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Cuvyvcc Fgnxraobet
stellt eine Frage · vor 8 Monaten

Arbeitet ihr mit Behindertenwerkstätten zusammen?

In der Pandemie sind beinahe unbemerkt Löhne in Behindertenwerkstätten gekürzt worden. Schon vorher ließ sich von den Geld kaum leben.

Raul Krauthausen bezeichnet das zu Recht und treffend als „moderne Sklavenarbeit. Dass das System der Werkstätten alles andere als aufgeht ist mir schon im Zivildienst aufgefallen. Wie schlimm es tatsächlich aussieht ist mir erst in den letzten Monaten klar geworden. 

Ich verstehe nicht, warum der Ruf der Werkstätten so gut ist: Selbst einige Sozialunternehmen arbeiten mit den Werkstätten zusammen und halten sowohl das „gute Branding“ als auch das System dahinter am Laufen. Ich habe angefangen bei entsprechenden Unternehmen nachzufragen, bisher ohne eine Antwort zu erhalten.

Wie steht ihr dazu?


https://www.neues-deutschland.de/artikel/1144400.behindertenwerkstaetten-warum-verdienen-sie-so-wenig.html

Behindertenwerkstätten: Warum verdienen sie so wenig? (neues-d...

141 Euro für fünf Tage Arbeit: In der Pandemie sind beinahe unbemerkt Löhne 
in Behindertenwerkstätten gekürzt worden. 
Schon vorher ließ sich von dem G...

· vor 8 Monaten
Durch Autor:in als beste Antwort markiert

Hallo Philipp, 

vielen Dank für den wichtigen Beitrag! Als Frau mit Behinderung, die "zum Glück" immer am 1. Arbeitsmarkt arbeiten konnte, stoßen mir diese ganzen Sozialunternehmen, die in Behindertenwerkstätten produzieren auch immer sauer auf. 

Manchmal ist es etwas schwierig, dies rauszufinden, wo produziert wird. Manche Unternehmen schreiben dies ja direkt in ihren Webseitentext, andere schreiben dann eher "wir produzieren in Deutschland", was bei einem kleinen Startup darauf hinweisen könnte, dass es sich um eine Behindertenwerkstatt handelt, muss es aber natürlich nicht. Ich habe es erst einmal gemacht, dass ich ein Unternehmen darauf hingewiesen hatte. Hier hatte die Gründerin in einer Facebook-Gruppe ihr Crowdfunding präsentiert. Dort hatte ich dann kommentiert, dass ich selber ein Produkt aus einer Behindertenwerkstatt nicht unterstützen kann und ihr einen Link zu dem Thema geschickt habe, mit der bitte sich dies anzuschauen. Ich habe dafür auf das Projekt von dem Team der Sozialhelden verwiesen - https://jobinklusive.org/blickwechsel/

Liebe Grüße

Mechthild

· vor 8 Monaten

Hey Philipp,

danke fürs teilen! Es ist wirklich wichtig aufzuzeigen unter welchen Bedingungen dort gearbeitet wird.

Ich bin kürzlich auch über diesen Artikel gestolpert und aus allen Wolken gefallen. Bis vor kurzem habe ich Behindertenwerkstätten auch eher mit positiven Attributen in Verbindung gebracht...

Auf welchem Kanal fragst du denn bei Unternehmen an- hast du einen Text? Kannst du mir gerne mal als Nachricht schicken, vielleicht kann ich einen Kontakt herstellen.

Lieben Gruß

Marc

· vor 7 Monaten

Es ist eine Schande und ich kann auch nicht verstehen warum man sich nicht wenigstens solidarisiert. Es muss ja nicht verkehrt sein die Leute aus der Werkstatt auch mal für kurze Zeit da raus zu holen und mit sinnvollerer Arbeit zu belegen. Aber dann doch bitte auch was auf den Lohn drauf legen oder zumindest solidarisieren und auf das Problem aufmerksam machen und nicht einfach nur die billige Arbeitskraft ausnutzen und sich dann auch noch als Engel darstellen... Danke für diesen Beitrag! #weneedallies

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Snovna Brfgervpure
stellt eine Frage · vor 7 Monaten

Workshop-Expert*in zum Thema Personal- und Mitarbeiterführung gesucht

Ich betreue aktuell von der Hilfswerft aus ein Weiterbildungsprogramm, welches zum Ziel hat Social Entrepreneurship im ländlichen Raum zu fördern.
Einige Module mache ich selbst, bei anderen hole ich mir externe Unterstützung.

Am 22. oder 25.1. wäre ein Modul zum Thema "Personalfindung und -führung als Sozialunternehmen".
an der Reihe. Hätte jemand ein Tipp für eine_n Workshopleiter_in, der/die bei beidem einen Überblick über verschiedene Pfade und Erfolgsfaktoren geben kann?

Ziel wäre ein 3-3,5 h Umfang, digital ausgeführt, mit Arbeitsphasen, vergütet, in dem sich die voraussichtlich 3-5 Personen aus den Teams (teils schon gegründet, teils in Vorbereitung, gerade kein aktueller Einstellungsbedarf, interessieren sich aber dennoch dafür) weiterbilden sollen und natürlich Fragen stellen können.

· vor 7 Monaten

Hi Fabian, ich wüsste ja vielleicht jemanden, falls du noch niemanden gefunden hast. 

· vor 7 Monaten

Hi Fabian, falls noch aktuell - ich könnte und wäre dabei! 

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Snovna Brfgervpure
stellt eine Frage · vor 6 Monaten

Welche Sozialunternehmen haben eurer Meinung nach ein gutes Online-Marketing?

Ich hätte vielleicht 2 nennen können, die ich immer mal wieder sehe, aber vielleicht habt ihr noch mehr Beispiele?

Einfache Frage, ich spezifiere bewusst Online-Marketing nicht näher, es ist aber nicht nach einem schönen integrierten Online-Shop gefragt. Gerne kurz dazu schreiben, warum. Eigennennungen sind langweilig ;-)

· vor 6 Monaten

Mir würden auf die Schnelle folgende einfallen:

Sind jetzt zwar schon eher größere Social Businesses, aber kleine gibt es da auch total viele die fallen mir nur gerade nicht ein 🧐

· vor 6 Monaten

Danke für deine Tipps!

