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Treevg Fpuhfgre
stellt eine Frage · vor 4 Monaten

Naturverbindung für Changemaker*innen?

Nachhaltig tätige Unternehmen wollen unsere Erde aktiv schützen. Wäre es sinnvoll, diese Erde dafür auch wieder besser kennenzulernen?

Wir haben das Gefühl, dass eine stärkere Naturverbindung eine große Bereicherung für Unternehmen sein kann: 

  • Für den gesamten "Organismus" Unternehmen genauso wie für die einzelnen Mitarbeiter*innen. 
  • Auf der Visionsebene genauso wie auf der konkreten Handlungsebene. 
  • Für die Nachhaltigkeitskommunikation nach Außen genauso wie für die interne strukturelle Organisation.

Deswegen möchten wir gern ein Angebot in die Richtung kreieren.

Aber wir sind eben auch selbst stark verwurzelt in der Natur. Wieland ist Leiter einer Wildnisschule und ich, Gerrit, bin als ausgebildeter Wildnispädagoge immer noch viel draußen unterwegs.

Vielleicht sind wir Opfer unserer eigenen Wahrnehmung? Vielleicht seht ihr / sehen nachhaltig tätige Unternehmen in einer starken Naturverbindung gar nichts erstrebenswertes?


Das möchten wir in einem ersten Schritt gern herausfinden und laden euch ganz herzlich ein, hier oder per Privatnachricht zu kommentieren. Nutzt gern diese Fragen zur Orientierung:

  1. Würde euch und euer Unternehmen mehr Naturverbindung überhaupt interessieren? Warum/Warum nicht?
  2. Wobei könnte euch mehr Naturverbindung helfen?
  3. Welches Format würde für euer Unternehmen passen?

Vielen Dank!

Wieland & Gerrit

Qnavryn Znue · vor 4 Monaten

Lieber Gerrit, danke fürs Fragen. Ein paar spontane Gedanken dazu:
Vielleicht lehne ich mich zu weit aus dem Fenster, aber prinzipiell würde ich behaupten, dass Menschen, die ein nachhaltiges Unternehmen betreiben eine gute Verbindung zur Natur haben. Hier wäre die Kommunikation dann vllt etwas anders. Also nicht "Wobei könnte dir Naturverbindung helfen?", sondern eher "Teambuilding/Marken/Kommunikations-Workshops in der Natur (weil: klar, natürlich gehen wir dafür in die Natur ;) )." Den Aspekt der Nachhaltigkeitskommunikation (Innen & Außen) fand ich spannend.
Also prinzipiell: Teambuilding und Workshops in der Natur und ruhig alle Unternehmen ansprechen. Die brauchen dann allerdings eine leicht andere Ansprache. Kennt ihr das Schloss Freudenberg in Wiesbaden?

https://www.schlossfreudenberg.de
Kaue gerne noch weiter mit dir darauf herum :)

Treevg Fpuhfgre · vor 4 Monaten

Ha! So ist man in seiner Perspektive gefangen! Vielen Dank für dein aus dem Fenster lehnen. =) "Naturverbindung? Hab ich schon!" Sehr cool.

Was ich in der Wildnispädagogik gelernt habe: Den Lebewesen (Pflanzen, Insekten, Vögel, Säuger) in meiner Umgebung nachspüren. Wo leben sie? Wie leben sie? Wann sehe/höre ich sie? Ihr lateinischer Name? Ich habe angefangen über sie zu lesen. Spurenlesen. Vogelsprache...

Und irgendwie, wenn ich das hier hinschreibe, hören sich diese "kleinen Dinge" in anbetracht globaler Verwerfungen so nichtig und unwichtig an. Aber sie sind so nah, dass sie mich täglich berühren. Und daraus kommt tatsächlich eine starke Kraft, mich für meine Um- und Mitwelt einzusetzen.

Verstehst du, was ich meine? Für mich ist das eher so "next Level" Naturverbindung. ;) Macht das Sinn?

Ich nehme dein Angebot, weiter drauf herumzukauen, total gern an. =)

Uhpx Zvqqrxr · vor 4 Monaten

Hi Gerrit und Mitlesende,

In den letzten Jahren hat sich tiefe Naturverbindung auf dem Weg zu hochprozentiger Nachhaltigkeit als essentiell erwiesen. 

