon noch nie etwas gehört zu haben, und sie selbst lassen auch nie wieder dazu was von sich hören.

Stimmt die Kommunikation unter den Politikern und Ratshausmitarbeitern nicht? Bzw. lesen unsere BürgermeisterInnen keine Zeitungen? Wollen sie nichts wissen? 

Wenn PolitikerInnen bei meiner Meinung nach illegalen, auf Betrug basierenden Handlungen, gegen Wohnungsverluste meinen nichts machen zu können, wie wahrscheinlich ist dann, dass sie bei legalen Entmietungen MieterInnen hilfreich zur Seite stehen, außer sie bekommen Druck von der Öffentlichkeit?

Ähnlich wie die Mitarbeiterin des Mieterbeirats sehe ich es auch; wir brauchen PolitikerInnen, die hier sich ihre Verantwortung bewusst machen und Gesetzesänderungen bzw. neue Gesetze auf den Weg bringen. Sehr gerne noch vor der Bundestagswahl 2021.

2h, Einen kompetenten Rechtsbeistand zu finden, der gegen Prozessbetrug und Rechtsbeugung vorgehen möchte, scheint einem Lotto-Sechser mit Zusatzzahl gleichzukommen. 

Dies mag teils auch dem Standort geschuldet sein.

Eine Person meinte, so ich ihn recht verstand, das meiste selbst geschrieben zu haben, und der Rechtsbeistand habe es dann so bei Gericht eingereicht.  

Bei einer anderen beklagten Partei weigerte sich der Rechtsbeistand bei einer zweiten Räumungsklage die Mandantschaft zu übernehmen. Mutmaßlich hatte sie Angst zu verlieren.

Bei einem Berufungsantrag meinte der Rechtsbeistand nichts machen zu können, und nötigte die beklagte Partei zu einem Verzichtsurteil. Und dies obwohl ein anderer Rechtsbeistand, der auch das Mandat nicht übernehmen wollte, von Rechtsbeugung und mehr schrieb.

2i Ein befragter Anwalt sagte, die Erfolgsaussichten sähe er bei höchstens 20 %.  Die meisten Anwälte wollten (nur) Geld verdienen. Kein Anwalt ginge gerne gegen RichterInnen vor, vor denen er / sie wieder vor Gericht stehen müsse.

2j, Eine Anwältin meinte, kaum jemand würde auf Beratungsschein arbeiten.

2k, Ein berenteter Richter sagte, man solle sich einen Anwalt aus einem anderem Bundesland holen.

2l, In Städten und Gemeinden gibt es sogenannte Fachstellen zur Vermeidung von Wohnungslosigkeit. Eine Journalistin sagte, so ich sie richtig verstand, die FaSt würden meist nichts tun, außer sie bekommen Druck durch die Öffentlichkeit. Als ich bestürzt nach den Gründen fragte, beantwortete sie dies mit zu wenig Geld für zuviel Arbeit. 

Im Internet lassen sich diverse Artikel finden, in denen es heißt, Jobcenter-MitarbeiterInnen würden teils ihre Kunden hassen, als arbeitsscheu ansehen und in die Wohnungslosigkeit treiben: 

https://gelsenkirchenhartz4.wordpress.com/2014/07/19/schikane-im-jobcenter-weil-mitarbeiter-kunden-hassen/

https://www.hartziv.org/news/20190305-hartz-iv-obdachlos-dank-angemessenheitsregeln.html, https://hartz4widerspruch.de/news/jobcenter-schickt-mehr-menschen-in-die-obdachlosigkeit/

2m, Menschen die einem freundlich sich geben, die einem gar was schenken, denen möchte man meines Erachtens ebenso wohlwollend begegnen und Gutes zurückgeben. Lese ich Artikel über Parteispenden wie https://www.lobbycontrol.de/2019/01/parteispenden-2018-immobilienlobby-legt-zu/ und https://www.spiegel.de/politik/deutschland/lobbyismus-immobilienwirtschaft-ist-groesster-cdu-spender-a-e7fb0d5d-28a0-4532-b4a4-a3a8bbab75f4, steht für mich zu befürchten, PolitikerInnen stehen den Interessen der Immobilienspekulanten gegenüber hilfreicher und wohlwollender als den der MieterInnen.