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Trbet Fgnroare
stellt eine Frage · vor 4 Monaten

Gute „purpose driven“ Persönlichkeitsentwicklunsprogramme für Unternehmer:innen?

Kennt ihr gute „purpose driven“ Persönlichkeitsentwicklunsprogramme für Unternehmer:innen? – Großartig, was man im deutschen für Wörter kreieren kann! 😀 – Das t.b.d. Programm „The Purpose Fellowship“ hört sich interessant an, doch ich habe das Gefühl, es liegt in meiner Komfortzone. Ich würde gerne aus meiner Komfortzone heraus. 🤔 https://www.tbd.community/en/purpose-fellowship Ich habe bereits ein Sozialunternehmen gegründet und bin dabei ein zweites, vollkommen neues Angebot, zu starten. Ich habe jedoch das Gefühl ich begrenze mich selber. – Trotz täglicher Meditation, Visualisierung und sportlichem Trainings. – Ich glaube es gibt unbekannte Unbekannte – in mir – die ich nicht fassen kann. Das waren viele Gedankenstriche, ich hoffe ich habe damit Gedanken ausgelöst.😉

Join The Purpose Fellowship: Community and Coaching for a More...

Join an international online community of like-minded people, get 8 weeks interactive coaching and upgrade your career to live your purpose.

· vor 3 Monaten

Ja, ich habe auch schon an Einzelarbeit gedacht. Ich würde mich über eine Empfehlung freuen. Danke!

· vor 3 Monaten

Interessante Frage. Muss es ein Programm sein? Vielleicht würde dir die Einzelarbeit mehr bringen (ging mir auf jeden Fall in der Vergangenheit so). Ich empfehle dir gern jemanden via DM.

· vor 3 Monaten

Hi Georg, ich mache gerade Business Mastery von Tony Robbins. Kann ich sehr empfehlen und mache deswegen gerade auch Teil 2. Das beinhaltet sowohl eine Fortbildung als auch Coaching. Melde dich gerne wenn du mehr über meine Erfahrungen hören möchtest.

· vor 3 Monaten

Danke Erlijn für die Empfehlung. Lass uns gerne mal kurz telefonisch austauschen. Ich frage mich, ob das etwas für mich ist.

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Ahfpuva Enjnazrue
stellt eine Frage · vor etwa 2 Monate

Wer hat Empfehlungen für Berater:innen aus dem Bereich Bildung und Aufbau von Sozialunternehmen?

· vor etwa 2 Monate

Lieber Nushin,

hier machst Du ein großes Faß auf! :-)

Ich bin da nach > 15 Jahren Erfahrung in der IT Branche und jetzt seit > 5 Jahren in der SocEnt Branche anderer Meinung als Sascha Eschmann. Denn wenngleich es natürlich viele Gemeinsamkeiten gibt, so gibt es doch auch wesentliche Unterschiede:
1) Social Business sprechen eine andere Sprache, haben ein anderes Mindset und damit auch eine andere Unternehmenskultur als rein profitorientierte Unternehmen. Das wirkt sich auf (fast) alle Geschäftsbereiche aus
2) Die Geldquellen (genauer: Ressourcen-Quellen) unterscheiden sich auch - bis auf wenige Ausnahmen - oft sehr stark. Das erfordert andere, teilweise für "klassische" Firmen ungewöhnliche Massnahmen.

Ich begründe meine Meinung auch gerne:

Als ich 2017 ein sehr gutes Weiterbildungsprogramm im Bereich Social Entrepreneurship von Ashoka besucht hatte, dachte ich, ich kann eigentlich schon alles, da ich ja bereits 10 Jahre vorher eine eigene erfogreiche Open Source Firma Co-gegründet hatte und also alles, was man bei der Gründung eines Startups berücksichtigen muss, schon durchgemacht hatte. Und dass ich mir durch die Teilnahme nur ein Netzwerk "erkaufe".  Tja, das war masslose Selbstüberschätzung: ich habe nicht nur im Ashoka Visionary Progamm sehr viel Neues und ganz Andersartiges gelernt, was Social Business brauchen, um wirklich nachhaltig erfolgreich zu sein, sondern auch in der Zusammenarbeit mit den klassischen Beratern bei Sozialunternehmen in den Jahren danach gesehen, dass das "Klassische" Mindset & Herangehensweise der Berater eben leider nicht passt, sondern den Kunden (das SocEnt) meist frustriert.

Deshalb arbeite ich auch gerade an einem Projekt, hier in Reflecta, eine Community von Experten für alle möglichen Themen zur Unterstützung von Sozialunternehmen aufzubauen, auf deren spezielle Expertise & Mindset sich diese dann verlassen können. Ich glaube deshalb, mir in denl letzten 12 Monaten einen recht guten Überblick über die Szene der Berater:innne in diesem Bereich aufgebaut zu haben.

Da gibt es zum einen viele etablierte Institutionen und zum anderen einzelne Berater:innnen. Deshalb wäre es wichtig zu verstehen, was Du genau suchst/brauchst? Am besten, Du beschreibst Deine Situation, entweder hier öffentlich (dann haben alles was davon), oder privat, dann antworte ich Dir natürlich auch gerne. Oder wir machen eine Mischung daraus - was Dir lieber ist.

Liebe Grüße,
Andrea

· vor etwa 2 Monate

Liebe Andrea,

den meisten Punkten stimme ich zu. Aber wenn jemand bewusst ein Sozialunternehmen gründen will, wird das Thema Mindest und die Frage nach dem Why ja (hoffentlich) beantwortet sein. Die Konzeption des Unternehmens auf Basis von Stakeholder, dem Buying-Center und den "üblichen" Marktmechanismen ist aus meiner Sicht ziemlich identisch. Das Ziel ist ein Unternehmen, das sich selbst ökonomisch trägt. Insofern muss ich die Stakeholder und die Zielgruppen extrem gut kennen und aus deren Bedürfnissen Ideen ableiten

Das sich ein Sozialunternehmen natürlich in Sachen Haltung, Mindest und unternehmerische Idee unterscheidet, dürfte klar sein. Wenn das nicht klar ist würde mir schnell die Frage kommen, wie man zu einer solchen Entscheidung kommen kann.

