Wissensaustausch
Hilf anderen Mitgliedern oder lass dir selbst bei einem Problem oder Frage weiterhelfen.
Wer hat Lust, uns bei unserem Pitch für die "Impact Tools" zu unterstützen und Feedback zu geben?
(Ihr seid ja der Wahnsinn! Tausend Dank für so viel Unterstützung. Gemeinsam rocken wir das! Jetzt reicht es tatsächlich auch schon, weil nächste Woche der große Tag ist und ich ja noch den Text auswendig lernen muss. Danke, danke danke!)
Hallo zusammen, wir sind mit dem Projekt "Impact Tools - Interaktive Schritt- für-Schritt-Anleitungen zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen" in die zweite Runde des IGP-Förderprogramms gekommen (yeah! 🎉 )
und halten unseren 3min-Pitch in der kommenden Woche. Wer hat Lust, uns zu Story und Pitchdeck Feedback zu geben? Schreibt mir einfach eine Nachricht.
Anbei die Kurzbeschreibung aus dem Antrag:
"Digitale interaktive Schritt-für-Schritt-Anleitungen ermöglichen Projektinitiator:innen
gemeinwohlorientierte Projekte erfolgreich zu initiieren und umzusetzen. Sie helfen ihnen auf
spielerische Art, Wissen anzueignen und passende Lösungswege zu entwickeln. Eingebunden in
die Netzwerk- und Matching-Plattform für Changemaker reflecta network, ermöglichen sie eine
großflächige Verbreitung von Lösungsträger:innen sozialer Herausforderungen und deren
Befähigung.
Bei unseren Schritt-für-Schritt-Anleitungen erhält jede Person die Hilfe, die sie
braucht. Ähnlich wie bei einem Inkubator wird die Brücke zur Community geschlagen, die zum
Austausch bereitsteht sowie zu Expert:innen, die an relevanten Stellen fachlich beraten. Wir
holen jede:n auf der Stufe ab, auf der sie sich befinden und helfen dabei, aktiv erfolgreiche
Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen zu entwickeln."
Naturverbindung für Changemaker*innen?
Nachhaltig tätige Unternehmen wollen unsere Erde aktiv schützen. Wäre es sinnvoll, diese Erde dafür auch wieder besser kennenzulernen?
Wir haben das Gefühl, dass eine stärkere Naturverbindung eine große Bereicherung für Unternehmen sein kann:
- Für den gesamten "Organismus" Unternehmen genauso wie für die einzelnen Mitarbeiter*innen.
- Auf der Visionsebene genauso wie auf der konkreten Handlungsebene.
- Für die Nachhaltigkeitskommunikation nach Außen genauso wie für die interne strukturelle Organisation.
Deswegen möchten wir gern ein Angebot in die Richtung kreieren.
Aber wir sind eben auch selbst stark verwurzelt in der Natur. Wieland ist Leiter einer Wildnisschule und ich, Gerrit, bin als ausgebildeter Wildnispädagoge immer noch viel draußen unterwegs.
Vielleicht sind wir
Opfer unserer eigenen Wahrnehmung? Vielleicht seht ihr / sehen nachhaltig
tätige Unternehmen in einer starken Naturverbindung gar nichts erstrebenswertes?
Das möchten wir in einem ersten Schritt gern herausfinden und laden euch ganz herzlich ein, hier oder per Privatnachricht zu kommentieren. Nutzt gern diese Fragen zur Orientierung:
- Würde euch und euer Unternehmen mehr Naturverbindung überhaupt interessieren? Warum/Warum nicht?
- Wobei könnte euch mehr Naturverbindung helfen?
- Welches Format würde für euer Unternehmen passen?
Vielen Dank!
Wieland & Gerrit
Lieber Gerrit, danke fürs Fragen. Ein paar spontane Gedanken dazu:
Vielleicht lehne ich mich zu weit aus dem Fenster, aber prinzipiell würde ich behaupten, dass Menschen, die ein nachhaltiges Unternehmen betreiben eine gute Verbindung zur Natur haben. Hier wäre die Kommunikation dann vllt etwas anders. Also nicht "Wobei könnte dir Naturverbindung helfen?", sondern eher "Teambuilding/Marken/Kommunikations-Workshops in der Natur (weil: klar, natürlich gehen wir dafür in die Natur ;) )." Den Aspekt der Nachhaltigkeitskommunikation (Innen & Außen) fand ich spannend.