Dabei geht es um Ökozentrismus als absolute Überlebensnotwendigkeit.

In der Nachhaltigkreitsberatung für Unternehmen stellt sich "die alte Geschichte" und kapitalistische Missverscherständnisse von Wachstum & Co als großes Hindernis heraus. 

Tiefe Naturverbindung ist für einige scheinbar ein schwer verständlicher Ansatz. 

Interessant ist dagegen dass niemand den/die ich je in einem Programm hatte die Vorzüge und Notwendigkeit tiefer Naturverbindung nicht erkennt.

Erfahrungsbasiert bin ich mir sicher dass ein jeder Vorstandschef nach einer erstaunlich kurzen Zeit zu der natürlichen Einsicht kommt, dass es für unser Überleben beispielsweise keinen Sinn macht weiterhin Autos zu produzieren. 

Als Gesamtkonzern "Volkswagen" beispielsweise ist dieses Verständnis dagegen sehr schwer bis unmöglich erreichbar.

Treevg Fpuhfgre · vor 4 Monaten

Danke für deinen Beitrag Huck!
(Das wär doch mal was, wenn VW den Individualverkehr aufgäbe und Low-Impact Mobilitätskonzepte ins Zentrum der Agenda stellen würde...)

Du hast Recht: "Traditionelle" Unternehmen schauen in der Nachhaltigkeitsberatung eher auf CO2-Kompensation und die Netto-Null, spenden auch mal 1% für den Planeten, unterstützen vielleicht Baumpflanzprojekte in "armen" Ländern.

Bei "Neuen" Unternehmen, die Nachhaltigkeit nicht nur als Plakette verstehen, sondern als einen tiefgreifenden äußeren und inneren Transformationsprozess - von diesen Unternehmen erwarte ich mehr. Und ich sehe auch mehr: Echtes Interesse. Respektvollen und Verantwortungsvollen Umgang miteinander und mit dem Planeten.

Es scheint für mich so, als seien diese Unternehmen auf der Suche nach Wegen, ihren positiven Impact bedeutungsvoll zu vergrößern. Raus als "der alten Geschichte". Und für diese Suche wäre Naturverbindung aus unserer Sicht eine unglaublich hilfreiche Ressource. Um kraftvolle, informierte, sichere, herzensnahe und damit in der Tat authentische Entscheidungen zu treffen.

Und wir wollen gern herausfinden, ob ein paar "neue" Unternehmen das schon auf dem Schirm haben bzw. ähnlich sehen.
💚

________
Und um nochmal ganz konkret auf deinen Beitrag zurückzukommen: Ich habe die Hoffnung, dass diese "Neuen" Unternehmen auch dadurch die "Alten" mitziehen können.

Danke dir und liebe Grüße aus dem Süden in den Norden.

Znahry Qvatrznaa · vor 4 Monaten

Schöne Idee :)

Interessant fände ich es für Team-Building. Es könnte uns unterstützen mehr Flow und Verbindung im Team herzustellen. Das Format sollte Abwechslung bieten, damit alle im Team mit verschiedenen Bedürfnissen abgeholt werden. Und es ist natürlich auch eine gute Geschichte, die sich im Marketing erzählen lässt und somit vielleicht weitere Unternehmen inspiriert. 

Bei uns in der Gegend um den Alsenhof gib es übrigens viel Natur, die sich entdecken liesse. Im Garten kann man zelten und sich im eigenen Seminarraum mit Küche zurückziehen.

Schöne Idee Wieland & Gerrit! Ich drücke euch die Daumen :)

LG, Manuel

Treevg Fpuhfgre · vor 4 Monaten

Danke für dein Daumendrücken und deine Gedanken Manue! Da ist viel für uns dabei.

Umso weniger berührt die Natur ist, desto stärker und vielfältiger lassen sich die Prozesse dort erleben. Aber europäische Urwälder sind selten ... und in viele natürliche Prozesse lässt sich schon in Gärten und Parks, auf Wiesen und Feldern eintauchen. In meiner Ausbildung waren wir immer in Mischwäldern oder in ihrer Nähe unterwegs.