Letztlich - das ist aber sehr subjektiv und in der Social Business Welt nicht gerne gehört - finde ich die Grenzen sehr schwammig, speziell in den ImpactLabs wird ganz gerne etwas mit "social" gelabelt, das im Grunde ein ganz normal Start-Up ist. Aus meiner müsste es zur Norm werden, das Unternehmen gegenüber der Gesellschaft und dem Planeten Verantwortung tragen.

· vor etwa 2 Monate

Hi Luschin,

Danke für deine Anfrage. Vlt kann ich dir weiterhelfen. Schreib mir gerne privat. :) 

Viele Grüße

· vor etwa 2 Monate

Liebe Nuschin,

Ich kann dir Heiko Kolz empfehlen. Er betreibt mehrere Social Businesses in Norddeutschland und hat einen Schwerpunkt in Gründungsprozessen, Geschäftsmodellen und Mindset.

Schöne Grüße, Manuel

Die Frage von Nuschin beantworten...
xnwb fgrygre
stellt eine Frage · vor etwa einem Monat

Wie und überhaupt konsumiert ihr nachhaltige Mode?

Liebe Reflectas,

wir unterstützen eine indische Absolventin der TU Dresden beim Aufbau ihres Sozialunternehmens. Sie möchte Frauen in Indien, die unter häuslicher Gewalt, Unterdrückung und Ausbeutung leiden, zu Fabrikantinnen von nachhaltiger Kleidung aufbauen. Unter dem Label "Neelhans" will sie die produzierte Mode auf dem europäischen Markt verkaufen....  Ziemlich großes Brett, was sie da bohren möchte, aber sie meint es bitter Ernst. Um erst einmal das Konsumentenverhalten ihrer potentiellen Endkunden verstehen zu lernen, hat sie einen Fragebogen entworfen, der ungefähr 10 Minuten Ausfüllzeit benötigt. Ihr wäret ihrer ehrenwerten Mission eine erste Stütze, wenn ihr ihr diese 10 Minuten Eurer Zeit spendet:

 https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSfGPN7xxONq8YpFl6IlZ2Efs35UO__GorAyF56cR_cfmXd3jw/viewform  

Und falls darüber hinaus jemand seine oder ihre Expertise in dieses Projekt einfließen lassen möchte, sprecht mich bitte an: das Team Building hat gerade erst begonnen! 

kajo bittet um eine Abstimmung:

Sustainable fashion survey

https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSfGPN7xxONq8YpFl6IlZ2Efs35UO__GorAyF56cR_cfmXd3jw/viewform

· vor etwa einem Monat

Großes Vorhaben aber sehr unterstützenswert! Bei Kleidung gehe ich nach der Pyramide des nachhaltigen Konsums vor: Nutzen was ich hab, leihen, tauschen, gebraucht kaufen und im nächsten Schritt neu Kaufen. Sobald sie erste Muster- und Einzelstücke hat würde ich mich über eine mögliche Kooperation bezüglich Kleiderverleih freuen.

· vor etwa einem Monat

Super spannend. Danke sehr. Als Wildnisführer beurteilt sich Nachhaltigkeit durch die absolut minimale Notwendigkeit. Demnach ist nachhaltige Mode aus natürlichen Materialien lokal und ohne Geld& NetzStrom gefertigt oder zumindest 100% 2nd Hand recycelt. Das sind auch meine Kriterien für Kleidung.

Und natür-lich (!) geht Zweck vor Form

Die Frage von kajo beantworten...
Puevfgvna Züyyre
stellt eine Frage · vor 12 Monaten

Wichtig oder sexy: Ist das wirklich die Frage?

Vor einigen Tagen tauchte in meinen Videoempfehlungen auf Youtube das folgende Apple Werbevideo auf: https://youtu.be/6_pru8U2RmM

Beim Anschauen fühlte ich mich gut unterhalten. Die Botschaft war - abgesehen von "mit iPads und Macs schaffst auch du das" - zwar nicht wirklich vorhanden, aber das Video war sexy und hat Spaß gemacht.

Kurz danach tauchte das folgende Video von Microsoft in meinem Feed auf: https://youtu.be/wgtJGjL6GKw

Das Video ist länger als der Apple Werbeclip und es fühlt sich auch so an. Unterhaltsam und sexy ist anders. Dafür sind Inhalt und Botschaft umso wichtiger. Klar, irgendwo ist das auch Werbung für Microsoft, doch zumindest für ein Engagement, das ich als wichtig und sinnvoll ansehe.

Irgendwie blieben die beiden Videos bei mir hängen. Meine Suche nach Kampagnen zu sozial und gesellschaftliche wichtigen Themen zeigt mir dann schnell: Es gibt viele gute, doch wirklich sexy fand ich keine davon. Keine schaffte es auch nur in die Nähe des Unterhaltungslevels des Apple Videos. Das führte mich dann zur Eingangsfrage.

Wichtig und sexy: Bekommen wir das hin?  

Meine Frage an NGO, Sozialunternehmener:innen, Sozialarbeitende und Kommunikationskolleg:innen: Bekommen wir es künftig hin, wichtige Themen auch sexy und unterhaltsam zu kommunizieren?

Die Frage geht natürlich auch an mich und wird in meiner (Kommunikations)Arbeit auch eine größere Rolle spielen. Genau so wie die folgenden Fragen:

  • Können wir wichtige Themen schon sexy kommunizieren und ich kenne die Beispiele einfach nicht?
  • Wie kommen wir von einer primär informative hin zu einer unterhaltsamen Kommunikation bei wichtigen Themen?
  • Was brauchen wir, um den Wechsel hinzubekommen?

Ich freue mich auf die Diskussion dazu. Jetzt ist Eure Meinung gefragt.

The Underdogs are back, navigating their new normal with lots of unknowns but one reliable constant: Apple helps unleash their creativity and productivi...

