Elisabeth Weber

Elisabeth Weber

Initiative: "Demenz-KANN-WARTEN". Komme aus dem Schuldienst und bringe diesen Denk-Horizont mit. Jetzt im Ruhestand. @Demenz-KANN-WARTEN
Enkenbach bei Kaiserslautern / RLP

Projekte und Organisationen, bei denen Elisabeth Weber mitwirkt:

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Deutsch

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Vorstellung

"Demenz-KANN-WARTEN"  ist unsere Initiative für die chancenreichen und ressourcenstarken ANFANGSPHASEN der Demenz in der HÄUSLICHEN Pflege. Hier wünschen wir Familien uns aller-modernste Studien-Erkenntnisse zum anregenden Umsetzen in den DUOs bei BEWEGUNG - BEGEGNUNGEN - BESCHÄFTIGUNG - ERNÄHRUNG - VERNETZEN ... , um bestmöglich beizutragen zur Lebensqualität für die Betroffenen in ihren aktiven ANFANGSPHASEN und ihre wunderbaren Angehörigen, die sich für die  HÄUSLICHEN Pflege entschieden haben. RESPEKT! Diese DUOs können schwungvollen, kreativen, wissenschaftlich fundierten frischen Wind auf ihrem oft langjährigen Weg brauchen! Das geht!

Bietet:

Was möchtest du gerne zum Positiven verändern?

Für die chancenreichen und ressourcenstarken ANFANGSPHASEN der Demenz gibt es nach neueren wissenschaftlichen Studien-Ergebnissen so viele neue Perspektiven, die das 100-Jahre-alte Denken über Demenz revolutionieren,  das im Grunde davon ausging, dass bei all den Lücken im Gehirn und den zunehmenden Vergeßlichkeiten (im Kurzzeitgedächtnis, in der Orientierung in Raum und Zeit, in der Sprache ...) nichts mehr aufzuhalten sei ... und alles auf ein krasses End-Stadium zulaufe. Diese Sichtweise ist gängige Lehre bei Medizinern und Pflegekräften. Vorgeschrieben von den Ärztekammern und fest verankert in den Lehrplänen - und ebenso weitergegeben an die Familien. Bei Hausarzt und Neurologen, bei Pflegestützpunkten und in den Angehörigen-Schulungen  (ich habe davon 5 besucht)  sowie in den Alzheimer-Angehörigen-Gruppen, die ich gesehen habe  ...  hoffnungslos fixiert auf ein krasses Demenz-End-Stadium; und genau diese Sichtweise bestimmt den Alltag in Tagesstätten und Heimen (die ich gesehen habe, obendrein bei PflegeNOTStand!) - und führt leider unterschwellig zu der inneren Haltung "Schrecklich. Krasses Ende in Sicht. Da kann man halt eh nix mehr machen ... Egal ... War ja schon immer so..."  Diese Sichtweise hat Konsequenzen für den Umgang mit DemenzBetroffenen - bereits in den ANFANGSPHASEN!

Allerdings kommen in den letzten Jahren in der FORSCHUNG neuere und differenziertere Sichtweisen und Ergebnisse zum Tragen - Optionen, die den DemenzBetroffenen neue Wege öffnen. Das sollten die DemenzBetroffenen in ihren chancenreichen ANFANGSPHASEN wissen, ebenso wie ihre Familien.

Von den 1,7 Millionen DemenzBetroffenen in der BRD befinden sich 1 Million in der HÄUSLICHEN Pflege. Also die MEHRHEIT!!  Und jedes Jahr kommen 300.000 Neu-Diagnostizierte dazu  (Zahlen von DAlzG / 2019).

Dazu natürlich auch ihre ebenso zahlreichen  mit-tangierten Familien  (mit z.B. 1 Ehepartner, 2 Kinder, 2 Schwieger-Kinder, 2 Enkel ...), Freunde und Nachbarn ...  ich überlasse mal das Nachrechnen dem geneigten Leser!