(Euer Alsenhof sieht klasse aus. Ich war vor ein paar Monaten schon mal auf eurer Website und das Foto vom kathedralenhaften Heuboden ist mir gut in Erinnerung geblieben. ;))

Würdest du dir (hypothetisch) für euch eher Tageskurse vorstellen oder verteilte Termine über einen längeren Zeitraum? Online/Offline/Gemischt? 🤓


Liebe Grüße
Gerrit

Die Frage von Gerrit beantworten...
Crgre Uryzf
stellt eine Frage · vor 4 Monaten

Wer hat Lust uns Feedback zu unserer Website zu geben?

Liebe Reflectas,

wir betreiben eine Shopping-Plattform für den Klimaschutz: Klimashopper.de

Für jeden Einkauf bei unseren Partnershops spenden wir kostenfrei an Klimaschutzprojekte. So können Umweltauswirkungen von Online-Bestellungen ausgeglichen werden. Dabei fokussieren wir das folgende Vorgehen:

1# Am besten ist für das Klima gar kein Kauf.
2# Auf Platz Nummer 2 kommt Klimashopper und Partnershops.

Jetzt würden wir uns freuen, wenn wir aus der Community Feedback zu unserem Projekt www.klimashopper.de bekommen könnten!
Der erste Gesamteindruck und wie die Klimashoper-Botschaft ankommt, würde uns super interessieren :)

Danke!!! und viele Grüße
Peter von Klimashopper

Klimashopper – Nachhaltig einkaufen mit kostenfreiem Klimabonus.

Nachhaltig einkaufen mit Klimabonus bei rund 120 Partnershops. Du shoppst. Wir spenden an Klimaschutzprojekte – für Dich kostenfrei!

Treevg Fpuhfgre · vor 4 Monaten

Hi Peter, ich hab Lust! =)

Ich mache "grünes" Marken- und Webdesign, damit du Kontext hast.

Ein paar UX- und grafische Sachen:

  • Die Grafiken finde ich wunderbar gelungen. Farbpalette auch. Das Layout mit viel Weißraum ist übersichtlich und angenehm. Die Schrift ist freundlich und klar.
  • Der Text vor den Fotos im Hintergrund spricht eine ganz andere Gestaltungssprache als die Grafiken. Da verliert ihr Konsistenz und damit Wiedererkennungswert.
  • Der weiße Button-Text auf hellorange ist recht schwer zu lesen.
  • Langer Button-Text: weniger Klicks. (Außerdem wirkt es auf mobile dann nicht mehr wie ein Button, weil er drei Zeilen lang ist = noch weniger Klicks.)
  • Zentrierter Text über 3 Zeilen länge wird weniger gelesen, weil es anstrengender ist. Auf mobile wird bei euch aller Fließtext zentriert.
  • Über euch: Ich sehe keine Gesichter. Das macht es unpersönlich. Nutzer vertrauen euch weniger.

Technisch, nur kurz angerissen:

  • Euer Mobilscore auf google pagespeed ist 29/100. Hauptgrund sind vmtl. die Hintergrund-Bilder. Dadurch verliert ihr Rankingplätze.
  • Eure Website verursacht mehr CO2 als 80% aller getesteter Websites auf websitecarbon.com. Keine Sorge, das ist nicht unüblich für bildlastige Seiten. Aber vielleicht wollt ihr trotzdem mal darauf schauen.
  • Eure Seite hat ein paar responsive-issues im Tabletmodus. (Text überlagert Grafiken). Das könnt ihr leicht beheben.