· vor 12 Monaten

Lieber Christian, 

ich habe vor Jahren einmal für eine Agentur gearbeitet und muss leider sagen, wir hatten immer wirklich tolle Ideen, die auch sexy und ansprechend waren. Jedoch hatten die meisten Kunden nicht genügend Mut, diese Kampagnen einzusetzen. Viel zu oft wurde sich für den (langeiligen) dritten Vorschlag entscheiden. Frei nach dem Motto nur nichts wagen... 

Was brauchen wir? Mutige Kunden, die sich trauen mit Humor zu werben.

LG Monica

· vor 12 Monaten

Hallo Monica,

danke dir für deinen Kommentar. 

Bis zu einem gewissen Grad spiegelt er meine Erfahrung wieder. Allerdings habe ich auch erlebt, das Kommunikator:innen und Agenturen - leider auch ich manchmal - sich nicht wirklich intensiv für entsprechende Konzepte einsetzen und / oder sie zu wenig kommunizieren. 

Vermutlich haben wir da auf allen Seiten noch Arbeit zu tun. 

· vor 12 Monaten

Hi,

Eure Erfahrungen lassen sich - je nach Betrachtungsweise - in vielen Bereichen wiederfinden:

Webdesign: Wiedererkennungswert ja, doch Dies und Das gefällt doch nicht / ist zu riskant, und WebDesigner*innen haben viele Stunden umsonst gearbeitet. Dann doch lieber mehr oder weniger 08/15.

Kleidung: schaut mal in eine Menschenmenge. Sehr selten was Farbenfrohes oder Buntes (vor allem in den Wintermonaten fällt mir dies sehr schmerzlich auf).

Produktinnovationen: lieber z.B. der 89.ste Erdbeer-Joghurt mit  Sternenstaub vom Mond als mal z.B. ein Physalis-Joghurt pur ohne Werbelügen.  

Viele Menschen wollen - so scheint es mir- nicht außerhalb von Normen sich bewegen, aus Angst negativ aufzufallen. Man kann doch einfach nicht allen gefallen. Und was norm-al ist, fällt leider auch nicht auf bzw. tendenziell durch. Es braucht Mut einfach nur authentisch zu sein.

Lösung:

1. Es nicht möglichst allen recht machen wollen. Nicht die große Durchschnittsmenge erreichen wollen, denn das Ergebnis dürfte ebenso durchschnittlich meistens werden. Außerdem, wer wagt außerhalb von Nomen sich zu bewegen, kann ja damit auch die Normen bewegen und neue Normen schaffen. :-)  

2. Menschen machen Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede aus. Somit kann ein Video (oder anderes Informationsmaterial) nie alle Menschen ansprechen. Also, lieber auf mehrere unterschiedliche Videos, Texte, Zeitungsbeiträge, Webinare usw. setzen, die mal humoresk, mal tiefgründig, mal emotional berührend..., doch immer mit transparenter ehrlicher Botschaft sind, aus der ich z.B. einfach (m)einen (Mehr-)Wert oder Alleinstellungsmerkmal(e) erkennen kann.

Ciao,

Romana

PS: würden wir Videos (hier) sammeln, wetten, dass jeder Mensch was anderes als sexy und unterhaltsam empfindet?

 

· vor 12 Monaten

Das sexy unterschiedlich wahrgenommen wird ist klar :). Die von dir angesprochenen Punkte sind für Individuen absolut zutreffend, für Organisationen zwar auch, doch da werden sie komplizierter. 

Wer entscheidet, ob die Organisation den Mut hat? Wen muss sie oder er davon überzeugen? Wieviel Profil kann und will sich die Organisation leisten?

· vor 12 Monaten

Hallo Christian, einmal ein paar Gedanken von mir dazu. 

Ich glaube und spreche ja auch oft davon, dass sich Entwicklungshilfe verändern muss! Dazu zählt für mich nicht nur die Arbeit in den Ländern, sondern auch das auftreten hier vor Ort. Ich persönlich finde es jedoch sehr schwer den Schnitt zu finden, denn zumindest wir, arbeiten mit dem sehr ernsten Thema "Straßenkinder". Ich persönlich finde, dass dieses Thema auch sehr Ernst behandelt werden muss, aber gleichzeitig darf es nicht zu Ernst sein. Selbstverständlich würde ich gerne ein sehr provokantes auftreten wie zb. True Fruits betreiben, meine Sorge ist jedoch, dass wir A) ein sehr ernstes Thema (263 Millionen Kinder ohne Bildung) kaputt machen und B) dass uns dieses Marketing schaden könnte. 

Wir hatten neulich zb. eine Aktion geplant, die sehr provokant gewesen wäre. Wir hätten Raucher etwas ins Visier genommen. Hübsche Grafiken, Texte usw. haben wir vorbereitet, es dann aber gelassen, auch mit der Befürchtung vielleicht einen Schritt zu weit zu gehen. 

Ich glaube aber - langfristig - muss man sich abheben, sonst ist man halt auch nur eine weitere NGO, die ebenfalls Kindern hilft und Spender sucht. Davon gibt's bereits viele und wird es auch noch viele geben. 

· vor 12 Monaten

Die Abwägung ist meines Erachtens nach ein kontinuierlicher Prozess. Persönlich würde ich jedoch zwischen sexy und provokant differenzieren. Im Beispiel ist der Apple Spot sexy und unterhaltsam - für mich - aber nicht provokativ. 

Die Frage von Christian beantworten...
Qnavryn Znue
stellt eine Frage · vor 9 Monaten

Hallo zusammen, wir werden gerade immer wieder auf reflecta-Online-Veranstaltungen angesprochen. In Umfragen möchte ich versuchen zu sehen, wo am ehesten die Bedarfe liegen. 


Hier kommt die erste. Ich freue mich über rege Teilnahme :).
Vielen Dank euch!



Wo siehst du dich/würdest du gerne teilnehmen? 

Daniela bittet um eine Abstimmung:

36
16
9
· vor 9 Monaten

Social Impact Measurement wäre mein Top-Thema für 2021, suche gerne hier Leute zum Austausch :)

· vor 9 Monaten

Oh ja, gutes Thema. Da haben sicher noch mehr Bedarf. Danke für deinen Input!