Also prinzipiell: Teambuilding und Workshops in der Natur und ruhig alle Unternehmen ansprechen. Die brauchen dann allerdings eine leicht andere Ansprache. Kennt ihr das Schloss Freudenberg in Wiesbaden?
https://www.schlossfreudenberg.de/
Kaue gerne noch weiter mit dir darauf herum :)
Ha! So ist man in seiner Perspektive gefangen! Vielen Dank für dein aus dem Fenster lehnen. =) "Naturverbindung? Hab ich schon!" Sehr cool.
Was ich in der Wildnispädagogik gelernt habe: Den Lebewesen (Pflanzen, Insekten, Vögel, Säuger) in meiner Umgebung nachspüren. Wo leben sie? Wie leben sie? Wann sehe/höre ich sie? Ihr lateinischer Name? Ich habe angefangen über sie zu lesen. Spurenlesen. Vogelsprache...
Und irgendwie, wenn ich das hier hinschreibe, hören sich diese "kleinen Dinge" in anbetracht globaler Verwerfungen so nichtig und unwichtig an. Aber sie sind so nah, dass sie mich täglich berühren. Und daraus kommt tatsächlich eine starke Kraft, mich für meine Um- und Mitwelt einzusetzen.
Verstehst du, was ich meine? Für mich ist das eher so "next Level" Naturverbindung. ;) Macht das Sinn?
Ich nehme dein Angebot, weiter drauf herumzukauen, total gern an. =)
Hi Gerrit und Mitlesende,
In den letzten Jahren hat sich tiefe Naturverbindung auf dem Weg zu hochprozentiger Nachhaltigkeit als essentiell erwiesen.
Dabei geht es um Ökozentrismus als absolute Überlebensnotwendigkeit.
In der Nachhaltigkreitsberatung für Unternehmen stellt sich "die alte Geschichte" und kapitalistische Missverscherständnisse von Wachstum & Co als großes Hindernis heraus.
Tiefe Naturverbindung ist für einige scheinbar ein schwer verständlicher Ansatz.
Interessant ist dagegen dass niemand den/die ich je in einem Programm hatte die Vorzüge und Notwendigkeit tiefer Naturverbindung nicht erkennt.
Erfahrungsbasiert bin ich mir sicher dass ein jeder Vorstandschef nach einer erstaunlich kurzen Zeit zu der natürlichen Einsicht kommt, dass es für unser Überleben beispielsweise keinen Sinn macht weiterhin Autos zu produzieren.
Als Gesamtkonzern "Volkswagen" beispielsweise ist dieses Verständnis dagegen sehr schwer bis unmöglich erreichbar.
Danke für deinen Beitrag Huck!
(Das wär doch mal was, wenn VW den Individualverkehr aufgäbe und Low-Impact Mobilitätskonzepte ins Zentrum der Agenda stellen würde...)
Du hast Recht: "Traditionelle" Unternehmen schauen in der Nachhaltigkeitsberatung eher auf CO2-Kompensation und die Netto-Null, spenden auch mal 1% für den Planeten, unterstützen vielleicht Baumpflanzprojekte in "armen" Ländern.
Bei "Neuen" Unternehmen, die Nachhaltigkeit nicht nur als Plakette verstehen, sondern als einen tiefgreifenden äußeren und inneren Transformationsprozess - von diesen Unternehmen erwarte ich mehr. Und ich sehe auch mehr: Echtes Interesse. Respektvollen und Verantwortungsvollen Umgang miteinander und mit dem Planeten.
Es scheint für mich so, als seien diese Unternehmen auf der Suche nach Wegen, ihren positiven Impact bedeutungsvoll zu vergrößern. Raus als "der alten Geschichte".
Und für diese Suche wäre Naturverbindung aus unserer Sicht eine unglaublich hilfreiche Ressource. Um kraftvolle, informierte, sichere, herzensnahe und damit in der Tat authentische Entscheidungen zu treffen.
Und wir wollen gern herausfinden, ob ein paar "neue" Unternehmen das schon auf dem Schirm haben bzw. ähnlich sehen.