Für die MEHRHEIT der DemenzBetroffenen in der HÄUSLICHEN Pflege und für ihre fürsorglichen Familien wäre es von großem Nutzen (und würde sogar eine enorme Entlastung bedeuten!), wenn man diese neueren Forschungsergebnisse direkt bei Diagnose-Stellung auch kommunizieren würde, und in den Kommunen passende Angebote für die ANFANGSPHASEN listen und bereithalten würde:  nämlich auf den Sektoren BEWEGUNG (Senioren-Sport) - BEGEGNUNGEN (soziale Kontakte) - sinnvolle BESCHÄFTIGUNG - ERNÄHRUNG  - VERNETZEN  ...  (Das sind häufige, zentrale Handlungsschwerpunkte in den Forschungs-Eregebnissen. Erste Hinweise dazu finden Sie unter unseren Lesetipps:  http://Demenz-KANN-WARTEN.de/lesetipps/  ;  und Näheres zu BEWEGUNG-BEGEGNUNGEN-BESCHÄFTIGUNG-ERNÄHRUNG-VERNETZEN unter  http://Demenz-KANN-WARTEN.de/DENKWERKSTATT/  und auf unserer Internetseite.

Die Artikel der DENKWERKSTATT Online sind meist im WochenblattReporter Online erschienen    (die 7. DenkWerkstatt Online  am Fr 22. Mai 2020).  

Zur Info:  alle (über 30) Artikel unter:    https://www.wochenblatt-reporter.de/enkenbach-alsenborn/profile-11947/elisabeth-weber


Wie würden DemenzBetroffene in ihren ANFANGSPHASEN  (oft auch bis Grad 3!) entscheiden, wenn sie wüßten, dass sie mit einfachen gemeinsamen Aktivitäten positiven Einfluß auf den Verlauf ihrer Krankheit nehmen könnten?  Und wie würden ihre Familien in der HÄUSLICHEN Pflege entscheiden wollen, wenn man ihnen eine Wahl unterbreiten würde? Und was würde das für die Lebensqualiät der Betroffenen und ihrer Familien in den kommenden Jahren bedeuten!

Aktiv sein können für mehr Lebensqualität! Raum für Teilhabe und Teilgabe nutzen! Das geht! Und das sollten die Betroffenen in ihren ANFANGSPHASEN WISSEN, ebenso wir ihre begleitenden Familien in der HÄUSLICHEN Pflege.

Die HÄUSLICHE Pflege "tickt" anders:  hier sind die Betroffenen stets im 1:1  (1 Betroffener und 1 Angehöriger) - also stets mindestens  im DUO. Das gibt vertrauten Rückhalt und bedeutet Beruhigung für´s Gehirn. Man kann paßgenauer auf die Betroffenen eingehen, und für ein Fördern am oberen Limit sorgen. Man kann mehr in Bewegung sein und mehr anregende Umfelder aufsuchen. Das hat positive Auswirkungen auf die physischen und kognitiven Ressourcen, die es zu erhalten gilt, weil sie die kommenden Jahre positiv ausgestalten können! Diese Ermutigung sollten Familien bekommen. Dazu die kommunalen ERST-SYSTEM-Angebote (VOR den Tagesstätten und Heimen!), wo sie konkret einsteigen können (Senioren-Sport, Lauftreffs, Ausflüge, Kochkurs ...).

Das könnte eine Plattform leisten, die z.B. Vorträge und  DENKWERKSTATT kostenfrei präsentiert, sodaß sie jederzeit und überall nach Belieben abrufbar sind, ebenso die Angebote zu offenen Lauftreffs  ... oder Hinweise auf Senioren-Sport-Kurse, die die DUOs zum bewußten Training willkommen heißen wollen ...

Wie es aussieht, nutzen viele der DemenzBetroffenen in ihren ANFANGSPHASEN und in der HÄUSLICHEN Pflege die Option der 8-stündigen Tagespflege NICHT (je nach Pflege-Grad mehrmals pro Woche! Zur Entlastung der Angehörigen!)! Das dafür bereitstehende  Geld verfällt dann monatlich.  Aber paßgenaue Anregungen für die Betroffenen,  und die dringend nötigen Entlastungen für die Angehörigen auf dem langen Wege, fehlen dann leider. Das sollte sich ändern!

Für die ANFANGSPHASEN werden einfach paßgenauere Angebote gebraucht: zur Förderung der in dieser Zeit ressourcenstarken Betroffenen und zur Entlastung der Angehörigen. Das geht!

Das geht einfach und kostengünstig mit bereits existierenden und von den Krankenkassen längst anerkannten Bausteinen. Sollte also problemfrei sein.