· vor 9 Monaten

Ich habe Interesse an einem Austausch mit Menschen die gründen wollen in der Schnittstelle Klima, Gesundheit, Sozialarbeit, Initiativen gegen soziale Isolation und Großstadtstress. Danke

· vor 9 Monaten

Danke für die Details, Kerstin. Damit kann man arbeiten :). Bis bald und viele Grüße

· vor 8 Monaten

Für alle Gründer:innen, die an Mastermind-Gruppen interessiert sind: Hier entsteht gerade etwas:

https://www.reflecta.network/posts/stammtisch-fuer-gruender-innen-mit-impact

Die Frage von Daniela beantworten...
Ynef Qr Ybhj
stellt eine Frage · vor 6 Monaten

Habt ihr eine Empfehlung für eine:n SEA Manager:in?

Hallo ihr Lieben,
wir suchen eine:n Paid Social und/oder SEA Manager:in und bieten einen Job mit sehr viel Sinn und tollen, nachhaltigen Kunden. 
Über Bewerbungen oder Empfehlungen sind wir sehr dankbar. Hier geht es zur Stellenanzeige: https://4better.world/jobs/paid-social-und-sea-manager-w-m-d-vollzeit-oder-teilzeit/

Jobs - Paid Social u. SEA Manager (w/m/d) Vollzeit/Teilzeit - ...

Du brennst für Google-, Facebook- und Instagram-Ads und suchst einen Job mit Sinn? Wir von 4better.world bieten Paid-Advertising für eine bessere Welt.

Themen: Sinn · Sozialunternehmen | Skill: Marketing
· vor 6 Monaten

Ich hatte fast überlassen das die Ausschreibung von dir ist Lars und wollte 4better.world empfehlen :)

· vor 6 Monaten

Hi Lars, sucht ihr nur nach einer Festanstellung oder wäre auch eine Mitarbeiter auf freier Basis für euch möglich? Dann würde ich mich mal bei euch melden :)

· vor 6 Monaten

Hallo Nadine, grundsätzlich suchen wir eher einen festen Mitarbeiter:in, wobei wir auch für Freelancer offen sind. Meine Kollegin Jette schreibt dir glaube ich gerade. Ich bin gespannt. :)

· vor 6 Monaten

Inhaltliche Frage: Muss der- oder diejenige in Berlin sitzen oder ist remote mit Vor-Ort-Phasen okay für euch?

Beides ist für uns möglich. Wir sind sehr flexibel.

Die Frage von Lars beantworten...
Ebznan Fpunvyr
stellt eine Frage · vor etwa 2 Monate

Wer kennt (Internet-)Adressen und (Personen-)Gruppen die sich für das Thema Wohnen inklusive Entmietungen interessieren?

Auch Dich betrifft das Thema Obdach- bzw. Wohnungslosigkeit!  Selbst wenn Du Dein Haus / Deine Wohnung behältst, so haben wir alle die Folgen bei diesem komplexen Thema zu tragen.  

 

Vorwort von Jemanden den ich als sehr intelligenten Menschen schätze:

1. Dank steigender Wohnungs- und Wohnungsnebenkosten können sich in Zukunft immer mehr Menschen immer weniger bis nichts mehr leisten und sind zunehmend selbst von Obdach- und Wohnungslosigkeit bedroht. 

2. Auch "Kleinimmobilienbesitzer:innen" werden sich Ihr Häuschen bei steigenden Zinsen und höheren Lebenshaltungskosten ihre Immobilie nicht leisten können! 

3. Gewinner bei diesem Wohnungs- und Immobilien Roulette sind ausschließlich Banken, Immobilienkonzerne und Spekulanten. Was heißt dies für eine "Liberale Gesellschaft der Sozialen Marktwirtschaft? 

A) Wie in weiten Teilen Afrikas und Asiens wird es ein Auseinandertriften zwischen Arm und Reich und eine Wohnsituation zwischen Slums (Sozialviertel) und Bungalowsiedlungen geben! 

B) Arbeit ermöglicht keinen Wohlstand mehr. Wer nicht erbt, bzw. eine höchst aussergewöhnliche Karriere hinlegt, wird sich das Leben in einer eigenen Wohnung bzw. einem eigenen Haus nicht leisten können! Ein "sozialer Aufstieg ist in D" in Zukunft nicht möglich. 

C) Die Kriminalität wird auf langfristige Sicht in D steigen auf ein ähnliches Niveau wie in Südafrika, Brasilien oder Kolumbien. Menschen ohne Chance auf Teilhabe in der Gesellschaft - haben nichts zu verlieren! 

Deshalb geht Jeden Einzelnen Staatsbürger das Thema "bezahlbares Wohnen in D" etwas an! 

Wir brauchen einen "offenen gesellschaftlichen Diskurs" zum Thema " bezahlbarer Wohnraum". 

 

Um dieses Szenario zu verhindern bitte ich um Solidarisierung und um ein gemeinschaftliches Bewirken von bezahlbarem Wohnraum in Würde für Alle!

 

 

Kennst Du wen, der / die sich bei dem Thema Wohnen als Grundrecht und alles was dazu gehört, engagieren möchte(n), z.B. investigative Journalisten, FilmemacherInnen, Rechtsanwälte, Sozialverbände, PolitikerInnen, Bürgerorganisationen, philantrope BürgerInnen die Spenden oder gar Wohnungen für Obdachlose / Wohnungslose offerieren...?

 

Hier das höchst brisante Tabuthema Entmietungen.

Angenommen jemand erhält eine Räumungsklage und die Klagepartei macht falsche Behauptungen statt eines Tatsachenvortrags, vorsitzende/r RichterIn verweigert einerseits Prozesskostenhilfe und andererseits geht RichterIn nicht auf das dargebotene Beweismaterial ein, spricht Räumung aus. Was können hier Betroffene machen, wenn überdies die Ablehnung der Prozesskostenhilfe nach dem Endurteil "Räumung" erfolgt?

Eine Idee ist einen Leitfaden für Menschen zu verfassen, die von Wohnungslosigkeit bedroht sind. Lasst und solidariseren und gemeinschaftlich für bezahlbaren Wohnraum für Alle zu sorgen.