💚
________
Und um nochmal ganz konkret auf deinen Beitrag zurückzukommen: Ich habe die Hoffnung, dass diese "Neuen" Unternehmen auch dadurch die "Alten" mitziehen können.
Danke dir und liebe Grüße aus dem Süden in den Norden.
Schöne Idee :)
Interessant fände ich es für Team-Building. Es könnte uns unterstützen mehr Flow und Verbindung im Team herzustellen. Das Format sollte Abwechslung bieten, damit alle im Team mit verschiedenen Bedürfnissen abgeholt werden. Und es ist natürlich auch eine gute Geschichte, die sich im Marketing erzählen lässt und somit vielleicht weitere Unternehmen inspiriert.
Bei uns in der Gegend um den Alsenhof gib es übrigens viel Natur, die sich entdecken liesse. Im Garten kann man zelten und sich im eigenen Seminarraum mit Küche zurückziehen.
Schöne Idee Wieland & Gerrit! Ich drücke euch die Daumen :)
LG, Manuel
Danke für dein Daumendrücken und deine Gedanken Manue! Da ist viel für uns dabei.
Umso weniger berührt die Natur ist, desto stärker und vielfältiger lassen sich die Prozesse dort erleben. Aber europäische Urwälder sind selten ... und in viele natürliche Prozesse lässt sich schon in Gärten und Parks, auf Wiesen und Feldern eintauchen. In meiner Ausbildung waren wir immer in Mischwäldern oder in ihrer Nähe unterwegs.
(Euer Alsenhof sieht klasse aus. Ich war vor ein paar Monaten schon mal auf eurer Website und das Foto vom kathedralenhaften Heuboden ist mir gut in Erinnerung geblieben. ;))
Würdest du dir (hypothetisch) für euch eher Tageskurse vorstellen oder verteilte Termine über einen längeren Zeitraum? Online/Offline/Gemischt? 🤓
Liebe Grüße
Gerrit
EDIT — Aktuell suche ich nicht mehr, vielen Dank für eure Nachrichten! — Als Kreative*r gegen die eigenen Wertvorstellungen gehandelt?
Für eine kleine Workshop-Reihe zum Thema "Erfolgreich Wertorientiert Kreativ" suche ich jemanden aus dem Kreativbereich, der*die schon einmal gegen die eigenen Wertvorstellungen arbeiten musste und bereit ist, davon zu erzählen.
Zum Beispiel:
Texte oder Design für Auftraggeber, die du ethisch fragwürdig findest, Content-Moderation auf Online-Plattformen (nicht genug Zeit oder die richtigen Instrumente, um deinen Vorstellungen gerecht zu werden), ...
Es geht dabei nicht um legale Fragen, sondern um das Abweichen vom eigenen inneren Kompass.
- Wie hat sich das angefühlt?
- Wie gehst du jetzt damit um?
Zeitpunkt und weitere Details Verhandlungssache.
Bei Interesse schick mir gern eine DN!
Fragen gern per Kommentar.
Hallo Sabine,
deine Workshop-Idee gefällt mir und ich könnte eine "Story" dazu beitragen.
Leider habe ich mein reflecta-Profil immer noch nicht ganz ausgefüllt. Deshalb findest du weitere Infos über mich auf meiner Website www.ronkellermann.de. Erreichen kannst du mich per Mail unter [email protected] und telefonisch unter der 0173.8828035.
Ich freue mich von dir zu hören.
Liebe Grüße
Ron
Können Changemaker:innen für mehr Impact zu einer Einheit finden?
Wir wissen, dass "Macht zur Veränderung" umso größer ist, je mehr Menschen sich zu einer gemeinsamen Sache bekennen. Prominentestes Beispiel "Fridays for Future", die durch gemeinsame Vision, gemeinsamen Slogan, und gemeinsames Ritual (Freitags-Demos) sehr großen globalen Impact gehabt haben und noch haben.
Unser aller angestrebter "Change" - weg von einem lebensverachtenden materialistischen System, hin zu einer Welt, in der Leben und Menschheit wichtiger sind, als materieller Konsum und Gewinn, geht zu langsam voran - gerade mit Blick auf die Klimakatastrophe.
Wir brauchen also eine Bewegung, die alle Menschen noch umfassender einigt und noch stärker und schneller wirkt.
Haben wir Changemaker:innen das Zeug zur Einheit?