Zu eurer Botschaft:

  • Ist ja zuallererst "klimafreundlich shoppen". Da habt ihr sicher als Zielgruppe die Masse an Leuten im Blick, die anfangen sich über Nachhaltigkeit Gedanken zu machen. Für die funktioniert das sicher.
  • Ich persönlich würde mich über ein Angebot freuen, dass eure "1# Am besten ist für das Klima gar kein Kauf." viel stärker in den Vordergrund stellt! Momentan wirkt diese #1 auch aufgesetzt, weil ihr mir nicht helft, weniger zu konsumieren, sondern ihr mir "nur" bei eurer #2 helft. Das fühlt sich unehrlich an und ihr verliert bei mir viel Glaubwürdigkeit.
  • Ich glaube ihr könntet viel gewinnen, wenn ihr eure #1 stärker artikulieren würdet. Denn genau das brauchen wir: Eine offene Diskussion von Brands, die "Zeugs" verkaufen in einer Welt, die viel weniger "Zeugs" braucht. Das zu thematisieren schwächt nicht, sondern würde euch aktivistischer, wiedererkennbarer, einschlagender machen. Denke ich. ;)

Ich hoffe, mein Feedback ist hilfreich für euch?
Ich wünsche euch jedenfalls ganz viel Erfolg für euer Projekt!

Gerrit

PS: Ich habe vor Kurzem auch eine Frage gestellt. Deine Sichtweise würde mich total interessieren Peter. Ein paar Zeilen würden vollkommen ausreichen: https://www.reflecta.network/posts/naturverbindung-fuer-changemaker-innen

Crgre Uryzf · vor 4 Monaten

Hallo Gerrit, vielen Dank für deine umassfenden und ehrlich Worte. Das gucken wir uns genauer an :). Die UX/-Grafik-Sachen können wir ja relativ schnell umsetzen.

Deine Ideen zur Botschaft nehmen wir mit auf und schauen wie wir das noch besser herausstellen können!

Besten Dank!

Xnefgra Jramynss · vor 4 Monaten

Finde die Seite klasse. Werde das demnächst mal testen. Wie ist der Rücklauf bei den Online-Shops?

Crgre Uryzf · vor 4 Monaten

Hi Karsten, danke dir!

Meinst du mit dem Rücklauf, die Akzeptanz Partnershop zu werden? Da ist die auf jeden Fall die Bereitschaft vorhanden, hier mitzuwirken.

VG Peter

Sryvk Teüamvtre · vor 4 Monaten

Hi Peter, cooles Projekt. Ich hab gerade mal geklickt und drei Punkte sind mir auf die Schnelle aufgefallen:

1. Auf der Startseite sehe ich erst recht spät, welche Shops mitmachen und daher bleibt die Frage recht lange offen, ob die für mich relevanten Akteure dabei sind.

2. Ich würde mir auf den ersten Blick auf der Seite ein "So funktioniert es" wünschen, damit mir gleich klar wird, ob ich mich jetzt beispielsweise anmelden muss, oder ob es auch ohne Anmeldung funktioniert usw. Das ist mir auch nach dem scrollen und lesen von "So shoppst du mit Klimabonus." nicht ganz klar.

3. Ich als Verbraucher würde es toll finden, wenn transparent wäre, wieviel ihr als Provision von Shop XY bekommt und wieviel ihr genau davon spendet und wie das Geld genau eingesetzt wird  und wo. Das konnte ich jedenfalls bei meinem Besuch auf der Seite nicht finden.

Beste Grüße Felix

Crgre Uryzf · vor 4 Monaten

Hi Felix, danke für dein Feedback!

Wir haben mittlerweile ein große Zahl an Shops, die mitmachen. Das ist aber eine gute Idee, die "ersten" sichtbaren Shops früher darzustellen.

Da werden wir auch an der "so funktioniert es" Zeile nochmal weiter arbeiten. Deine Gedanken sind da nochmal eine sehr gute Hilfe

Zu 3. Klimashopper spendet 80% der Provisionen an Klimaschutzprojekte. Die Projekte sind nach dem GoldStandard zertifiziert und gelten als CO2-Kompensationsprojekte. Dieses Thema entwickeln wir auch grade weiter. Natürlich sind die Informationen auch auf der Website veröffentlicht. Aber das hilft natürlich nix, wenn man diese nicht schnell findet. Das bereiten wir besser auf.