 

Thematisiert wurde das Thema Entmietungen bereits von vor über 10 Jahren: 

https://www.sueddeutsche.de/geld/mieter-mobbing-und-entmietung-verniedlichung-des-problems-1.561348

So reagierte der ehemalige Chef der Oberstaatsanwaltschaft darauf: https://www.sueddeutsche.de/geld/mieter-mobbing-und-entmietung-verniedlichung-des-problems-1.561348

Seilschaften zwischen Immobileinspekulanten und Richtern: https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-netzwerk-mietrecht-protest-1.4804704

Die meisten Menschen schämen sich ihrer Situation und wollen oder können gar nicht die Kraft aufbringen, sich dagegen zu wehren. Hier ein Fall von Entmietung bei Verdacht auf Prozessbetrug:

https://rechtaufstadt-regensburg.de/trotz-prozessbetrug-der-eigentuemer-richterin-verhaengt-raeumung/ ;

https://rechtaufstadt-regensburg.de/zwangsraeumung-oder-zwangspsychiatrisierung/ ;

https://rechtaufstadt-regensburg.de/tag/zwangsraeumung

Hier ein paar Er-Kenntnisse:

1. Verweigerung von Prozesskostenhilfe, nicht wegen fehlender hinreichender Erfolgsaussichten, wie es offiziell heißt, sondern weil - wie ein Gerichtsmitarbeiter sagte, die meisten Menschen ohne bzw. nur wenig Geld, die Prozesskostenhilfe nicht zurückzahlen könnten.

1a, Kommt die Ablehnung der Prozesskostenhilfe nach Zustellung des Endurteils Räumung, kann das Einspruchsrecht wegen beispielsweise Befangenheit nicht wahrgenommen werden. Dies erachte ich als verfassungswidrig.

2. Wie bereits im erstverlinkten Artikel zu lesen ist, verklagen scheinbar VermieterInnen MieterInnen solange bis sie "ihr" Recht bekommen.

2a, Möglicherweise denkt ein Teil der RichterInnen, dass da ja jeder Klage nachgegangen werden muss, sie den Prozess abkürzen, und MieterInnen lieber zügig räumen um Zeit und Kosten (den Gerichten und Steuerzahlern) zu sparen. Nur dass diese Kosten umverteilt werden...

2b, Möglicherweise sehen RichterInnen in einer anderen Besoldungsgruppe nicht die Not von GeringverdienerInnen bzw. Menschen ohne Einkommen, da sie entweder selbst ImmobilienbesitzerInnen sind bzw. sich allzeit Mieten leisten können. Siehe auch das diskrete Netzwerk von Richtern mit Immobilienspekulanten.

2c, Rechtschutzsversicherungen zahlen nur bei einer bestimmten Anzahl von Rechtstreitigkeiten, bei einer der nachgefragten Versicherungen z.B. seien es bis maximal sieben Rechtstreitigkeiten, egal ob man zurecht verklagt wird oder nicht. 

2d, Immobilienspekulanten haben hier keine Probleme, denn Geld fließt in Form von z.B. neuen und höheren Mieten immer wieder nach.

2e, Betrug und Prozessbetrug ist zwar strafbar, doch wo kein Kläger, da kein Richter. Im erstverlinkten Artikel der Süddeutschen Zeitung drückt meiner Wahrnehmung nach die Mitarbeiterin des Münchner Mieterbeirats ihre Verwunderung darüber aus, dass Gerichte nicht Falschaussagen erkennen und sie spricht offen von Prozessbetrug.

2f, Im zweiten Artikel der Süddeutschen Zeitung meint der ehemalige Chef der Oberstaatsanwaltschaft, sie bräuchten einen Anfangsverdacht. Es sind mir allein diverse Fälle bekannt, in denen die (Ober-)Staatsanwaltschaft keinen Anfangsverdacht sah, obwohl viele Laien und gar auch Anwälte, Polizeibeamte diesen sehr wohl sahen, nur selbst nichts unternehmen wollten bzw. meinten nichts machen zu können. Dazu passt dieser Blogbeitrag: http://caesar-bochum.blogspot.com/2012/09/30092012-vvj.html. ;

Wenn es auch eine andere Baustelle ist, doch zum Thema Cyberstalking fand ich es zutiefst erschreckend, dass die Aufklärungsquote der Staatsanwaltschaft bei 1,4 % nur liegen soll: https://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/videos/exclusiv-im-ersten-cyberstalking-video-100.html

Der Entmietete möchte nun, so ich ihn verstand, die Staatsanwaltschaft anzeigen, weil sie nicht ihrer Ermittlungspflicht nachgekommen ist. Bei unserem Krähenprinzip und meinen Recherchen zufolge, befürchte ich, er allein hat nur äußerst geringe Erfolgschancen.

2g, PolitikerInnen meinten derlei Fälle zu kennen, doch dass man da nichts machen könne. Es sei kein politisches sondern ein zivilrechtliches Problem. Nur (Ober)BürgermeisterInnen bei Wahlveranstaltungen gefragt, behaupten davon noch nie etwas gehört zu haben, und sie selbst lassen auch nie wieder dazu was von sich hören.

Stimmt die Kommunikation unter den Politikern und Ratshausmitarbeitern nicht? Bzw. lesen unsere BürgermeisterInnen keine Zeitungen? Wollen sie nichts wissen? 

Wenn PolitikerInnen bei meiner Meinung nach illegalen, auf Betrug basierenden Handlungen, gegen Wohnungsverluste meinen nichts machen zu können, wie wahrscheinlich ist dann, dass sie bei legalen Entmietungen MieterInnen hilfreich zur Seite stehen, außer sie bekommen Druck von der Öffentlichkeit?

Ähnlich wie die Mitarbeiterin des Mieterbeirats sehe ich es auch; wir brauchen PolitikerInnen, die hier sich ihre Verantwortung bewusst machen und Gesetzesänderungen bzw. neue Gesetze auf den Weg bringen. Sehr gerne noch vor der Bundestagswahl 2021.

2h, Einen kompetenten Rechtsbeistand zu finden, der gegen Prozessbetrug und Rechtsbeugung vorgehen möchte, scheint einem Lotto-Sechser mit Zusatzzahl gleichzukommen. 

Dies mag teils auch dem Standort geschuldet sein.