Oder sind wir zu individualistisch geprägt und können nur unsere eigenen Interessen und Projekte verfolgen?
Teilt Eure Gedanken und Einschätzungen!
Wie stellst du dir denn eine solche Einheit vor?
Einheit bedeutet doch auch: Wir verfolgen die gleichen, oder zumindest ähnliche Ziele - also stehen wir nicht in Konkurrenz zueinander sondern ergänzen uns, unterstützen uns gegenseitig und kooperieren, da wo sinnvoll und "Gewinn"-bringend.
Und diese Art von Einheit erlebe ich z.B. hier im Netzwerk, aber auch anderswo (z.B. im Send e.V.).
Ich kann mir nicht so richtig vorstellen, inwiefern da noch mehr Einheit möglich sein soll bzw. wie diese aussehen soll.
Hi Amin, das ist eine interessante Frage. Gewissermaßen drehen sich meine Gedanken auch gerade darum, deshalb habe ich mein E.W.O.K.-Projekt gestartet.
Kern ist für mich dabei die Definition von Einheit. Changemaker:innen zeichnen sich m. E. durch eine gewisse Eigensinnigkeit aus. Wir sind kreative Leute, ob wir nun in der Kreativwirtschaft arbeiten oder nicht. Einheit darf hier nicht zu sehr vereinnahmen oder vereinheitlichen, wenn wir nicht alles Spielerische verlieren wollen, was uns nährt.
Zumal die Fragestellungen, an denen wir arbeiten, derart komplex sind, dass wir komplexe Antworten brauchen... und die sind selten einheitlich.
Hi Armin,
ja, das können sie und haben sie auch zu tun um effizienter die Welt im Sinne und zum Wohle der meisten Menschen umzugestalten.
These: es gibt zu fast jedem Thema eine Internetpräsenz, sei es eine Internet-Webseite, ein Blog, eine Wiki, ein Forum, eine Gruppe oder Seite in einem sozialen Netzwerk, ein Video-Account, ein Bilder-Account, ein Postkartenersand, ein Shop, ein Veranstaltungskalender ein Branchenbuch, ein Webkatalog..
Doch alles ist
1. verstreut im World Wide Web
2. teils zu allen möglichen Themen
Mein Lösungsansatz ist eine Idee seit der ich seit einer Weile arbeite und zu der ich mich über Rückmeldung freue:
themenspezfische Netzwerkplattformen in denen im Backoffice die einzelnen nach Möglichkeit Open Source Module ein- bzw. ausgeschalten werden können.
Die gesellschaftsrelevanten Themen können beliebig sein, z.B.
- Menschen in Not, - Startups, - Kreislaufwirtschaft und Cradle to Cradle, - Reformation Justiz,- Reformation Gesundheitswesen...
Alles an einem Ort finden zu können, fände ich sehr hilfreich.
Platformübergreifende Kooperationen wären erwünscht, z.B. neue oder abgeänderte Gesetze für Förderung der Zirkulärwirtschaft
Weiteres wäre sehr wünschenswert, z.B.
- Texte können in jede beliebige Sprache übersetzt werden (Probleme hören nicht vor der Ländergrenze auf bzw. wir haben viele Probleme die weltweit angegangen werden sollten).
- gefunden werden statt suchen: Nutzer:innen können Suchbegriffe für alle Bereiche angeben und festlegen, in welchen Intervallen und für wie lange sie informiert werden
- freie Meinungsäußerung, solange es nicht menschenverachtend, respektlos ist
- Insbesondere in sozialen Netzwerkgruppen lese ich oft von Menschen die als Einzelkämpfer:innen seit Jahren und Jahrzehnten an einem Thema arbeiten, statt Ressourcen mit anderen zu bündeln. Natrülich sind nicht alle Ziele identisch, doch man kann Wege zum persönlichken Ziel auch mit Gleichgesinnten gemeinsam gehen. Beispielsweise wäre ein Aspekt für gerecgtere Gerichtsurteile Gerichtsverfahren videozudokumentieren, sodass etwaige Prozesslügen leichter aufgedeckt werden können, gleich um welches Fehlurteil es sich unterm Strich dann gehandelt haben mag.