2n, Lese ich Statistiken wie https://de.statista.com/statistik/daten/studie/164385/umfrage/gruende-fuer-unzufriedenheit-mit-der-bundesregierung/, so denke ich, wir brauchen eine transparentere Politik und PolitikerInnen brauchen Unterstützung im Lösen gesellschaftlicher Herausforderungen.  Wir Alle benötigen eine mehr bürgergerechte bzw. gelebte Demokratie. https://www.prisma.de/tv-programm/Buerger.-Macht.,29731097

3. BürgerInnen:

3a, Für den in einer Facebook-Gruppe geteilten Artikel des Entmieteten erhielt ich ca. 60 Likes bzw. wütende Smilies. Für einen ein paar Stunden später eingestellten Link zur Rücktrittsforderung der SPD von Jens Spahn habe ich aktuell hingegen schon über 350 Likes. Das Thema Obdach- bzw. Wohnungslosigkeit ist noch viel zu wenig in den Köpfen von uns Bürgern präsent. Die meisten dürften scheinbar immer noch denken, damit nichts zu tun zu haben.

3b, BürgerInnen (mit denen ich sprach oder was ich las bzw. hörte) meinen (wohl teils auch aus Selbstschutz), ein Vermieter würde nicht grundlos kündigen bzw. dass unsere Justiz in Ordnung sei. Es gibt Artikel im Internet in denen gar (ehemalige) RichterInnen das Rechtssystem kritisieren, dass jedes vierte bis 25.ste Urteil fehlerhaft oder gar falsch sei. Bzw. ein anderer Teil der BürgerInnen meint resigniert klingend, man könne gegen das System nichts machen. Rechtsmittel zu Fehlurteilen sind Mangelware. https://www.klugo.de/blog/fehlurteile-in-deutschland. Laut Google: "Jedes vierte Strafurteil in Deutschland ist ein Fehlurteil, schätzt ein Richter des Bundesgerichtshofs.17.05.2015" Selbst wenn es bei Räumungsklagen die Quote nicht so schlecht sein sollte, es ist meiner Meinung nach skandalös wie mit einem solch existenziellem Thema umgegangen wird. Es braucht die Möglichkeit Verfahren leichter neu aufzurollen bzw. Instrumente wie videogestützte Gerichtsverhandlungen, die für weniger Fehlurteile sorgen: https://de.wikipedia.org/wiki/Wiederaufnahme_des_Verfahrens

3d, Ferner meinen teils BürgerInnen, niemand müsse wohnungslos sein. Jede/r könne in einer Notunterkunft unterkommen. (Ein eigenes Thema).

Auch werden Wohnungslose bzw. Obdachlose gerne als Kranke (psychisch, physisch) gesehen oder als Kriminelle, Drogenabhängige abgeurteilt, Menschen in Lebenskrisen bzw. Menschen die auf der Straße leben wollen. Dies trifft schätzungsweise nur auf einen kleinen Teil der Obdachlosen / Wohnungslosen zu und in vielen Fällen halte ich diese Behauptung für eine reine Schutzbehauptung um sich nicht mit der Problematik auseinandersetzen zu müssen. Viele der Betroffenen arbeiten sogar bzw. haben die Wohnung verloren, weil sie die Miete sich nicht mehr leisten konnten. Psychische wie physische Probleme sind weitaus weniger die Ursachen für einen Wohnungsverlust als die Folgen.

Talente / Werte von  Wohnungslosen / Obdachlosen werden nicht gesehen bzw. gehört: https://www.youtube.com/watch?v=LZeSZFYCNRw, https://www.sueddeutsche.de/kultur/klassik-in-der-u-bahn-kleingeld-fuer-den-star-1.801038, https://www.stern.de/panorama/gesellschaft/erschuetterndes-video-experiment-wuerden-sie-ihre-liebsten-als-obdachlose-erkennen--3690810.html Nicht nur Prominente aus Hollywood haben teils schon Wohnungslosigkeit und Obdachlosigkeit erfahren müssen. Und statt vom Tellerwäscher zum Millionär geht es auch vom Obdachlosen zum Millionär: https://www.etf-nachrichten.de/australier-wird-innerhalb-von-4-jahren-vom-obdachlosen-zum-millionaer/, https://www.youtube.com/watch?v=VSR4MVelCpQ...

Ebenso macht die Bundesregierung heute noch keine fundierten Statistiken darüber, wieviele wohnungslose bzw. obdachlose Menschen es gibt, wie diese sich nach Geschlecht, Alter, sozialem Stand usw. aufteilen, was die Ursachen für Wohnungslosigkeit / Obdachlosigkeit sind, wie die Mortalitätsrate ist, wie die Kosten für diese Menschen sind, wieviele wieder in Wohnungen und Jobs gebracht werden, wieviele Menschen an Krebs wegen Zwangsröntgen erkranken und vieles mehr.