Eine Person meinte, so ich ihn recht verstand, das meiste selbst geschrieben zu haben, und der Rechtsbeistand habe es dann so bei Gericht eingereicht.  

Bei einer anderen beklagten Partei weigerte sich der Rechtsbeistand bei einer zweiten Räumungsklage die Mandantschaft zu übernehmen. Mutmaßlich hatte sie Angst zu verlieren.

Bei einem Berufungsantrag meinte der Rechtsbeistand nichts machen zu können, und nötigte die beklagte Partei zu einem Verzichtsurteil. Und dies obwohl ein anderer Rechtsbeistand, der auch das Mandat nicht übernehmen wollte, von Rechtsbeugung und mehr schrieb.

2i Ein befragter Anwalt sagte, die Erfolgsaussichten sähe er bei höchstens 20 %.  Die meisten Anwälte wollten (nur) Geld verdienen. Kein Anwalt ginge gerne gegen RichterInnen vor, vor denen er / sie wieder vor Gericht stehen müsse.

2j, Eine Anwältin meinte, kaum jemand würde auf Beratungsschein arbeiten.

2k, Ein berenteter Richter sagte, man solle sich einen Anwalt aus einem anderem Bundesland holen.

2l, In Städten und Gemeinden gibt es sogenannte Fachstellen zur Vermeidung von Wohnungslosigkeit. Eine Journalistin sagte, so ich sie richtig verstand, die FaSt würden meist nichts tun, außer sie bekommen Druck durch die Öffentlichkeit. Als ich bestürzt nach den Gründen fragte, beantwortete sie dies mit zu wenig Geld für zuviel Arbeit. 

Im Internet lassen sich diverse Artikel finden, in denen es heißt, Jobcenter-MitarbeiterInnen würden teils ihre Kunden hassen, als arbeitsscheu ansehen und in die Wohnungslosigkeit treiben: 

https://gelsenkirchenhartz4.wordpress.com/2014/07/19/schikane-im-jobcenter-weil-mitarbeiter-kunden-hassen/

https://www.hartziv.org/news/20190305-hartz-iv-obdachlos-dank-angemessenheitsregeln.html, https://hartz4widerspruch.de/news/jobcenter-schickt-mehr-menschen-in-die-obdachlosigkeit/

2m, Menschen die einem freundlich sich geben, die einem gar was schenken, denen möchte man meines Erachtens ebenso wohlwollend begegnen und Gutes zurückgeben. Lese ich Artikel über Parteispenden wie https://www.lobbycontrol.de/2019/01/parteispenden-2018-immobilienlobby-legt-zu/ und https://www.spiegel.de/politik/deutschland/lobbyismus-immobilienwirtschaft-ist-groesster-cdu-spender-a-e7fb0d5d-28a0-4532-b4a4-a3a8bbab75f4, steht für mich zu befürchten, PolitikerInnen stehen den Interessen der Immobilienspekulanten gegenüber hilfreicher und wohlwollender als den der MieterInnen.

2n, Lese ich Statistiken wie https://de.statista.com/statistik/daten/studie/164385/umfrage/gruende-fuer-unzufriedenheit-mit-der-bundesregierung/, so denke ich, wir brauchen eine transparentere Politik und PolitikerInnen brauchen Unterstützung im Lösen gesellschaftlicher Herausforderungen.  Wir Alle benötigen eine mehr bürgergerechte bzw. gelebte Demokratie. https://www.prisma.de/tv-programm/Buerger.-Macht.,29731097

3. BürgerInnen:

3a, Für den in einer Facebook-Gruppe geteilten Artikel des Entmieteten erhielt ich ca. 60 Likes bzw. wütende Smilies. Für einen ein paar Stunden später eingestellten Link zur Rücktrittsforderung der SPD von Jens Spahn habe ich aktuell hingegen schon über 350 Likes. Das Thema Obdach- bzw. Wohnungslosigkeit ist noch viel zu wenig in den Köpfen von uns Bürgern präsent. Die meisten dürften scheinbar immer noch denken, damit nichts zu tun zu haben.

3b, BürgerInnen (mit denen ich sprach oder was ich las bzw. hörte) meinen (wohl teils auch aus Selbstschutz), ein Vermieter würde nicht grundlos kündigen bzw. dass unsere Justiz in Ordnung sei. Es gibt Artikel im Internet in denen gar (ehemalige) RichterInnen das Rechtssystem kritisieren, dass jedes vierte bis 25.ste Urteil fehlerhaft oder gar falsch sei. Bzw. ein anderer Teil der BürgerInnen meint resigniert klingend, man könne gegen das System nichts machen. Rechtsmittel zu Fehlurteilen sind Mangelware. https://www.klugo.de/blog/fehlurteile-in-deutschland. Laut Google: "Jedes vierte Strafurteil in Deutschland ist ein Fehlurteil, schätzt ein Richter des Bundesgerichtshofs.17.05.2015" Selbst wenn es bei Räumungsklagen die Quote nicht so schlecht sein sollte, es ist meiner Meinung nach skandalös wie mit einem solch existenziellem Thema umgegangen wird. Es braucht die Möglichkeit Verfahren leichter neu aufzurollen bzw. Instrumente wie videogestützte Gerichtsverhandlungen, die für weniger Fehlurteile sorgen: https://de.wikipedia.org/wiki/Wiederaufnahme_des_Verfahrens

3d, Ferner meinen teils BürgerInnen, niemand müsse wohnungslos sein. Jede/r könne in einer Notunterkunft unterkommen. (Ein eigenes Thema).

Auch werden Wohnungslose bzw. Obdachlose gerne als Kranke (psychisch, physisch) gesehen oder als Kriminelle, Drogenabhängige abgeurteilt, Menschen in Lebenskrisen bzw. Menschen die auf der Straße leben wollen. Dies trifft schätzungsweise nur auf einen kleinen Teil der Obdachlosen / Wohnungslosen zu und in vielen Fällen halte ich diese Behauptung für eine reine Schutzbehauptung um sich nicht mit der Problematik auseinandersetzen zu müssen. Viele der Betroffenen arbeiten sogar bzw. haben die Wohnung verloren, weil sie die Miete sich nicht mehr leisten konnten. Psychische wie physische Probleme sind weitaus weniger die Ursachen für einen Wohnungsverlust als die Folgen.