Beispielsweise finde ich soziale Netzwerkgruppen sehr ineffiziente Zeitkiller, denn man müsste im Grunde immer online sein, damit einem eventuell Interessantes nicht entgeht. Und wenn man was Interessantes sieht, kann es schnell rausgescroll sein, so man die Information nicht gleich abspeichert. Das geht meines Erachtens sehr viel besser und einfacher!
Finanzierung via Crowdfunding, was gleichzeitig Werbung für die Idee dieser Netzwerk-Plattform wäre
Das Menue könnte ein Softwareunternehmen machen und via Api-Schnittsetellen könnten die Entwickler:innen der einzelnen Module diese selbst, soweit gewünscht, modifizieren, und in das Menue integrieren.
Was sind ethische Standards für künstliche Intelligenzen? Brauchen wir diese?
Liebe Community, ich möchte mit dieser ersten Frage eine Debatte zum Thema Künstliche Intelligenz - Chancen und Risiken anstossen, und gemeinsam mit Euch überlegen, wie man die Risiken minimieren und die Chancen im Sinne einer besseren und gerechteren Welt nutzen kann. Ich freue mich über viele Zukunftsgestalter*innen, die sich hierzu Gedanken machen!
Besonders interessiert mich die Meinung und Expertise von Mareike Stender ; Jakob Seidler ; Janine Kerner und Maxim Nenahof
Die Gefahr Hacking und Datenschutz sind definitiv wichtig, aber nicht ein spezielles Problem mit Künstlicher Intelligenz. Man könnte zwar die Sammlung der Datenmengen notwendig für unsere gegenwärtigen Algorithmen als grundsätzlich schlechten Anreiz, um Privatsphäre zu schützen, ansehen, aber auch das ist nur bedingt der Fall, da vor allem im Fall von Big Data und Machine Learning im resultierenden Modell nichts persönliches mehr vorhanden ist. Eine spezielle Gefahr zu der wir uns ethische Fragen stellen müssen ist auf der einen Seite schlechte Diskriminierung, also Andersbehandlung von Personen aufgrund von irrelevanten Attributen, durch Algorithmen. Auf der anderen Seite wie schnell man diese Hochskalieren darf ohne sie ausreichend getestet zu haben. Schlussendlich bleibt noch die extrem interessante Frage, was wir tun wenn KI so gut wird, dass man Inhalte von KIs nicht mehr von menschengemachten unterscheiden kann. Zum Beispiel GPT3 oder GPT-Neo generiert menschenähnlichen Text am laufenden Band. Wie bringen wir das an die Öffentlichkeit ohne jegliche Möglichkeit FakeNews im Internet zu limitieren aufzugeben. Wenn kleine Gruppen mit vielen falschen Accounts Informationspubklikation zu jedem Thema komplett automatisieren können, wie funktioniert unsere Gesellschaft dann? Wie gehen wir mit KI auf diesem Level um und wie nutzen wir es zum Guten und limitieren das Negative?
Und dann gibt es noch KI-Waffen und die Frage, ob wir es als ethisch vertretbar befinden, dass sie autonom Menschen töten dürfen. KI strotz nur so von echt wichtigen ethischen Fragen.
Zahlreiche Organisationen haben in der letzen Zeit Grundsätze zur ethischen KI Entwicklung entwickelt. Auch Staaten bewegen sich momentan in die Richtung, zum Beispiel verbieten mehr und mehr statten den Einsatz von Gesichtserkennung. Gleichzeitig hat die EU einen Regulierungsvorschlag vorgelegt, der der bisher ambitionierteste und stärkste weltweit ist.
Hello in die Runde. Ich bin erst etwas später auf diese Post aufmerksam geworden. Super, dass sich einige bereits so viele Gedanken um das Thema machen! Ohne an dieser Stelle weiter einzutauchen, aber die Punkte von Andrea und Jakob weiter oben aufgreifend:
* der Link zu den EU Regularien (https://ec.europa.eu/germany/news/20210421-kuenstliche-intelligenz-eu_de)
* ein paar Institute aus dem Bereich: https://ethical.institute/ / https://zevedi.de/ / https://ieai.mcts.tum.de/ / https://www.responsible.ai/
* eine aktuelle Buchempfehlung https://www.genialokal.de/Produkt/Kate-Crawford/Atlas-of-AI_lid_41626992.html
* und weil gerade kostenlos auf youtube verfügbar eine Doku Empfehlung: https://www.youtube.com/watch?v=7mqR_e2seeM
Hi Tobi,
kannst Du das Video (an-)sehen? Bei mir heißt es, es sei nicht zur Verfügung.