Daher danke dir nochmal für die Rückmeldung! Viele Grüße Peter

Die Frage von Peter beantworten...
Ebznan Fpunvyr
stellt eine Frage · vor 21 Tagen

Hersteller für Solarprodukt "Solarstrandkorb" - zum mobilen Arbeiten und Relaxen gesucht

Hi,

wer könnte Eurer Meinung nach dieses solar office pod herstellen? http://www.strandkraftwerk.de

Für's Solare könnte ein ebenso in Berlin ansässige Unternehmen helfen: https://sonnenrepublik.de/

Qualität ist Trumpf! Doch natürlich darf auch preiswert produziert werden, sodass sich möglichst viele Privatpersonen dieses mobile solare Büro auch leisten können.

Danke und ciao,

Romana

das strandkraftwerk

das strandkraftwerk ist eine mobile Solarliege für den Strand, den Park, die Terrasse oder Balkon, mit der man unabhaengig Strom erzeugen kann. 12 V und...

Die Frage von Romana beantworten...
Revp Fcbreaqyv
stellt eine Frage · vor etwa einem Monat

Wie gross ist der Co2 Fussabdruck von Musik-Streaming?

Unser Startup Stream by Stream pflanzt pro 1'000 gespielte Musik-Streamings (Songs auf Spotify, Apple, Deezer oder Youtube) einen Baum. Wir wurden schon öfters gefragt, wie unser Co2 Fussabdruck sei. Wir wissen ziemlich zuverlässig, dass ein 20-jähriger Baum mit ca. 30cm Durchmesser etwa 10Kg. Co2 binden kann (*0). Wie viel Co2 verbrauchen jedoch 1'000 gespielte Musikstücke?

Wir haben versucht dies zu berechnen und möchten euch bitten, unsere Berechnungen zu validieren/hinterfragen oder auf mögliche Fehler hinzuweisen. Wir bedanken uns im Voraus für jedes Feedback. Wir haben zwei verschiedene Quellen/Ansätze dafür verwendet:

A.) Quelle/Basis-Ansatz: Dr. Whatson's Doku: https://www.youtube.com/watch?v=cfT6FhA4NFE und Internetrecherchen siehe Hinweise (*Fussnote).

Basierend auf seinen Aussagen haben wir den Storage-, Transfer- und Device- Aufwand versucht zu berechnen und die verbrauchten KWh in Co2 zu wandeln.

1.Storage): Gemäss Spotify benötigt ein Song (3 Minuten) zw. 2.5 bis 8.4 MB Speicherplatz. Durchschnitt = 5.5 MB (*1). 

2. Energieverbrauch für Storage von 1 Song): 6.5W/TB  ==> 0.000035 Wh/Song; 365 Tage @ 24h = 24x365x0.000035 = 0.313 W pa. (*2)

3. Transmission): 0.06KWh/GB (im 2015) ==> 1 Song = 60Wh / 1'000'000 * 5.5 = 0.00033 Wh (*3). Tendenziell müssten die Übertragungskosten heute, 2021, aufgrund von schnelleren und effizienteren Anlagen (Router, Internetgeschwindigkeit, etc.) tiefer sein.

4. Device usage): 1 Song = 3 Min. durchschnittliche Batterie eines Smartphones hat ca. 5.5 Wh oder spielt ca. 8h Musik (wenn Bildschirm im Schlafmodus). ==> 5.5 Wh = 8h = 480 Min. oder 0.01146 Wh/min = 0.0343 Wh/Song (*4)

5.) Daraus folgt für Energie für "Storage + Transmission + Device" = 0.03477 Wh per Song oder 347.7 Wh/1'000 Songs oder 0.3477 KWh/ 1000 Songs.

6.) Annahme heutiger Strommix gemäss Dr. Whatson Berechnungen:  474 gr. Co2e/KWh (*5)

==> 0.3477 KWh x 474 Gramm Co2e = 165 Gramm Co2e pro 1'000 Songs.


B.) Berechnungs-Ansatz gemäss "George Kamiya", Digital/Energy Analyst (11.12.2020) für IEA (International Energy Association) https://www.iea.org/commentaries/the-carbon-footprint-of-streaming-video-fact-checking-the-headlines

10.) 1 Stunde Netflix-Streaming = 36 Gramm Co2e

11.)  1 Stunde Netflix Stromverbrauch = 0.8KWh  (Kontrolle zu oben ==> 1.0 KWh = 45 gr. Co2e) Dies wäre nur 1/10 von Dr. Whatson's Berechnungen ???