3e, Wohnungsverlust bedeutet nicht selten auch sozialen und wirtschaftlichen Abstieg, da es ohne Wohnung nur erschwert eine Arbeit sich finden lässt bzw. diese Menschen nicht selten in schlechtere Wohngegenden zu ziehen haben oder gar ihre Heimat verlassen müssen. 

Stigmatisierungen durch MitbürgerInnen tun ihr Übriges. Wieviele Menschen, die selbst nicht von der Thematik betroffen sind, haben obdachlose oder wohnungslose Bekannte oder Freunde? Das Ganze geht nicht selten auch an die Gesundheit. Passend finde ich Wohnungslosigkeit / Obdachlosigkeit beschrieben als "stiller Suizid".

3e, Wohnungslosigkeit ist bereits in der Mittelschicht angekommen: https://www.abendzeitung-muenchen.de/muenchen/obdachlos-jetzt-trifft-es-die-muenchner-mittelschicht-art-668184. Jeder (fast) 10.te Haushalt im Hartz-IV-Bezug ist bereits heute wohnungslos: https://www.gegen-hartz.de/news/fast-10-prozent-aller-hartz-iv-und-sozialhilfe-beziehenden-sind-wohnungslos.

Die Unterbringung in Notunterkünften, in denen Menschen durchschnittlich drei Jahre leben (lernte Menschen kennen, die seit bis zu 20 Jahren obdachlos / wohnungslos sind), kostet monatlich bis zu 6000,00 Euro für ein Zimmer, und zwar ohne jedwede Betreuung bei teils katastrophalen hygienischen Bedingungen: https://www.abendzeitung-muenchen.de/muenchen/stadtviertel/2-rent-group-und-el-naib-gegen-sozialreferat-muenchen-streit-um-neubruch-vor-gericht-art-540449.

Welches WG-Zimmer oder welche Wohnung von ca. 7 - 20 qm kostet monatlich bis 6000 qm, den Betrag den eine Unterbringung in einer Wohnungsloseneinrichtung in einem (Mehrbett-)Zimmer kostet? Das ist ein interessantes Geschäftsmodell, die Wohnungslosigkeit. ;-( 

Sind aktuell schätzungsweise ca. 1.200.000 Millionen Menschen deutschlandweit wohnungslos bzw. obdachlos, Tendenz steigend, was kostet dann deren Unterbringung und sonstige Kosten für Gesundheit, Resozialisierung...?  Und die Kosten tragen Alle!

Nebenschauplätze sind z.B. Zwangsröntgen wegen optionaler Lungentuberkulose, das durchaus laut Kritikern das Krebsrisiko erhöhen kann. Die Alternative eines Interferontests (Bluttest) wird in manchen Bundesländern nicht - bzw. nur bei Nachfrage - offeriert.

Viele BürgerInnen sprechen für 2021 von einer Klimawahl und PolitikerInnen schreiben sich auch Klima als Ziel auf die Fahnen. 

Was ist mit den Umweltbelastungen durch Entmietungen, wenn von Wohnungsauflösungen Hausrat aus Wohnungen und Häusern mangels Geld nicht eingelagert wird sondern Hab und Gut in Wertstoffhöfen nur verbrannt? So erzählte dies mir zu meinem Entsetzen ein Mitarbeiter eines Wertstoffhofes. Was ist mit zahlreichen Behördengängen, Wohnungsbesichtigungen, gesteigerten Arztbesuchen...?

Der Entmietete sprach davon, dass am 11.09.2021 eine Demonstration in Berlin stattfinden solle. 

Meines Erachtens sind Forderungen nach Mietendeckel, Zwangsenteignungen, sozialer Wohnungsbau, Verhinderung von Zweckentfremdungen (AirBnB), Wohnbaugenossenschaften... nur ein Teil der Problemlösung. 

 

Gerne würde ich hierzu Ideen mit Interessenten entwickeln, diskutieren und gegebenenfalls auch umsetzen.

 

    

 

Mieter-Mobbing und Entmietung - Verniedlichung des Problems - ...

Gerade sozial schwache Mieter lassen sich einschüchtern von Vermieter-Klagen. Renate Schneider vom Mieterbeirat der Stadt München fordert deshalb einen ...

Eboreg O. Svfuzna · vor 5 Monaten

schau mal da: www.syndikat.org

Gubznf Urvaevpu · vor 5 Monaten

Das oben genannte mietshäußer syndikat wollte ich auch erwähnen.
Aber vielleicht kannst du auch den https://www.mieterbund.de

anschreiben. Wenn es so ist wie in Österreich bekommst du darüber einen recht günstigen Rechtsbeistand.

Die Frage von Romana beantworten...

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