Danke fürs Verlinken ! 🙂
Natürlich bringt jede Art von Digitalisierung Unsicherheiten und die Gefahr des Hackings mit sich. Gerade die Sicherung von personenbezogenen Daten hat einen hohen Stellenwert in der Entwicklung von intelligenten Systemen.
Meiner Meinung nach benötigen wir auf jeden Fall ethische Standards im Rahmen der Digitalisierung und KI.
Feministische Ökonomik und Nachhaltigkeit
Liebe Community,
mich beschäftigt zurzeit die feministische Sicht auf Wirtschaft.
Vieles ist mir seit dem Studium bewusst, doch so auf den Punkt und mahnend, wie es sich mir jetzt vor dem Hintergrund des Klimawandels offenbart, ist es schon erschreckend. Hier meine ersten Sketchnotes: Das Eisberg-Modell nach Mies / von Werlhof / Bennholdt-Thomsen (CC-BY-ND).
Dabei arbeiteten die drei Frauen heraus, dass “Wirtschaft” im kapitalistisch-patriarchal-kolonialen System zwei Ebenen hat: eine sichtbare (entlohnte, bepreiste) und eine unsichtbare, weitgehend unbezahlte, minder geschätzte. Die Sektoren, die über die Wasseroberfläche ragen, sind jedoch getragen von all der Arbeit, dem Engagement und Natur-Dienstleistungen, die unter der materiellen Grenze liegen.
Ohne das Erfüllen humaner Grundbedürfnisse (Bindung, Selbstwert-Erhöhung & -Schutz, Orientierung & Kontrolle, Lust-Gewinn & Unlust-Vermeidung), ohne Fürsorge und unterstützende Arbeiten, ohne das Sichern der menschlichen Lebensgrundlagen – wozu insbesondere Biodiversität & sämtliche Ökosystem-Dienstleistungen (Regulierungsleistungen, kulturelle Leistungen, unterstützende und Versorgungsleistungen) zählen – ist weder ein gutes Leben möglich, noch die Produktion von Gütern oder das Erbringen von (bezahlten) Diensten.
Die Feministische Ökonomik holt damit die von der konventionellen Wirtschaft ausgeblendeten und abgewerteten Bereiche des Wirtschaftssystems zum Vorschein und bezieht sie in eine Gesamtbetrachtung mit ein.
Ausführlicher beschreibe ich es in meinem letzten Werkstattbericht: Feministische Ökonomik und Nachhaltigkeit.
Wie geht es Euch damit? Wie denkt Ihr darüber?
Was sollte ich noch mit einbeziehen?
Welche Praxisbeispiele kommen Euch in den Sinn?
Mich interessieren vor allem Aspekte aus dem Leben und Arbeiten von Menschen in kleinen und mittelständischen Firmen (Handwerk, Industrie, Dienstleistungen, B2B-Handel), der Wissenschaften, Kulturbetrieben.
Freue mich auf den Austausch!
Bleibt neugierig,
Franziska
ChangeLog / Updates:
2021-11-08: Wohlfahrt, Kunst & Kultur, NGO/Ehrenamt/Zivilgesellschaft ergänzt
Danke für die Anregung Ruth Habermehl :-)
Ich finde deine Zusammenfassung sehr überzeugend! "Über Wasser" würde ich zusätzlich Dienstleistungen der Gemeinde einordnen: Müllabfuhr, Parkpflege usw. Außerdem Rüstung und Kriegsführung. Oder denkst du, die sind ebenfalls eher unsichtbar?
Musik, Kunst & Kultur hingegen liegen für mich auf der Grenze. Das sind auch Märkte, in denen die Stars viel Geld verdienen.
Was mich ziemlich gewundert hatte: Ist denn nicht jede Teilzeitarbeit wie auch Sexarbeit (in der Grafik als "Prostitution" bezeichnet) ebenfalls Erwerbsarbeit, sofern sie sozialversicherungspflichtig bzw. gewerblich gemeldet ist?
Wieso wurde vermutlich nur Vollzeitarbeit als Erwerbsarbeit gewertet?