Und das gilt es neu zu vermitteln, zu verstehen, zu strukturieren, zu installieren, anzuleiten  und zu nutzen. Einfach UMDENKEN. Und neue Wege gestalten! Für die ressourcenstarken ANFANGSPHASEN in der HÄUSLICHEN Pflege.


Das UMDENKEN zu initiieren ist der scheinbar schwierige und aufwändige Punkt.

Das bedarf sicher eines konzertierten Einsatzes!



Seit 28. 2. 2020 läuft eine PETITION auf OpenPetition: "Alternative, neue Wege für die ANFANGSPHASE der Demenz in der HÄUSLICHEN Pflege".




Welche Erfahrungen konntest du sammeln?

Seit 2014/2015 begleite ich ein DemenzBetroffenes Familienmitglied. Wir hatten das Glück, direkt zu Beginn einige moderne Bücher (wirklich neu, so ab 2015) zu bekommen, und damit eben auch schon den Blick auf neuere Optionen zu gewinnen. Die haben wir umgesetzt. Das hat sich gelohnt - und dafür bin ich sehr dankbar! Das erstaunt mich auch massiv - denn die Standard-Informationen und Prognosen zu Beginn waren deprimierend und niederschmetternd (z.B. mit der Prognose: "im Mittel dauert es von Diagnose-Stellung bis Ende etwa 7 Jahre"). Stattdessen hatten wir inzwischen schon fast 6 abwechslungsreiche Jahre. Dank Forschung und alternativen Anregungen.

Neuerdings lese ich, dass es ab Diagnose-Stellung auch 10 bis 15 Jahre dauern könne bis zum Ende... - das finde ich spannend:  denn wenn das so lange gehen soll, was machen die Betroffenen und ihre Familien dann in den ersten 6 oder 8 oder 10 oder 12 Jahren? Nach dem Schock der Diagnose so lange auf ein krasses Ende warten? Oder macht es dann doch eher Sinn, die vorhandenen physischen und mentalen Stärken zu trainieren und zu nutzen?  Ich finde, letzteres ist die beste Option!

Das sollten alle Familien in der HÄUSLICHEN Pflege wissen!  Weil Wissen unser Handeln leitet!  Weil wir eine Verantwortung für unsere DemenzBetroffenen haben. Weil wir sie bestmöglich unterstützen wollen, und weil sie das eben brauchen.

Und genau dazu sollte es ein vorstrukturiertes neues ERST-SYSTEM für die ANFANGSPHASEN geben.


Während es in Veröffentlichungen und im Gespräch mit Forschern eindeutig ist, was HEUTE zu bewegen ist - bei entsprechendem Einsatz und aktiver, moderner Anleitung - , hatte ich in den vielen Gesprächen mit Medizinern und Pflegekräften sehr oft das Gefühl, CHINESISCH zu sprechen und überhaupt nicht verstanden zu werden, weil dort das Demenz-Denken so fix betoniert ist, dass denen ein Wachsen/Erweitern wie unvorstellbar erscheint.

Das habe ich fassungslos zur Kenntnis nehmen müssen, wieder und wieder - bis hinein ins eigene Heim, wo wir uns von diversen Pflegekräften und ihren "Programmen" schleunigst verabschiedet haben, weil die angelernten "Tagestätten-Spielchen"  (die vermutlich in Heimen und Tagesstätten ihren sinnvollen Einsatz haben, weil sie dafür auch konzipiert sind, leider aber ...)  einfach unpassend sind für die ressourcenstarken ANFANGSPHASEN, wo die Betroffenen berechtigterweise in ihren Stärken wahrgenommen werden wollen.

Gerade erlebe ich das wieder bei einer anderen Familie, wo die ausgebildete Pflegekraft die ANFANGSPHASE einfach maßlos unterfordert - und sich dabei (verständlicherweise aus ihrer Sicht und auf der Basis ihrer Weiterbildung!!) vollkommen im "normal-grünen Bereich" wähnt; auch keine Alternativen sehen kann. Natürlich ist die Konsequenz aus dieser Situation: FRUST auf beiden Seiten.

Dabei wird systematisch-konsequente individuell-passende komplexe Förderung gebraucht. Dazu müssen eigene Konzepte zusammengestellt werden, was leicht ist auf der Basis bereits existierender weltweiter fundierter Forschungsergebnisse. Wenn "man" denn wollte!  Updates, bitte!!!