12.) George Kamiya folgert aufgrund von Messungen, dass das "Device/der Bildschirm" (dh. ob Smartphone oder Laptop) den grossen Unterschied im Streaming-Verbrauch ausmachen. Für ein Smartphone werden tiefere Übertragungsdaten und weniger Stromverbrauch gemessen als bei einem Laptop) Da ein Film (oder Musikstück) jedoch gleich viele Daten besitzen, sind folgende Verbräuche anzusetzen:

12a.) Smartphone: Daten für Spotify-Song = 2.5MB (low). Pro Stunde werden 20 Songs gespielt = 50MB. Stromverbrauch für Transmission = 0.2KW/GB ==> 0.01KWh/20Songs. Für 1'000 Songs = 0.5KWh oder 22.5 Gramm Co2e / 1'000 Songs

12b) Laptop: Daten für Spotify-Song = 8.4 MB (high). Pro Stunde werden 20 Songs gespielt = 168 MB. Stromverbrauch für Transmission = 0.2KW/GB ==> 0.0336 KWh/20Songs. Für 1'000 Songs = 1.68 KWh oder 75.6 Gramm Co2e / 1'000 Songs.


Zusammenfassung und Frage an euch: 

1.) Der grösste Unterschied (und Unsicherheit) liegt in den Co2e Gramm pro KWh je nach Strommix? (Dr. Whatson sagt 474 Gramm/KWh und George Kamiya legt 45 Gramm/KWh vor). Welches ist korrekt oder mit welchem Ansatz sollen wir rechnen?

2.) Sollten wir einen verlässlichen Co2e/KWh Wert erhalten. Welcher Methode vertraut ihr mehr oder was sollen wir für unsere "Co2-Fussabdruck" Bilanz verwenden? Methode A oder B

3.) Sollten wir komplett falsch liegen. Wie müsste man das richtig berechnen? Wer kann uns helfen? 

Fussnoten / Quellen:

(*0) https://www.co2online.de/service/klima-orakel/beitrag/wie-viele-baeume-braucht-es-um-eine-tonne-co2-zu-binden-10658/

(*1): https://www.whistleout.ca/CellPhones/Guides/How-Much-Data-Does-Spotify-Use-Canada?__cf_chl_captcha_tk__=pmd_8s.gExORXJM18R7TGOCqQVemBnTEhrwIxHzdsQ.RhLc-1631277665-0-gqNtZGzNAvujcnBszQjl

(*2): https://sustainability.stackexchange.com/questions/6995/how-much-energy-does-it-take-to-store-1-terabyte-of-data-in-the-cloud

(*3): https://onlinelibrary.wiley.com/doi/pdf/10.1111/jiec.12630

(*4) https://www.forbes.com/sites/christopherhelman/2013/09/07/how-much-energy-does-your-iphone-and-other-devices-use-and-what-to-do-about-it/

(*5): https://www.youtube.com/watch?v=cfT6FhA4NFE

Qe. Naan Yruare · vor etwa einem Monat

Hi Eric, spannendes Thema! Kennst Du die Mailing-Liste Strommarktgruppe? Da tummeln sich sehr viele Expert:innen und ich könnte mir gut vorstellen, dass Du gute Antworten, Quellen, Gesprächspartner:innen findest.

Revp Fcbreaqyv · vor etwa einem Monat

Hallo Anna,

Ne, habe ich nicht gekannt und eben mal etwas reingeschaut. Das scheinen wirklich Experten dabei zu sein. Ich werde mich dort erst mal anmelden und schauen, ob und wie ich meinen Frage dort ebenfalls platzieren kann.

Meine Frage ist noch nicht beantwortet, aber ich denke wir kommen der Sache näher ...

Lieben Dank für deinen Input.