Hallo Tatjana, gute Fragen. Da ich sie nicht selbst beantworten kann, werde ich nachfassen müssen. Ich melde mich, sobald ich eine Antwort erhalte. Viele Grüße und einen schönen Tag, Franziska
Buchtipps gesucht rund um Gemeinschaft aufbauen und Synergien nutzen
Hallo alle,
genau weiß ich auch noch nicht, was ich suche, hoffe daher auf eure Tipps und Inspiration:
Ich suche Buchtipps rund um das Aufbauen einer Gemeinschaft und dem Nutzen von Synergien. Nicht unbedingt / nicht nur im beruflichen Kontext, auch im Bereich Nachbarschaftshilfe etc.
Viele Grüße, Henriette
Liebe Henriette,
hier zwei für mich hilfreiche Webseiten, Konzepte inkl. Methodenimpulse und da gibt es glaub ich auch Bücher zu:
https://www.gemeinschaftskompass.de/de/category/gemeinschaftskompass/
Und bitte auch bei der Soziokratie vorbei schauen:
https://www.sociocracyforall.org/
Und die Texte von Christian Rüther kann ich empfehlen:
https://www.soziokratie.org/was-ist-soziokratie/
Wenn ich mich recht erinnere, wohnst du gar nicht so weit weg vom Waldhof:
https://zukunftsdorf-waldhof.de/integrative-gesundheit -> dort wird ja u.a. Gemeinschaftswohnen und -arbeiten gelebt.
Herzliche Grüße - Sylvia
Vielen Dank, Sylvia!
Liebe Henriette, ich arbeite gerade an mehreren Radiosendungen für den Deutschlandfunk über Kommunen und andere Gemeinschaften. Da habe ich jetzt natürlich viele Kontakte und Adressen, z.B.
vermittelnd: www.bring-together.de
Verzeichnis: eurotopia.de
Global ecovillage Network: ecovillage.org
Kommune-Netzwerk: kommuja.de
Oya Magazin: oya-online.de
Einzelne Gemeinschaften:
www.kommune-niederkaufungen.de
https://www.villa-locomuna.de/
Dir viel Erfolg und LG von
Robert
Ökodorf Siebenlinden
Danke sehr, Robert!
Liebe Henriette,
ich kann dir die Ressourcen von Gui Perdrix, die sich thematisch auf Coliving, also leben in Gemeinschaft beziehen wärmstens empfehlen: https://www.guiperdrix.com/coliving
Gerade das Community Facilitation Handbook, das du dir kostenlos downloaden kannst, und das ganz viele weitere Ressourcen enthält ist erste Sahne 👌🍦
Danke - von & an Henriette ;-)
Auf der Suche nach Praktikumsplätzen vom 03.05.-29.06.23
Liebe Community,
ich suche grade für 3 amerikanische Studenten vom 03.05.-29.06. einen Praktikumsplatz im Großraum Bonn/ Köln, oder remote.
Wer sind diese Studenten?
- Aiden ist Student in Chemical Engineering
- Daniel studiert Mechanical Engineering
- und Nicholas ist Student in Electrical & Computer Engineering.
Die Drei absolvieren aktuell ihr Austauschprogramm an der AiB in Bonn. Hier haben sie neben ihren regulären Vorlesungsinhalten einen Deutschkurs, Softskilltrainings und Kulturelleprogrammpunkte besucht.
Was suchen wir?
Wir suchen für die Drei in ihren jeweiligen Fachrichtungen Praktikumsplätze vom 03.05.-29.06.23. Die Studenten sprechen deutsch auf unterschiedlichen Leveln und würden sehr von eine:m englischsprachige:r Ansprechpartner:in profitieren. Da die Praktika unter 2 Monaten im Rahmen eines Austauschprogrammes hier an der AiB stattfinden ist keine Vergütung notwendig. Wir freuen uns einfach sehr, wenn die Drei Erfahrungen auf dem deutschen Arbeitsmarkt sammeln können!
Ich möchte gerne mehr erfahren / Wie geht es weiter?
Auf Anfrage kann ich gerne die Bewerbungsunterlagen weiterleiten und ein Kennlerngespräch organisieren. Schreib mir entweder hier eine Nachricht oder melde dich per Mail unter [email protected].