Da braucht´s allgemein noch einiges an moderner Wissensvermittlung und Erkennen,  sowie Organisation in Sachen ANFANGSPHASEN! Da müssen neue "Denk-Schubladen" für die ANFANGSPHASEN der Demenz aufgemacht werden - speziell für die HÄUSLICHEN Pflege und die begleitenden Familien! 

Und da müssen auch die Ärztekammern mitziehen! BAEK und LAEK/RLP sind inzwischen in dieser Sache mehrfach angeschrieben worden  (auch Mai 2020).


Im Juli 2019 bekam ich ein Antwort-Schreiben vom MSAGD/RLP, das auch sieht, dass die ANFANGSPHASEN in den Familien  noch ausgestaltet werden müssen, nachdem in den ersten 10 Jahren des Netzwerks Demenz RLP eher für die späteren Phasen, die Tagestätten und Heime gesorgt wurde.

Derzeit soll eine Nationale Demenz-Strategie beim Bund in Arbeit sein/Berlin. Dort habe ich diese Anliegen für die ANFANGSPHASEN auch hingeschickt (z.B. DZA).


Im Kontakt mit Familien, die auch zu AKTIVITÄTEN neigen, ist der Synergie-Effekt wunderbar! Bei Lauftreffs und Ausflügen, Betriebsbesichtigungen und gemeinsamem Mittagstisch oder Picknicks, Offenem Singen, Kindergarten-Projekten, Musicals  ... ließen sich abwechslungsreiche Zeiten gestalten (bis Corona in 3/2020) - und  diese herzlichen Erfahrungen und Anregungen der letzten Jahre möchte ich nicht missen! Sie haben Woche um Woche außergewöhnliche Inspirationen für Körper und Gehirn geboten - DANKE dafür!

Inzwischen gibt es neu die DENKWERKSTATT Online  (seit 4/2020).  Organisatorisch sehr angenehm!  Kostenfrei  und jederzeit erreichbar!  SUPER!

Mit den Kontaktsperren im März und April 2020 haben wir um so intensiver verstehen gelernt, wie wichtig die Sport-Kurse, die Lauftreffs, die Ausflüge, die gemeinsamen Mittagstische, die Teilnahme am Kindergarten-Projekt sind: diese vielschichtigen Anregungen für Herz und Hirn sind einfach Gold wert!  Und wir freuen uns nun um so mehr und bewußter auf den Neustart der Treffen im Mini-Format und unter Einhalten der Hygiene-Ettiketten ...


Es ist für mich einfach immer wieder spannend zu sehen, wie Betroffene und ihre Begleitpersonen in diesen einfachen, aber hoch wirksamen Aktivitäten aufblühen!  In Eigen-Engagement und (meist) kostenfrei. Das geht!

Davon bitte systematisch MEHR!

Für alle Familien mit Betroffenen in den chancenreichen ANFANGSPHASEN!

Und hier unser erstes MINI-WEB-Video (vom 6. Juni 2020):  erstaunlich, wenn man alles auf´s Wesentliche kürzt!   

https://spark.adobe.com/video/ihgYbsrwxd4ga?w=_3648&fbclid=IwAR3RK4zYdcKjHD-LBBpPQ5krw7xDUYUPJ36-dgOFIRA1LIB2sxMUM4ID-bk

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Alles Gute!


Der Neueste Artikel im WochenblattReporter Online (Sa 27. Juni 2020):

"Mit dem ZWEITEN sieht man ..."

https://www.wochenblatt-reporter.de/kaiserslautern/c-lokales/mit-dem-zweiten-sieht-man_a207760



Und heute, am Mo 29. Juni 2020 ist unsere Petition weitergeleitet worden an Jens SPAHN / BMG  und an Dr. Giffey / BMFSFJ.  Wir sind gerade noch rechtzeitig für die Nationale DemenzStrategie 2020 / B erlin.  Wir hoffen, dass künftig die ANFANGSPHASEN der Demenz, speziell in der HÄUSLICHEN Pflege besser gesehen und gestaltet werden!

https://www.openpetition.de/petition/online/alternative-neue-wege-fuer-die-anfangsphase-der-demenz-in-der-haeuslichen-pflege

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