Pbevaan Uvfpuxr · vor etwa einem Monat

Eric, heise.de hat mal 2019 etwas zum Stromverbrauch zusammengerechnet (vielleicht gibt es direkt bei den Quellen noch aktueller Werte). Der Verbrauch selbst hängt davon ab, in was für einem Rechenzentrum die Daten liegen und über welche Wege die Nutzer streamen und mit welchen Geräten. Das Ganze auf CO2 umzurechnen hängt dann aber nochmal davon ab, welchen Strommix euer Datencenter, der Mobilfunkbetreiber und der Endnutzer haben. Nicht ganz trivial...

https://www.heise.de/select/tr/2019/7/1561987241708649

Revp Fcbreaqyv · vor etwa einem Monat

Hallo Corina,

Dank deinem Link auf heise.de habe ich dort die entscheidende  Quellenangabe 

https://www.oeko.de/fileadmin/oekodoc/Digitaler-CO2-Fussabdruck.pdf 

gefunden. Diese Studie gibt mehr oder weniger alle Antworten, Formeln und Statistiken um die korrekten Berechnungen zu machen. Und dank dem es eine offizielle Studie ist, können wir uns mit Referenz darauf beziehen.

Als Dankeschön hier der Lösungsansatz: Dei Formel lautet:

W (Netzwerk) = t(h) * (Watt aller Einsatzgeräte) + #GB * Übertragungs-Netzwerk-Verbrauch

Die Einsatzgeräte sind Router, Smartphone, Kopfhörer/Lautsprecher.
Datenvolumen = 3GB für 1'000 Songs
Übertragungsnetzwerk ist entweder "Mobilfunk" oder "Heim-WLAN" (sind jedoch unterschiedlich)

Da die Studie für alle obigen Komponenten, Durchschnittswerte für Detuschland angibt, konnten wir diese nur noch einsetzen.

Korrekt scheint jetzt zu sein, dass 1'000 Songs auf dem Smartphone mit Mobilfunk auf Kopfhörern 218 gr. Co2e benötigt und der Gebrauch zuhause mit einer HiFi Anlage und WLAN ca. 628 gr. Co2e.

Erfreut sind wir jetzt zu wissen (und die Grundlagen auf einer offiziellen Studie beruhen), dass das hören von 1'000 Spotify-Songs für welche wir einen Baum pflanzen, lediglich 220-630gr. Co2e verbrauchen. 1 Baum absorbiert jedoch ca. 12.5Kg. oder 20-60 mal mehr als verbraucht wurde :-).

Ganz lieben Dank für den Hinweis zur perfekten Studie.

Fnenu Yüatra · vor 24 Tagen

Und das noch kurz hinterher, die Initiative Music Declares Emergency bei der ich mitwirke hatte sich das auch mal gefragt bzw. auch recherchiert was man selbst beachten sollte beim streamen: https://www.instagram.com/p/CK1vQYNH1ra/?utm_source=ig_web_copy_link

Die Frage von Eric beantworten...
Naqern Xbfgebjfxv
stellt eine Frage · vor 20 Tagen

Wie gewinnen wir bis zur COP26 unsere Klimawette und sparen mit Euch so viel wie möglich an CO2 ein?

Liebste Reflecte-Community, liebe Klimaschutz-Vordenker*innen,

nach der Bundestagswahl kommt die Weltklimakonferenz in Glasgow – die letzte Ausfahrt zum 1,5-Grad-Pfad. Deshalb wollen wir die Klimawette zur größten CO2-Spar-Demonstration machen! 🌱

Wir möchten allen Bürger*innen (schon über 10.000), die mit uns die Forderung nach Einhaltung des Paris-Ziels jetzt schon mit dem eigenen Verhalten verknüpfen, Rückhalt geben. 

Dabei zählen wir auch auf Euch liebe Reflecta-Community!


  • Über 120 Städte haben bereits die kommunale Klimawette, 1,5 % der Bevölkerung zu gewinnen, die bis zur Weltklimakonferenz noch eine Tonne CO2 einsparen, (darunter Stuttgart, Osnabrück, Aachen, Dessau, Eckernförde, Rostock, …). 40 weitere Städte wollen die Klimawette aktiv bewerben.

  • Es liegen damit Versprechen von Städten vor, bis zur Weltklimakonferenz über die Aktivierung von Bürger*innen zusätzlich über 200.000 Tonnen CO2 einzusparen, diese gilt es nun zu erreichen!

  • In vielen Städten wird die Aktion von Ortsgruppen des BUND, des NABU, des VCD, ADFC, von Rad- und Klimaentscheid-Gruppen sowie von anderen Klimaschutzinitiativen unterstützt.