Ich bin auch sehr dankbar über Kontakte & Empfehlungen!
Vielen Dank schon mal vorab für eure Hilfe! <3
Teilnehmende für Studie zur Wirkung von Empathie bei Social Entrepreneurs gesucht!
Social Entrepreneurs gesucht!
Ich würde euch bitten in den kommenden Wochen an
meiner Umfrage zur Ressource Empathie bei Social Entrepreneurs teilzunehmen
und damit automatisch 3€ an den SOZIALHELDEN e.V. zu spenden 🍀
📊 In meiner Masterthesis untersuche ich aktuell, wie es um
das Thema Empathie und Stress im
deutschsprachigen Social Entrepreneurship Netzwerk steht: Wie belastet fühlen
sich Social Entrepreneurs im DACHLI-Raum? Welche Ressourcen bewahren sie vor
psychischer Beanspruchung?
Du bist Social Entrepreneur,
das heißt, du hast dein Unternehmen zum Wohle der Gesellschaft oder der Natur
gegründet? 👉Dann bitte mach mit
und widme der Forschung ca. 10-15 Minuten Zeit, um den folgenden Fragebogen zu
beantworten: https://www.soscisurvey.de/empathiese0623/
Wer kennt teilzeitfreundliche Unternehmen?
Ich bin auf der Suche nach teilzeitfreundlichen Unternehmen, denen ich auf meiner Teilzeitbörse eine Bühne geben kann (z.B. auf diese Weise https://teilzeitboerse.com/maximal-20-stunden-arbeiten/).
Hat hier jemand Empfehlungen für mich, bei wem ich mal anklopfen könnte?
Am besten welche, die in/um München oder komplett remote arbeiten. Aber alle anderen sind auch super.
Die Regelarbeitszeit bei der Tür an Tür Digitalfabrik beläuft sich auf gerade mal 20 Stunden. Dahinter verblasst die heiß diskutierte 4-Tage-Woche.
Servus Simon,
danke für die Rückmeldung. Das klingt toll. Ich schreibe dir noch eine persönliche Nachricht.
Auf der Teilzeitbörse möchte ich Unternehmen vorstellen, bei denen Teilzeitmodelle gelebte Praxis sind. Ob im Unternehmen auch Leute 100% (oder 120%) arbeiten, ist mir völlig egal. Das Missverständnis kam wahrscheinlich über den von mir geposteten Link zustande (dort geht es um ein Unternehmen, in dem maximal 20 Stunden gearbeitet wird).
Klingt spannend!
Tatsächlich arbeiten bei uns bei der zauberware nur die wenigstens Vollzeit. 50%, 70%, 75%, 80%, alles mit dabei :) übrigens wir sind Full-Remote seit 10 Jahren.
Bei der Teilzeitbörse klingt es so, dass man maximal 50% arbeiten soll… richtig?
Warum wir 50% nicht so dolle finden:
Der Overhead für die Betreuung/Zusammenarbeit mit einer Person ist die gleiche, ob 50% oder 100%. An täglichen Standups und 2-wöchentlichen Meetings (Plannings/Retros) nimmt die Person auch Teil. Das nimmt dann im Verhältnis einen Großteil der Arbeitszeit ein und weniger Zeit bleibt für tatsächliche Umsetzung.
Hi Moritz,
wir arbeiten alle in Teilzeit und mein Ziel ist es, nie Verträge für über 3´0 Stunden pro Woche zu schließen. Damit das gut funktioniert, haben wir intern sehr klare Prozesse und nur die notwendigsten Meetings (#deepwork). Gleichzeitig sorgen wir für digitales Socialising und fühlen uns trotz 100% remote sehr miteinander verbunden.
Ich überlege mal, wer mir noch einfällt.
Viele Grüße, Henriette
Kannst du helfen?
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Gibt es die Arbeitgeber noch? Menschlichkeit, Vertrauen und echte Wertschätzu...
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Fundraising Tierschutz.
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Wer hilft uns, die richtigen Fördermittel für ein Projekt zu finden, das Teil...
🙋♂️ - wenn noch Bedarf ist.
Tausend Dank! PN
Daniela, ich unterstütze gerne.🙂
Tausend Dank! PN
Auch gern dabei wenn noch Bedarf!
Danke sehr, Fabian! PN