Talente / Werte von  Wohnungslosen / Obdachlosen werden nicht gesehen bzw. gehört: https://www.youtube.com/watch?v=LZeSZFYCNRw, https://www.sueddeutsche.de/kultur/klassik-in-der-u-bahn-kleingeld-fuer-den-star-1.801038, https://www.stern.de/panorama/gesellschaft/erschuetterndes-video-experiment-wuerden-sie-ihre-liebsten-als-obdachlose-erkennen--3690810.html Nicht nur Prominente aus Hollywood haben teils schon Wohnungslosigkeit und Obdachlosigkeit erfahren müssen. Und statt vom Tellerwäscher zum Millionär geht es auch vom Obdachlosen zum Millionär: https://www.etf-nachrichten.de/australier-wird-innerhalb-von-4-jahren-vom-obdachlosen-zum-millionaer/, https://www.youtube.com/watch?v=VSR4MVelCpQ...

Ebenso macht die Bundesregierung heute noch keine fundierten Statistiken darüber, wieviele wohnungslose bzw. obdachlose Menschen es gibt, wie diese sich nach Geschlecht, Alter, sozialem Stand usw. aufteilen, was die Ursachen für Wohnungslosigkeit / Obdachlosigkeit sind, wie die Mortalitätsrate ist, wie die Kosten für diese Menschen sind, wieviele wieder in Wohnungen und Jobs gebracht werden, wieviele Menschen an Krebs wegen Zwangsröntgen erkranken und vieles mehr.

3e, Wohnungsverlust bedeutet nicht selten auch sozialen und wirtschaftlichen Abstieg, da es ohne Wohnung nur erschwert eine Arbeit sich finden lässt bzw. diese Menschen nicht selten in schlechtere Wohngegenden zu ziehen haben oder gar ihre Heimat verlassen müssen. 

Stigmatisierungen durch MitbürgerInnen tun ihr Übriges. Wieviele Menschen, die selbst nicht von der Thematik betroffen sind, haben obdachlose oder wohnungslose Bekannte oder Freunde? Das Ganze geht nicht selten auch an die Gesundheit. Passend finde ich Wohnungslosigkeit / Obdachlosigkeit beschrieben als "stiller Suizid".

3e, Wohnungslosigkeit ist bereits in der Mittelschicht angekommen: https://www.abendzeitung-muenchen.de/muenchen/obdachlos-jetzt-trifft-es-die-muenchner-mittelschicht-art-668184. Jeder (fast) 10.te Haushalt im Hartz-IV-Bezug ist bereits heute wohnungslos: https://www.gegen-hartz.de/news/fast-10-prozent-aller-hartz-iv-und-sozialhilfe-beziehenden-sind-wohnungslos.

Die Unterbringung in Notunterkünften, in denen Menschen durchschnittlich drei Jahre leben (lernte Menschen kennen, die seit bis zu 20 Jahren obdachlos / wohnungslos sind), kostet monatlich bis zu 6000,00 Euro für ein Zimmer, und zwar ohne jedwede Betreuung bei teils katastrophalen hygienischen Bedingungen: https://www.abendzeitung-muenchen.de/muenchen/stadtviertel/2-rent-group-und-el-naib-gegen-sozialreferat-muenchen-streit-um-neubruch-vor-gericht-art-540449.

Welches WG-Zimmer oder welche Wohnung von ca. 7 - 20 qm kostet monatlich bis 6000 qm, den Betrag den eine Unterbringung in einer Wohnungsloseneinrichtung in einem (Mehrbett-)Zimmer kostet? Das ist ein interessantes Geschäftsmodell, die Wohnungslosigkeit. ;-( 

Sind aktuell schätzungsweise ca. 1.200.000 Millionen Menschen deutschlandweit wohnungslos bzw. obdachlos, Tendenz steigend, was kostet dann deren Unterbringung und sonstige Kosten für Gesundheit, Resozialisierung...?  Und die Kosten tragen Alle!

Nebenschauplätze sind z.B. Zwangsröntgen wegen optionaler Lungentuberkulose, das durchaus laut Kritikern das Krebsrisiko erhöhen kann. Die Alternative eines Interferontests (Bluttest) wird in manchen Bundesländern nicht - bzw. nur bei Nachfrage - offeriert.

Viele BürgerInnen sprechen für 2021 von einer Klimawahl und PolitikerInnen schreiben sich auch Klima als Ziel auf die Fahnen. 

Was ist mit den Umweltbelastungen durch Entmietungen, wenn von Wohnungsauflösungen Hausrat aus Wohnungen und Häusern mangels Geld nicht eingelagert wird sondern Hab und Gut in Wertstoffhöfen nur verbrannt? So erzählte dies mir zu meinem Entsetzen ein Mitarbeiter eines Wertstoffhofes. Was ist mit zahlreichen Behördengängen, Wohnungsbesichtigungen, gesteigerten Arztbesuchen...?

Der Entmietete sprach davon, dass am 11.09.2021 eine Demonstration in Berlin stattfinden solle. 

Meines Erachtens sind Forderungen nach Mietendeckel, Zwangsenteignungen, sozialer Wohnungsbau, Verhinderung von Zweckentfremdungen (AirBnB), Wohnbaugenossenschaften... nur ein Teil der Problemlösung. 

 

Gerne würde ich hierzu Ideen mit Interessenten entwickeln, diskutieren und gegebenenfalls auch umsetzen.

 

    

 

Mieter-Mobbing und Entmietung - Verniedlichung des Problems - ...

Gerade sozial schwache Mieter lassen sich einschüchtern von Vermieter-Klagen. Renate Schneider vom Mieterbeirat der Stadt München fordert deshalb einen ...

· vor etwa 2 Monate

Das oben genannte mietshäußer syndikat wollte ich auch erwähnen.
Aber vielleicht kannst du auch den https://www.mieterbund.de

anschreiben. Wenn es so ist wie in Österreich bekommst du darüber einen recht günstigen Rechtsbeistand.

Die Frage von Romana beantworten...

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