Deshalb brauchen wir auch dringend Eure Unterstützung beim Endspurt im Oktober, damit deutlich wird, dass die Klimaschutzbewegung nicht nur fordert, sondern selbst mit gutem Beispiel vorangehen kann. Machen wir aus der unserer gemeinsamen Klimawette eine großartige, mutmachende CO2-Spar-Demonstration zur Weltklimakonferenz in Glasgow! Für das 1,5-Grad-Ziel! Für mehr Klimagerechtigkeit!

Seid ihr schon bei der Klimawette dabei?! Ja, super, weitersagen an andere!

Nein, UNBEDINGT mitmachen. Bei der COP26 entscheiden die Entscheidungsträger über die nächsten 5 Jahre globalen Klimaschutz. Wir als Bürger*innen müssen zeigen, dass wir es Ernst meinen und auch selbst schon Verantwortung übernehmen!

Ich freue mich über Euer Feedback und Eure Teilnahme!

Viele Grüße,

Andrea

Ebznan Fpunvyr · vor 20 Tagen

Ist Sparen was bei mir sich nach leidvollem Verzicht und Entsagen klingt, wirklich die Lösung? https://www.smarticular.net/klimaschutz-alltag-tipps/ Wäre es nicht besser regenerativen Strom soviel wie benötigt frei zur Verfügung zu haben? https://www.polarstern-energie.de/magazin/artikel/selber-strom-erzeugen/ oder https://www.alumniportal-deutschland.org/global-goals/sdg-07-energie/der-mensch-als-alternative-energiequelle/....

Naqern Xbfgebjfxv · vor 20 Tagen

Leidvoll würde ich in Frage stellen, heutzutage haben wir viele wertvolle Alternativen entwickelt und ich würde davon abraten die Narrative des Verzichts zu predigen. Es ist eine Weiterentwicklung unserer Gesellschaft.

Ich stimme Ihnen zu, regenerative Energie ist definitiv eine große Lösung im Kampf gegen die Klimakrise, aber es gibt viele Hebel, die wir in Gang setzen müssen. Eine Lösung wird sicherlich nicht reichen. Wir müssen anfangen unseren Einfluss als Mensch auf das Ökosystem Erde mehr und mehr zu hinterfragen. Wenn man sich die Müllberge an Plastik in den Ozeanen anschaut oder der übersättigte Konsum, der heutzutage viel Unnötiges produziert, was wir schon fast nur für den Müll produzieren, dann sollten wir doch auf die Worte von Oma & Opa hören: Wir brauchten damals nicht so viel.. :)

Ebznan Fpunvyr · vor 20 Tagen

Gut, ich habe etwas übertrieben. Doch ich kenne Menschen bei denen das Sparen wirklich leidvoll ist. Natürlich können Menschen sehr viel machen, z.B. regenerative Energien, die sich nicht nur auf Solarenergie und Windkraft reduzieren. Ich denke der Mensch wird selbst zur Stromquelle werden. Überdies wird an stromerzeugenden Pflanzen geforscht oder Algen sind nicht nur günstig und vielfältig sondern eben auch Stromerzeuger. Von etablierten Unternehmen erwarte ich mir hier nicht viel, außer sie bekämen Druck von der Politik, was wenig zu erwarten ist: Lobbyismus. Ergo, hat das Volk sich aufzuraffen und z.B. nachhaltige Startups zu entwickeln, am besten als Genossenschaft.

Natürlich ist der Plastikmüll in unseren Gewässern nicht nur unschön anzusehen sondern auch sehr ungesund, kommt er u.a. in Form von Mikroplastik zu uns auf den Tisch zurück. Mahlzeit. Doch ich denke nicht, dass hier Verzicht die Lösung ist, denn auch weniger oder gar wenig Plastik ist schädlich für Mensch und Natur. Meines Erachtens sollte das hehere Ziel "Cradle to Cradle" sein. Und Produkte modular zu entwickeln, 100 % Kreislaufwirtschaft / Recycling und Cradle to Cradle, das wäre es meines Erachtens.

Die Frage von Andrea beantworten...

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